{"id":581867,"date":"2025-11-17T10:12:25","date_gmt":"2025-11-17T10:12:25","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/581867\/"},"modified":"2025-11-17T10:12:25","modified_gmt":"2025-11-17T10:12:25","slug":"bip-prognose-oesterreich-2026-bei-eu-schlusslichtern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/581867\/","title":{"rendered":"BIP-Prognose: \u00d6sterreich 2026 bei EU-Schlusslichtern"},"content":{"rendered":"<p>              17.11.2025 11:07<\/p>\n<p>              (Akt. 17.11.2025 11:07)<\/p>\n<p>      <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/1389652674_BLD_Online-4-3-400533033-533x400.jpg\"   alt=\"Die EU sagt \u00d6sterreich weiterhin ein zu hohes Budgetdefizit voraus\" title=\"Die EU sagt \u00d6sterreich weiterhin ein zu hohes Budgetdefizit voraus\"\/><\/p>\n<p>                    Die EU sagt \u00d6sterreich weiterhin ein zu hohes Budgetdefizit voraus<br \/>\n                     \u00a9APA\/THEMENBILD<\/p>\n<p>\n        \u00d6sterreich ist wie erwartet bei der Wirtschaftsentwicklung 2026 unter den Schlusslichtern in der EU: Die am Montag in Br\u00fcssel pr\u00e4sentierte EU-Herbst-Konjunkturprognose sagt \u00d6sterreich ein Wachstum von 0,9 Prozent voraus. Schlechter schneiden nur Irland mit 0,2 und Italien mit 0,8 Prozent ab. Wachstumslokomotive ist Malta mit 3,8 Prozent; gefolgt von Polen mit 3,5 Prozent. F\u00fcr die gesamte EU wird ein BIP-Anstieg von 1,4 Prozent, f\u00fcr die Eurozone von 1,2 Prozent prognostiziert.\n      <\/p>\n<p>F\u00fcr das laufende Jahr erwartet die EU-Kommission f\u00fcr \u00d6sterreich ein Wachstum von 0,3 Prozent, f\u00fcr 2027 von 1,2 Prozent. Die Werte sind immerhin besser als noch in der Fr\u00fchjahrsprognose vom Mai: Damals war f\u00fcr heuer noch ein Schrumpfen des BIP vorhergesagt worden, und zwar das dritte Jahr in Folge. Nicht rosig bleiben die Budgetdefizitwerte: Dieser wird heuer mit 4,4 Prozent der Wirtschaftsleistung den zul\u00e4ssigen Wert von 3,0 Prozent deutlich \u00fcbersteigen. Kommendes Jahr soll das Defizit laut Prognose leicht auf 4,1 Prozent sinken, aber das Jahr darauf wieder auf 4,3 Prozent steigen (EU-Schnitt heuer: 3,3 Prozent).<\/p>\n<p>\u00d6sterreich mit hohem Budgetdefizit nicht alleine<\/p>\n<p>\u00d6sterreich ist mit den schlechten Defizitwerten aber nicht alleine: Neben Deutschland schaffen auch Belgien, Estland, Frankreich, die Slowakei, Finnland, Ungarn, Polen und Rum\u00e4nien die 3-Prozent-Maastricht-Grenze 2026 nicht. Die EU-Kommission wird kommende Woche das sogenannte Herbstpaket des Europ\u00e4ischen Semesters mit wirtschafts- und haushaltspolitischen Empfehlungen an die EU-L\u00e4nder vorlegen. Auf \u00d6sterreich wird hier aufgrund des laufenden EU-Defizitverfahrens ein besonderes Augenmerk gelegt.<\/p>\n<p>Auch bei der Inflation liegt \u00d6sterreich 2025 laut heutiger Prognose erneut mit 3,5 Prozent deutlich \u00fcber dem EU-Schnitt mit 2,5 Prozent und dem Eurozonen-Schnitt mit 2,1 Prozent. 2026 soll die heimische Teuerungsrate auf 2,4 und 2027 auf 2,2 Prozent sinken. Die Inflation im Euroraum soll kommendes Jahr mit 1,9 Prozent und 2027 mit 2,0 Prozent den Zielwert der Europ\u00e4ischen Zentralbank von 2 Prozent schaffen; f\u00fcr die gesamte EU werden kommendes Jahr 2,1 und 2027 2,2 Prozent erwartet.<\/p>\n<p>Die Kommission betont in einer Aussendung, dass das Wachstum in den ersten drei Quartalen des Jahres 2025 die Erwartungen \u00fcbertroffen habe. Die Entwicklung sei zun\u00e4chst durch einen Anstieg der Exporte in Erwartung von Zollerh\u00f6hungen angetrieben worden, die EU-Wirtschaft sei aber auch im dritten Quartal weiter gewachsen. Mit Blick auf die Zukunft erwartet die Br\u00fcsseler Beh\u00f6rde &#8222;trotz eines schwierigen externen Umfelds im Prognosezeitraum&#8220; weiterhin ein moderates Wachstum.<\/p>\n<p>Plakolm: B\u00fcrokratie abbauen<\/p>\n<p>&#8222;Wir m\u00fcssen das Thema Standort ganzheitlich betrachten, denn unsere Unternehmerinnen und Unternehmer sind sehr stark exportorientiert&#8220;, kommentierte Europaministerin Claudia Plakolm (\u00d6VP) die schlechte Prognose f\u00fcr \u00d6sterreich am Montag in Br\u00fcssel. &#8222;In erster Linie exportieren und handeln wir mit unseren EU-Nachbarn und EU-Mitgliedstaaten&#8220;. Sie fordert daher &#8222;sp\u00fcrbare Ergebnisse und sp\u00fcrbare Entlastungen&#8220; beim Abbau von B\u00fcrokratie. B\u00fcrokratie koste &#8222;unglaublich viel Geld&#8220;, so die Ministerin. &#8222;Wir brauchen aber einen starken Standort, wenn wir die Herausforderungen der Zukunft stemmen wollen.&#8220;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"17.11.2025 11:07 (Akt. 17.11.2025 11:07) Die EU sagt \u00d6sterreich weiterhin ein zu hohes Budgetdefizit voraus \u00a9APA\/THEMENBILD \u00d6sterreich ist&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":581868,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3933],"tags":[331,332,973,18062,36664,548,942,663,158,3934,3935,13,14,15,12,55,3945],"class_list":{"0":"post-581867","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-eu","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-bip","11":"tag-budget","12":"tag-economy","13":"tag-eu","14":"tag-eu-kommission","15":"tag-europa","16":"tag-europaeische-union","17":"tag-europe","18":"tag-european-union","19":"tag-headlines","20":"tag-nachrichten","21":"tag-news","22":"tag-schlagzeilen","23":"tag-wirtschaft","24":"tag-wirtschaftswachstum"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115564508064913336","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/581867","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=581867"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/581867\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/581868"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=581867"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=581867"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=581867"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}