{"id":58519,"date":"2025-04-24T22:16:12","date_gmt":"2025-04-24T22:16:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/58519\/"},"modified":"2025-04-24T22:16:12","modified_gmt":"2025-04-24T22:16:12","slug":"epochenbruch-mit-folgen-trump-treibt-china-nach-europa","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/58519\/","title":{"rendered":"&#8222;Epochenbruch&#8220; mit Folgen: Trump treibt China nach Europa"},"content":{"rendered":"<p>                    &#8222;Epochenbruch&#8220; mit Folgen<br \/>\n                Trump treibt China nach Europa<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t              \tVon Andrea Sellmann<br \/>\n\t\t\t\t              24.04.2025, 18:58 Uhr<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t       Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\tDiese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/23249898\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mehr Infos<\/a><\/p>\n<p><strong>Die Zollpolitik von US-Pr\u00e4sident Trump ist eine Kampfansage an China. Die Auswirkungen reichen bis nach Deutschland. Ein \u00d6konom f\u00fcrchtet keine chinesische Exportschwemme, im Gegenteil: F\u00fcr ihn ist die Volksrepublik der ideale Investitions- und Arbeitsplatzpartner.<\/strong><\/p>\n<p>Seit US-Pr\u00e4sident Donald Trump zum zweiten Mal ins Wei\u00dfe Haus eingezogen ist, ver\u00e4ndert sich die Weltordnung radikal: Die transatlantische Bande werden schw\u00e4cher, das Interesse an Europa nimmt ab. Stattdessen konzentrieren sich die USA st\u00e4rker auf China, in der Zollpolitik ist die Volksrepublik Hauptgegner der USA. Das hat auch f\u00fcr Deutschland Konsequenzen, denn Trump treibt China in die Arme von Europa.<\/p>\n<p>&#8222;Chinas Interesse ist klar: mehr Europa&#8220;, sagt Horst L\u00f6chel. Und der Professor f\u00fcr Volkswirtschaftslehre und Co-Vorsitzender des Sino-German Centers der Frankfurt School of Finance &amp; Management erkennt im neuen Handelskrieg weniger Risiken, sondern haupts\u00e4chlich Chancen.<\/p>\n<p>Sollten die Chinesen ihre US-Exporte nach Europa umleiten, k\u00f6nnten europ\u00e4ische Unternehmen in Bedr\u00e4ngnis geraten. Der Wunsch, Einkommen und Arbeitspl\u00e4tze zu verteidigen, ist auch f\u00fcr L\u00f6chel nachvollziehbar. Doch er geht pragmatisch an die neuen Handelsrouten heran: &#8222;Eine potenzielle L\u00f6sung k\u00f6nnte sein, die Chinesen dazu zu bringen, mehr in Europa zu investieren&#8220;, sagt er im ntv-Podcast <a href=\"https:\/\/plus.rtl.de\/podcast\/wirtschaft-welt-und-weit-t4tud9689p67v\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_blank\">&#8222;Wirtschaft Welt &amp; Weit&#8220;<\/a>. So k\u00f6nnten neue Arbeitspl\u00e4tze entstehen und einer Exportflut aus China w\u00fcrde entgegengewirkt. &#8222;Das ist gut f\u00fcr unser Einkommen und unseren Wohlstand.&#8220;<\/p>\n<p>Ein gutes Match<\/p>\n<p>Handelspolitisch w\u00e4re China gerade f\u00fcr Deutschland &#8222;der ideale Partner&#8220;: Zwei Exportnationen, die Freihandel respektierten und auch internationale Institutionen wie die Welthandelsorganisation. F\u00fcr L\u00f6chel ist das ein gutes Match: &#8222;Wir Deutschen sind die Perfektionisten, wir machen die Produkte perfekt&#8220;, sagt er. &#8222;Die Chinesen machen sie entweder billig oder sehr innovativ.&#8220;<\/p>\n<p>Voraussetzung sei jedoch, dass sich Europa st\u00e4rker als bisher in Richtung China \u00f6ffne: Aktuell sind wir nach wie vor &#8222;eher abweisend&#8220; auf jegliche chinesische Direktinvestitionen auf europ\u00e4ischem Boden, kritisiert L\u00f6chel. Kritiker argumentieren mit Sicherheitsrisiken wie auch mit politischen Risiken. Auch die Sorge vor einem milit\u00e4rischen Konflikt Chinas mit Taiwan steht im Raum. In dieser Frage hat sich Deutschland jedoch f\u00fcr den \u00d6konomen klar positioniert: Im neuen Koalitionsvertrag ist festgehalten, dass eine Wiedervereinigung Taiwans mit China nur friedlich erfolgen darf.<\/p>\n<p>Den Koalitionsvertrag hat L\u00f6chel mit Blick auf die deutsche Au\u00dfenpolitik genau im Blick. Die transatlantische Karte werde seiner Ansicht nach von deutscher Seite viel zu sehr gespielt: Er sieht die zweite Pr\u00e4sidentschaft von Donald Trump als &#8222;Epochenbruch&#8220;, aus dem Deutschland Lehren ziehen sollte, um strategische Autonomie in Europa sicherzustellen. Wie soll das gehen? &#8222;Wir m\u00fcssen uns nach Osten wenden&#8220;, mahnt L\u00f6chel. Und meint damit nicht nur China, sondern Asien insgesamt.<\/p>\n<p>Mit Horst L\u00f6chel sprach Andrea Sellmann. Das vollst\u00e4ndige Gespr\u00e4ch k\u00f6nnen Sie sich im ntv-Podcast <a href=\"https:\/\/plus.rtl.de\/podcast\/wirtschaft-welt-und-weit-t4tud9689p67v\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_blank\">&#8222;Wirtschaft Welt &amp; Weit&#8220;<\/a> anh\u00f6ren.<\/p>\n<p> <strong class=\"article__aside__title\">Wirtschaft Welt &amp; Weit<\/strong> <\/p>\n<p>Was muss Deutschland tun, um in der Wirtschaftswelt von morgen noch eine wichtige Rolle zu spielen? Von wem sind wir abh\u00e4ngig? Welche L\u00e4nder profitieren von der neuen Weltlage? Das diskutiert Andrea Sellmann im ntv-Podcast &#8222;Wirtschaft Welt &amp; Weit&#8220; mit relevanten Expertinnen und Experten.<\/p>\n<p>Alle Folgen finden Sie in der <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/apps\/\" target=\"_blank\" rel=\"Follow noopener\">ntv-App<\/a> oder \u00fcberall, wo es Podcasts gibt: bei <a href=\"https:\/\/plus.rtl.de\/podcast\/wirtschaft-welt-weit-t4tud9689p67v\" target=\"_blank\" rel=\"Follow noopener\">RTL+ Musik<\/a>, <a target=\"_blank\" rel=\"Follow noopener\" href=\"https:\/\/podcasts.apple.com\/de\/podcast\/wirtschaft-welt-weit\/id1641884699\">Apple Podcasts<\/a>, <a target=\"_blank\" rel=\"Follow noopener\" href=\"https:\/\/podcasts.google.com\/feed\/aHR0cHM6Ly93d3cubi10di5kZS9tZWRpYXRoZWsvYXVkaW8vUG9kY2FzdC93aXJ0c2NoYWZ0X3dlbHRfdW5kX3dlaXQvcnNz\">Google Podcasts<\/a>, <a target=\"_blank\" rel=\"Follow noopener\" href=\"https:\/\/open.spotify.com\/show\/3NjUIsHVYDJQEDCbD10rWm\">Spotify<\/a>, <a target=\"_blank\" rel=\"Follow noopener\" href=\"https:\/\/music.amazon.de\/podcasts\/8167aef9-8c46-4345-91ef-5233bbc57b12\/wirtschaft-welt-weit\">Amazon Music<\/a> oder <a target=\"_blank\" rel=\"Follow noopener\" href=\"https:\/\/www.deezer.com\/de\/show\/4538327\">Deezer<\/a>. F\u00fcr alle anderen Podcast-Apps k\u00f6nnen Sie den <a target=\"_self\" rel=\"Follow noopener\" href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/mediathek\/audio\/Podcast\/wirtschaft_welt_und_weit\/rss\">RSS-Feed<\/a> verwenden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"&#8222;Epochenbruch&#8220; mit Folgen Trump treibt China nach Europa Von Andrea Sellmann 24.04.2025, 18:58 Uhr Artikel anh\u00f6ren Diese Audioversion&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":58520,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3933],"tags":[331,332,227,29,106,548,663,158,3934,3935,212,13,14,15,12,1052,55],"class_list":{"0":"post-58519","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-eu","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-china","11":"tag-deutschland","12":"tag-donald-trump","13":"tag-eu","14":"tag-europa","15":"tag-europaeische-union","16":"tag-europe","17":"tag-european-union","18":"tag-handelskonflikte","19":"tag-headlines","20":"tag-nachrichten","21":"tag-news","22":"tag-schlagzeilen","23":"tag-strafzoelle","24":"tag-wirtschaft"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114395256196033994","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/58519","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=58519"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/58519\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/58520"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=58519"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=58519"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=58519"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}