{"id":583324,"date":"2025-11-18T00:52:23","date_gmt":"2025-11-18T00:52:23","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/583324\/"},"modified":"2025-11-18T00:52:23","modified_gmt":"2025-11-18T00:52:23","slug":"prozess-gegen-apothekerin-illegaler-paxlovid-handel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/583324\/","title":{"rendered":"Prozess gegen Apothekerin \u2013 illegaler Paxlovid-Handel?"},"content":{"rendered":"<p>Illegaler Handel mit Corona-Medikament <\/p>\n<p>Apothekerin soll Millionen-Schaden verursacht haben<\/p>\n<p>18.11.2025 &#8211; 00:42 UhrLesedauer: 2 Min.<\/p>\n<p><a href=\"#focus-0\" class=\"transition-colors duration-200 block text-current relative\" data-sctrack=\"FocusGalleryImage.Reference\"><img fetchpriority=\"high\" data-testid=\"Opener.Image\" style=\"--lqipURL:url('https:\/\/images.t-online.de\/2025\/11\/ZmcoiulqYGFv\/0x150:800x450\/fit-in\/150x0\/filters:blur(25)\/strafjustizzentrum-nuernberg-symbolbild-eine-apothekerin-und-komplizen-sollen-fast-6800-packungen-paxlovid-ohne-rezepte-verkauft-haben.jpg')\"   loading=\"eager\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/strafjustizzentrum-nuernberg-symbolbild-eine-apothekerin-und-komplizen-sollen-fast-6800-packungen-pa.jpeg\" alt=\"Strafjustizzentrum N\u00fcrnberg (Symbolbild): Eine Apothekerin und Komplizen sollen fast 6.800 Packungen Paxlovid ohne Rezepte verkauft haben.\" title=\"Strafjustizzentrum N\u00fcrnberg (Symbolbild): Eine Apothekerin und Komplizen sollen fast 6.800 Packungen Paxlovid ohne Rezepte verkauft haben.\" width=\"800\" height=\"450\" class=\"bg-[url:var(--lqipURL)] bg-cover bg-center flex h-full w-full max-w-full\" decoding=\"async\"\/><img style=\"--width:32;--height:32\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/nuernberg.t-online.de\/s\/paper\/_next\/static\/media\/zoom-in.f7dae02f.svg\" alt=\"Vergr\u00f6\u00dfern des Bildes\" title=\"Vergr\u00f6\u00dfern des Bildes\" class=\"block h-[calc(var(--height)_\/_16_*_1rem)] w-[calc(var(--width)_\/_16_*_1rem)] max-w-none absolute bottom-8 right-8 rounded-4 bg-snow p-8\" decoding=\"async\"\/><\/a><\/p>\n<p>Strafjustizzentrum N\u00fcrnberg (Symbolbild): Eine Apothekerin und Komplizen sollen fast 6.800 Packungen Paxlovid ohne Rezepte verkauft haben. (Quelle: Daniel Karmann\/dpa)<\/p>\n<p class=\"font-bold text-18 leading-17\">Wegen mutma\u00dflicher illegaler Gesch\u00e4fte mit Paxlovid stehen zwei M\u00fcnchner in N\u00fcrnberg vor Gericht. Der Staat soll um 1,56 Millionen Euro gesch\u00e4digt worden sein.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Eine M\u00fcnchner Apothekerin und ihr Mitarbeiter m\u00fcssen sich seit Montag vor dem Landgericht in N\u00fcrnberg verantworten. Die Generalstaatsanwaltschaft wirft ihnen vor, illegal mit dem Corona-Medikament Paxlovid gehandelt und dem Staat dadurch einen Schaden von mehr als 1,56 Millionen Euro verursacht zu haben.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Die f\u00fcr Betrug und Korruption im Gesundheitswesen zust\u00e4ndige Generalstaatsanwaltschaft in N\u00fcrnberg legt der Apothekerin und ihrem Mitangeklagten Verst\u00f6\u00dfe gegen das Arzneimittelgesetz sowie Untreue beziehungsweise Beihilfe zur Untreue zur Last. Zu Prozessbeginn r\u00e4umten die beiden Angeklagten in schriftlichen Erkl\u00e4rungen einen Teil der Vorw\u00fcrfe ein. Die Vorw\u00fcrfe der Untreue wiesen sie jedoch zur\u00fcck und erkl\u00e4rten, dass ihnen die Besonderheiten bei Paxlovid nicht bewusst gewesen seien.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Die Bundesrepublik Deutschland hatte laut Anklage das neu zugelassene Arzneimittel Paxlovid Anfang 2022 in gro\u00dfen Mengen zentral erworben. Die Medikamente wurden demnach bei Gro\u00dfh\u00e4ndlern zwischengelagert, von denen die Apotheken diese bestellten und kostenlos an Patienten abgaben, die diese verordnet bekommen hatten. F\u00fcr die Abgabe erhielten Gro\u00dfhandel und Apotheke eine staatlich finanzierte Aufwandsentsch\u00e4digung. Ein Export der Medikamente war verboten.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Ende 2022 kam es nach Angaben der Generalstaatsanwaltschaft wegen der vielen Corona-Infektionen in China zu einer gro\u00dfen Nachfrage nach Medikamenten wie Paxlovid. &#8222;Dies f\u00fchrte zu einem regen Schwarzmarktreiben, was den Schwarzmarktpreis zeitweise in exorbitante H\u00f6hen trieb&#8220;, hie\u00df es in der Anklageschrift. Auch die beiden Angeklagten stiegen aus Sicht der Generalstaatsanwaltschaft aus diesem Grund in das illegale Gesch\u00e4ft ein.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Der Anklageschrift zufolge bestellten die Angeklagten oder andere Apothekenmitarbeiter im Januar 2023 fast 6.800 Packungen Paxlovid beim Gro\u00dfhandel, ohne dass daf\u00fcr Rezepte vorlagen. Davon h\u00e4tten sie knapp 5.800 Packungen in einem Gesamtwert von 1,56 Millionen Euro geliefert bekommen und diese gewinnbringend an verschiedene Abnehmer weiter verkauft. &#8222;Um diesen Betrag wurde \u2013 wie die Angeschuldigten jedenfalls billigend in Kauf nahmen \u2013 die Bundesrepublik Deutschland gesch\u00e4digt&#8220;, hei\u00dft es in der Anklage.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Das Landgericht N\u00fcrnberg hat bis zum 12. Dezember vier weitere Verhandlungstermine angesetzt. Auch andere Apothekenmitarbeiter waren laut der Generalstaatsanwaltschaft an dem illegalen Handel beteiligt, werden aber in anderen Verfahren verfolgt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Illegaler Handel mit Corona-Medikament Apothekerin soll Millionen-Schaden verursacht haben 18.11.2025 &#8211; 00:42 UhrLesedauer: 2 Min. 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