{"id":582771,"date":"2025-11-17T18:57:25","date_gmt":"2025-11-17T18:57:25","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/582771\/"},"modified":"2025-11-17T18:57:25","modified_gmt":"2025-11-17T18:57:25","slug":"weltfruehgeborenentag-aron-wird-5-contilia","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/582771\/","title":{"rendered":"Weltfr\u00fchgeborenentag: \u00c1ron wird 5! &#8211; Contilia"},"content":{"rendered":"<p class=\"notiz\">\n        Erstellt von Katharina Tugend\n    <\/p>\n<p class=\"card-text\">17.11.2025<\/p>\n<p>    Elisabeth-Krankenhaus Essen,<\/p>\n<p>    Contilia,<\/p>\n<p>    Geburt,<\/p>\n<p>    Kinder- und Jugendmedizin<\/p>\n<p class=\"lead\">\n                    Das Team des Elisabeth-Krankenhauses Essen h\u00e4lt die Tradition aufrecht: Zum Weltfr\u00fchgeborenentag besuchten wir \u00c1ron und seine Familie. 2020 kam der nun fast 5-J\u00e4hrige mit 490 g als Fr\u00fchchen im Elli zur Welt. Seitdem begleiten wir ihn und freuen uns jedes Jahr \u00fcber seine Fortschritte.\n                <\/p>\n<p>\u201eWir sind gestern mit unseren Laternen gegangen. Ich hatte eine Marienk\u00e4ferlaterne. Die hat aber Mama gebastelt,\u201c f\u00e4ngt \u00c1ron sofort zur Begr\u00fc\u00dfung an zu erz\u00e4hlen. Der Herbst ist immer sehr aufregend: Halloween, St. Martin, der Besuch von Ellis Unternehmenskommunikation, dann folgt \u00c1rons Geburtstag und dann der seines gro\u00dfen Bruders Tibor. Es ist ganz sch\u00f6n viel los. Im Kindergarten ist der fast 5-J\u00e4hrige gerade zum Morgenkreissprecher geworden. Eine verantwortungsvolle Aufgabe, denn er muss nun die Fragen nach Tag und Wetter stellen sowie fragen, wie sich die Kindergartenkinder an dem jeweiligen Tag begr\u00fc\u00dfen wollen. \u00c1ron ist sichtlich stolz \u00fcber diese Aufgabe, die er sich mit einem \u00e4teren Kind teilt. Das sei schon ein Vorschulkind, aber \u00c1ron m\u00fcsse ihn manchmal korrigieren. In den letzten zw\u00f6lf Monaten hat \u00c1ron riesige Fortschritte gemacht. Er ist nicht nur gewachsen und plaudert nun viel mehr. Er hat auch motorisch einen riesigen Sprung gemacht, malt und bastelt sehr gerne. Musik ist seine gro\u00dfe Leidenschaft, er singt und tanzt. Auch das E-Piano im Wohnzimmer ist nicht sicher vor ihm. Ausdauer und Konzentration sind gestiegen. Er zeigt schon Interesse daran, seinen eigenen Namen schreiben zu wollen.<\/p>\n<p>Aber es haben sich noch viele andere Dinge ver\u00e4ndert. Vater Imre Kony\u00e1ri erz\u00e4hlt: \u201eMaria war ersch\u00f6pft. Wie so oft hat sie als Mutter die gr\u00f6\u00dfte Last und das Management von \u00c1rons Therapien \u00fcbernommen. Wir haben dann unter uns ausgemacht, dass wir das anders regeln m\u00fcssen. Deshalb habe ich die Stunden in meinem Job reduziert und arbeite nun Teilzeit. Maria ist entlastet und ich muss ehrlich sagen, dass ich es total genie\u00dfe, in der Mitte der Woche einen ganzen Tag f\u00fcr die Familie zu haben.&#8220; Nun machen Papa und Sohn jeden Mittwoch eine riesige Radtour zu den einzelnen Therapieterminen. Im Terminkalender stehen weiterhin Heilp\u00e4dagogik, Ergo- und Physiotherapie. Die Radtour geht dabei \u00fcber Heisingen bis zum Limbecker Platz. Neben der Unterst\u00fctzung sieht Maria Kony\u00e1ri einen weiteren Vorteil: \u201eImre geht mit einem absolut frischen Blick an die Therapien heran. Er hat eine andere Perspektive und ihm fallen ganz andere Dinge auf.\u201c<\/p>\n<p>Schon lange verblassen die Spuren von \u00c1rons Start ins Leben. Mit nur 490 g kam er im November 2020 im Elli zur Welt. Zuvor wurde um jeden Tag der Schwangerschaft gek\u00e4mpft. In der 27. Schwangerschaftswoche wurde er dann geboren und begann sofort seine Aufholjagd. J\u00e4hrlich starten in Deutschland zwischen 60.000 bis 65.000 Kinder zu fr\u00fch ins Leben. Alle Kinder die vor der 37. Schwangerschaftswoche geboren werden, gelten als Fr\u00fchgeboren. Jede Situation und jeder Start sind aber sehr individuell. Bei \u00c1ron war das sehr geringe Geburtsgewicht und Schwierigkeiten mit der Lunge ein gro\u00dfes Problem. Erst im April 2021 konnte der aufgeweckte Junge zu seinen Eltern und seinem Bruder nach Hause.\u00a0<\/p>\n<p>Mittlerweile ist er nur noch selten krank, auch die meisten Kindergartenkrankheiten sind schon \u00fcberstanden. Anfang 2025 gab es leider ein Wiedersehen auf der Kinderstation des Ellis. \u00c1ron hatte sich mit dem RS-Virus infiziert, hatte hohes Fieber und musste einige Tage im Krankenhaus bleiben. Leider brauchte er auch f\u00fcr eine Nacht zus\u00e4tzlichen Sauerstoff. Etwas, was die Familie noch aus seinem ersten Lebensjahr kannte. Maria res\u00fcmiert: \u201eEs war ein bekanntes Gef\u00fchl, aber nicht negativ, sondern ausschlie\u00dflich rational. Es war wichtig und notwendig, dass er den Sauerstoff bekam.\u201c Zum Gl\u00fcck war auch das nach ein paar Tagen \u00fcberwunden und \u00c1ron h\u00e4lt seitdem wieder alle auf Trapp. Schmuggelt heimlich Kekse an seinen Eltern vorbei, spielt, flitzt mit seinem Roller durch die Gegend und zeigt sich sehr neugierig. Mit R\u00fcckblick auf \u00c1rons besonderen Start als Fr\u00fchchen sagt Imre: \u201eWir leben nun einfach nur unseren Alltag und das ist aufregend genug!\u201c<\/p>\n<p>\u00a0\u201eIn zwei Jahren geht es f\u00fcr \u00c1ron schon in die Schule. Wir machen uns aber jetzt schon viele Gedanken, wie wir ihn dabei am besten begleiten k\u00f6nnen,\u201c erz\u00e4hlt Maria. Imre wird konkreter: \u201eWir m\u00f6chten nicht, dass er am Anfang seiner Schullaufbahn Frustration erlebt.\u201c Der gro\u00dfe Bruder ist im Sommer eingeschult worden und die Familie lernt gerade die Neuerungen kennen, die die Schule mit sich bringt. Dabei haben sie immer im Hinterkopf, wie sie \u00c1ron durch diese Zeit begleiten wollen. Es soll aber auch keinen Druck geben. \u00c1ron zeigt sich sehr aufgeweckt und interessiert. Dass die Kinder zweisprachig aufwachsen, f\u00f6rdert zus\u00e4tzlich. Imre liest den Jungs jeden Abend etwas auf Ungarisch vor. \u00c1rons Aussprache wird immer besser. Der Vater kann es manchmal selbst nicht glauben: \u201eEs ist toll, dass wir nach so einem Start ins Leben das Thema Bilingualit\u00e4t haben. H\u00e4tte mir das damals jemand gesagt, h\u00e4tte ich nur gerufen \u201aHalt! Stopp!\u2018, wir m\u00fcssen hier erst einmal das \u00fcberstehen.\u201c<\/p>\n<p>Familie Kony\u00e1ri hat es \u00fcberstanden und lebt nun den liebevoll, chaotischen Alltag, den viele junge Eltern kennen. Ende November stehen die beiden Kindergeburtstage an und die Planungen laufen auf Hochtouren. Wir w\u00fcnschen \u00c1ron und Tibor tolle Geburtstage, sch\u00f6ne Geschenke und alles Gute f\u00fcr die neuen Lebensjahre.<\/p>\n<p class=\"text-justify\">\u00c1rons Reise in den vergangenen Jahren? Hier einfach nachlesen:<\/p>\n<p class=\"text-justify\">Text: KT | Bild: KT<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Erstellt von Katharina Tugend 17.11.2025 Elisabeth-Krankenhaus Essen, Contilia, Geburt, Kinder- und Jugendmedizin Das Team des Elisabeth-Krankenhauses Essen h\u00e4lt&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":582772,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1834],"tags":[3364,29,37025,37024,3688,28120,30,1209,139756],"class_list":{"0":"post-582771","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-essen","8":"tag-de","9":"tag-deutschland","10":"tag-eke","11":"tag-elisabeth-krankenhaus-essen","12":"tag-essen","13":"tag-fruehgeburt","14":"tag-germany","15":"tag-nordrhein-westfalen","16":"tag-weltfruehgeborenentag"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115566571922761949","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/582771","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=582771"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/582771\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/582772"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=582771"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=582771"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=582771"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}