{"id":58161,"date":"2025-04-24T19:04:08","date_gmt":"2025-04-24T19:04:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/58161\/"},"modified":"2025-04-24T19:04:08","modified_gmt":"2025-04-24T19:04:08","slug":"solar-orbiter-macht-die-bislang-groesste-aufnahme-unserer-sonne","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/58161\/","title":{"rendered":"Solar Orbiter macht die bislang gr\u00f6\u00dfte Aufnahme unserer Sonne"},"content":{"rendered":"<p>Europas Raumsonde zur Erforschung der Sonne hat die bislang gr\u00f6\u00dfte Aufnahme unseres Heimatsterns gemacht. <a href=\"https:\/\/www.esa.int\/ESA_Multimedia\/Images\/2025\/04\/Solar_Orbiter_s_widest_high-res_view_of_the_Sun\" rel=\"external noopener\" target=\"_blank\">Das jetzt vorgestellte Mosaik<\/a> wurde aus insgesamt 200 hochaufgel\u00f6sten Detailaufnahmen der Sonne zusammengesetzt, die der Solar Orbiter am 9. M\u00e4rz aus einer Entfernung von 77 Millionen Kilometern gemacht hat, wie die Europ\u00e4ische Weltraumagentur ESA mitteilt. <a href=\"https:\/\/www.esa.int\/var\/esa\/storage\/images\/esa_multimedia\/images\/2025\/04\/solar_orbiter_s_widest_high-res_view_of_the_sun\/26672643-1-eng-GB\/Solar_Orbiter_s_widest_high-res_view_of_the_Sun.jpg\" rel=\"external noopener\" target=\"_blank\">Das komplette Bild<\/a> hat eine Aufl\u00f6sung von 12.544 \u00d7 12.544 Pixeln und zeigt, wie die Sonne im ultravioletten Spektrum des Lichts \u2013 bei einer Wellenl\u00e4nge von 17,4 Nanometern \u2013 aussieht. Konkret zu sehen ist demnach die Sonnenkorona, die aus hei\u00dfen, geladenen Teilchen besteht, die im Magnetfeld gefangen sind.<\/p>\n<p>Immenser Aufwand n\u00f6tig<\/p>\n<p>Zwar sei der Solar Orbiter auch in der Lage, die Sonne mit mehreren Instrumenten komplett abzubilden, die Aufl\u00f6sung dieser Aufnahmen sei aber viel geringer. Wie die ESA jetzt erl\u00e4utert, hat der Solar Orbiter f\u00fcr die neue Aufnahme den sogenannten Full Sun Imager nacheinander auf Teilbereiche der Sonne ausgerichtet und da dann sechs hochaufgel\u00f6ste sowie zwei weitwinklige Aufnahmen gemacht. Aus all den dabei entstandenen Bildern wurde dann das riesige Mosaik zusammengesetzt. Dass jeweils mehrere Aufnahmen pro Blickwinkel zur Verf\u00fcgung gestanden h\u00e4tten, habe die Helligkeit und die Sch\u00e4rfe der Aufnahme verbessert.<\/p>\n<p>Der Solar Orbiter wurde Anfang 2020 gestartet und kreist seitdem auf immer enger werdenden Bahnen um unseren Heimatstern. Dabei kommt die Sonde der Sonne aber nicht so nahe wie die Parker Solar Probe der NASA, die mit einem \u00e4hnlichen Auftrag unterwegs ist. Die geringste geplante Distanz des Solar Orbiters liegt bei 42 Millionen Kilometern (oder 0,28 AE). <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Nach-Vorbeiflug-an-der-Venus-Solar-Orbiter-verlaesst-Bahnebene-des-Sonnensystems-10290127.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Durch eine Ablenkung an der Venus<\/a> verl\u00e4sst die Sonde inzwischen die Bahnebene, auf der alle Planeten um die Sonne kreisen. Dadurch wird sie bald als erste Sonde \u00fcberhaupt in der Lage sein, die Sonne aus der N\u00e4he von oben beziehungsweise unten abzulichten. Im Laufe der weiteren Mission soll sie sp\u00e4ter eine noch st\u00e4rkere Bahnneigung erreichen.<\/p>\n<p>(<a class=\"redakteurskuerzel__link\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/mailto:mho@heise.de\" title=\"Martin Holland\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">mho<\/a>)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Europas Raumsonde zur Erforschung der Sonne hat die bislang gr\u00f6\u00dfte Aufnahme unseres Heimatsterns gemacht. 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