{"id":584912,"date":"2025-11-18T16:44:14","date_gmt":"2025-11-18T16:44:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/584912\/"},"modified":"2025-11-18T16:44:14","modified_gmt":"2025-11-18T16:44:14","slug":"abstimmung-ueber-akten-warum-der-fall-epstein-trump-nicht-loslaesst","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/584912\/","title":{"rendered":"Abstimmung \u00fcber Akten: Warum der Fall Epstein Trump nicht losl\u00e4sst"},"content":{"rendered":"<p>            <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"ts-image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/us-kongress-epstein-100.jpg\" alt=\"Vor dem Kapitol in Washington h\u00e4lt eine Frau, ein fr\u00fcheres Missbrauchsopfer Epsteins, ein Foto von sich vor ihr Gesicht.\" title=\"Vor dem Kapitol in Washington h\u00e4lt eine Frau, ein fr\u00fcheres Missbrauchsopfer Epsteins, ein Foto von sich vor ihr Gesicht. | Getty Images via AFP\"\/><\/p>\n<p>                    <strong>faq<\/strong><\/p>\n<p class=\"metatextline\">Stand: 18.11.2025 16:38 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Lange hat US-Pr\u00e4sident Trump den Ruf nach einer Freigabe der Epstein-Akten als Ablenkungsman\u00f6ver abgetan. Nun hat er doch eingewilligt. Worum also geht es im Fall Epstein, und wor\u00fcber entscheidet jetzt der Kongress?<\/strong>\n    <\/p>\n<p>    Wer war Jeffrey Epstein?<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Der Name Jeffrey Epstein steht f\u00fcr einen Skandal, der die USA seit vielen Jahren in Atem h\u00e4lt und in dem sich schwerste Sexualverbrechen mit den obersten Kreisen der amerikanischen Elite verbinden.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Epstein war ein millionenschwerer Finanzunternehmer. Bereits in den 1990er-Jahren gab es erste Missbrauchsvorw\u00fcrfe gegen ihn, die jedoch zun\u00e4chst keine strafrechtlichen Konsequenzen hatten.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Erst Mitte der 2000er-Jahre gingen die Strafbeh\u00f6rden Vorw\u00fcrfen nach, dass Epstein, unterst\u00fctzt von seiner langj\u00e4hrigen Partnerin Ghislaine Maxwell, ein System des Menschenhandels aufgezogen hatte. Mit ihm wurden minderj\u00e4hrige M\u00e4dchen mit Geld auf eine seiner Immobilien in New York, Florida, New Mexico und seine Insel in der Karibik gelockt und sexuell missbraucht &#8211; von Epstein selbst, aber auch von Prominenten, in deren Kreisen sich Epstein bewegte.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Zu den wohl bekanntesten Namen dabei geh\u00f6rt Andrew Mountbatten-Windsor, der in diesem Jahr wegen der Verbindung zu Epstein und des Vorwurfs des Missbrauchs der damals minderj\u00e4hrigen Virginia Giuffre seinen Titel als Prinz und Ehrenabzeichen verlor.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Aber auch zu Donald Trump pflegte Epstein \u00fcber Jahre einen engen Kontakt, lange bevor dieser US-Pr\u00e4sident wurde. Mit Bill Clinton stand ein weiterer, fr\u00fcherer US-Pr\u00e4sident in Beziehung zu Epstein. Andere Namen, die in den Gerichtsakten und in seiner Korrespondenz auftauchen, sind Bill Gates, Michael Jackson, Stephen Hawking und David Copperfield.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">2008 konnte Epstein einen f\u00fcr ihn vorteilhaften Deal mit der Staatsanwaltschaft in Miami (US-Bundesstaat Florida) abschlie\u00dfen, mit dem Ermittlungen auf Bundesebene beendet wurden. Dabei bekannte er sich schuldig, eine Minderj\u00e4hrige zur Prostitution gezwungen zu haben. Epstein wurde zu 18 Monaten Haft unter erleichterten Bedingungen verurteilt &#8211; das Gef\u00e4ngnis konnte er dann schon nach 13 Monaten verlassen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Enth\u00fcllungen in US-Medien f\u00fchrten im Juli 2019 zur erneuten Verhaftung von Epstein. Kurz darauf wurde er in seiner Zelle in New York mit Wunden am Hals bewusstlos aufgefunden und wegen Suizidgefahr zun\u00e4chst unter st\u00e4ndige Beobachtung gestellt. Diese Verf\u00fcgung wurde aber auf Verlangen seiner Anw\u00e4lte wieder aufgehoben. Ab August 2019 war Epstein allein in seiner Zelle, ein weiterer Insasse wurde verlegt. Am Folgetag wurde er in seiner Zelle tot aufgefunden.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Ermittlungen ergaben, dass es sich um Suizid handelte. Die Untersuchung der New Yorker Gerichtsmedizin st\u00fctzte dies. Minister und hohe Beamte von drei US-Regierungen bekr\u00e4ftigten immer wieder, dass es keine Hinweise darauf gebe, dass andere Personen an Epsteins Tod beteiligt waren.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Gleichwohl besch\u00e4ftigt der Fall bis heute die US-amerikanische \u00d6ffentlichkeit und findet auch weltweit Beachtung. Epsteins Verbrechen und der Umgang der Justiz und Politik mit dem Fall sind dar\u00fcber hinaus Gegenstand von Verd\u00e4chtigungen und Verschw\u00f6rungstheorien.<\/p>\n<p>    Was sind die Epstein-Akten?<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Bei den &#8222;Epstein Files&#8220; handelt es sich um \u00fcber viele Jahre angesammelte Ermittlungsakten der US-Bundespolizei FBI im Fall Epstein. Konkret geht es laut Justizministerium um mehr als 300 Gigabyte Datenmaterial, Dokumente, Fotos, Videos von Kindesmissbrauch, weiteres pornografisches Material und Audioaufnahmen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Den Angaben des Justizministeriums zufolge belegen die Akten, dass mehr als 1000 Menschen Opfer von Epsteins Machenschaften wurden. Gefunden wurde das Beweismaterial unter anderem bei Durchsuchungen von Epsteins H\u00e4usern.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Ein Teil der Akten wurde bereits ver\u00f6ffentlicht. Im September 2025 beispielsweise gab der Aufsichtsausschuss des Repr\u00e4sentantenhauses mehr als 33.000 Dokumente frei &#8211; teils Jahre alte Gerichtsunterlagen, sowie Videodateien mit Bodycam-Aufnahmen von Polizeieins\u00e4tzen und Vernehmungen von mutma\u00dflichen Opfern.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Spekuliert wird immer wieder, ob sich in den &#8222;Epstein Files&#8220; auch Namen von &#8222;Kunden&#8220; befinden, denen der Multimillion\u00e4r Minderj\u00e4hrige zugef\u00fchrt haben k\u00f6nnte. Das Justizministerium erkl\u00e4rte im Juli 2025, dies sei nicht der Fall. Damit verstrickte sich Ministerin Pam Bondi in Widerspr\u00fcche und fiel bei vielen Trump-Anh\u00e4ngern, die seit Jahren auf Freigabe der Akten pochen, daraufhin in Ungnade. Noch im Februar hatte sie bei Fox News behauptet, eine entsprechende Liste liege zur Pr\u00fcfung auf ihrem Schreibtisch.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Auch Trump selbst wird den Fall Epstein nicht mehr los, hatte er doch im Wahlkampf die Freigabe der Akten versprochen. Der innerparteiliche Streit bei den Republikanern dar\u00fcber hatte sich zuletzt zugespitzt.\u00a0So brach Trump mit seiner langj\u00e4hrigen Unterst\u00fctzerin\u00a0Marjorie Taylor Greene, weil sich die Rechtsau\u00dfen-Abgeordnete f\u00fcr eine Freigabe der Akten stark gemacht hatte. Vor wenigen Tagen kam dann die erneute Kehrtwende: Trump riet seinen republikanischen Parteifreunden, doch f\u00fcr die Freigabe der Akten im Repr\u00e4sentantenhaus zu stimmen &#8211; man habe nichts zu verbergen.<\/p>\n<p>    Wor\u00fcber stimmt das Repr\u00e4sentantenhaus jetzt ab?<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Das Repr\u00e4sentantenhaus will am Dienstag dar\u00fcber abstimmen, ob das Justizministerium gezwungen werden soll, alle seine Akten und die gesamte Korrespondenz zum Fall Epstein zu ver\u00f6ffentlichen, ebenso wie Informationen \u00fcber die Ermittlungen zu seinem Tod im Gef\u00e4ngnis.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Details zu seinen Opfern und zu noch laufenden Ermittlungen des Bundes sollen geschw\u00e4rzt werden. Alles andere soll aber ohne Aussparungen freigegeben werden, auch wenn es um Informationen geht, die das Justizministerium in Verlegenheit bringen oder seinem Ruf schaden k\u00f6nnten oder politisch heikel seien f\u00fcr Politiker, Personen des \u00f6ffentlichen Lebens oder ausl\u00e4ndische W\u00fcrdentr\u00e4ger, wie es in dem Gesetzentwurf hei\u00dft, auf den sich die Nachrichtenagentur AP bezieht.<\/p>\n<p>    Was ist \u00fcber das Verh\u00e4ltnis Trumps zu Epstein bekannt?<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">In den 1990er-Jahren feierten Trump und Epstein gemeinsam, wie Videoaufnahmen zeigen. Laut Gerichtsprotokollen flog Trump mindestens siebenmal in Epsteins Privatjet. In einem Interview von 2002 nannte er Epstein einen &#8222;gro\u00dfartigen Mann&#8220; &#8211; und sagte \u00fcber ihn: &#8222;Es wird sogar erz\u00e4hlt, dass er sch\u00f6ne Frauen genauso mag wie ich. Und viele von denen sind eher von der j\u00fcngeren Sorte.&#8220; Epstein wiederum sagte \u00fcber Trump: &#8222;Ich war zehn Jahre Donalds bester Freund.&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Im Jahr 2004 sollen sich Trump und Epstein laut Washington Post zerstritten haben &#8211; Grund war offenbar eine Immobilie in Palm Beach in Florida, f\u00fcr die am Ende Trump den Zuschlag bekam. 2019 distanzierte sich Trump als Pr\u00e4sident von Epstein und erkl\u00e4rte, nichts vom Missbrauch gewusst zu haben.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\"><a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/amerika\/epstein-akten-trump-100.html\" title=\"Neu ver\u00f6ffentlichte Epstein-Mails belasten Trump\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mitte November 2025<\/a> wurden Dokumente bekannt, die erneut die Frage aufwarfen, ob Trump nicht doch mehr wusste. Es handelt sich dabei um Ausz\u00fcge aus E-Mails von Epstein an seine fr\u00fchere Lebensgef\u00e4hrtin Ghislaine Maxwell. Die Mails geh\u00f6ren zu 23.000 Dokumenten, die aus Epsteins Nachlass an den Kontrollausschuss im US-Repr\u00e4sentantenhaus \u00fcbergeben und von den Demokraten ver\u00f6ffentlicht wurden.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">In einer Mail vom 2. April 2011 schrieb Epstein an Maxwell, die ihm immer wieder minderj\u00e4hrige M\u00e4dchen gebracht haben soll und deshalb im Gef\u00e4ngnis sitzt:\u00a0&#8222;Ich m\u00f6chte, dass dir klar wird, dass der Hund, der noch nicht gebellt hat, Trump ist. (Geschw\u00e4rzter Name) hat Stunden in meinem Haus mit ihm verbracht, er ist kein einziges Mal erw\u00e4hnt worden.&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">In einer zweiten Mail aus dem Jahr 2019 schrieb Epstein vor seinem Tod in einer Gef\u00e4ngniszelle\u00a0dem Journalisten Michael Wolff:\u00a0&#8222;Nat\u00fcrlich wusste Trump \u00fcber die M\u00e4dchen Bescheid, da er Ghislaine gebeten hat, aufzuh\u00f6ren.&#8220;<\/p>\n<p>    Und was ist mit Bill Clinton?<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Wie im Falle Trumps ist unstrittig, dass Bill Clinton mit Epstein Umgang hatte. Ihre Bekanntschaft reicht bis in die fr\u00fchen 1990er-Jahre zur\u00fcck. In der Zeit von Clintons Pr\u00e4sidentschaft war Epstein, der f\u00fcr Clinton gespendet hatte, mindestens 17-mal im Wei\u00dfen Haus. Ob und wie oft er dabei mit Clinton zusammentraf, ist nicht bekannt. G\u00e4stelisten zeigen aber, dass sie mehrmals an denselben Veranstaltungen teilnahmen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Nach dem Ende seiner Amtszeit nutzte Clinton wiederholt Epsteins Privatjet f\u00fcr seine Stiftungsarbeit. Der Boeing-Flieger bekam sp\u00e4ter den Beinamen &#8222;Lolita Express&#8220;, weil an Bord Sexpartys stattgefunden haben sollen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Zu der Anzahl der Fl\u00fcge gibt es unterschiedliche Angaben. Clinton selbst nennt vier Fl\u00fcge, in Medienberichten, die sich auf Flugb\u00fccher beziehen, ist von bis zu 17 Fl\u00fcgen die Rede. Clinton gibt weiter an, er sei auf den Fl\u00fcgen immer von Mitarbeitern, Unterst\u00fctzern und Sicherheitspersonal begleitet worden. Das gelte auch f\u00fcr seine Besuche in Epsteins Privatwohnung in New York. Widerspr\u00fcchliche Aussagen gibt es ferner dar\u00fcber, ob Clinton Epsteins Privatinsel besucht hat oder nicht.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Ein Geburtstagsalbum zu Epsteins 50. Geburtstag soll nach Medienberichten neben einem Gl\u00fcckwunschschreiben von Trump auch eines von Clinton enthalten. Nach Clintons Aussagen endete ihr Kontakt Mitte der 2000er-Jahre. Mit der Familie blieb aber in einem weiteren Sinne ein Kontakt erhalten, da Epsteins Partnerin Maxwell mit Clintons Tochter Chelsea eine Yacht-Reise unternahm und 2010 an Chelseas Hochzeit teilnahm.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Trump hat deshalb stets den Vorwurf erhoben, der Epstein-Skandal und die Vorw\u00fcrfe gegen ihn selbst seien ein Ablenkungsman\u00f6ver von Clintons Demokraten. Mitte November verlangte Trump vom Justizministerium, Ermittlungen unter anderem gegen Clinton aufzunehmen, um die Verbindung zwischen Clinton und Epstein zu untersuchen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Das Justizministerin kam dieser Forderung noch am selben Tag nach, obwohl es im Sommer in einem Vermerk gemeinsam mit dem FBI erkl\u00e4rt hatte, es gebe keine &#8222;Beweise, die eine Untersuchung gegen nicht angeklagte Dritte rechtfertigen k\u00f6nnten&#8220;.<\/p>\n<p>    Welche Rolle spielt Ghislaine Maxwell?<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Ghislaine Maxwell ist wohl diejenige, die am meisten \u00fcber das System Epstein wei\u00df und \u00fcber die Personen, die damit in Verbindung standen. Die Tochter des britischen Zeitungsverlegers Robert Maxwell war viele Jahre mit Epstein liiert. Sie spielte eine zentrale Rolle beim Aufbau seines Systems zum sexuellen Missbrauch von Minderj\u00e4hrigen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Auch nach dem Ende ihrer Liebesbeziehung blieb sie an Epsteins Seite und f\u00fchrte seinem Ring weiter M\u00e4dchen zu, indem sie sie ansprach, ihr Vertrauen gewann und sie ihrem ehemaligen Partner &#8211; oft f\u00fcr sogenannte Massagen &#8211; zuf\u00fchrte.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">F\u00fcr ihre Beteiligung an Epsteins System wurde sie 2022 zu 20 Jahren Haft verurteilt. Laut Urteil war sie bei einigen Misshandlungen Epsteins sogar anwesend. Auch habe sie eine &#8222;Kultur des Schweigens&#8220; aufgebaut, um die Taten geheim zu halten. Sie habe dies getan, um ihr eigenes Luxusleben bei Epstein aufrechtzuerhalten.\u00a0<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Im Juni dieses Jahres lehnte der Oberste Gerichtshof einen Antrag Maxwells ab, das Urteil aufzuheben. Im Juni befragte der stellvertretende Generalstaatsanwalt, Todd Blanche, Maxwell zwei Tage lang in dem Gef\u00e4ngnis in Florida, in dem Maxwell zu dieser Zeit einsa\u00df.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Eine Woche sp\u00e4ter wurde Maxwell in ein Gef\u00e4ngnis in Texas verlegt, das eine deutlich geringere Sicherheitsstufe hat und in dem Maxwell nach Medienberichten besondere Haftbedingungen genie\u00dft.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Epstein-Opfer und ihre Angeh\u00f6rigen zeigten sich emp\u00f6rt &#8211; sie sehen darin eine unangemessene Vorzugsbehandlung Maxwells. Die Gr\u00fcnde f\u00fcr ihre Verlegung sind unbekannt, die Entscheidung befeuerte aber erneut Spekulationen, es solle damit Maxwells Schweigen erkauft werden.<\/p>\n<p>    Wie s\u00e4hen die n\u00e4chsten Schritte aus?<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Sollte das Repr\u00e4sentantenhaus &#8211; wie erwartet &#8211; f\u00fcr die Offenlegung stimmen, m\u00fcsste noch der Senat zustimmen. Der erste Schritt hierf\u00fcr w\u00e4re, dass der Senat \u00fcberhaupt die Gesetzesvorlage annimmt und dar\u00fcber ber\u00e4t. Nach einem Ja des Repr\u00e4sentantenhauses d\u00fcrfte der Druck aber so stark sein, dass sich der Senat einem Votum nicht verweigern d\u00fcrfte. Und ob danach eine Mehrheit von 60 Senatoren f\u00fcr die Offenlegung der Akten stimmt, ist auch noch ungewiss.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Als letzten Schritt m\u00fcsste der US-Pr\u00e4sident das Ganze unterschreiben. Auch das ist noch unklar, wenngleich Trump am Montag bereits erkl\u00e4rte: Sollte das Gesetz seinen Schreibtisch erreichen, werde er es unterzeichnen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"faq Stand: 18.11.2025 16:38 Uhr Lange hat US-Pr\u00e4sident Trump den Ruf nach einer Freigabe der Epstein-Akten als Ablenkungsman\u00f6ver&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":584913,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[331,332,3364,29,81660,782,30,13,14,15,12,113,64],"class_list":{"0":"post-584912","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-nachrichten","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-de","11":"tag-deutschland","12":"tag-epstein","13":"tag-faq","14":"tag-germany","15":"tag-headlines","16":"tag-nachrichten","17":"tag-news","18":"tag-schlagzeilen","19":"tag-trump","20":"tag-usa"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115571711831246201","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/584912","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=584912"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/584912\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/584913"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=584912"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=584912"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=584912"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}