{"id":581857,"date":"2025-11-17T10:07:13","date_gmt":"2025-11-17T10:07:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/581857\/"},"modified":"2025-11-17T10:07:13","modified_gmt":"2025-11-17T10:07:13","slug":"us-praesident-trump-nun-doch-fuer-freigabe-von-epstein-akten-dw-17-11-2025","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/581857\/","title":{"rendered":"US-Pr\u00e4sident Trump nun doch f\u00fcr Freigabe von Epstein-Akten \u2013 DW \u2013 17.11.2025"},"content":{"rendered":"<p>Der stark unter Druck geratene US-Pr\u00e4sident <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/donald-trump\/t-18901598\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Donald Trump<\/a> fordert die Abgeordneten seiner <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/republikanische-partei-usa\/t-69953360\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">republikanischen Partei<\/a> nun auf, im Repr\u00e4sentantenhaus f\u00fcr die Ver\u00f6ffentlichung der Ermittlungsakten zum Fall des Sexualstraft\u00e4ters Jeffrey Epstein zu stimmen. Es sei an der Zeit, die Unterlagen freizugeben, &#8222;weil wir nichts zu verbergen haben&#8220;, schrieb der Republikaner auf seiner Plattform Truth Social.<\/p>\n<p>Bislang hatte Trump eine Abstimmung \u00fcber die Freigabe der Dokumente blockiert. Kritiker werfen dem Pr\u00e4sidenten vor, er wolle damit eine m\u00f6gliche eigene Verstrickung in die Epstein-Aff\u00e4re vertuschen. Trump weist jegliches Fehlverhalten zur\u00fcck. <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/demokratische-partei-usa\/t-69952967\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Demokraten<\/a> und mehrere republikanische Abgeordnete dr\u00e4ngen seit Monaten auf eine Offenlegung.<\/p>\n<p><img data-format=\"MASTER_LANDSCAPE\" data-id=\"74037647\" data-url=\"https:\/\/static.dw.com\/image\/74037647_${formatId}.jpg\" data-aspect-ratio=\"16\/9\" alt=\"Ein Lastwagen mit einem gro\u00dfen Bild von Donald Trump und Jeffrey Epstein auf der Seite\" style=\"padding-bottom: 56.25%; height: 0; max-height: 0;\"\/>Aktivisten plakatieren Bilder von US-Pr\u00e4sident Trump (r.) und Sexualstraft\u00e4ter Jeffrey Epstein bei Trumps Staatsbesuch in Gro\u00dfbritannien im SeptemberBild: Phil Noble\/REUTERS<\/p>\n<p>Der politische Druck auf Trump wuchs am Wochenende sp\u00fcrbar. Eine Abstimmung im Kongress ist f\u00fcr diese Woche angesetzt, der genaue Termin steht jedoch noch aus.<\/p>\n<p>Fotos und Videos zeigen Trump mit Epstein<\/p>\n<p>Der einflussreiche Multimillion\u00e4r Epstein hatte \u00fcber Jahre einen Missbrauchsring betrieben, dem Dutzende junge Frauen und Minderj\u00e4hrige zum Opfer fielen. Er missbrauchte selbst zahlreiche Betroffene. Nach seiner ersten Verurteilung wurde der Fall sp\u00e4ter erneut aufgerollt und Epstein festgenommen. 2019 starb der damals 66-J\u00e4hrige in seiner Gef\u00e4ngniszelle. Der Obduktionsbericht nannte Suizid als Todesursache.<\/p>\n<p>Epstein-Akten: Was Trump-W\u00e4hler in Ohio sagen<video id=\"video-73493439\" controls=\"\" playsinline=\"\" preload=\"none\" poster=\"data:image\/png;base64,iVBORw0KGgoAAAANSUhEUgAAAAEAAAABCAQAAAC1HAwCAAAAC0lEQVR42mNkYAAAAAYAAjCB0C8AAAAASUVORK5CYII=\" data-id=\"73493439\" data-posterurl=\"https:\/\/static.dw.com\/image\/73492801_605.webp\" data-duration=\"03:37\"><\/p>\n<p class=\"vjs-no-js\">To view this video please enable JavaScript, and consider upgrading to a web browser that <a href=\"https:\/\/videojs.com\/html5-video-support\/\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">supports HTML5 video<\/a><\/p>\n<p><\/video><\/p>\n<p>Epsteins Tod und seine weitreichenden Kontakte in die US-Elite n\u00e4hrten Spekulationen \u00fcber die m\u00f6gliche Verwicklung einflussreicher Pers\u00f6nlichkeiten. Prominente und Milliard\u00e4re gingen bei ihm ein und aus. Auch Trump verbrachte nachweislich Zeit mit Epstein, wie mehrere Party-Videos zeigen.<\/p>\n<p>Drohende Blamage f\u00fcr Trump<\/p>\n<p>US-Medien berichteten am Wochenende, dass der R\u00fcckhalt f\u00fcr die \u00d6ffnung der Akten im Repr\u00e4sentantenhaus w\u00e4chst. Obwohl die Republikaner dort eine Mehrheit haben, stellten sich einzelne Trump-nahe Abgeordnete gegen den Pr\u00e4sidenten und unterst\u00fctzten gemeinsam mit Demokraten das Vorhaben. Versuche der Regierung, republikanische Abgeordnete umzustimmen, sollen erfolglos geblieben sein &#8211; eine drohende Blamage f\u00fcr Trump.<\/p>\n<p><img data-format=\"MASTER_LANDSCAPE\" data-id=\"71830033\" data-url=\"https:\/\/static.dw.com\/image\/71830033_${formatId}.jpg\" data-aspect-ratio=\"16\/9\" alt=\"Marjorie Taylor Greene mit einer Kappe der MAGA-Bewegung, klatscht und lacht\" style=\"padding-bottom: 56.25%; height: 0; max-height: 0;\"\/>In Ungnade gefallen: Marjorie Taylor Greene, bisher eine von Trumps gr\u00f6\u00dften Unterst\u00fctzerinnen, fordert nun die Freigabe der Epstein-Akten (Archivbild)Bild: Allison Robbert\/AFP<\/p>\n<p>Der innerparteiliche Konflikt der Republikaner hatte sich zuletzt zugespitzt. Trump brach sogar mit seiner langj\u00e4hrigen Unterst\u00fctzerin Marjorie Taylor Greene, einem der bekanntesten Gesichter von Trumps MAGA-Bewegung (&#8222;Make America\u00a0Great Again&#8220;), weil sie sich klar f\u00fcr eine Aktenfreigabe aussprach.<\/p>\n<p>Neue Mails belasten Trump<\/p>\n<p>Sollte das Repr\u00e4sentantenhaus zustimmen, braucht es zwei weitere Schritte: Der Senat &#8211; die zweite Kammer des US-Kongresses &#8211; muss ebenfalls gr\u00fcnes Licht geben. Auch dort verf\u00fcgen die Republikaner zwar \u00fcber eine Mehrheit, doch k\u00f6nnte das Projekt laut Medienberichten auf gr\u00f6\u00dferen Widerstand sto\u00dfen. Anschlie\u00dfend m\u00fcsste Trump selbst per Unterschrift das Justizministerium anweisen, die Ermittlungsakten zu \u00f6ffnen.<\/p>\n<p>Im Wahlkampf hatte Trump eine vollst\u00e4ndige Offenlegung der Epstein-Akten versprochen. Doch seit seinem Amtsantritt im Januar blieb dieses Versprechen unerf\u00fcllt, was den Druck auf ihn verst\u00e4rkt. Zuletzt ver\u00f6ffentlichten Demokraten E-Mail-Ausz\u00fcge aus Epsteins Nachlass, in denen Trumps Name auftaucht und erneut die Frage aufwarfen, wie viel er \u00fcber Epsteins Verbrechen gewusst haben k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Epstein schrieb etwa, Trump habe &#8222;von den M\u00e4dchen gewusst&#8220; und &#8222;Stunden&#8220; mit dem Missbrauchsopfer Virginia Giuffre verbracht. Zudem zeigen zahlreiche Videos und Fotos die beiden M\u00e4nner gemeinsam.<\/p>\n<p>Trump\u00a0l\u00e4sst gegen Bill Clinton ermitteln<\/p>\n<p>&#8222;Einige &#8218;Mitglieder&#8216; der Republikanischen Partei werden &#8218;ausgenutzt&#8216;, und wir k\u00f6nnen das nicht zulassen&#8220;, schrieb Trump auf Truth Social. Die Epstein-Aff\u00e4re sei eine &#8222;Falle&#8220;, mit der Demokraten vom &#8222;gro\u00dfen Erfolg&#8220; seiner Republikaner ablenken wollten. Zudem lie\u00df Trump seine Justizministerin Ermittlungen gegen den fr\u00fcheren demokratischen Pr\u00e4sidenten Bill Clinton sowie weitere Personen und Firmen ansto\u00dfen, um m\u00f6gliche Epstein-Verbindungen zu pr\u00fcfen.<\/p>\n<p><img data-format=\"MASTER_LANDSCAPE\" data-id=\"74756099\" data-url=\"https:\/\/static.dw.com\/image\/74756099_${formatId}.jpg\" data-aspect-ratio=\"16\/9\" alt=\"Bill Clinton und Donald Trump lachen f\u00fcr die Kameras auf einem Golfturnier in 2009\" style=\"padding-bottom: 56.25%; height: 0; max-height: 0;\"\/>US-Pr\u00e4sident Trump (l.) und Ex-Pr\u00e4sident Bill Clinton auf einem Golfturnier 2009 &#8211; nun l\u00e4sst Trump gegen seinen Amtsvorg\u00e4nger ermittelnBild: Ted Shaffrey\/AP Photo\/picture alliance<\/p>\n<p>Die Washington Post berichtete \u00fcber Bedenken von Rechtsexperten, wonach Trump mit seinen neuen Ermittlungen versuchen k\u00f6nnte, dem Justizministerium einen Vorwand zu liefern, letzlich dann doch nicht s\u00e4mtliche Epstein-Dokumente \u00f6ffnen zu m\u00fcssen.<\/p>\n<p>pgr\/haz (dpa, afp, rtr)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Der stark unter Druck geratene US-Pr\u00e4sident Donald Trump fordert die Abgeordneten seiner republikanischen Partei nun auf, im Repr\u00e4sentantenhaus&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":581858,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3977],"tags":[331,332,13,14,15,12,4017,4018,4016,64,4019,4020],"class_list":{"0":"post-581857","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-usa","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-headlines","11":"tag-nachrichten","12":"tag-news","13":"tag-schlagzeilen","14":"tag-united-states","15":"tag-united-states-of-america","16":"tag-us","17":"tag-usa","18":"tag-vereinigte-staaten","19":"tag-vereinigte-staaten-von-amerika"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115564488323648948","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/581857","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=581857"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/581857\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/581858"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=581857"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=581857"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=581857"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}