{"id":584093,"date":"2025-11-18T08:29:13","date_gmt":"2025-11-18T08:29:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/584093\/"},"modified":"2025-11-18T08:29:13","modified_gmt":"2025-11-18T08:29:13","slug":"holger-friedrich-berliner-zeitung-mit-jeder-menge-pathos-den-osten-begluecken","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/584093\/","title":{"rendered":"Holger Friedrich \u2013 \u00bbBerliner Zeitung\u00ab: Mit jeder Menge Pathos den Osten begl\u00fccken"},"content":{"rendered":"<p>\t\t\t\t\t\t<img decoding=\"async\" id=\"img314092\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/314092.jpeg\" alt=\"Im Namen der Meinungsfreiheit: Holger Friedrich (rechts), Eigent\u00fcmer der \u00bbBerliner Zeitung\u00ab, im Talk mit Ungarns Ministerpr\u00e4sident Viktor Orb\u00e1n (Mitte).\"\/><\/p>\n<p>Im Namen der Meinungsfreiheit: Holger Friedrich (rechts), Eigent\u00fcmer der \u00bbBerliner Zeitung\u00ab, im Talk mit Ungarns Ministerpr\u00e4sident Viktor Orb\u00e1n (Mitte).<\/p>\n<p>Foto: dpa\/Britta Pedersen<\/p>\n<p>Die \u00bbBerliner Zeitung\u00ab will expandieren. Ihr Eigent\u00fcmer, der IT-Million\u00e4r Holger Friedrich, plant Ableger in allen ostdeutschen Landeshauptst\u00e4dten. Man strebe eine Plattform an, \u00bbwo der Osten dem Westen emanzipiert antworten kann\u00ab, erz\u00e4hlte Friedrich in einem Interview. Die Herstellung der deutschen Einheit ist f\u00fcr ihn ein Systemwechsel, \u00bbwo praktisch keiner zu Schaden gekommen ist, wo bis auf ein paar ganz traurige Gestalten eigentlich alle gewonnen haben\u00ab. Es sei eine klassische Win-win-Situation. Wenn man den Osten nur nicht \u00bbmit dieser westdeutschen Perspektive \u00fcberst\u00fclpt h\u00e4tte\u00ab.<\/p>\n<p>\u00dcber diese Information werden sich all die \u00bbtraurigen Gestalten\u00ab freuen, die ab 1990 Job und Arbeitsumfeld verloren, mit Enteignungsforderungen zu tun bekamen, sozial entwurzelt wurden. Mit seinen Botschaften will Friedrich k\u00fcnftig ganz Ostdeutschland begl\u00fccken. Sein neuer Chefredakteur, Philippe Debionne, packte zum Amtsantritt jede Menge Pathos aus und will den eingeschlagenen Weg \u00bbmit erhobenem Haupt und furchtlos weitergehen\u00ab sowie \u00bbjeden Tag aufs Neue f\u00fcr Aufsehen\u00ab sorgen bei \u00bbden M\u00e4chtigen in diesem Land\u00ab.<\/p>\n<p>Muckefuck: morgens, ungefiltert, links<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/314215.jpeg\" alt=\"\" title=\"\" width=\"170\"\/><\/p>\n<p>nd.Muckefuck ist unser Newsletter f\u00fcr Berlin am Morgen. Wir gehen wach durch die Stadt, sind vor Ort bei Entscheidungen zu Stadtpolitik \u2013 aber immer auch bei den Menschen, die diese betreffen. Muckefuck ist eine Kaffeel\u00e4nge Berlin \u2013 ungefiltert und links. Jetzt <a href=\"https:\/\/www.nd-aktuell.de\/muckefuck\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">anmelden<\/a> und immer wissen, worum gestritten werden muss.<\/p>\n<p>Debionne kommt vom \u00bbNordkurier\u00ab in Neubrandenburg, der seit Jahren in Sachen Migration und Corona ein gro\u00dfes Herz f\u00fcr recht besorgte B\u00fcrger hat. Wie sorgt die Zeitung, deren Redaktion er nun in Berlin vorsteht, furchtlos f\u00fcr Aufsehen bei den M\u00e4chtigen? Ein paar Beispiele. <\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nd-aktuell.de\/artikel\/1195198.johann-wadephul-cdu-braver-chor-der-afd-nachtraber.html?sstr=Wadephul\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Als Au\u00dfenminister Wadephul nach einem Syrien-Besuch<\/a> feststellte, man k\u00f6nne in das zerst\u00f6rte Land nicht so schnell Fl\u00fcchtlinge zur\u00fcckschicken, warf ihm der Nachrichtenchef der Zeitung vom Berliner Schreibtisch aus \u00bboberfl\u00e4chliches Hinschauen\u00ab bei einem \u00bbkurzen Fototermin\u00ab vor. Die Politikchefin des Blattes tadelte, der CDU-Politiker rede \u00bbwie ein Aktivist\u00ab und falle \u00bbseiner eigenen Partei in den R\u00fccken\u00ab. Als der Bundespr\u00e4sident am 9. November scharf mit der AfD ins Gericht ging, h\u00f6hnte ein Vize-Chefredakteur, es sei \u00bbder sehnlichste Wunsch vieler Deutscher, das Dritte Reich m\u00f6ge noch einmal vor ihnen auferstehen, damit sie es verhindern k\u00f6nnen. Am liebsten mit reiner Zivilcourage.\u00ab Der Chef des Debattenressorts, der ein paar Jahre f\u00fcr den russischen Staatssender RT gearbeitet hat, polemisiert gegen messerwetzende politische R\u00e4nder, \u00bblinks- und rechtsgestrickt, die bekannte Mischung aus gerissen, schlicht und gef\u00e4hrlich\u00ab. Und der l\u00e4ngst ins rechte Milieu entr\u00fcckte Publizist Matthias Matussek darf langatmig und liebevoll <a href=\"https:\/\/www.nd-aktuell.de\/artikel\/1195243.rechte-buchmesse-mit-steimle-und-tellkamp-seitenwechsel-in-halle.html?sstr=Buchmesse\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">eine rechte Buchmesse<\/a> bewerben. Daneben gibt es Kritik \u2013 mit diesem \u00bbEinerseits und andererseits\u00ab wird rechte Propaganda in den Stand seri\u00f6ser Diskussion gehoben.<\/p>\n<p>So d\u00fcrfte auch das \u00bbf\u00fchrende Medienangebot Ostdeutschlands\u00ab aussehen, das Holger Friedrich aufbauen will. Potsdam, Dresden, Erfurt, Magdeburg, Schwerin: Augen auf! \u2003<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Im Namen der Meinungsfreiheit: Holger Friedrich (rechts), Eigent\u00fcmer der \u00bbBerliner Zeitung\u00ab, im Talk mit Ungarns Ministerpr\u00e4sident Viktor Orb\u00e1n&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":584094,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1825],"tags":[1941,1939,296,1937,29,2386,30,1940,1938,4200],"class_list":{"0":"post-584093","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-berlin","8":"tag-aktuelle-nachrichten-aus-berlin","9":"tag-aktuelle-news-aus-berlin","10":"tag-berlin","11":"tag-berlin-news","12":"tag-deutschland","13":"tag-dresden","14":"tag-germany","15":"tag-nachrichten-aus-berlin","16":"tag-news-aus-berlin","17":"tag-ostdeutschland"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115569765312752097","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/584093","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=584093"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/584093\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/584094"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=584093"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=584093"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=584093"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}