{"id":580598,"date":"2025-11-16T20:38:12","date_gmt":"2025-11-16T20:38:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/580598\/"},"modified":"2025-11-16T20:38:12","modified_gmt":"2025-11-16T20:38:12","slug":"beobachtungsstelle-tausende-christenfeindliche-straftaten-in-europa","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/580598\/","title":{"rendered":"Beobachtungsstelle: Tausende christenfeindliche Straftaten in Europa"},"content":{"rendered":"<p>2211 antichristliche Hassdelikte hat die Beobachtungsstelle f\u00fcr Intoleranz und Diskriminierung gegen Christen in Europa (OIDAC Europe) f\u00fcr 2024 verzeichnet. \u00bbHinter der Zahl stehen konkrete F\u00e4lle von Kirchenvandalismus, Brandstiftung und k\u00f6rperlicher Gewalt, die reale Konsequenzen f\u00fcr das Leben lokaler Gemeinden haben\u00ab, sagte Anja Tang, Direktorin der in Wien ans\u00e4ssigen Nichtregierungsorganisation.<\/p>\n<p>F\u00fcr den am Montag ver\u00f6ffentlichten <a href=\"https:\/\/drive.google.com\/file\/d\/1_LupyX8xvDt84jWz09wAo1DGlEXptplJ\/view\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Jahresbericht <\/a>wurde Zahlenmaterial aus offiziellen europ\u00e4ischen Polizeistatistiken, aber auch aus anderen Quellen zusammengetragen; darunter die Organisation f\u00fcr Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) sowie zivilgesellschaftliche Gruppen.<\/p>\n<p>Den leichten R\u00fcckgang im Vergleich zu 2023, als europaweit 2.444 Delikte gez\u00e4hlt wurden, f\u00fchrt OIDAC Europe nicht auf eine Entspannung der Lage, sondern eine unzureichende Erfassung in etlichen L\u00e4ndern zur\u00fcck. Die Zahl der gemeldeten Angriffe auf Personen, darunter auch F\u00e4lle k\u00f6rperlicher Gewalt, sei dennoch von 232 auf 274 gestiegen. Die Beobachtungsstelle wertet dies als Beleg f\u00fcr ein \u00bbKlima wachsender Intoleranz\u00ab.<\/p>\n<p><strong>Hunderte einschl\u00e4gige Straftaten in Deutschland<\/strong><\/p>\n<p>Besonders viele antichristliche Hassdelikte wurden 2024 in Frankreich (770) und Gro\u00dfbritannien (502) dokumentiert. An dritter Stelle rangiert Deutschland: Dort weist die Polizeistatistik f\u00fcr das vergangene Jahr 337 christenfeindliche Straftaten aus &#8211; rund 22 Prozent mehr als im Jahr zuvor. OIDAC Europe bem\u00e4ngelt in diesem Zusammenhang, dass nur Delikte mit politischem Hintergrund erfasst w\u00fcrden. Viele christenfeindliche \u00dcbergriffe aus anderen Motiven fielen so durchs Raster.<\/p>\n<p>Als \u00fcberaus besorgniserregend bezeichnet die Organisation, dass in der Bundesrepublik allein 33 F\u00e4lle von Brandstiftung an Kirchen registriert worden seien &#8211; mehr als in jedem anderen europ\u00e4ischen Land. Dieser Trend setze sich offenbar in diesem Jahr fort: So habe die katholische Deutsche Bischofskonferenz mit Blick auf Vandalismus gegen Kirchen erst vor einigen Monaten \u00fcber \u00bbgefallene Tabus\u00ab geklagt.<\/p>\n<p><strong>Hohe Dunkelziffer<\/strong><\/p>\n<p>OIDAC-Chefin Tang verweist zudem auf neue Umfragen, die auf eine hohe Dunkelziffer hindeuteten. In Polen etwa habe die H\u00e4lfte von rund 1000 befragten Priestern angegeben, im vergangenen Jahr Opfer von Aggressionen geworden zu sein. Mehr als 80 Prozent h\u00e4tten die Vorf\u00e4lle aber nicht der Polizei gemeldet. \u00bbWenn in einem mehrheitlich katholischen Land die H\u00e4lfte der Priester \u00dcbergriffe erfahren, kann man feindselige Einstellungen gegen\u00fcber Christen nicht l\u00e4nger als Randthema abtun\u00ab, betonte Tang.  kna<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"2211 antichristliche Hassdelikte hat die Beobachtungsstelle f\u00fcr Intoleranz und Diskriminierung gegen Christen in Europa (OIDAC Europe) f\u00fcr 2024&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":580599,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3933],"tags":[331,332,573,574,548,663,158,3934,3935,13,411,570,576,572,80,14,15,16,575,12,571],"class_list":{"0":"post-580598","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-eu","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-berichte","11":"tag-blogs","12":"tag-eu","13":"tag-europa","14":"tag-europaeische-union","15":"tag-europe","16":"tag-european-union","17":"tag-headlines","18":"tag-israel","19":"tag-juedische-allgemeine","20":"tag-juedisches-leben","21":"tag-kommentare","22":"tag-kultur","23":"tag-nachrichten","24":"tag-news","25":"tag-politik","26":"tag-religion","27":"tag-schlagzeilen","28":"tag-wochenzeitung"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115561306818018345","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/580598","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=580598"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/580598\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/580599"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=580598"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=580598"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=580598"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}