{"id":582598,"date":"2025-11-17T17:17:18","date_gmt":"2025-11-17T17:17:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/582598\/"},"modified":"2025-11-17T17:17:18","modified_gmt":"2025-11-17T17:17:18","slug":"berliner-polizei-beruhigt-nach-anschlagsdrohungen-gegen-schulen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/582598\/","title":{"rendered":"Berliner Polizei beruhigt nach Anschlagsdrohungen gegen Schulen"},"content":{"rendered":"<p>            <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"ts-image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/rbb-audio-rbb24-inforadio-17-11-2025-matthias-wetzl-102.jpg\" alt=\"Ein Polizeiauto steht am Morgen des 17.11.2025 vor der Berliner Sophie-Scholl-Schule. (Quelle: dpa-Bildfunk\/Sven K\u00e4uler)\" title=\"Audio: rbb24 Inforadio | 17.11.2025 | Miriam Keuter | dpa-Bildfunk\/Sven K\u00e4uler\"\/><\/p>\n<p class=\"metatextline\">Stand: 17.11.2025 17:38 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Anschlagsdrohungen gegen Berliner Schulen haben f\u00fcr Unruhe bei Sch\u00fclern und Eltern gesorgt. Nun versucht die Polizei zu beruhigen: Hinweise auf Gef\u00e4hrdungen l\u00e4gen nicht vor. Dennoch werden Beamte rund um Schulen postiert.<\/strong>\n    <\/p>\n<ul class=\"bulletpoint-list \">\n<li>seit Sonntag kursierte Nachricht mit Gewaltdrohung gegen mehr als 20 Berliner Schulen in sozialen Medien und Chat-Gruppen<\/li>\n<li>Polizei stuft die Nachricht als nicht ernstzunehmend ein<\/li>\n<li>mehr als 900 Anrufe besorgter Eltern gingen bei Polizei ein<\/li>\n<li>Verfassungsschutz untersucht, ob es sich um gezielte Aktion aus Russland handelt<\/li>\n<\/ul>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Nach einer \u00fcber mehrere Messenger-Dienste verbreiteten angeblichen Anschlagsank\u00fcndigung gegen Berliner Schulen hat die Polizei Entwarnung gegeben. &#8222;Der Polizei Berlin liegen keine Erkenntnisse zu konkreten Gef\u00e4hrdungen und Bedrohungen der betroffenen oder anderer Schulen vor&#8220;, hie\u00df es am Montagnachmittag.<br \/>\u00a0<br \/>Die Nachricht \u00fcber angebliche Gewaltdrohungen gegen mehr als 20 Berliner Schulen war in verschiedenen sozialen Medien verbreitet worden und hatte am Morgen zu Verunsicherung unter Sch\u00fclern, Lehrern und Eltern gef\u00fchrt. Nach Einsch\u00e4tzung des polizeilichen Staatsschutzes handelte es sich dabei &#8222;um ganz gezielte Falschinformationen, die Unsicherheit, Angst und Schrecken unter den Kindern, Jugendlichen und Eltern Berlins erzeugen und verbreiten sollen&#8220;.<\/p>\n<p>    Nachahmer verschicken weitere Drohungen<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Der Hinweis sei der Polizei seit Sonntagnachmittag bekannt, sagte ein Sprecher dem rbb am Montagmorgen. Am Mittag hie\u00df es, alle Hinweise und Anrufe seien gepr\u00fcft worden, keiner habe sich best\u00e4tigt. Inzwischen gebe es auch weitere Gewaltdrohungen von Nachahmern. Ein Polizeisprecher sagte, man gehe weiterhin davon aus, dass keine Gefahr bestehe.<br \/>\u00a0<br \/>Gleichwohl gebe es aufgrund der Posts vermehrt Anrufe von besorgten Eltern bei der Polizei. So sind \u00fcber den Notruf mindestens 900 Anrufe eingegangen, teilte die Polizei mit. Einige Eltern k\u00fcndigten an, ihre Kinder nicht in die Schule schicken zu wollen.<\/p>\n<p>    Spezialisierte Pr\u00e4ventionsteams an 34 Schulen<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die Polizei wies darauf hin, dass der Schulbetrieb regul\u00e4r stattfindet. Wie Reporter der Deutschen Presse-Agentur an einigen Schulen beobachteten, begann der Unterricht wie gewohnt. &#8222;Wir wissen von der Geschichte. Die Polizei war auch schon hier&#8220;, hie\u00df es etwa aus der Sophie-Scholl-Schule in Sch\u00f6neberg. Vor dem Schulgeb\u00e4ude stand f\u00fcr einige Zeit ein Streifenwagen.<\/p>\n<p>Die Polizei teilte schon am Sonntag mit, dass Beamtinnen und Beamte im Nahbereich von Schulen pr\u00e4sent sein werden, um gegebenenfalls schnell auf Vorf\u00e4lle reagieren zu k\u00f6nnen. Speziell ausgebildete Pr\u00e4ventionsteams zeigten an 34 Schulen Pr\u00e4senz, hie\u00df es am Montag. Die speziell f\u00fcr Schulen ausgebildeten Pr\u00e4ventionskr\u00e4fte seien vor Ort, um etwa Schulleitungen Kommunikationsangebote zu machen.<\/p>\n<p>    Ermittlungen wegen St\u00f6rung des \u00f6ffentlichen Friedens<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die Nachricht mit der Androhung wurde in mehreren Schulgruppen weitergeleitet, etliche Einrichtungen werden darin namentlich erw\u00e4hnt. Nicht alle Angaben sind aktuell. So wird beispielsweise der Name des Berliner Mommsen-Gymnasiums aufgef\u00fchrt, das es bereits seit 1945 nicht mehr gibt. Bei den anderen Schulen handelt es sich ebenso um Gymnasien und Gesamtschulen, aber auch einzelne andere Einrichtungen wie den Karussell e.V., einen Verein f\u00fcr mehrsprachige Erziehung.<br \/>\u00a0<br \/>Die Polizei ermittelt wegen einer St\u00f6rung des \u00f6ffentlichen Friedens durch eine Androhung von Straftaten. Gepr\u00fcft werde nun, wer hinter der Erstellung und Verbreitung der Nachricht steckt. Die Warnung vor einem Anschlag sei \u00fcber Telegram in russischer Sprache verbreitet worden, teilte die Polizei mit. Zugleich habe ein Nutzer die Polizei alarmiert.<\/p>\n<p>    Gezielte Aktion aus Russland?<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Der Mann soll angegeben haben, er habe von der islamistischen Terrordrohung \u00fcber andere Kan\u00e4le erfahren und sie dann als Warnung weitergegeben, schrieb der &#8222;Tagesspiegel&#8220;. Nach dem Bericht untersucht auch der Verfassungsschutz den Vorfall, um zu kl\u00e4ren, ob es sich um eine gezielte Aktion aus Russland handele.<br \/>\u00a0<br \/>Der Landessch\u00fclerrat fordert von den Schulen eine bessere Informationspolitik bei solchen Ereignissen. &#8222;Ich finde es schon \u00fcberraschend, dass die Schulen teilweise nicht selbst Entwarnung gegeben haben&#8220;, sagte der Vorsitzende Orcun Ilter der Deutschen Presseagentur. Das m\u00fcsse k\u00fcnftig in Abstimmung mit der Polizei besser klappen. Ilter r\u00e4umte aber auch ein, dass es bei solchen Fake News kein Patentrezept gebe, um k\u00fcnftig besser zu reagieren.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Sendung: rbb24 Abendschau, 17.11.2025, 19:30 Uhr<\/p>\n<p>                                        <a class=\"backlink__link\" href=\"https:\/\/www.rbb24.de\/panorama\/beitrag\/2025\/11\/angebliche-anschlagsdrohung-berlin-schulen-polizei.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><\/p>\n<p>                                                <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/images.tagesschau.de\/image\/898f19c3-6760-4be2-a33f-1fa765216ec2\/AAABlap_olM\/AAABmgWnBPY\/original\/lra-rbb-logo-100.svg\" alt=\"Rundfunk Berlin-Brandenburg\"\/><\/p>\n<p>                                        <\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 17.11.2025 17:38 Uhr Anschlagsdrohungen gegen Berliner Schulen haben f\u00fcr Unruhe bei Sch\u00fclern und Eltern gesorgt. 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