{"id":58056,"date":"2025-04-24T18:11:11","date_gmt":"2025-04-24T18:11:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/58056\/"},"modified":"2025-04-24T18:11:11","modified_gmt":"2025-04-24T18:11:11","slug":"mehr-geld-und-mehr-engagement","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/58056\/","title":{"rendered":"Mehr Geld und mehr Engagement"},"content":{"rendered":"<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Nato-Generalsekret\u00e4r <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/mark-rutte\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mark Rutte<\/a> hat von den Mitgliedsstaaten des B\u00fcndnisses mehr Engagement gefordert. Die Allianz ben\u00f6tige mehr Geld, Ausr\u00fcstung und politische Anstrengung, weil sich die Vereinigten Staaten von ihrer f\u00fchrenden Sicherheitsrolle in <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/europa\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Europa<\/a> zur\u00fcckz\u00f6gen, schrieb Rutte am Donnerstag in seinem Jahresbericht.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">\u201eIm Jahr 2025 m\u00fcssen wir unsere Bem\u00fchungen deutlich verst\u00e4rken, um sicherzustellen, dass die Nato eine wichtige Quelle milit\u00e4rischer Vorteile f\u00fcr alle unsere Nationen bleibt\u201c, erkl\u00e4rte der Generalsekret\u00e4r. \u201eUnsere Freiheit und unser Wohlstand h\u00e4ngen weiterhin von ihr ab.\u201c<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Ruttes Bericht wurde ohne Ank\u00fcndigung und weitere Hinweise auf der Nato-Website ver\u00f6ffentlicht. In fr\u00fcheren Jahren stellten die Generalsekret\u00e4re ihre Jahresberichte in Pressekonferenzen und Pressemitteilungen vor. Die Nato reagierte nicht auf eine Anfrage, warum sich die Vorgehensweise ge\u00e4ndert hat.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Die Nato ist seit Februar in Aufruhr, als US-Verteidigungsminister Pete Hegseth warnte, Amerikas Sicherheitspriorit\u00e4ten l\u00e4gen in Asien und an den eigenen Grenzen. Europa m\u00fcsse in Zukunft f\u00fcr seine eigene Sicherheit und die der <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/ukraine\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Ukraine<\/a> sorgen, sagte er damals.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">\u201eDie Unterst\u00fctzung der <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/nato\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">NATO<\/a> f\u00fcr die Ukraine blieb 2024 stark\u201c, schrieb Rutte in dem Bericht. \u201eMit Blick auf die Zukunft sind sich die Nato-Verb\u00fcndeten in ihrem Wunsch nach einem gerechten und dauerhaften Frieden in der Ukraine einig.\u201c<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Rutte hielt sich am Donnerstag zu Gespr\u00e4chen mit ranghohen US-Vertretern in <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/washington\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Washington<\/a> auf \u2013 zwei Monate vor einem Nato-Gipfel in den Niederlanden. Es wird erwartet, dass sich die Staats- und Regierungschefs dabei auf eine neue Richtlinie f\u00fcr die Verteidigungsausgaben einigen. Im Jahr 2023 einigten sie sich bereits darauf, dass alle Verb\u00fcndeten mindestens zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts f\u00fcr Verteidigung ausgeben sollten.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Den Sch\u00e4tzungen im Jahresbericht zufolge erreichten 22 Mitgliedsl\u00e4nder dieses Ziel im vergangenen Jahr, w\u00e4hrend zuvor von 23 ausgegangen worden war. <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/belgien\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Belgien<\/a>, Kanada, Kroatien, Italien, Luxemburg, Montenegro, Portugal, Slowenien und <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/spanien\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Spanien<\/a> blieben hinter der Vorgabe zur\u00fcck. Spanien rechnet zwar damit, den Wert in diesem Jahr zu erreichen, doch k\u00f6nnte das neue Ziel bei \u00fcber drei Prozent liegen. Die <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/usa\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">USA<\/a> gaben 2024 sch\u00e4tzungsweise 3,19 Prozent des BIP f\u00fcr die Verteidigung aus, gegen\u00fcber 3,68 Prozent vor zehn Jahren. Damals sagten alle Nato-Mitglieder nach der Annexion der ukrainischen Halbinsel <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/krim\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Krim<\/a> durch Russland eine Erh\u00f6hung ihrer Verteidigungsausgaben zu.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Die USA waren damit das einzige Nato-Mitgliedsland, dessen Ausgaben im Verh\u00e4ltnis zum Bruttoinlandsprodukt niedriger waren als 2014. Dennoch gibt das Land immer noch mehr aus als alle anderen zusammen. Dem Bericht zufolge beliefen sich die gesamten Milit\u00e4rausgaben der Nato im vergangenen Jahr auf rund 1,3 Billionen Dollar.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Nato-Generalsekret\u00e4r Mark Rutte hat von den Mitgliedsstaaten des B\u00fcndnisses mehr Engagement gefordert. 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