{"id":582249,"date":"2025-11-17T13:49:12","date_gmt":"2025-11-17T13:49:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/582249\/"},"modified":"2025-11-17T13:49:12","modified_gmt":"2025-11-17T13:49:12","slug":"weihnachtsmaerkte-2025-mehrheit-der-deutschen-sorgt-sich-um-sicherheit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/582249\/","title":{"rendered":"Weihnachtsm\u00e4rkte 2025: Mehrheit der Deutschen sorgt sich um Sicherheit"},"content":{"rendered":"<p>Nach den Anschl\u00e4gen in Berlin und Magdeburg zeigen sich viele Deutsche um die Sicherheit auf Weihnachtsm\u00e4rkten besorgt. In diesem Jahr bereiten sich etliche St\u00e4dte mit umfassenden Sicherheitskonzepten vor.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Sorgen vor Anschl\u00e4gen auf Weihnachtsm\u00e4rkten besch\u00e4ftigen rund zwei Drittel (62 Prozent) der Menschen in Deutschland. Auf die Frage: \u201eIn der Vergangenheit gab es Anschl\u00e4ge in Berlin und Magdeburg \u2013 macht Ihnen das <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/debatte\/plus6909d606180d8e6000bc8504\/innere-sicherheit-das-sterben-der-weihnachtsmaerkte-ist-eine-spaetfolge-von-2015.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/debatte\/plus6909d606180d8e6000bc8504\/innere-sicherheit-das-sterben-der-weihnachtsmaerkte-ist-eine-spaetfolge-von-2015.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Sorgen in Bezug auf einen Weihnachtsmarktbesuch<\/a>?\u201c antworten 22 Prozent \u201eja, sehr\u201c und weitere 40 Prozent \u201eja, etwas\u201c.<\/p>\n<p>Das ermittelte das Meinungsforschungsinstitut Yougov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Keine Sorgen in Bezug auf einen Weihnachtsmarkt-Bummel machen sich demnach 35 Prozent der Bundesb\u00fcrger.<\/p>\n<p>Mit umfangreichen Ma\u00dfnahmen versuchen St\u00e4dte und Betreiber, ihre Weihnachtsm\u00e4rkte so gut es geht zu sch\u00fctzen. \u00dcblich sind etwa Absperrungen an den Zufahrtsstra\u00dfen, um Autos oder Lastwagen zu stoppen. Daneben gibt es Polizeistreifen und Wachdienste. Seit 2024 gilt auf Weihnachtsm\u00e4rkten in ganz Deutschland ein striktes Messerverbot.<\/p>\n<p>\u201eHalten Sie die Sicherheitsvorkehrungen auf Weihnachtsm\u00e4rkten f\u00fcr ausreichend?\u201c Auf diese Fragen antworten 41 Prozent mit Ja, aber 37 Prozent mit Nein, die \u00fcbrigen Befragten haben dazu keine Meinung.<\/p>\n<p>Dass sie in diesem Jahr einen Weihnachtmarktbesuch planen, sagen 59 Prozent von sich. Nicht hingehen wollen 33 Prozent der Befragten. Als wichtigste Gr\u00fcnde, die f\u00fcr sie gegen einen Besuch sprechen, nennen die Befragten: hohe Preise f\u00fcr Essen, Getr\u00e4nke und Waren (53 Prozent), zu gro\u00dfe Menschenmengen und Gedr\u00e4nge (50 Prozent), fehlendes Interesse (36 Prozent) und Bedenken wegen der Sicherheit (32 Prozent).<\/p>\n<p>Die Polizeibeh\u00f6rden und Innenminister der Bundesl\u00e4nder und des Bundes verweisen seit Jahren mit immer wieder \u00e4hnlichen Worten auf die grunds\u00e4tzlich bestehende Gefahr von Anschl\u00e4gen. <\/p>\n<p>Die Gewerkschaft der Polizei spricht von einer angespannten Sicherheitslage in Deutschland. Generell gebe es eine gr\u00f6\u00dfere Unsicherheit in der Bev\u00f6lkerung. Zugleich w\u00fcrden der Wunsch nach Veranstaltungen ge\u00e4u\u00dfert &#8211; und nach mehr Polizei. Zur Adventszeit hie\u00df es: \u201eJe gr\u00f6\u00dfer der Weihnachtsmarkt, desto h\u00f6her der Schutzbedarf und die Verantwortung der Veranstalter.\u201c<\/p>\n<p>Wie St\u00e4dte die Weihnachtsm\u00e4rkte sicher machen wollen<\/p>\n<p>In M\u00fcnchen wird der Markt video\u00fcberwacht, ein Sicherheitsdienst ist im Einsatz. Die Polizei macht \u201ein begr\u00fcndeten F\u00e4llen selektive Taschenkontrollen\u201c In N\u00fcrnberg wurden die Ereignisse in Magdeburg 2024 ber\u00fccksichtigt. Details zum Sicherheitskonzept wolle man aber nicht bekanntgeben.<\/p>\n<p>In Hamburg wurden die Auflagen f\u00fcr einige M\u00e4rkte versch\u00e4rft. Zum Teil werden mehr Sperren in Form von schweren, mit Wasser gef\u00fcllten Containern aufgestellt. In Berlin sind Polizei und Innensenatorin wegen des Terroranschlags vor neun Jahren weiter besonders aufmerksam. Zum Teil werden angrenzende Stra\u00dfen gesperrt, um Zufahrten mit Autos unm\u00f6glich zu machen. <\/p>\n<p>Die Veranstalter des Marktes \u201ePotsdamer Weihnachtszauber\u201c wollen nicht \u00f6ffentlich \u00fcber ihre Terrorschutzma\u00dfnahmen sprechen. \u201eWir k\u00f6nnen nur so viel sagen, dass wir f\u00fcr das Thema Sicherheit mehr als 250.000 Euro investieren\u201c, hie\u00df es. <\/p>\n<p>Im Jahr 2016 hatte ein islamistischer Terrorist einen Lastwagen entf\u00fchrt und war damit in den Weihnachtsmarkt an der Berliner Ged\u00e4chtniskirche gefahren. Dabei starben 13 Menschen, mehr als 70 weitere wurden verletzt. Im Dezember 2024 fuhr ein Mann mit einem Mietwagen \u00fcber den Weihnachtsmarkt in Magdeburg. Bei diesem Anschlag kamen sechs Menschen ums Leben, darunter ein neunj\u00e4hriges Kind, mehr als 300 weitere Personen wurden verletzt.<\/p>\n<p>dpa\/lay<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Nach den Anschl\u00e4gen in Berlin und Magdeburg zeigen sich viele Deutsche um die Sicherheit auf Weihnachtsm\u00e4rkten besorgt. 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