{"id":585632,"date":"2025-11-18T23:48:19","date_gmt":"2025-11-18T23:48:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/585632\/"},"modified":"2025-11-18T23:48:19","modified_gmt":"2025-11-18T23:48:19","slug":"grossbritanniens-mi5-warnt-vor-chinesischer-spionage","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/585632\/","title":{"rendered":"Gro\u00dfbritanniens MI5 warnt vor chinesischer Spionage"},"content":{"rendered":"<ol class=\"id-DonaldBreadcrumb lp_west_breadcrumb id-DonaldBreadcrumb--default\" data-k5a-pos=\"west_breadcrumb\">\n<li class=\"id-Breadcrumb-item\"><a href=\"https:\/\/www.merkur.de\/\" class=\"id-Breadcrumb-link\" data-id-ec=\"{\" shn=\"\" textlink=\"\" data-k5a-pos=\"1_startseite\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Startseite<\/a><\/li>\n<li class=\"id-Breadcrumb-item\"><a href=\"https:\/\/www.merkur.de\/politik\/\" class=\"id-Breadcrumb-link\" data-id-ec=\"{\" shn=\"\" textlink=\"\" data-k5a-pos=\"2_politik\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Politik<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<p class=\"id-Story-timestamp id-Story-timestamp--default\">Stand: 18.11.2025, 16:58 Uhr<\/p>\n<p class=\"id-Story-interactionBar id-Story-interactionBar--default\">DruckenTeilen<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"id-RatioPlaceholder-element wv_story_el_image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/40505893-sir-lindsay-hoyle-sprecher-des-britischen-unterhauses-archivbild-2eWFAjlLqu7a.jpg\" loading=\"eager\" fetchpriority=\"high\"   height=\"792\" width=\"1408\" alt=\"Sir Lindsay Hoyle, Sprecher des britischen Unterhauses. (Archivbild)\"\/>Sir Lindsay Hoyle, Sprecher des britischen Unterhauses. (Archivbild) \u00a9\u00a0picture alliance\/dpa\/PA Wire | Stefan Rousseau<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-leadText\">Der Speaker des Unterhauses schl\u00e4gt Alarm bei Parlamentskollegen wegen \u201eaktiver\u201c Versuche, sie anzuwerben.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Die Sicherheitsdienste haben eine \u201eSpionagewarnung\u201c an Abgeordnete wegen Bef\u00fcrchtungen vor chinesischer Spionage herausgegeben. Lindsay Hoyle, der Speaker des Unterhauses, schrieb am Dienstag an die im Parlament Besch\u00e4ftigten, um sie zu warnen.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Er erkl\u00e4rte: \u201eIch schreibe Ihnen jetzt, um Ihre Aufmerksamkeit auf die beigef\u00fcgte Spionagewarnung zu lenken, die vom Sicherheitsdienst MI5 an die Parlamentsgemeinschaft herausgegeben wurde.\u201c<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">\u201eDiese Warnung verdeutlicht, wie das chinesische Ministerium f\u00fcr Staatssicherheit aktiv Kontakt zu Personen in unserer Gemeinschaft aufnimmt. Ihr Ziel ist es, Informationen zu sammeln und das Fundament f\u00fcr langfristige Beziehungen zu schaffen, indem sie berufliche Netzwerke, Personalvermittler und Berater im eigenen Auftrag einsetzen.\u201c<\/p>\n<p>Wie chinesische Anwerber in Gro\u00dfbritannien agieren<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Die MI5-Warnung nannte zwei \u201ePersonalvermittler\u201c, die \u201ebekanntlich LinkedIn-Profile zur umfassenden Kontaktaufnahme\u201c im Auftrag des chinesischen Sicherheitsdienstes nutzen, so Hoyle. Weiter erkl\u00e4rte er: \u201eDie Warnung hebt auch hervor, dass andere \u00e4hnliche Profile als Tarnung f\u00fcr Spionage dienen. MI5 hat diese Warnung ausgegeben, weil die Aktivit\u00e4ten gezielt und weit verbreitet sind.\u201c<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Die Besorgnis \u00fcber die von Peking ausgehende Bedrohung wurde durch einen gescheiterten, vielbeachteten chinesischen Spionageprozess verst\u00e4rkt. Am Dienstag wurde bekannt, dass der Sicherheitsdienst zwei vermeintliche Personalvermittler benannt hat, von denen er behauptet, dass das Ministerium f\u00fcr Staatssicherheit (MSS) sie nutzt, um Kontakte ins Parlament zu kn\u00fcpfen.<\/p>\n<p>Mit LinkedIn auf britische Staatsbedienstete zielen<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">LinkedIn-Profile von Amanda Qiu, die als Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin von BR-YR Executive Search beschrieben wird, und Shirly Shen, die als Mitbegr\u00fcnderin der Internship Union gilt, nehmen laut MI5 \u201eim gro\u00dfen Stil\u201c im Namen des MSS Kontakt zu Personen auf. Qiu verf\u00fcgt \u00fcber eine umfangreiche Kontaktliste auf LinkedIn. Eine Analyse von The Telegraph zeigt, dass sie mit Dutzenden von Personen im Zentrum des britischen Staates, in Regierung und Parlament, in Verbindung steht.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Darunter befinden sich Beamte im Schatzamt, im Ministerium f\u00fcr Wissenschaft, Innovation und Technologie, ein Mitarbeiter des walisischen Parlaments, mehrere Berater von Public-Affairs-Agenturen in Westminster, ehemalige Sonderberater eines konservativen Schatzkanzlers und eines Bildungsministers sowie Mitglieder von Thinktanks wie dem Tony Blair Institute.<\/p>\n<p>Verbindungen in Politik, Wirtschaft und Wissenschaft<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Weitere Kontakte umfassen einen leitenden Parteifunktion\u00e4r von Reform UK, eine ehemalige Kandidatin der Liberaldemokraten, einen leitenden Mitarbeiter im House of Lords, Angestellte von <a href=\"https:\/\/www.merkur.de\/wirtschaft\/amazon-geschichte-aktie-onlinehaendler-unternehmen-jeff-bezos-prime-video-music-91279773.html\" class=\"id-import-Link\" data-id-ec=\"{&quot;sht&quot;:&quot;Container&quot;,&quot;shn&quot;:&quot;Story&quot;,&quot;p&quot;:{&quot;containerType&quot;:&quot;Paragraph&quot;,&quot;displayType&quot;:&quot;Paragraph InlineLink&quot;,&quot;type&quot;:&quot;INLINE_LINK&quot;,&quot;value&quot;:&quot;Amazon&quot;,&quot;variant&quot;:&quot;standardLink&quot;,&quot;sponsored&quot;:false,&quot;linkHref&quot;:&quot;https:\/\/www.merkur.de\/wirtschaft\/amazon-geschichte-aktie-onlinehaendler-unternehmen-jeff-bezos-prime-video-music-91279773.html&quot;,&quot;storyElementPosition&quot;:22,&quot;storyElementCount&quot;:32}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Amazon<\/a> sowie Mitarbeiter von Universit\u00e4ten wie dem University College London und der London School of Economics.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Im September lie\u00dfen die Staatsanw\u00e4lte die Anklage gegen Christopher Cash, 30, und Christopher Berry, 33, fallen. Ihnen war vorgeworfen worden, Informationen \u00fcber die Au\u00dfenpolitik der Regierung an ein hochrangiges Mitglied der chinesischen Regierung weitergegeben zu haben. Beide bestritten die Vorw\u00fcrfe.<\/p>\n<p>Politische Reaktionen auf den geplatzten Spionageprozess<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">F\u00fcr diesen Schritt wurde die Regierung verantwortlich gemacht, da sie sich weigerte, China als Bedrohung f\u00fcr die nationale Sicherheit Gro\u00dfbritanniens einzustufen. Cash und Berry wiesen jegliches Fehlverhalten zur\u00fcck, Peking bezeichnete die Vorw\u00fcrfe als falsch und \u201eb\u00f6swillig\u201c.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Das Scheitern des Verfahrens l\u00f6ste eine Kontroverse in Westminster aus, wobei Keir Starmer vorgeworfen wurde, die Anklage sabotiert zu haben, um die britisch-chinesischen Beziehungen zu sch\u00fctzen.<\/p>\n<p>Neujustierung der britisch-chinesischen Beziehungen<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Die Labour-Partei erkl\u00e4rte, sie sei \u201eentt\u00e4uscht\u201c \u00fcber das Scheitern des Prozesses und machte die vorherige Tory-Regierung, unter der die mutma\u00dflichen Taten begangen worden seien, daf\u00fcr verantwortlich, China nicht als Bedrohung f\u00fcr die nationale Sicherheit beschrieben zu haben. Seitdem hat Gro\u00dfbritannien bestimmte Forschungskooperationen mit China zur\u00fcckgefahren. Die Minister legen den Schwerpunkt nun auf eine Zusammenarbeit in \u201eunkritischen\u201c Bereichen, in denen kein \u201eSicherheitsrisiko\u201c besteht.<\/p>\n<p class=\"id-StoryElement-paragraph\">Seit ihrer Macht\u00fcbernahme arbeitet die Labour-Partei aktiv daran, die Beziehungen zu Peking zu vertiefen. Rachel Reeves, die Schatzkanzlerin, ist im Januar dorthin gereist. Auch Jonathan Powell, der nationale Sicherheitsberater des Premierministers, besuchte im Juli China und teilte dem rangh\u00f6chsten Diplomaten des Landes, Wang Yi, mit, dass Gro\u00dfbritannien die bilateralen Beziehungen \u201eausbauen\u201c wolle. (Dieser Artikel von Amy Gibbons entstand in Kooperation mit <a href=\"https:\/\/www.telegraph.co.uk\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" class=\"id-import-Link id-pageApi-Link--externalDomain\" data-id-ec=\"{&quot;sht&quot;:&quot;Container&quot;,&quot;shn&quot;:&quot;Story&quot;,&quot;p&quot;:{&quot;containerType&quot;:&quot;Paragraph&quot;,&quot;displayType&quot;:&quot;Paragraph InlineLink&quot;,&quot;type&quot;:&quot;INLINE_LINK&quot;,&quot;value&quot;:&quot;telegraph.co.uk&quot;,&quot;variant&quot;:&quot;standardLink&quot;,&quot;sponsored&quot;:false,&quot;linkHref&quot;:&quot;https:\/\/www.telegraph.co.uk\/&quot;,&quot;storyElementPosition&quot;:32,&quot;storyElementCount&quot;:32}}\">telegraph.co.uk<\/a>)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Startseite Politik Stand: 18.11.2025, 16:58 Uhr DruckenTeilen Sir Lindsay Hoyle, Sprecher des britischen Unterhauses. 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