{"id":583164,"date":"2025-11-17T23:07:18","date_gmt":"2025-11-17T23:07:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/583164\/"},"modified":"2025-11-17T23:07:18","modified_gmt":"2025-11-17T23:07:18","slug":"staedtereise-alternative-fuer-die-usa-warum-sich-ein-besuch-torontos-gerade-jetzt-lohnt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/583164\/","title":{"rendered":"St\u00e4dtereise: Alternative f\u00fcr die USA \u2013 Warum sich ein Besuch Torontos gerade jetzt lohnt"},"content":{"rendered":"<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Viele Kanadier sind auf die <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/usa-reisen\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/usa-reisen\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">USA<\/a> und ihren \u00fcbergriffigen Pr\u00e4sidenten nicht gut zu sprechen. Seit Donald Trump verk\u00fcndete, ihr Land zum 51. Bundesstaat machen zu wollen, kriselt es zwischen den Nachbarn. Die Kanadier machen lieber im eigenen Land als in <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/florida-urlaub\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/florida-urlaub\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Florida<\/a> oder <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/kalifornien-urlaub\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/kalifornien-urlaub\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Kalifornien<\/a> Urlaub.<\/p>\n<p>Auch viele Deutsche sind zunehmend zur\u00fcckhaltend mit USA-Buchungen. Davon profitiert <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/kanada-reisen\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/kanada-reisen\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Kanadas<\/a> Tourismus, insbesondere die Gro\u00dfst\u00e4dte sind gefragt, allen voran die Metropole <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/toronto\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/toronto\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Toronto<\/a>. Die bietet jede Menge Highlights, die sie zu einer echten Alternative f\u00fcr die n\u00e4chste Nordamerika-Reise machen.  <\/p>\n<p>\u201eDie Krise zwischen Kanada und den USA ist eine fortw\u00e4hrende Geschichte\u201c, sagt Mike Wonnacott, aber das habe auch positive Effekte: \u201eSie sichert meinen Job, denn die Leute wollen gerade jetzt viel \u00fcber die Vergangenheit Nordamerikas erfahren, auch immer mehr Europ\u00e4er\u201c.<\/p>\n<p>Er arbeitet als Guide im Fort York, einer Festung unweit des Ontariosees, an der die heutige Stadt Toronto 1793 von den Briten gegr\u00fcndet worden ist. \u201eMit dem Fort wollte sich die britische Krone, zu der Kanada bis heute geh\u00f6rt, vor Angriffen der US-Amerikaner sch\u00fctzen\u201c, erz\u00e4hlt Wonnacott, w\u00e4hrend er \u00fcber das grasbewachsene Gel\u00e4nde schreitet, das von glitzernden Wolkenkratzern umgeben ist.<\/p>\n<p>Das mit der Verteidigung klappte nur bedingt, denn im April 1813 \u00fcberrannten die Amerikaner die Festung und pl\u00fcnderten York, ein Jahr sp\u00e4ter r\u00e4chten sich die Briten, indem sie das Wei\u00dfe Haus in Washington, D.C., anz\u00fcndeten. \u201eOhne das Tauziehen beider L\u00e4nder um die Vorherrschaft an den Gro\u00dfen Seen g\u00e4be es Toronto wahrscheinlich nicht\u201c, sagt Wonnacott.<\/p>\n<p>Aus York wurde Toronto<\/p>\n<p>Durch den amerikanischen Druck bauten die Briten York zur Garnisonsstadt aus, die zur gr\u00f6\u00dften Stadt Oberkanadas wurde und 1834 den Namen Toronto erhielt \u2013 auch um sich vom amerikanischen New York zu unterscheiden.<\/p>\n<p>1867 \u00fcbernahm das neu gegr\u00fcndete Kanada die Stadt, in deren Gro\u00dfraum heute gut acht Millionen Menschen leben. \u00dcbersetzt in der Sprache der Ureinwohner, die schon lange vor der Ankunft der Europ\u00e4er dort siedelten, ist Toronto der \u201eOrt, an dem die B\u00e4ume im Wasser stehen\u201c \u2013 ein Hinweis auf den nahen Ontariosee.<\/p>\n<p>Fort York ist heute ein sehenswertes Freilichtmuseum mit Kasernen im Blockhausstil, Backsteingeb\u00e4uden, historischen Munitionsdepots, gusseisernen Kanonen; eine Tour ist wie eine Reise in die koloniale Vergangenheit.<\/p>\n<p>Auch sonst hat Toronto einiges Historisches aus dieser \u00c4ra zu bieten, etwa St. Lawrence Market, eine pomp\u00f6se Klinkerhalle, die den \u00e4ltesten Markt der Stadt beherbergt. Er geht auf das Jahr 1803 zur\u00fcck. 120 Farmer, H\u00e4ndler und Handwerker bieten dort ihre Waren an, vom kanadischen Ahornsirup bis zu Manufaktursenf.<\/p>\n<p>Gleich nebenan geht es in den Distillery District. Das kopfsteingepflasterte Viertel samt Fabrikgel\u00e4nde aus dem 19. Jahrhundert gilt als gr\u00f6\u00dftes zusammenh\u00e4ngendes Ensemble viktorianischer Industriearchitektur in ganz Nordamerika. Wo einst die weltgr\u00f6\u00dfte Brennerei Gooderham &amp; Worts zu Hause war, ist heute ein Vergn\u00fcgungsviertel entstanden. Aus den Bars, Kneipen und Restaurants schallt Musik, auf der Trinity-B\u00fchne gibt es bei gutem Wetter Live-Acts \u2013 von Klassik \u00fcber Jazz und Folk bis Country.  <\/p>\n<p>Einige Stra\u00dfenz\u00fcge weiter Richtung Seeufer f\u00e4llt das John Street Roundhouse auf, ein Eisenbahnschuppen der Canadian Pacific Railway von 1929. In dem halbkreisf\u00f6rmigen Geb\u00e4ude aus Ziegeln und Stahl wurden fr\u00fcher Dampflokomotiven gewartet. Heute ist dort das Brauhaus Steam Whistle untergebracht, das f\u00fcr seine spritzigen Pilsener bekannt ist.<\/p>\n<p>Auf gef\u00fchrten Touren erf\u00e4hrt man viel \u00fcber die Bedeutung der <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/baikalsee\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/baikalsee\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Eisenbahn<\/a> in Kanada, die bei der Erschlie\u00dfung des riesigen Landes einst eine wichtige Rolle spielte. Danach f\u00fchrt der Guide durch die Produktions- und Abf\u00fcllanlagen der Brauerei \u2013 ein Pilsener zum Probieren geh\u00f6rt erfreulicherweise dazu.  <\/p>\n<p>Rekorde in Toronto <\/p>\n<p>Der Aufzug rauscht mit 22 Kilometern pro Stunde nach oben. Das Herz rast, die Ohren dr\u00fccken. Durch die Glaswand sieht man B\u00fcrot\u00fcrme, die mit jeder Sekunde kleiner werden, bis nach knapp einer Minute die Aussichtsplattform des CN Towers erreicht ist.<\/p>\n<p>Der Fernsehturm ist die Hauptattraktion von Toronto und im Wortsinn ein H\u00f6hepunkt: Mit Antenne misst er \u00fcber einen halben Kilometer, genau 553 Meter, damit ist er das h\u00f6chste Bauwerk Nordamerikas. Die obere Aussichtsplattform liegt mit 447 Metern so hoch wie keine andere in der westlichen Welt.<\/p>\n<p>Bei gutem Wetter reicht der Blick \u00fcber den Ontariosee bis zu den Niagaraf\u00e4llen, 60 Kilometer Luftlinie entfernt. Wagemutige k\u00f6nnen im Turm \u00fcber einen schwindelerregenden Glasboden schreiten oder sich im Freien angeseilt am \u00e4u\u00dferen Rand des Zwischendecks entlanghangeln \u2013 nichts f\u00fcr Weicheier.<\/p>\n<p>Gute Nerven braucht auch Ricardo Alba. Der Manager des \u201e360 Restaurant\u201c im CN Tower verwaltet den h\u00f6chsten Weinkeller der Welt (ausgezeichnet vom \u201eGuinness-Buch der Rekorde\u201c), wobei \u201eKeller\u201c die Sache auf den Kopf stellt, denn der Wein befindet sich in luftiger H\u00f6he in einem gl\u00e4sernen K\u00fchlraum.<\/p>\n<p>Fast 10.000 Flaschen lagern dort, die teuerste kostet \u00fcber 8000 kanadische Dollar (rund 4900 Euro). Das Turm-Restaurant dreht sich in 72 Minuten einmal um die eigene Achse und erlaubt Besuchern, die am Fenster sitzen, einen unverbaubaren Rundumblick auf die Stadt.<\/p>\n<p>Im Untergrund bietet Toronto ebenfalls Rekorde: Fu\u00dfg\u00e4ngertunnel ziehen sich auf 30 Kilometern durch die Innenstadt. Sie sch\u00fctzen im Winter vor der eisigen K\u00e4lte und verbinden 1200 Gesch\u00e4fte \u2013 es ist das gr\u00f6\u00dfte unterirdische Einkaufszentrum der Welt.<\/p>\n<p>Gro\u00dfstadttrubel wie am New Yorker Times Square hat auch Toronto zur Gen\u00fcge: Die Kreuzung von Dundas und Yonge Street ist die gesch\u00e4ftigste der Stadt \u2013 und zu besonderen Gelegenheiten ein gigantischer Veranstaltungsort. Gewinnt zum Beispiel Kanada bei Olympia die Goldmedaille im Eishockey, versammelt sich auf der Kreuzung gef\u00fchlt die halbe Stadt.<\/p>\n<p>Die Band R.E.M. und Weltstar Beyonc\u00e9 haben sie bereits als Freilichtb\u00fchne benutzt, und Dragqueens dient die ber\u00fchmte Kreuzung regelm\u00e4\u00dfig als Laufsteg bei Kanadas gr\u00f6\u00dfter Christopher-Street-Day-Parade, die jedes Jahr im Juni stattfindet.<\/p>\n<p>Jeder zweite Bewohner au\u00dferhalb Kanadas geboren<\/p>\n<p>In einigen Stadtvierteln kommt man sich vor wie in Asien \u2013 \u00fcberall fremde Schriftzeichen, exotische Ger\u00fcche, fern\u00f6stliches Sprachengewirr. In Toronto gibt es gleich mehrere <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/china-reisen\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/china-reisen\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">China<\/a>towns, dazu Little <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/tokio-staedtereise\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/tokio-staedtereise\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Tokyo<\/a>, Little <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/indien-reisen\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/indien-reisen\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">India<\/a>, Korea Town und sogar Little <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/tibet-reisen\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/tibet-reisen\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Tibet<\/a>. Tats\u00e4chlich ist Toronto mindestens so vielf\u00e4ltig wie New York: Jeder zweite Bewohner wurde au\u00dferhalb Kanadas geboren, in der Stadt leben \u00fcber 200 ethnische Gruppen, der Telefonnotruf bietet seine Dienste in 150 Sprachen an.<\/p>\n<p>Jusep Sim ist einer von \u00fcber zwei Millionen asiatischst\u00e4mmigen Bewohnern Torontos, er kam als Kind mit seinen Eltern aus Korea hierher. Er liebt die K\u00fcche, die Ger\u00fcche und den Geschmack seiner Heimat, machte als Erwachsener seine Leidenschaft zum Beruf und gr\u00fcndete Chopsticks &amp; Forks, einen Anbieter f\u00fcr Food-Touren.<\/p>\n<p>\u201eToronto hat die vielf\u00e4ltigste Food-Szene der Welt, wobei asiatische K\u00fcchen \u00fcberwiegen\u201c, sagt Sim, w\u00e4hrend er Besucher zu Lokalen und Streetfood-Imbissen in Kensington Market f\u00fchrt, einem der buntesten Viertel der Stadt. Ein Heimspiel hat er im \u201eKa Chi\u201c-Restaurant in der Andrew Street, in dem w\u00fcrzige Bulgogi serviert werden, Rindfleisch-Tacos mit Chili-Paste und Sojaso\u00dfe.<\/p>\n<p>Wer auf chinesischen Nudelsuppen steht, der geht am besten in die \u201eShi Miao Dao\u201c-Suppenk\u00fcche an der Spadina Avenue. Die Br\u00fchen werden nach der Art der Yunnan-Provinz zubereitet und zeichnen sich durch intensive Aromen und regionale Zutaten wie wilde Morcheln aus. Besonders lecker: die w\u00fcrzig-saure Golden Rice Noodle Soup mit Schweinefleisch, Wachteleiern und Goji-Beeren.   <\/p>\n<p>Nur ein paar Schritte weiter gelangt man nach Old Chinatown, zwischen Spadina Avenue und Dundas Street gelegen. Die Stra\u00dfenschilder sind zweisprachig, die M\u00e4rkte quellen \u00fcber mit exotischen Waren aus Fernost wie Lotuswurzeln oder gesalzenen Enteneiern. Die leckersten chinesischen Dim-Sum-Teigtaschen Torontos tischt dort Eric Chong auf, der in seinem Restaurant \u201eR&amp;D\u201c asiatische Tradition mit jugendlicher Experimentierfreude verbindet.<\/p>\n<p>In Little Tokyo, einem Stra\u00dfenabschnitt auf der Dundas Street, haben sich wiederum viele <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/japan-reisen\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/japan-reisen\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Japaner<\/a> niedergelassen \u2013 die Sushi-Auswahl hier kann durchaus mit der in japanischen Metropolen mithalten. Zum Beispiel im \u201eJapango\u201c in der Elizabeth Street, einem winzigen Lokal mit Hinterzimmer-Atmosph\u00e4re, das an traditionelle Sushi-Bars in Tokio, <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/kyoto\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/kyoto\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Kyoto<\/a> oder Osaka erinnert.  <\/p>\n<p>Ein Abstecher in den Vorort Parkdale ist eine Reise in eine andere Welt: nach Little Tibet, die Heimat der gr\u00f6\u00dften tibetischen Exilgemeinde in Nordamerika. In vielen Schaufenstern wehen bunte Gebetsfahnen, in den Restaurants werden Momos serviert, ged\u00e4mpfte Teigtaschen mit Chiliso\u00dfe. Mit etwas Gl\u00fcck findet in einem buddhistischen Tempel gerade ein Puja statt, ein spirituelles Meditations-Ritual, bei dem die Gl\u00e4ubigen Opfergaben wie Blumen und R\u00e4ucherkerzen mitbringen.<\/p>\n<p>Wildes Leben in Torontos Stadtpark<\/p>\n<p>Irgendetwas raschelt im Geb\u00fcsch. Ein B\u00e4r, ein Kojote oder blo\u00df eine Maus? \u201eAb und zu streifen Schwarzb\u00e4ren durch den Park\u201c, warnt Rangerin Hayley Lashmar \u2013 und die Wanderer halten inne. B\u00e4ren in Toronto?<\/p>\n<p>H\u00e4ufig komme es nicht vor, doch ab und zu verirre sich tats\u00e4chlich ein B\u00e4r in den Rouge National Urban Park, Kanadas einzigen st\u00e4dtischen Nationalpark im Westen Torontos, sagt Lashmar. Mehr als 1700 Tier- und Pflanzenarten sind in dem 80 Quadratkilometer gro\u00dfen Schutzgebiet am Ufer des Rouge River heimisch \u2013 gerade mal 30 Autominuten vom CN Tower entfernt. Neben vereinzelten B\u00e4ren streifen hier Wei\u00dfwedelhirsche, Waschb\u00e4ren, Kojoten, Dachse, Stachelschweine und Biber durch das Unterholz, im Uferbereich sind auch Schildkr\u00f6ten unterwegs.<\/p>\n<p>Toronto ist \u00fcberraschend gr\u00fcn: Fast ein F\u00fcnftel der Stadtfl\u00e4che besteht aus Parks, Wiesen, W\u00e4ldern, Schluchten, Flusst\u00e4lern, Str\u00e4nden. Im Rouge National Urban Park k\u00f6nnen Besucher <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/wandern\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/wandern\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">wandern<\/a>, <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/wandern\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/wandern\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Fahrrad fahren<\/a>, paddeln oder angeln \u2013 auf Wunsch unter Anleitung von Rangern. Im Herbst ist es hier besonders sch\u00f6n, dann l\u00e4sst sich der Indian Summer mit dem rot-gelb-orange gef\u00e4rbten Laub sogar im Stadtgebiet bewundern.<\/p>\n<p>Wer eine F\u00e4hrfahrt bevorzugt, schippert zu den Toronto Islands, 15 vorgelagerten Inseln im Ontariosee, die \u00fcber Stege und Br\u00fccken miteinander verbunden sind. Sie bestehen aus D\u00fcnen, Gr\u00e4sern und W\u00e4ldern und breiten sich wie eine sichelf\u00f6rmige Sandbank vor Torontos Skyline aus.<\/p>\n<p>Am besten macht man es wie die Einheimischen: Man schnappt sich einen Picknickkorb und entspannt sich auf einer Wiese oder bei gutem Wetter an einem der vier <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/strandurlaub\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/strandurlaub\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Sandstr\u00e4nde<\/a>, von denen Hanlan\u2019s Point Beach einer von nur zwei offiziellen FKK-Str\u00e4nden in Kanada ist.<\/p>\n<p>Unbedingt besuchenswert sind die Flusst\u00e4ler und tiefen Bachl\u00e4ufe der Stadt \u2013 die zusammen rund 150 Ravines, Valleys und Creeks sind \u00dcberbleibsel aus der Eiszeit, so viele wie in keiner anderen Metropole der Welt. Wer einen guten Eindruck bekommen will, besucht die Evergreen Brickworks, ein Naturschutzgebiet am Don River mit Spazierwegen, Seen, Besucherzentrum, Caf\u00e9 und Gew\u00e4chsh\u00e4usern. Hier sind Begegnungen mit Schwarzb\u00e4ren nicht zu bef\u00fcrchten; Waschb\u00e4ren sind die einzigen b\u00e4renartigen Tiere, die am Don River unterwegs sind.<\/p>\n<p>Abstecher zu den Niagaraf\u00e4llen  <\/p>\n<p>Wasser rauscht, die Brille beschl\u00e4gt, die Gischt prasselt auf die roten Plastikumh\u00e4nge der Besucher: Ein Toronto-Besuch w\u00e4re ohne einen Abstecher zu den Niagaraf\u00e4llen nicht komplett. In rund zwei Stunden ist man da, wer will, kommt auch mit dem Bus hin.<\/p>\n<p>Am eindrucksvollsten ist eine Bootsfahrt in die N\u00e4he des tosenden Wassers, von dem bis zu 3000 Tonnen pro Sekunde knapp 60 Meter in die Tiefe rauschen. Dass man dabei klatschnass wird, geh\u00f6rt zum Erlebnis dazu. \u00c4hnlich unvergesslich ist ein Besuch der unterirdischen Tunnel, die einen Blick hinter die Abbruchkante der Wasserf\u00e4lle erlauben.<\/p>\n<p>Ein zweites spannendes Ausflugsziel ist die Niagara-Halbinsel, wo das Klima f\u00fcr kanadische Verh\u00e4ltnisse besonders milde ist. Hier haben sich an die 120 Weing\u00fcter angesiedelt \u2013 die Gegend ist Kanadas f\u00fchrendes Weinbaugebiet. Nach dem Gro\u00dfstadttrubel in Toronto kann man sich hier nicht nur an Bilderbuchlandschaften erfreuen, sondern auch bei Weinproben entspannen.<\/p>\n<p>Zu den sch\u00f6nsten geh\u00f6rt die Reif Estate Winery, gef\u00fchrt vom deutschen Auswanderer Klaus Reif, bekannt f\u00fcr ihren frischen Riesling mit Pfirsich-Limetten-Note. Beliebt sind auch die Ravine Vineyards im historischen St\u00e4dtchen Niagara-on-the-Lake. Die Cuv\u00e9e Reserve Red schmeckt fruchtig-w\u00fcrzig mit leichter Schokoladennote, dazu passen K\u00f6stlichkeiten wie selbst ger\u00e4ucherter Schinken und hausgemachte Antipasti.<\/p>\n<p>Kanada und der Eiswein<\/p>\n<p>Und dann ist da das Weingut Inniskillin, dessen Aush\u00e4ngeschild der Vidal Icewine ist \u2013 der gewann 1991 als erster kanadischer Eiswein den Grand Prix d\u2019Honneur auf der Vinexpo in Bordeaux. Damals eine Sensation! Andere Weing\u00fcter zogen nach, mittlerweile sind die aromatisch-s\u00fc\u00dfen, zugleich knackig-frischen Dessertweine, die vor den Toren Torontos gedeihen, weltber\u00fchmt.<\/p>\n<p>Wer eine Reise im Winter plant, sollte im Januar kommen: Dann findet an den letzten beiden Wochenenden das allj\u00e4hrliche Niagara Icewine Festival statt, das das verschneite St\u00e4dtchen in ein Winterwunderland verwandelt, mit Eisskulpturen und Feuerstellen. Gut 30 Winzer bieten Kostproben ihrer S\u00fc\u00dfweine an, wei\u00dfe und rote, die allesamt ungeahnte Geschmacksexplosionen bieten und mit jedem Schl\u00fcckchen beweisen, dass Eiswein f\u00fcr Kanada l\u00e4ngst so wichtig ist wie Champagner f\u00fcr <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/frankreich-reisen\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/frankreich-reisen\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Frankreich<\/a>.<\/p>\n<p>Tipps und Informationen:<\/p>\n<p><b>Wie kommt man hin?<\/b> Nonstop fliegen Lufthansa und Air Canada von Frankfurt\/Main und M\u00fcnchen nach Toronto, Condor hat Toronto ab Frankfurt im Programm. Ab Mai 2026 plant Air Transat Nonstop-Fl\u00fcge von Berlin.<\/p>\n<p><b>Wo wohnt man gut?<\/b> Das \u201eGladstone House\u201c wurde 1889 er\u00f6ffnet und ist das \u00e4lteste Hotel der Stadt, es liegt im Trendbezirk Queen Street West und wurde umgebaut zu einem charmant-modernen Boutique-Hotel, Doppelzimmer ab umgerechnet 160 Euro (gladstonehouse.ca). In Old Chinatown ist das \u201eHotel Ocho\u201c mit seinen hellen, funktional eingerichteten Zimmern zu empfehlen, Doppelzimmer ab 122 Euro (hotelocho.com).<\/p>\n<p><b>Aktivit\u00e4ten:<\/b> Das historische Fort York ist ge\u00f6ffnet mittwochs bis sonntags von 11\u201316 Uhr, Eintritt frei, kostenlose F\u00fchrungen werden st\u00fcndlich angeboten (toronto.ca\/explore-enjoy\/history-art-culture\/museums\/fort-york-national-historic-site), das Fort ist mit der Stra\u00dfenbahnlinie 509 zu erreichen, Haltestelle Fleet Street\/Fort York. Der CN Tower liegt im Stadtzentrum, t\u00e4glich ge\u00f6ffnet von 10\u201321 Uhr, Eintritt ab 28 Euro, der Edgewalk im Freien kostet ab 123 Euro (cntower.ca). Food-Touren mit Chopsticks &amp; Forks finden t\u00e4glich um 11 Uhr im Stadtviertel Kensington Market statt, 73 Euro, Dauer rund 2,5 Stunden (chopsticksandforks.com). Tagestouren von Toronto zu den Niagaraf\u00e4llen per Bus werden beispielsweise von Niagara &amp; Toronto Tours angeboten, ab 80 Euro, Dauer: acht Stunden (niagaratorontotours.com) <\/p>\n<p><b>Weitere Infos:<\/b> destinationtoronto.com; destinationontario.com\/de-de\/deutschland; travel.destinationcanada.com\/de-de<\/p>\n<p>Die Teilnahme an der Reise wurde unterst\u00fctzt von Destination Toronto und Destination Ontario. Unsere Standards der Transparenz und journalistischen Unabh\u00e4ngigkeit finden Sie unter <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.axelspringer.com\/de\/was-uns-ausmacht\/downloads\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.axelspringer.com\/de\/was-uns-ausmacht\/downloads&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">go2.as\/unabhaengigkeit<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Viele Kanadier sind auf die USA und ihren \u00fcbergriffigen Pr\u00e4sidenten nicht gut zu sprechen. 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