{"id":581410,"date":"2025-11-17T05:35:14","date_gmt":"2025-11-17T05:35:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/581410\/"},"modified":"2025-11-17T05:35:14","modified_gmt":"2025-11-17T05:35:14","slug":"nachhaltigkeit-als-wirtschaftsaufgabe-region-augsburg-zieht-bilanz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/581410\/","title":{"rendered":"Nachhaltigkeit als Wirtschaftsaufgabe: Region Augsburg zieht Bilanz"},"content":{"rendered":"<p> Aktionen wie das World Cafe im Rahmen des Nachhaltigkeitsmonitors. Foto: Regio Augsburg Wirtschaft GmbH <\/p>\n<p class=\"fw-bold lead text-muted\">Die Region Augsburg m\u00f6chte sich mit dem \u201eNachhaltigkeitsmonitor A\u00b3\u201c als engagierter Wirtschaftsraum pr\u00e4sentieren. Die Ergebnisse der zweiten Erhebungsrunde.<\/p>\n<p>Die aktuelle Auswertung des Projekts \u201eNachhaltigkeitsmonitor und Nachhaltigkeitshub A\u00b3\u201c unterstreicht, dass Unternehmen <a href=\"https:\/\/www.b4bschwaben.de\/b4b-nachrichten\/augsburg.html\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\" target=\"_blank\">der Region Augsburg<\/a>\u00a0sich\u00a0immer st\u00e4rker f\u00fcr Nachhaltigkeit engagieren. Das Projekt entstand\u00a0in Kooperation zwischen der Regio Augsburg Wirtschaft GmbH und der Technischen Hochschule Augsburg. Es wurde untersucht, wie Organisationen in der Region ihre Nachhaltigkeitsstrategien aufbauen, umsetzen und weiterentwickeln. <\/p>\n<p>Nachhaltigkeit sei in vielen Unternehmen angekommen, lautet eine zentrale Erkenntnis der zweiten Befragungsrunde im Jahr 2025. Zugleich werde deutlich, wo noch Potenziale liegen und wo noch immer Handlungsbedarf besteht.<\/p>\n<p>Ein Forschungsprojekt mit Modellcharakter<\/p>\n<p>Der Nachhaltigkeitsmonitor A\u00b3 gilt als bundesweit erstes Projekt, das qualitative Einblicke in den Stand nachhaltiger Entwicklung in Unternehmen und Institutionen bietet. Grundlage bilden bekannte Standards wie der Deutsche Nachhaltigkeitskodex (DNK), die Global Reporting Initiative (GRI) und die Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD). <\/p>\n<p>Im Gegensatz zu klassischen Kennzahlenerhebungen zielt das Projekt jedoch auf Einsch\u00e4tzungen und Entwicklungsst\u00e4nde ab. Wie bewusst Organisationen beispielsweise mit \u00f6kologischen, sozialen und Governance-Themen umgehen, oder welche Strukturen und Prozesse bereits verankert sind, soll beantwortet werden. Konzipiert wurde dieser Fragebogen von Prof. Dr. Sabine Joeris von der Technischen Hochschule Augsburg gemeinsam mit den Masterstudierenden Natalie Notzon und Johannes Schindlbeck.<\/p>\n<p>Engagement w\u00e4chst, Herausforderungen bleiben<\/p>\n<p>Sowohl 2024 als auch 2025 beteiligten sich 165 Organisationen aus Industrie, Handwerk, Handel, Dienstleistung, \u00f6ffentlichem Sektor und Bildungswesen. Der Untersuchungsfokus lag auf den drei ESG-Dimensionen Umwelt, Soziales und Governance. Ein Gro\u00dfteil der befragten Organisationen verf\u00fcgt bereits \u00fcber klare Zust\u00e4ndigkeiten. So haben 66,9 Prozent eine verantwortliche Person f\u00fcr Nachhaltigkeitsmanagement benannt, ebenso viele haben interne Regeln und Prozesse zur F\u00f6rderung nachhaltiger Entwicklung etabliert. <\/p>\n<p>Insgesamt 93,2 Prozent der Organisationen f\u00fchren einen regelm\u00e4\u00dfigen Austausch mit ihren Mitarbeitenden, mit 49,3 Prozent misst fast die H\u00e4lfte die Zufriedenheit systematisch. Beim Thema Biodiversit\u00e4t geben 31,5 Prozent an, eigene Einfl\u00fcsse zu analysieren, w\u00e4hrend 45,9 Prozent Projekte zur Erhaltung der Artenvielfalt f\u00f6rdern. Als zentrale H\u00fcrde nennen viele Unternehmen personelle Engp\u00e4sse. Besonders gro\u00df sei der Bedarf an Know-how und finanzieller Unterst\u00fctzung, etwa durch staatliche F\u00f6rderprogramme.<\/p>\n<p>Netzwerke als Schl\u00fcssel zur Nachhaltigkeit<\/p>\n<p>Unternehmen, die aktiv in Netzwerken eingebunden sind, schneiden im Nachhaltigkeitsmonitor insgesamt besser ab. Kooperationen und Wissensaustausch wirken sich positiv auf \u00f6kologische und soziale Ma\u00dfnahmen aus. Nach Angaben von Regio Augsburg sei dies eine zentrale Erkenntnis der Studie gewesen. Als gr\u00f6\u00dfte St\u00e4rke der Region sehen die Teilnehmenden daher Netzwerke und Kooperationen sowie die Nutzung nat\u00fcrlicher Ressourcen. Schw\u00e4chen werden hingegen in mangelndem Bewusstsein, geringer Innovationskraft und langwierigen Entscheidungsprozessen gesehen. <\/p>\n<p>Trotz dieser H\u00fcrden verzeichnet der Monitor einen leichten Anstieg der Nachhaltigkeitsperformanz von 2024 auf 2025. W\u00e4hrend im sozialen Bereich deutliche Fortschritte zu beobachten sind, bestehe in der Governance-Dimension weiterhin Nachholbedarf, insbesondere bei nachhaltiger Organisationsf\u00fchrung, Erfassung relevanter Kennzahlen und Lieferkettenmanagement.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Aktionen wie das World Cafe im Rahmen des Nachhaltigkeitsmonitors. 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