{"id":585202,"date":"2025-11-18T19:31:31","date_gmt":"2025-11-18T19:31:31","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/585202\/"},"modified":"2025-11-18T19:31:31","modified_gmt":"2025-11-18T19:31:31","slug":"semi-europe-fordert-neue-eu-strategie-fuer-chip-industrie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/585202\/","title":{"rendered":"SEMI Europe fordert neue EU-Strategie f\u00fcr Chip-Industrie"},"content":{"rendered":"<p>              18.11.2025 13:47<\/p>\n<p>              (Akt. 18.11.2025 13:47)<\/p>\n<p>      <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/1389669814_BLD_Online-4-3-400533033-533x400.jpg\"   alt=\"Chipindustrie will mehr Spielraum bei staatlichen F\u00f6rderungen\" title=\"Chipindustrie will mehr Spielraum bei staatlichen F\u00f6rderungen\"\/><\/p>\n<p>                    Chipindustrie will mehr Spielraum bei staatlichen F\u00f6rderungen<br \/>\n                     \u00a9APA\/dpa<\/p>\n<p>\n        Der europ\u00e4ische Halbleiter-Branchenverband SEMI Europe fordert die EU zu einer strategischen Neuausrichtung in der Chip-Politik auf. Investitionen m\u00fcssten gezielt in heimische Firmen f\u00fcr Chip-Ausr\u00fcstung, Materialien und Design gelenkt werden, wie der Verband am Dienstag in Amsterdam mitteilte. Das sei notwendig, um die Versorgungssicherheit zu gew\u00e4hrleisten und nicht weiter hinter Konkurrenten aus den USA und Asien zur\u00fcckzufallen.\n      <\/p>\n<p>Der Verband vertritt hunderte europ\u00e4ische Chip-Firmen. Er wurde von der EU-Kommission um Vorschl\u00e4ge gebeten, da sie ihr Chip-Gesetz von 2023 \u00fcberarbeiten will.<\/p>\n<p>Verband verweist auf schlechte Erfahrung mit Intel<\/p>\n<p>Die Empfehlungen kommen zu einer Zeit, in der die EU-Kommission auf Druck von Mitgliedstaaten unter F\u00fchrung der Niederlande das Gesetz \u00fcberpr\u00fcft. Die Revision, die als &#8222;Chips Act 2.0&#8220; bezeichnet wird, soll bereits im M\u00e4rz und damit ein halbes Jahr fr\u00fcher als geplant abgeschlossen sein. <\/p>\n<p>SEMI zufolge muss sich die EU von dem alleinigen Ziel verabschieden, gro\u00dfe ausl\u00e4ndische Chipfabriken anzulocken &#8211; wie es etwa bei dem gescheiterten Versuch, Intel in Deutschland anzusiedeln, der Fall war. Stattdessen m\u00fcsse die F\u00f6rderung Projekten zugutekommen, die die europ\u00e4ischen Lieferketten st\u00e4rken und auf vorhandenen St\u00e4rken aufbauen. Dazu z\u00e4hle die Chip-Ausr\u00fcstungsindustrie mit f\u00fchrenden Unternehmen wie ASML in den Niederlanden.<\/p>\n<p>Um dies zu erreichen, fordert der Verband konkrete \u00c4nderungen. So m\u00fcsse das strenge Kriterium f\u00fcr staatliche Beihilfen fallen. Dieses legt fest, dass nur Projekte gef\u00f6rdert werden, die &#8222;erstmalig&#8220; in der EU sind. Zudem m\u00fcssten Genehmigungsverfahren beschleunigt werden, indem es eine zentrale Anlaufstelle f\u00fcr Unternehmen und Regierungen gibt. Dar\u00fcber hinaus schl\u00e4gt SEMI vor, dass die EU ein eigenes Budget von 20 Mrd. Euro f\u00fcr Chip-Projekte bereitstellt. Dies w\u00e4re eine Vervierfachung der bisherigen Mittel. Die USA, China, S\u00fcdkorea, Taiwan und Japan haben \u00e4hnliche Initiativen gestartet, um im KI-Zeitalter Marktanteile zu gewinnen und ihre Lieferketten zu sichern.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"18.11.2025 13:47 (Akt. 18.11.2025 13:47) Chipindustrie will mehr Spielraum bei staatlichen F\u00f6rderungen \u00a9APA\/dpa Der europ\u00e4ische Halbleiter-Branchenverband SEMI Europe&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":585203,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3933],"tags":[331,332,548,663,158,3934,3935,14509,13,76746,14,15,965,12,36665,55,381],"class_list":{"0":"post-585202","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-eu","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-eu","11":"tag-europa","12":"tag-europaeische-union","13":"tag-europe","14":"tag-european-union","15":"tag-halbleiter","16":"tag-headlines","17":"tag-it-business","18":"tag-nachrichten","19":"tag-news","20":"tag-niederlande","21":"tag-schlagzeilen","22":"tag-volkswirtschaft","23":"tag-wirtschaft","24":"tag-wirtschaftspolitik"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115572368166408676","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/585202","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=585202"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/585202\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/585203"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=585202"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=585202"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=585202"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}