{"id":582633,"date":"2025-11-17T17:37:14","date_gmt":"2025-11-17T17:37:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/582633\/"},"modified":"2025-11-17T17:37:14","modified_gmt":"2025-11-17T17:37:14","slug":"musikforscher-entdeckt-orgelwerke-von-bach","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/582633\/","title":{"rendered":"Musikforscher entdeckt Orgelwerke von Bach"},"content":{"rendered":"<p class=\"tspCAnc tspCAnd\">Nach jahrzehntelanger Forschung hat das Bach-Archiv Leipzig zwei bislang nicht zugeordnete Orgelwerke als Fr\u00fchwerke Johann Sebastian Bachs identifiziert. <strong>Der Musikwissenschaftler und Archivdirektor Peter Wollny ordnete die beiden Chaconnen in d-Moll und g-Moll dem damals 18-j\u00e4hrigen Bach zu<\/strong> \u2013 \u00fcber 30 Jahre, nachdem Wollny die Schriften erstmals entdeckt hatte, wie das Archiv bekanntgab. Ihr Autor war demnach mehr als 320 Jahre lang unbekannt geblieben.<\/p>\n<p class=\"tspCAnc\">Nun wurden die St\u00fccke in der Thomaskirche zum ersten Mal seit der Entdeckung aufgef\u00fchrt.<strong> \u201eLange habe ich nach dem fehlenden Puzzlest\u00fcck f\u00fcr die Zuordnung der Kompositionen gesucht \u2013 jetzt offenbart sich das ganze Bild\u201c<\/strong>, sagte Wollny. Die entscheidenden Handschriften habe er bereits Anfang der 1990er Jahre in der K\u00f6niglichen Bibliothek in Br\u00fcssel entdeckt. An Schriftmerkmalen habe er sofort erkannt, dass sie aus \u201eMitteldeutschland\u201c, vermutlich aus Th\u00fcringen, stammen m\u00fcssten.<\/p>\n<p> Spur f\u00fchrt zu kaum bekannten Bach-Sch\u00fcler <\/p>\n<p class=\"tspCAnc\">Diese Spur habe ihn schlie\u00dflich zu einem bislang kaum bekannten Bach-Sch\u00fcler gef\u00fchrt, dessen Handschrift er eindeutig identifizieren konnte. <strong>Die Werke zeigten Merkmale, \u201edie man zu dieser Zeit in Bachs Werken findet, sonst aber bei keinem anderen Komponisten\u201c.<\/strong> Seine Sicherheit liege inzwischen bei \u201e99,9 Prozent\u201c, so Wollny.<\/p>\n<p> Mehr auf Tagesspiegel.de <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/kultur\/vikingur-olafsson-bach-und-beethoven-die-besten-klassik-konzerte-in-berlin-mitte-november-14820461.html?icid=topic-list_14867963___\" data-gtm-class=\"article-mzt-link\" class=\"tspCYpn\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Vikingur \u00d3lafsson, Bach und Beethoven Die besten Klassik-Konzerte in Berlin Mitte November <\/a><\/p>\n<p class=\"tspCAnc\">Kulturstaatsminister Wolfram Weimer (parteilos) sprach von einem Ereignis von nationaler Bedeutung: \u201eEs ist ein Gl\u00fccksfall, eine Sternstunde f\u00fcr die Welt der Musik und es ist eine Welt-Sensation.\u201c Wollny habe \u201efast wie ein Detektiv in kriminologischer Kleinarbeit\u201c gearbeitet. Bach sei \u201eein Weltstar\u201c, dessen Musik Epochen und Generationen verbinde.<\/p>\n<p> \u201eErgebnis einer jahrzehntelangen wunderbaren Forscherarbeit\u201c <\/p>\n<p class=\"tspCAnc\">Auch Leipzigs Oberb\u00fcrgermeister Burkhard Jung (SPD) zeigte sich bewegt: \u201eIch bin einfach nur gl\u00fccklich heute.\u201c Die Entdeckung sei \u201eein wunderbares Ergebnis einer jahrzehntelangen wunderbaren Forscherarbeit\u201c. \u201eDiese Forschung st\u00e4rkt Leipzigs internationale Strahlkraft und vertieft unser Verst\u00e4ndnis eines Komponisten, der die Musikgeschichte gepr\u00e4gt hat wie kaum ein anderer\u201c, betonte Jung.<\/p>\n<p class=\"tspCAnc\">Die erste Auff\u00fchrung der beiden rund 14 Minuten dauernden Werke spielte der niederl\u00e4ndische Organist Ton Koopman. Eine weitere Auff\u00fchrung ist am Samstag in der Motette der Leipziger Thomaskirche geplant. Die Edition erschien am Montag im Leipziger Verlag Breitkopf &amp; H\u00e4rtel. (dpa)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Nach jahrzehntelanger Forschung hat das Bach-Archiv Leipzig zwei bislang nicht zugeordnete Orgelwerke als Fr\u00fchwerke Johann Sebastian Bachs identifiziert.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":582634,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1832],"tags":[3364,29,30,71,859,966],"class_list":{"0":"post-582633","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-leipzig","8":"tag-de","9":"tag-deutschland","10":"tag-germany","11":"tag-leipzig","12":"tag-sachsen","13":"tag-schule"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115566257418815480","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/582633","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=582633"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/582633\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/582634"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=582633"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=582633"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=582633"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}