{"id":580301,"date":"2025-11-16T17:39:40","date_gmt":"2025-11-16T17:39:40","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/580301\/"},"modified":"2025-11-16T17:39:40","modified_gmt":"2025-11-16T17:39:40","slug":"ukraine-krieg-20-millionen-stueck-im-jahr-ukraine-bittet-um-geld-fuer-drohnenproduktion-liveticker","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/580301\/","title":{"rendered":"Ukraine-Krieg: ++ 20 Millionen St\u00fcck im Jahr \u2013 Ukraine bittet um Geld f\u00fcr Drohnenproduktion ++ Liveticker"},"content":{"rendered":"<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Russland macht an der Front leichte Fortschritte. Der ukrainische Pr\u00e4sident Selenskyj ist zu einer Europareise aufgebrochen. In Griechenland unterzeichnet er ein Abkommen \u00fcber Gaslieferungen.<\/p>\n<p>Alle Ereignisse rund um den Krieg in der Ukraine und die Sicherheitspolitik in Europa im Liveticker:<\/p>\n<p>18:10 Uhr \u2013 Ukrainischer Au\u00dfenminister bittet um Geld f\u00fcr Drohnen<\/p>\n<p>Der ukrainische Au\u00dfenminister Andrij Sybiha bittet die Unterst\u00fctzer seines Landes im Abwehrkampf gegen Russland um Geld f\u00fcr die Drohnenproduktion. Kremlchef Putin werde den Krieg nur beenden, wenn zwei Faktoren eintr\u00e4ten, schrieb er auf der Plattform X. Zum einen m\u00fcsse Putin \u201edie Illusion verlieren\u201c, dass er noch auf dem Schlachtfeld gewinnen k\u00f6nne. Zum anderen m\u00fcsse der Preis f\u00fcr die Fortf\u00fchrung des Kriegs den Preis f\u00fcr ein Ende des Kriegs \u00fcbersteigen.<\/p>\n<p>\u201eDas moderne R\u00fcstungsrennen dreht sich nicht um Atomwaffen, sondern um Millionen preiswerter Drohnen\u201c, schrieb der Minister. \u201eWer die Produktion schneller hochfahren kann, wird den Frieden sichern.\u201c Daf\u00fcr brauche die ukrainische R\u00fcstungsindustrie Geld. \u201eWir k\u00f6nnen im n\u00e4chsten Jahr bis zu 20 Millionen Drohnen herstellen, wenn wir eine ausreichende Finanzierung erhalten.\u201c Eine konkrete Summe nannte Sybiha nicht. <\/p>\n<p>Sowohl Russland als auch die Ukraine setzen Drohnen in gro\u00dfen St\u00fcckzahlen ein. Genaue Produktionszahlen nennen die Kriegsparteien jedoch nicht.<\/p>\n<p>15:02 Uhr \u2013 Ukraine und Griechenland bauen Energiekooperation aus \u2013 USA dabei<\/p>\n<p>Griechenland und die Ukraine r\u00fccken energiepolitisch enger zusammen. Kernst\u00fcck ist der sogenannte vertikale Gaskorridor, \u00fcber den k\u00fcnftig mehr Fl\u00fcssiggas aus griechischen H\u00e4fen nach S\u00fcdosteuropa und weiter in die Ukraine flie\u00dfen soll. Beide Seiten unterzeichneten in Athen ein Abkommen, das Kiew zus\u00e4tzliche Versorgungssicherheit f\u00fcr den kommenden Winter und die n\u00e4chsten Jahre bieten soll. <\/p>\n<p>\u201eWir stehen dem ukrainischen Volk bei\u201c, sagte Griechenlands Ministerpr\u00e4sident Kyriakos Mitsotakis auf einer Presskonferenz mit dem ukrainischen Pr\u00e4sidenten Wolodymyr Selenskyj, die vom griechischen Fernsehen \u00fcbertragen wurde. <\/p>\n<p>Die Vereinbarung f\u00e4llt in eine Phase intensiver energiepolitischer Koordination zwischen Griechenland und den USA. Erst am 7. November hatten die USA, Griechenland, Bulgarien, Rum\u00e4nien, Moldau und die Ukraine beschlossen, die zwischen den L\u00e4ndern bereits existierende Nord-S\u00fcd-Pipeline auszubauen, um schrittweise russische Gaslieferungen vollst\u00e4ndig zu ersetzen. Selenskyj erkl\u00e4rte, dass bereits im Januar US-Fl\u00fcssiggas \u00fcber bestehende Leitungen aus Griechenland in die Ukraine gepumpt werden solle.<\/p>\n<p>14:20 Uhr \u2013 Zwei Orte erobert:\u00a0Russland meldet Vormarsch in der Region Saporischschja<\/p>\n<p>Russland hat nach eigenen Angaben bei seinem Vormarsch in der s\u00fcdostukrainischen Region Saporischschja die beiden Ortschaften Mala Tokmatschka und Riwnopillja eingenommen. Damit gerieten die s\u00fcdlichen St\u00e4dte Huljajpole und Orichiw in Gefahr, Ziel russischer Zangenangriffe zu werden. Eine Stellungnahme der Ukraine lag vorerst nicht vor. Ziel des russischen Vorsto\u00dfes ist es, die Kontrolle \u00fcber die gesamte Region Saporischschja zu erlangen.<\/p>\n<p>Nach russischen Angaben kontrolliert Moskau etwa 75 Prozent der Region Saporischschja. Die Ukraine h\u00e4lt dort jedoch noch etwa 7000 Quadratkilometer, einschlie\u00dflich <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/plus68caa6c94efb433c11ceaa84\/Saporischschja-Notfalls-schiessen-wir-Taurus-von-unseren-Balkonen-ab-Die-vergessene-Suedfront-der-Ukraine.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/plus68caa6c94efb433c11ceaa84\/Saporischschja-Notfalls-schiessen-wir-Taurus-von-unseren-Balkonen-ab-Die-vergessene-Suedfront-der-Ukraine.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">der gleichnamigen Stadt Saporischschja mit einer Vorkriegsbev\u00f6lkerung von \u00fcber 700.000 Menschen<\/a>. <\/p>\n<p>14:12 Uhr \u2013 Selenskyj best\u00e4tigt Bem\u00fchungen um Gefangenenaustausch mit Russland<\/p>\n<p>Wolodymyr Selenskyj best\u00e4tigt Bem\u00fchungen um eine Wiederaufnahme des Gefangenenaustauschs mit Russland. Seine Regierung z\u00e4hle darauf, erkl\u00e4rte er auf der Plattform X. Um dies zu gew\u00e4hrleisten, gebe es derzeit viele Treffen, Verhandlungen und Telefonate. <\/p>\n<p>13:57 Uhr \u2013 Griechenland liefert US-Fl\u00fcssigerdgas an die Ukraine f\u00fcr den Winter<\/p>\n<p>Griechenland liefert der Ukraine in den Wintermonaten Fl\u00fcssigerdgas (LNG) aus den USA. Die Lieferungen sollen von Dezember bis M\u00e4rz 2026 erfolgen, teilte ein griechischer Regierungsvertreter mit. Das Abkommen sei zwischen der griechischen Gasgesellschaft DEPA und der ukrainischen Naftogaz w\u00e4hrend eines Besuchs von Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj in Athen am Sonntag unterzeichnet worden.<\/p>\n<p>13:24 Uhr \u2013 Finnischer Pr\u00e4sident rechnet nicht mit baldiger Ukraine-Waffenruhe<\/p>\n<p>Der finnische Pr\u00e4sident Alexander Stubb rechnet nicht mit einer baldigen Waffenruhe im Krieg zwischen Russland und der Ukraine. Vor dem kommenden Fr\u00fchjahr sei dies unwahrscheinlich, sagte Stubb der Nachrichtenagentur AP in einem Interview auf einem Milit\u00e4rst\u00fctzpunkt n\u00f6rdlich der Hauptstadt Helsinki. \u201eIch bin nicht sehr optimistisch, was das Erreichen einer Waffenruhe oder den Beginn von Friedensverhandlungen angeht, zumindest in diesem Jahr\u201c, sagte Stubb bei dem Treffen am Samstag. Es w\u00e4re aber gut, wenn man bis M\u00e4rz \u201eetwas in Gang bringen\u201c k\u00f6nne.  <\/p>\n<p>11:03 Uhr \u2013 Ukraine: Angriff auf \u00d6lraffinerie in russischer Region Samara<\/p>\n<p>Die ukrainischen Streitkr\u00e4fte haben nach Angaben des Generalstabs in Kiew die \u00d6lraffinerie Nowokuibyschewsk in der russischen Region Samara angegriffen. Dort seien Explosionen und ein Feuer registriert worden. Das Ausma\u00df des Schadens werde noch gepr\u00fcft. <\/p>\n<p>10:10 Uhr \u2013\u00a0Russische Luftangriffe \u2013 so lief die Nacht<\/p>\n<p>N\u00e4chtliche russische Luftangriffe haben in der Ukraine erneut Sch\u00e4den angerichtet. Russland habe eine Iskander-Rakete und 176 Drohnen eingesetzt, teilte die ukrainische Luftwaffe am Morgen mit. Es sei gelungen, 139 Drohnen abzuschie\u00dfen oder mit Funkst\u00f6rungen auszuschalten, dennoch habe es auch 37 Einschl\u00e4ge an 14 verschiedenen Orten gegeben. <\/p>\n<p>Besonders betroffen war die Region Sumy im Nordosten des Landes. Eine 86-J\u00e4hrige wurde verletzt. Es gebe Sch\u00e4den an Wohnh\u00e4usern, aber auch bei der zivilen Infrastruktur, teilte der regionale Katastrophenschutz mit. Innerhalb der letzten 24 Stunden herrschte in der Region gut 18 Stunden lang Luftalarm.<\/p>\n<p>08:28 Uhr \u2013 Selenskyj will in ganz Europa Vertr\u00e4ge abschlie\u00dfen<\/p>\n<p>Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj hat neue Vertr\u00e4ge mit europ\u00e4ischen Partnern \u00fcber milit\u00e4rische Unterst\u00fctzung und f\u00fcr die Energieversorgung im Zuge seiner Europareise in Aussicht gestellt. In Griechenland, der ersten Station seiner Tour, werde ein Vertrag \u00fcber den Gasimport f\u00fcr den kommenden Winter unterzeichnet, sagte Selenskyj in einer in einem Zug aufgenommenen Videobotschaft. Den Vertragswert bezifferte er auf zwei Milliarden Euro.<\/p>\n<p>Der Import sei n\u00f6tig, um die Ausf\u00e4lle der ukrainischen Produktion infolge der anhaltenden russischen Luftangriffe auf die Energieinfrastruktur aufzufangen. Die Lieferungen w\u00fcrden auch mit europ\u00e4ischer Hilfe finanziert, sagte er.<\/p>\n<p>Ein \u201ehistorischer Vertrag\u201c zur St\u00e4rkung der eigenen Luftwaffe und der Flugabwehr sei mit Frankreich vorbereitet worden, wo er am Montag dann sei. Details nannte er nicht. Paris hat in der Vergangenheit unter anderem Kampfjets des Typs Mirage an Kiew geliefert.<\/p>\n<p>Am Dienstag steht dann nach Angaben des ukrainischen Pr\u00e4sidenten eine Visite in Spanien an. Obwohl er in dem Fall keine konkreten Vertr\u00e4ge annoncierte, versprach er ein resultatives Treffen. F\u00fcr die Ukraine seien Flugabwehrsysteme und die dazugeh\u00f6rigen Raketen priorit\u00e4r, gab er zumindest seine Wunschliste diesbez\u00fcglich bekannt.<\/p>\n<p>Samstag, 15. November22:51 Uhr \u2013 Kiew will Gefangenenaustausch mit Moskau wieder aufnehmen<\/p>\n<p>Der zum Erliegen gekommene Austausch von Kriegsgefangenen zwischen Kiew und Moskau wird nach ukrainischen Angaben wieder aufgenommen. Der Prozess werde in K\u00fcrze wieder aktiviert, es gehe um die R\u00fcckholung von 1200 ukrainischen Soldaten aus russischer Gefangenschaft, schrieb der inzwischen zum ukrainischen Botschafter in den USA bestellte Ex-Verteidigungsminister Rustem Umjerow auf Telegram. Umjerow hatte im Fr\u00fchjahr die ukrainische Verhandlungsdelegation bei Gespr\u00e4chen mit Russland gef\u00fchrt.<\/p>\n<p>17:34 Uhr \u2013 Ukraine: Haben russische \u00d6lraffinerie angegriffen<\/p>\n<p>Die ukrainische Armee hat nach eigenen Angaben eine russische \u00d6lraffinerie nahe Moskau angegriffen. Wie die Armee am Samstag in Onlinediensten mitteilte, wurde eine Raffinerie in der Region Rjasan s\u00fcd\u00f6stlich der russischen Hauptstadt getroffen. Ziel sei es gewesen, \u201edie F\u00e4higkeit des Feindes f\u00fcr Raketen- und Bombenangriffe zu verringern\u201c.<\/p>\n<p>Der Gouverneur von Rjasan, Pawel Malkow, erkl\u00e4rte, die russische Luftabwehr habe in der Nacht 25 ukrainische Drohnen \u00fcber der Region abgeschossen. \u201eHerabfallende Tr\u00fcmmer verursachten einen Brand auf dem Gel\u00e4nde eines Unternehmens\u201c, schrieb Malkow im Onlinedienst Telegram.<\/p>\n<p>17:25 Uhr \u2013 Korruption: Selenskyj k\u00fcndigt Umstrukturierung des staatlichen Energiesektors an<\/p>\n<p>Nach dem j\u00fcngsten Korruptionsskandal k\u00fcndigt der ukrainische Pr\u00e4sident Selenskyj eine \u201eUmstrukturierung\u201c im Energiesektor des Landes an. \u201eWir beginnen mit der Umstrukturierung der wichtigsten staatlichen Unternehmen im Energiesektor\u201c, erkl\u00e4rte Selenskyj am Samstag in Onlinediensten. Demnach soll innerhalb einer Woche ein neuer Aufsichtsrat bei Enerhoatom, dem Kernkraftwerksbetreiber im Zentrum des Skandals, eingesetzt werden.<\/p>\n<p>Neben Enerhoatom sind auch andere staatliche Energieunternehmen betroffen, wie der Betreiber der Wasserkraftwerke des Landes oder die Unternehmen f\u00fcr Gasf\u00f6rderung und -transport. Laut Selenskyj wird eine \u201eumfassende Pr\u00fcfung\u201c der finanziellen Aktivit\u00e4ten dieser Unternehmen vorgenommen. Ebenso sollten F\u00fchrungskr\u00e4fte und \u201eVertreter des Staates\u201c, die dort t\u00e4tig sind, ersetzt werden.<\/p>\n<p>\u201eJedes in diesen Unternehmen aufgedeckte Schema muss schnell und gerecht beantwortet werden\u201c, erkl\u00e4rte Selenskyj. Er versicherte, er habe die Regierungsverantwortlichen angewiesen, eine \u201ekonstante und konstruktive Kommunikation mit den Strafverfolgungsbeh\u00f6rden und Antikorruptionsorganen\u201c aufrechtzuerhalten.<\/p>\n<p>16:01 Uhr \u2013 Ukraine: Russland setzt bis zu 250 Gleitbomben pro Tag ein<\/p>\n<p>Russland will nach Erkenntnissen des ukrainischen Geheimdienstes in diesem Jahr insgesamt bis zu 120.000 Gleitbomben herstellen. Darunter seien 500 einer neuen Version mit einer l\u00e4ngeren Reichweite von bis zu 200 Kilometern, sagte der stellvertretende Chef des ukrainischen Milit\u00e4rgeheimdienstes, Generalmajor Wadym Skybizkyj, in einem am Freitag ver\u00f6ffentlichten Interview der Nachrichtenagentur Reuters. Die russischen Streitkr\u00e4fte setzen demnach t\u00e4glich zwischen 200 und 250 dieser Bomben ein.<\/p>\n<p>08:11 Uhr \u2013 Schwere russische Drohnenangriffe auf Dnipro<\/p>\n<p>Bei schweren russischen Drohnenangriffen auf das ostukrainische Gebiet Dnipro ist mindestens ein Mensch ums Leben gekommen. Ein weiterer sei verletzt worden, teilte Gouverneur Wladyslaw Hajwanenko mit. In der Gebietshauptstadt Dnipro seien mehrere Br\u00e4nde ausgebrochen, Sch\u00e4den gebe es aber auch in den kleineren St\u00e4dten Nikopol, Marhanez, Tscherwonohryhoriwka und Synelnikowe sowie im Landkreis Myrowe. Getroffen wurden demnach vor allem private Wohnh\u00e4user und Autos.<\/p>\n<p>Auch Russland verzeichnete Sch\u00e4den infolge ukrainischer Drohnenangriffe. W\u00e4hrend das Milit\u00e4r nur den Abschuss von 64 Drohnen \u00fcber russischem Gebiet meldete, best\u00e4tigte der Gouverneur von Rjasan, Pawel Malkow, zumindest einen Einschlag. \u201eDurch herabfallende Tr\u00fcmmer kam es zu einem Brand auf dem Territorium eines Unternehmens\u201c, schrieb Malkow auf der Plattform Telegram. Tote und Verletzte habe es nicht gegeben, die H\u00f6he des Schadens werde noch gepr\u00fcft. Nach Angaben des Internetportals Astra soll es sich bei dem Unternehmen um die Raffinerie handeln. <\/p>\n<p>Freitag, 14. November:23:51 Uhr \u2013 USA erlauben trotz Sanktionen Verkauf der Auslandsaktiva von russischer Lukoil<\/p>\n<p>Die US-Regierung hat den Weg f\u00fcr einen m\u00f6glichen Verkauf der ausl\u00e4ndischen Betriebe des russischen \u00d6lkonzerns Lukoil freigemacht. Das US-Finanzministerium erteilte am Freitag eine Lizenz, die es potenziellen K\u00e4ufern erlaubt, bis zum 13. Dezember mit Lukoil \u00fcber den Erwerb seiner ausl\u00e4ndischen Verm\u00f6genswerte zu verhandeln. Zudem wurden Gesch\u00e4ftsbeziehungen mit der Lukoil-Raffinerie in Bulgarien genehmigt, nachdem die Regierung in Sofia Schritte zur \u00dcbernahme der Anlage in Burgas eingeleitet hatte.<\/p>\n<p>Die USA hatten im vergangenen Monat Sanktionen gegen die beiden gr\u00f6\u00dften russischen \u00d6lkonzerne, Lukoil und Rosneft, wegen ihrer Rolle bei der Finanzierung des fast vierj\u00e4hrigen russischen Krieges in der Ukraine verh\u00e4ngt. Von den Sanktionen w\u00e4ren auch westliche Gesch\u00e4ftspartner betroffen.<\/p>\n<p>Die USA werden Verk\u00e4ufe von Lukoil-Anlagen jedoch nur unter Auflagen genehmigen. Die Transaktion muss die Verbindungen zu Lukoil vollst\u00e4ndig kappen. Zudem m\u00fcssen die Erl\u00f6se auf ein Treuhandkonto flie\u00dfen, auf das Lukoil keinen Zugriff hat, solange die Sanktionen in Kraft sind. \u201eDiese Genehmigungen unterst\u00fctzen die Energiesicherheit unserer Partner und Verb\u00fcndeten, ohne der russischen Regierung zu n\u00fctzen\u201c, sagte ein Sprecher des Finanzministeriums. Die Lizenz f\u00fcr die Gesch\u00e4fte mit den Lukoil-Einheiten in Bulgarien gilt bis zum 29. April 2026.<\/p>\n<p>21:26 Uhr \u2013\u00a0USA genehmigen Verkauf milit\u00e4rischer Raketen an Deutschland f\u00fcr 3,5 Milliarden Dollar<\/p>\n<p>Die US-Regierung hat einem R\u00fcstungsgesch\u00e4ft mit Deutschland im Wert von sch\u00e4tzungsweise 3,5 Milliarden Dollar zugestimmt. Dies teilte das US-Kriegsministerium am Freitag mit. Bei dem Gesch\u00e4ft gehe es um Raketen vom Typ Standard Missile 6 Block I und Standard Missile 2 Block IIIC sowie zugeh\u00f6rige Ausr\u00fcstung. Hauptauftragnehmer sei der R\u00fcstungskonzern RTX Corp.<\/p>\n<p>19:26 Uhr \u2013 Ukraine startet Massenproduktion von Luftabwehrdrohnen<\/p>\n<p>Die Ukraine hat mit der Massenproduktion neuer, im Inland entwickelter Abfangdrohnen zur St\u00e4rkung der Luftabwehr begonnen. Die ersten drei Hersteller h\u00e4tten die Fertigung bereits aufgenommen, elf weitere seien in der Vorbereitung, teilte das ukrainische Verteidigungsministerium am Freitag mit. Die Drohnen basieren auf einer Technologie namens \u201eOctopus\u201c. Sie sei auf das Abfangen von Shahed-Drohnen iranischer Bauart spezialisiert und im Kampfeinsatz getestet worden. Sie habe sich \u201enachts, unter dem Einfluss von St\u00f6rsendern und in geringen H\u00f6hen\u201c bew\u00e4hrt.<\/p>\n<p>Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj hatte als Ziel ausgegeben, bis zu 1000 Drohnen pro Tag herzustellen. Sie kosten jeweils einige tausend Dollar und sind f\u00fcr die Ukraine auch deshalb wichtig, weil sie so ihre teureren Raketen f\u00fcr schnellere und gef\u00e4hrlichere Bedrohungen wie Marschflugk\u00f6rper und ballistische Raketen einsetzen kann. Russland investiert seinerseits massiv in Langstreckendrohnen und hat die Zahl der bei einzelnen Angriffen auf die Ukraine eingesetzten Drohnen stetig erh\u00f6ht. Dem ukrainischen Milit\u00e4r zufolge setzt Russland zudem verst\u00e4rkt sogenannte FPV-Drohnen ein, die \u00fcber spezielle Glasfaserkabel gesteuert werden. Sie sind immun gegen die St\u00f6rsender, mit denen funkgesteuerte Drohnen abgewehrt werden. <\/p>\n<p>17:30 Uhr \u2013 Ukraine: Russland setzt bis zu 250 Gleitbomben pro Tag ein<\/p>\n<p>Russland will nach Erkenntnissen des ukrainischen Geheimdienstes in diesem Jahr insgesamt bis zu 120.000 Gleitbomben herstellen. Darunter seien 500 einer neuen Version mit einer l\u00e4ngeren Reichweite von bis zu 200 Kilometern, sagte der stellvertretende Chef des ukrainischen Milit\u00e4rgeheimdienstes, Generalmajor Wadym Skybizkyj, in einem am Freitag ver\u00f6ffentlichten Interview der Nachrichtenagentur Reuters. Die russischen Streitkr\u00e4fte setzen demnach t\u00e4glich zwischen 200 und 250 dieser Bomben ein.<\/p>\n<p>Skybizkyj zufolge will Russland mit den intensivierten Angriffen die Ukraine zu Zugest\u00e4ndnissen bei m\u00f6glichen Friedensverhandlungen zwingen. \u201eSie wollen uns zweifellos brechen\u201c, sagte er. Russland werde 2025 zudem rund 70.000 Langstreckendrohnen herstellen, darunter 30.000 vom Typ Schahed iranischer Bauart. Die Lieferungen von Millionen Artilleriegranaten aus Nordkorea h\u00e4tten Russland 2024 zwar geholfen, den starken Beschuss aufrechtzuerhalten. Die Zahl habe sich in diesem Jahr jedoch mehr als halbiert, da die nordkoreanischen Best\u00e4nde zur Neige gingen, sagte Skybizkyj. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Russland macht an der Front leichte Fortschritte. Der ukrainische Pr\u00e4sident Selenskyj ist zu einer Europareise aufgebrochen. 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