{"id":584953,"date":"2025-11-18T17:06:33","date_gmt":"2025-11-18T17:06:33","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/584953\/"},"modified":"2025-11-18T17:06:33","modified_gmt":"2025-11-18T17:06:33","slug":"nrw-grossstaedte-werden-vom-land-nicht-finanziell-benachteiligt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/584953\/","title":{"rendered":"NRW-Gro\u00dfst\u00e4dte werden vom Land nicht finanziell benachteiligt"},"content":{"rendered":"<p>Kommunalfinanzen <\/p>\n<p>Gericht: D\u00fcsseldorf wird vom Land NRW nicht benachteiligt<\/p>\n<p>Aktualisiert am 18.11.2025 &#8211; 17:03 UhrLesedauer: 2 Min.<\/p>\n<p><a href=\"#focus-0\" class=\"transition-colors duration-200 block text-current relative\" data-sctrack=\"FocusGalleryImage.Reference\"><img fetchpriority=\"high\" data-testid=\"Opener.Image\" style=\"--lqipURL:url('https:\/\/images.t-online.de\/2025\/11\/kbEnbc025R1l\/0x92:2048x1152\/fit-in\/150x0\/filters:blur(25)\/der-verfassungsgerichtshof-des-landes-nordrhein-westfalen-mit-praesidentin-barbara-dauner-lieb-mitte-hat-ein-urteil-im-streit-um-die-gemeindefinanzierung-verkuendet-archivbild.jpg')\"   loading=\"eager\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/der-verfassungsgerichtshof-des-landes-nordrhein-westfalen-mit-praesidentin-barbara-dauner-lieb-mitte.jpeg\" alt=\"Beschwerde gegen Gemeindefinanzierungsgesetze 2022-2024\" title=\"Beschwerde gegen Gemeindefinanzierungsgesetze 2022-2024\" width=\"2048\" height=\"1152\" class=\"bg-[url:var(--lqipURL)] bg-cover bg-center flex h-full w-full max-w-full\" decoding=\"async\"\/><img style=\"--width:32;--height:32\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/duesseldorf.t-online.de\/s\/paper\/_next\/static\/media\/zoom-in.f7dae02f.svg\" alt=\"Vergr\u00f6\u00dfern des Bildes\" title=\"Vergr\u00f6\u00dfern des Bildes\" class=\"block h-[calc(var(--height)_\/_16_*_1rem)] w-[calc(var(--width)_\/_16_*_1rem)] max-w-none absolute bottom-8 right-8 rounded-4 bg-snow p-8\" decoding=\"async\"\/><\/a><\/p>\n<p>Der Verfassungsgerichtshof des Landes Nordrhein-Westfalen mit Pr\u00e4sidentin Barbara Dauner-Lieb (Mitte, Archivbild): Es hat ein Urteil im Streit um die Gemeindefinanzierung verk\u00fcndet. (Quelle: Guido Kirchner\/dpa\/dpa-bilder)<\/p>\n<p class=\"font-bold text-18 leading-17\">Die St\u00e4dte in NRW ringen seit Jahren ums Geld. Vor allem die gro\u00dfen Kommunen f\u00fchlen sich aktuell vom Land benachteiligt. Nun mussten die Verfassungsrichter entscheiden.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Im Streit um Ausgleichszahlungen zwischen den nordrhein-westf\u00e4lischen Kommunen werden die Gro\u00dfst\u00e4dte aus Sicht des Verfassungsgerichtshofs nicht rechtswidrig benachteiligt. Die Richter wiesen eine Verfassungsklage von acht gr\u00f6\u00dferen St\u00e4dten aus NRW ab.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Die Methode, mit der die Landesregierung f\u00fcr einen finanziellen Ausgleich zwischen wirtschaftlich starken und schwachen St\u00e4dten und Gemeinden sorge, sei &#8222;sachlich vertretbar&#8220;, sagte Gerichtshofpr\u00e4sidentin Barbara Dauner-Lieb in der Urteilsbegr\u00fcndung. Ob das Land die beste und gerechteste L\u00f6sung f\u00fcr den Finanzausgleich zwischen den Kommunen gew\u00e4hlt habe, h\u00e4tten die Richter nicht zu beurteilen. Rechtswidrig sei dieser Mechanismus jedenfalls nicht.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">An der Verfassungsklage hatten sich au\u00dfer D\u00fcsseldorf auch Bonn, Bottrop, Dortmund, K\u00f6ln, M\u00fcnster, Solingen und Wuppertal beteiligt. Konkret ging es um die Frage, ob das Land bei der Berechnung des Ausgleichs-Mechanismus einen Unterschied machen darf zwischen kleinen Kommunen, die zu einem Kreis geh\u00f6ren, und den gr\u00f6\u00dferen sogenannten kreisfreien St\u00e4dten. Dahinter steht die Annahme des Landes, dass gro\u00dfe St\u00e4dte ein h\u00f6heres Potenzial f\u00fcr Steuereinnahmen haben als kleine St\u00e4dte.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Die kreisfreien St\u00e4dte sehen darin einen Versto\u00df gegen die in der Verfassung garantierte Gleichbehandlung und die kommunale Selbstverwaltung. Deshalb zogen die Kommunen mit ihren Verfassungsbeschwerden gegen die Gemeindefinanzierungsgesetze der Jahre 2022 bis 2024 vor Gericht. In der fast zweieinhalbst\u00fcndigen m\u00fcndlichen Verhandlung Ende Oktober musste sich das Land ungew\u00f6hnlich viele kritische Fragen gefallen lassen.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Das Urteil gab dem Land nun trotzdem recht: Die Entscheidung sei mit f\u00fcnf zu zwei Stimmen der sieben Richter gefallen, teilte das Gericht mit.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Der St\u00e4dtetag NRW als Vertreter der gro\u00dfen Kommunen reagierte entt\u00e4uscht auf das Urteil. &#8222;Dass die Regelung aus Sicht des Gerichts rechtlich in Ordnung ist, hei\u00dft aber noch nicht, dass sie auch gerecht ist&#8220;, kritisierte der Verband. &#8222;Die Landesregierung muss jetzt trotzdem handeln \u2013 vor allem angesichts der prek\u00e4ren Haushaltssituation vieler St\u00e4dte und besonders der kreisfreien St\u00e4dte.&#8220;<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Der St\u00e4dte- und Gemeindebund als Vertreter der kleinen Kommunen begr\u00fc\u00dfte die Entscheidung der Richter hingegen. Trotzdem bleibe das Problem, dass jeder an eine Kommune verteilte Euro einer anderen Kommune fehle. &#8222;Die Decke ist f\u00fcr alle zu kurz&#8220;, sagte Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer Christof Sommer.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Kommunalfinanzen Gericht: D\u00fcsseldorf wird vom Land NRW nicht benachteiligt Aktualisiert am 18.11.2025 &#8211; 17:03 UhrLesedauer: 2 Min. 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