{"id":583492,"date":"2025-11-18T02:38:10","date_gmt":"2025-11-18T02:38:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/583492\/"},"modified":"2025-11-18T02:38:10","modified_gmt":"2025-11-18T02:38:10","slug":"leipzig-autoren-diskutieren-ueber-literatur-zur-ddr-zeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/583492\/","title":{"rendered":"Leipzig: Autoren diskutieren \u00fcber Literatur zur DDR-Zeit"},"content":{"rendered":"<p class=\"text\">\n<a name=\"Wie\">Wie<\/a> kann DDR-Geschichte literarisch verarbeitet werden, wer kann literarisch \u00fcber die DDR schreiben \u2013 und wer nicht? In <a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/nachrichten\/sachsen\/leipzig\/leipzig-leipzig-land\/neue-rundschau-debatte-literatur-ddr-kultur-news-102.html\" title=\"Wer darf B\u00fccher \u00fcber die DDR schreiben \u2013 und wie?\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">dieser Debatte<\/a> nimmt die Leipziger Schriftstellerin Angela Krau\u00df eine klare Position ein. Krau\u00df sagte MDR KULTUR: &#8222;Wenn jemand die DDR \u00fcberhaupt nicht erlebt hat und dar\u00fcber schreibt \u2013 ich w\u00e4re nicht daran interessiert.&#8220;\n<\/p>\n<p class=\"text\">\nKrau\u00df, 1950 in Chemnitz geboren, erkl\u00e4rte, sie suche in der Literatur authentische Perspektiven: &#8222;Ich bin sehr neugierig auf das Leben, sagen wir, eines 12-j\u00e4hrigen Kindes in der DDR, wenn es nach 15 Jahren \u00fcber dieses Erleben schreibt \u2013 strikt aus dieser erinnernden Perspektive.&#8220;\n<\/p>\n<p>K\u00f6nnen nur Zeitzeugen die DDR &#8222;wahrhaftig&#8220; beschreiben?<\/p>\n<p class=\"text\">\n<a name=\"Sie\">Sie<\/a> freue sich sehr, &#8222;wenn diese Generation, die wenig aus dieser Zeit erlebt hat, das jetzt in sich aufruft&#8220;. Es sei bereits &#8222;etwas Wahrhaftiges&#8220;, wenn jemand zu DDR-Zeiten nur &#8222;aus der Wiege geguckt&#8220; habe und sich heute an etwas erinnere. Dagegen h\u00e4tten f\u00fcr sie &#8222;alle medial vermittelten Interpretationen, von denen wir ja umgeben sind&#8220;, mit Literatur &#8222;\u00fcberhaupt nichts zu tun&#8220;.\n<\/p>\n<blockquote>\n<p class=\"text\">Und wenn einer aus der Wiege geguckt hat und sich an etwas erinnert, ist das schon etwas Wahrhaftiges.<\/p>\n<p>Angela Krau\u00df, Schriftstellerin<\/p>\n<\/blockquote>\n<p><a name=\"Literatur\">Literatur<\/a> \u00fcber die DDR \u2013 \u00f6ffentliche Tagung in Leipzig<\/p>\n<p class=\"text\">\nKrau\u00df \u00e4u\u00dferte sich im Vorfeld einer Tagung des S\u00e4chsischen Literaturrats am Dienstag in Leipzig, an der sie teilnimmt. Dort wird das Thema &#8222;Schreiben und Erinnern&#8220; verhandelt. Nach Angaben der Veranstalter sind mehrere Vortr\u00e4ge, Gespr\u00e4che und ein Workshop geplant. Demnach diskutiert Krau\u00df im Rahmen eines Panels, an dem auch Domenico M\u00fcllensiefen, Jan Kuhlbrodt, Marit Heu\u00df und Andreas Reimann teilnehmen. In einem weiteren Podiumsgespr\u00e4ch geht es etwa um Kinder- und Jugendliteratur \u00fcber den Osten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Wie kann DDR-Geschichte literarisch verarbeitet werden, wer kann literarisch \u00fcber die DDR schreiben \u2013 und wer nicht? 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