{"id":583130,"date":"2025-11-17T22:48:15","date_gmt":"2025-11-17T22:48:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/583130\/"},"modified":"2025-11-17T22:48:15","modified_gmt":"2025-11-17T22:48:15","slug":"arbeitspflicht-fuer-asylbewerber-auch-in-braunschweig","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/583130\/","title":{"rendered":"Arbeitspflicht f\u00fcr Asylbewerber auch in Braunschweig?"},"content":{"rendered":"<p>Symbolbild. | Foto: Pixabay<\/p>\n<p class=\"datum\">17.11.2025, 21:52 Uhr<\/p>\n<p><strong>Braunschweig. Anfang Oktober hatte der Kreistag in Peine nach Antrag von CDU und FDP mehrheitlich beschlossen, dass die Verwaltung ein Konzept erstellen soll, das Asylbewerber zur Verrichtung gemeinn\u00fctziger Arbeit verpflichtet. Auch <a class=\"redlink\" href=\"https:\/\/regionalheute.de\/salzgitter\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">in Salzgitter<\/a> wird im Dezember so ein Antrag (der SPD) im Rat der Stadt diskutiert. Nun setzt die CDU-Fraktion <a class=\"redlink\" href=\"https:\/\/regionalheute.de\/braunschweig\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">in Braunschweig<\/a> das Thema auf die Agenda, wie man in einer Pressemitteilung informiert.<br \/><\/strong><br \/>\n<\/p>\n<p>Die CDU-Ratsfraktion Braunschweig wolle sich daf\u00fcr einsetzen, Asylbewerberinnen und Asylbewerber k\u00fcnftig st\u00e4rker in gemeinwohlorientierte T\u00e4tigkeiten einzubinden. Dazu habe man f\u00fcr die n\u00e4chste Ratssitzung am 9. Dezember einen Antrag eingebracht, der die Verwaltung beauftragt, bis M\u00e4rz 2026 ein Konzept nach Paragraph 5 Asylbewerberleistungsgesetz zu entwickeln und umzusetzen.<\/p>\n<p>&#8222;Ein Geben und Nehmen&#8220;<\/p>\n<p>Der finanzpolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Claas Merfort, betont: \u201eWir sehen, dass viele Kommunen inzwischen handeln. Es ist richtig, dass auch Braunschweig diese M\u00f6glichkeit nutzt. Wer staatliche Leistungen erh\u00e4lt, soll im Rahmen des rechtlich M\u00f6glichen auch etwas f\u00fcr unsere Stadt tun. Das ist ein Geben und Nehmen \u2013 und es st\u00e4rkt zugleich die Akzeptanz f\u00fcr die Aufnahme von Gefl\u00fcchteten.\u201c<\/p>\n<p>\nLaut Antrag sollen insbesondere st\u00e4dtische Gesellschaften und gemeinn\u00fctzige Tr\u00e4ger eingebunden werden, damit ein breites Spektrum an T\u00e4tigkeiten entsteht \u2013 etwa in der Gr\u00fcnpflege, in sozialen Einrichtungen, Vereinen oder karitativen Organisationen. Regul\u00e4re Arbeitspl\u00e4tze sollen dabei ausdr\u00fccklich nicht verdr\u00e4ngt werden.<\/p>\n<p>&#8222;Integration kein passiver Prozess&#8220;<\/p>\n<p>Maximilian Pohler ist Mitglied im Ausschuss f\u00fcr Vielfalt und Integration und sieht in der Ma\u00dfnahme einen wichtigen Schritt hin zu gelingender Integration: \u201eViele Asylsuchende wollen arbeiten, haben aber keine M\u00f6glichkeit. Gemeinn\u00fctzige T\u00e4tigkeiten geben Struktur, vermitteln erste Erfahrungen und erm\u00f6glichen Kontakt zur Bev\u00f6lkerung. Diese Form des Forderns und F\u00f6rderns ist sinnvoll \u2013 und sie zeigt, dass Integration kein passiver Prozess ist.\u201c<\/p>\n<p>Die CDU-Fraktion fordert im weiteren Prozess halbj\u00e4hrliche Berichte an den Rat und die zust\u00e4ndigen Aussch\u00fcsse, um die Umsetzung und Wirkung regelm\u00e4\u00dfig zu pr\u00fcfen. \u201eIm sogenannten Asylkompromiss von 1993 ist die Arbeitspflicht f\u00fcr Asylbewerber explizit angelegt, bisher wurde nur selten davon Gebrauch gemacht. Deshalb ist es wichtig, dass der Rat regelm\u00e4\u00dfig \u00fcber den Fortgang informiert wird. Merfort abschlie\u00dfend: \u201eAndere St\u00e4dte machen es vor \u2013 jetzt ist es Zeit, dass Braunschweig nachzieht. Unser Antrag soll den Weg daf\u00fcr frei machen.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Symbolbild. | Foto: Pixabay 17.11.2025, 21:52 Uhr Braunschweig. 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