{"id":580399,"date":"2025-11-16T18:43:12","date_gmt":"2025-11-16T18:43:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/580399\/"},"modified":"2025-11-16T18:43:12","modified_gmt":"2025-11-16T18:43:12","slug":"eu-plant-offenbar-neuen-deal-kommt-das-aus-fuers-verbrenner-aus-politik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/580399\/","title":{"rendered":"EU plant offenbar neuen Deal: Kommt das Aus f\u00fcrs Verbrenner-Aus? | Politik"},"content":{"rendered":"<p>Berlin \u2013 <b>Am 10. Dezember richtet sich der Blick der europ\u00e4ischen Autoindustrie nach Br\u00fcssel. An diesem Tag will die EU-Kommission ein umfassendes Gesetzespaket zur CO\u2082-Regulierung vorstellen. Im Zentrum steht die Frage, ob und in welchem Umfang die Kommission ihre ehrgeizigen Klimaziele im Rahmen des \u201eEuropean Green Deal\u201c anpasst \u2013 insbesondere das geplante Aus f\u00fcr neue Verbrenner ab 2035.<\/b><\/p>\n<p>Ein Kompromiss zeichnet sich ab. Privatkunden k\u00f6nnten auch nach 2035 Verbrenner kaufen \u2013 Unternehmen dagegen m\u00fcssten ihre Flotten deutlich schneller auf Elektroantrieb umstellen.<\/p>\n<p>Kommt der Kurswechsel in Br\u00fcssel?<\/p>\n<p>2035 sollte es urspr\u00fcnglich so weit sein: Nur noch Fahrzeuge mit null CO\u2082-Emissionen sollten neu zugelassen werden \u2013 ein faktisches Verbot von reinen Verbrenner-Fahrzeugen. Kaum ein anderes Gesetz polarisiert so stark, auch innerhalb der deutschen Regierungskoalition herrscht Uneinigkeit \u00fcber das Verbrenner-Aus.<\/p>\n<p>Auch interessant<\/p>\n<p>Anzeige<\/p>\n<p>Auch interessant<\/p>\n<p>Anzeige<\/p>\n<p><b>Nach Informationen des \u201eHandelsblatt\u201c arbeitet die EU-Kommission unter Ursula von der Leyen (67) an einem Kompromiss. Die Lockerung des Verbrenner-Verbots soll mit strengeren Vorgaben f\u00fcr gewerbliche Flotten verkn\u00fcpft werden. So k\u00f6nnten Privatkunden auch nach 2035 weiterhin Neuwagen mit Verbrennungsmotor kaufen, w\u00e4hrend Unternehmen strengere Elektroquoten in ihren Fuhrparks erf\u00fcllen m\u00fcssten.<\/b><\/p>\n<p>Nach \u201eHandelsblatt\u201c-Informationen soll bis 2027 die H\u00e4lfte aller neu zugelassenen Dienst-, Miet- und Leasingfahrzeuge elektrisch fahren, bis 2030 sogar 90 Prozent. Zwischenzeitlich war in den Gespr\u00e4chen sogar von einer vollst\u00e4ndigen Elektrifizierung die Rede (100 Prozent). <\/p>\n<p>Mehr zum Thema<\/p>\n<p><b>Gewerbliche Neuzulassungen machen derzeit rund 60 Prozent des europ\u00e4ischen Automarkts aus. Der Anteil elektrischer Flottenfahrzeuge lag 2024 bei nur 12,4 Prozent \u2013 deutlich weniger als bei Privatkunden. Damit w\u00fcrde sich die Zahl der E-Neuzulassungen innerhalb von sechs Jahren mehr als versiebenfachen m\u00fcssen.<\/b><\/p>\n<p>Parallel diskutieren EU-Staaten und Kommission, ob auch Plug-in-Hybride und Range-Extender als emissionsfrei eingestuft werden k\u00f6nnen. Range-Extender verf\u00fcgen \u00fcber einen kleinen Verbrenner, der die Batterie unterwegs l\u00e4dt und damit gro\u00dfe Reichweiten erm\u00f6glicht \u2013 eine Regelung, die die Zielvorgaben f\u00fcr Flotten deutlich entsch\u00e4rfen k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Zudem pr\u00fcft die Kommission laut \u201eHandelsblatt\u201c-Informationen, die Zielerreichung bei Dienstwagenflotten den Mitgliedstaaten zu \u00fcberlassen. In Deutschland k\u00f6nnte dies \u00fcber das sogenannte Dienstwagen-Privileg erfolgen \u2013 etwa indem steuerliche Vorteile k\u00fcnftig nur noch f\u00fcr E-Autos gelten, w\u00e4hrend Verbrenner schrittweise benachteiligt w\u00fcrden. <\/p>\n<p>Bereits heute profitieren Elektrofahrzeuge von einer deutlich reduzierten Dienstwagenbesteuerung: Statt der \u00fcblichen ein Prozent des Listenpreises m\u00fcssen Nutzer rein elektrischer Fahrzeuge meist nur 0,25 oder 0,5 Prozent als geldwerten Vorteil versteuern.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Berlin \u2013 Am 10. Dezember richtet sich der Blick der europ\u00e4ischen Autoindustrie nach Br\u00fcssel. 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