{"id":580242,"date":"2025-11-16T17:07:19","date_gmt":"2025-11-16T17:07:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/580242\/"},"modified":"2025-11-16T17:07:19","modified_gmt":"2025-11-16T17:07:19","slug":"bsw-chefin-umfrage-daempfer-wegen-regierungsbeteiligungen-br24","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/580242\/","title":{"rendered":"BSW-Chefin: Umfrage-D\u00e4mpfer wegen Regierungsbeteiligungen | BR24"},"content":{"rendered":"<p>Die Vorsitzende des B\u00fcndnisses Sahra Wagenknecht (BSW), Amira Mohamed Ali, begr\u00fcndet die derzeit schwachen Umfrage-Werte mit den Regierungsbeteiligungen in Brandenburg und Th\u00fcringen. Sie glaube, dass damit eine Entt\u00e4uschung eingetreten sei. &#8222;Viele Menschen haben den falschen Eindruck, dass wir durch die Regierungsbeteiligung so ein bisschen eine Partei wie jede andere geworden sind&#8220;, so Mohamed Ali am BR-Sonntags-Stammtisch. Die Partei m\u00fcsse nun &#8222;daraus lernen&#8220;. <\/p>\n<p>Im <a href=\"https:\/\/www.br.de\/nachrichten\/deutschland-welt\/ard-deutschlandtrend-union-liegt-knapp-vor-der-afd,V1l20f2\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">aktuellen ARD-DeutschlandTrend<\/a> liegt das BSW bei drei Prozent. Bei der Bundestagswahl im Februar 2025 war sie noch knapp an der F\u00fcnf-Prozent-H\u00fcrde gescheitert. Die Regierungskoalition in Brandenburg aus SPD und BSW war wegen eines Streits zuletzt in die Krise geraten. Vier BSW-Landtagsabgeordnete sind daraufhin aus der Partei ausgetreten. <\/p>\n<p>Mohamed Ali: Wagenknecht wird &#8222;ganz vorne dabei sein&#8220; <\/p>\n<p>Zuletzt hatte Sahra Wagenknecht angek\u00fcndigt, <a href=\"https:\/\/www.br.de\/nachrichten\/deutschland-welt\/sahra-wagenknecht-gibt-bsw-vorsitz-ab,V29XGAW\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">den BSW-Vorsitz abzugeben<\/a>. Laut Mohamed Ali hei\u00dft das aber nicht, dass sich Wagenknecht aus der Partei zur\u00fcckziehen wird. &#8222;Sie \u00e4ndert nur ihre Rolle, weil sie mit diesen organisatorischen Aufgaben im Parteivorsitz nicht so viel am Hut hat&#8220;, so Mohamed Ali. Wagenknecht werde beim BSW weiterhin &#8222;ganz vorne dabei sein&#8220;. Sie werde auch in Zukunft im Pr\u00e4sidium sein und Leiterin der Grundsatzkommission werden. K\u00fcnftig sollen die bisherige Co-Vorsitzende Mohamed Ali und der Europaabgeordnete Fabio De Masi die Parteispitze bilden. <\/p>\n<p>Energie aus Russland <\/p>\n<p>In der Sendung wurde eine hitzige Debatte \u00fcber den Umgang mit Russland und den Positionen des BSW gef\u00fchrt. Mohamed Ali forderte, dass Deutschland Energie von Russland kaufen sollte. &#8222;Wir sind der Auffassung, da, wo es am billigsten ist, sollte man kaufen&#8220;, so die BSW-Vorsitzende. Mit dieser Aussage stie\u00df Mohamed Ali angesichts des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine auf Kritik in der Runde. Darauf entgegnete sie: &#8222;Die USA beziehen jedes Jahr Rohstoff aus Russland im Wert von \u00fcber einer Milliarde. Wieso d\u00fcrfen die das und wir nicht? Das ist doch nicht nachvollziehbar.&#8220; <\/p>\n<p>Im Umgang mit Russland forderte sie au\u00dferdem Diplomatie statt Aufr\u00fcstung. Es sei wichtig, &#8222;diplomatische Kan\u00e4le zu \u00f6ffnen&#8220;, um die Bedrohungslage zu beenden. Angesprochen auf die m\u00f6gliche Russland-N\u00e4he von Wagenknecht sagte Mohamed Ali: &#8222;Sie hat nie Sympathien f\u00fcr Russland gehabt.&#8220; Auch das BSW sei der Auffassung, dass der Krieg in der Ukraine ein russischer Angriffskrieg sei und beendet werden m\u00fcsse. <\/p>\n<p>BSW-Vorsitzende kritisiert Wehrdienst-Pl\u00e4ne von Bundesregierung <\/p>\n<p>Um f\u00fcr die Bundeswehr neue Rekruten zu gewinnen, plant die Bundesregierung einen neuen Wehrdienst. Er sieht eine Pflicht-Musterung f\u00fcr alle jungen M\u00e4nner ab Jahrgang 2008 vor. Mohamed Ali kritisierte die Pl\u00e4ne von Union und SPD: &#8222;Ich glaube, dass keine Armee der Welt uns vor einem Atomkrieg sch\u00fctzen kann &#8211; und das wird ja den jungen Leuten nicht erz\u00e4hlt.&#8220;<\/p>\n<p>Woher kommen die hohen Umfragewerte von der AfD? <\/p>\n<p>Thema beim Stammtisch waren auch die aktuell hohen Zustimmungswerte f\u00fcr die AfD in der Bev\u00f6lkerung. Laut aktuellem DeutschlandTrend kommt die AfD auf 26 Prozent. &#8222;Da ist ganz viel Unzufriedenheit&#8220;, sagte Politikwissenschaftlerin Ursula M\u00fcnch, Stammgast in der Sendung. Diese Leute f\u00fchlten sich beispielsweise bedroht, nicht mehr sicher auf den Stra\u00dfen, f\u00e4nden die Energiepreise zu hoch und h\u00e4tten den Eindruck, dass Deutschland die wirtschaftliche Wettbewerbsf\u00e4higkeit nicht mehr habe. &#8222;Insofern n\u00fctzt das ganze Belehren nicht, dass die AfD in Teilen rechtsextrem ist&#8220;, sagte M\u00fcnch. &#8222;Die Leute wollen ihre Unzufriedenheit loswerden. Und wo wird man die los? Nicht bei denjenigen, die schon mal regiert haben, sondern bei denjenigen, die sich als unverbraucht darstellen&#8220;, so die Politikwissenschaftlerin. <\/p>\n<p>Kabarettist Kirner fordert andere Kommunikation von Politikern <\/p>\n<p>Zu Gast beim Sonntags-Stammtisch war auch Kabarettist und Volkss\u00e4nger J\u00fcrgen Kirner. Auch er \u00e4u\u00dferte sich zur Unzufriedenheit der B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger \u2013 und nahm die Politiker in die Pflicht. Angesichts der angespannten finanziellen Lage forderte er von ihnen eine andere Kommunikation. &#8222;Man muss dem B\u00fcrger reinen Wein einschenken und sagen: Es geht nicht mehr alles. Entweder eine Kita oder eine neue Stra\u00dfe&#8220;, so Kirner. <\/p>\n<p>Im Video: Kabarettist sieht Politik in der Pflicht<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Vorsitzende des B\u00fcndnisses Sahra Wagenknecht (BSW), Amira Mohamed Ali, begr\u00fcndet die derzeit schwachen Umfrage-Werte mit den Regierungsbeteiligungen&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":580243,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1773],"tags":[56394,689,10208,29,214,30,139250,2339,111,307,9683,471,1780,45851,215,9414,306],"class_list":{"0":"post-580242","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-serien","8":"tag-amira-mohamed-ali","9":"tag-aufruestung","10":"tag-bsw","11":"tag-deutschland","12":"tag-entertainment","13":"tag-germany","14":"tag-juergen-kirner","15":"tag-oberbayern","16":"tag-putin","17":"tag-russland","18":"tag-sahra-wagenknecht","19":"tag-serien","20":"tag-series","21":"tag-sonntags-stammtisch","22":"tag-unterhaltung","23":"tag-wehrdienst","24":"tag-wladimir-putin"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115560477089166985","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/580242","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=580242"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/580242\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/580243"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=580242"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=580242"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=580242"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}