{"id":580503,"date":"2025-11-16T19:44:13","date_gmt":"2025-11-16T19:44:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/580503\/"},"modified":"2025-11-16T19:44:13","modified_gmt":"2025-11-16T19:44:13","slug":"koelner-krebsforscher-michael-hallek-weist-streeck-vorstoss-zu-therapiebegrenzung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/580503\/","title":{"rendered":"K\u00f6lner Krebsforscher Michael Hallek weist Streeck-Vorsto\u00df zu Therapiebegrenzung &#8230;"},"content":{"rendered":"<p class=\"date\">16.11.2025 \u2013 20:18<\/p>\n<p class=\"customer\">\n                        <a class=\"story-customer\" title=\"weiter zum newsroom von K\u00f6lner Stadt-Anzeiger\" href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/nr\/66749\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">K\u00f6lner Stadt-Anzeiger<\/a>\n                    <\/p>\n<p><a data-category=\"citylink-story-view\" data-action=\"click\" data-label=\"Citylink in Meldungsansicht\" class=\"story-city event-trigger\" href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/regional\/K%F6ln.\" title=\"News aus K\u00f6ln. \" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">K\u00f6ln.<\/a> (ots)<\/p>\n<p>Der K\u00f6lner Krebsforscher Michael Hallek hat den Vorsto\u00df des CDU-Gesundheitsexperten Hendrik Streeck zu einer Therapiebegrenzung f\u00fcr sehr alte Patientinnen und Patienten in deutlichen Worten zur\u00fcckgewiesen. &#8222;Den Sinn einer Behandlung am Alter festzumachen, ist sachfremd. In der Medizin haben wir davon schon lange Abstand genommen&#8220;, sagte Hallek dem &#8222;K\u00f6lner Stadt-Anzeiger&#8220;. Gesellschaftlich und ethisch &#8222;geraten wir in ein gef\u00e4hrliches Fahrwasser, wenn wir \u00fcber Therapien zuerst unter \u00f6konomischen Gesichtspunkten sprechen&#8220;, so der Direktor der Klinik I f\u00fcr Innere Medizin der Universit\u00e4tsklinik K\u00f6ln. Kosten und Alter d\u00fcrften keine Ausschlusskriterien sein, wenn es um die Anwendung teurer Therapien geht. &#8222;F\u00fcr \u00e4rztliches Handeln m\u00fcssen die medizinischen Erfordernisse und die Belange des Patienten immer Kompass und Richtschnur sein. Es geht um die W\u00fcrde und die Selbstbestimmung des Patienten. Der Patient muss im Zusammenwirken mit den \u00c4rzten festlegen, was f\u00fcr ihn relevant ist. Das kann in jedem individuellen Fall ganz andere Ergebnisse zur Folge haben.&#8220;<\/p>\n<p>Streeck hatte mit Aussagen bei Welt TV eine Debatte \u00fcber die Behandlung von sehr alten Patienten ausgel\u00f6st. &#8222;Es gibt einfach Phasen im Leben, wo man bestimmte Medikamente auch nicht mehr einfach so benutzen sollte&#8220;, sagte Streeck. \u00d6konomische Kriterien seien bei der Festlegung der bestm\u00f6glichen Behandlung keineswegs ausgeschlossen, betonte Hallek, der 2023 den Vorsitz im Sachverst\u00e4ndigenrat zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen \u00fcbernahm. &#8222;Wir stellen aber oft fest, dass die optimale Therapie sogar die kosteng\u00fcnstigste ist.&#8220; Insofern sei es zwar nicht falsch, vor \u00dcbertherapie oder \u00fcberfl\u00fcssigen medizinischen Ma\u00dfnahmen zu warnen. &#8222;Aber das entscheidet sich eben nicht an der Frage, wie alt ein Patient ist.&#8220; So wie Streeck es getan habe, k\u00f6nne man die notwendige Debatte \u00fcber Kostend\u00e4mpfung im Gesundheitswesen &#8222;nicht einstielen&#8220;, sagte Hallek. &#8222;Einsparungen lassen sich sehr gut innerhalb der Leitplanken von Menschenw\u00fcrde und Selbstbestimmung erreichen: durch Steigerung der Effizienz, mehr ambulante statt station\u00e4re Behandlungen oder die kritische Pr\u00fcfung des Nutzens von Arzneimitteln oder Behandlungsverfahren im Therapiealltag. Das gilt auch und gerade bei \u00e4lteren Patientinnen und Patienten.&#8220; Als weitere Hebel f\u00fcr effizientere Behandlungen nannte Hallek die umfassende Dokumentation der Therapiefolgen sowie eine wissensgenerierende Versorgung. &#8222;Wenn wir Palliativbehandlungen am Ende prim\u00e4r unter Kostengesichtspunkten betrachteten, w\u00e4re das fatal &#8211; f\u00fcr die Patienten, aber auch f\u00fcr das Vertrauen der ganzen Gesellschaft in unser Gesundheitswesen.&#8220;<\/p>\n<p> <a target=\"_blank\" class=\"uri-ext outbound\" rel=\"noopener\" href=\"http:\/\/www.ksta.de\/1151416\">www.ksta.de\/1151416<\/a><\/p>\n<p>Den gesamten Gastbeitrag von Michael Hallek (ab Montag) unter  <a target=\"_blank\" class=\"uri-ext outbound\" rel=\"noopener\" href=\"http:\/\/www.ksta.de\/1151524\">www.ksta.de\/1151524<\/a><\/p>\n<p class=\"contact-headline\">Pressekontakt:<\/p>\n<p class=\"contact-text\">K\u00f6lner Stadt-Anzeiger<br \/>Newsdesk<br \/>Telefon: 0221 224 2080<\/p>\n<p class=\"originator\">Original-Content von: K\u00f6lner Stadt-Anzeiger, \u00fcbermittelt durch news aktuell<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"16.11.2025 \u2013 20:18 K\u00f6lner Stadt-Anzeiger K\u00f6ln. 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