{"id":58593,"date":"2025-04-24T22:54:12","date_gmt":"2025-04-24T22:54:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/58593\/"},"modified":"2025-04-24T22:54:12","modified_gmt":"2025-04-24T22:54:12","slug":"angespanntes-verhaeltnis-teheran-will-mit-berlin-ueber-atomprogramm-sprechen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/58593\/","title":{"rendered":"&#8222;Angespanntes&#8220; Verh\u00e4ltnis: Teheran will mit Berlin \u00fcber Atomprogramm sprechen"},"content":{"rendered":"<p>                    &#8222;Angespanntes&#8220; Verh\u00e4ltnis<br \/>\n                Teheran will mit Berlin \u00fcber Atomprogramm sprechen<\/p>\n<p>\t\t\t\t              24.04.2025, 19:47 Uhr<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t       Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\tDiese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/23249898\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mehr Infos<\/a><\/p>\n<p><strong>Der Iran verhandelt bereits mit den USA und China \u00fcber sein Atomprogramm. Als n\u00e4chstes will Au\u00dfenminister Araghtschi auch mit Frankreich, Gro\u00dfbritannien und Deutschland sprechen. Er bezeichnet das als Chance &#8222;einen neuen Weg einzuschlagen&#8220;.<\/strong><\/p>\n<p>Irans Au\u00dfenminister Abbas Araghtschi ist bereit zu Besuchen in Deutschland, Frankreich und Gro\u00dfbritannien, um mit den Staaten Gespr\u00e4che \u00fcber das iranische Atomprogramm zu f\u00fchren. &#8222;Nach meinen j\u00fcngsten Beratungen in Moskau und Peking bin ich bereit, den ersten Schritt zu machen mit Besuchen in Paris, Berlin und London&#8220;, erkl\u00e4rte Araghtschi auf X. Dabei sei er nicht nur willens, \u00fcber das Atomprogramm zu sprechen, sondern auch &#8222;\u00fcber alle anderen Bereiche, die von gemeinsamem Interesse sind&#8220;.<\/p>\n<p>Araghtschi hatte am Mittwoch seinen chinesischen Amtskollegen Wang Yi in Peking besucht, in der vergangenen Woche traf er Russlands Pr\u00e4sidenten Wladimir Putin und Au\u00dfenminister Sergej Lawrow in Moskau. Teheran hatte j\u00fcngst die Atomgespr\u00e4che mit seinem Erzfeind USA wieder aufgenommen. Gegenw\u00e4rtig verhandelt die Regierung von US-Pr\u00e4sident Donald Trump mit der Islamischen Republik. Dabei sollen Fortschritte erzielt worden sein: Experten sollen nun mit der Ausarbeitung eines Entwurfs f\u00fcr ein Abkommen beauftragt werden. Eine dritte Gespr\u00e4chsrunde ist f\u00fcr Samstag in Oman angesetzt. <\/p>\n<p>Der iranische Au\u00dfenminister \u00e4u\u00dferte sich zufrieden mit Blick auf die Zusammenarbeit mit Irans Verb\u00fcndeten China und Russland. Die Beziehungen zu den drei europ\u00e4ischen Staaten Deutschland, Frankreich und Gro\u00dfbritannien, den sogenannten E3-Staaten, seien hingegen &#8222;derzeit angespannt&#8220;. Die drei L\u00e4nder h\u00e4tten nun die Chance &#8222;sich vom Einfluss der Interessensgruppen zu befreien und einen neuen Weg einzuschlagen&#8220;, erkl\u00e4rte Araghtschi.<\/p>\n<p>Die E3 haben ihrerseits seit September mehrere Gespr\u00e4chsrunden mit dem Iran abgehalten. Im Dezember erkl\u00e4rten sie sich zu einem Ende der Sanktionen gegen den Iran bereit, um das Land am Bau einer Atomwaffe zu hindern.<\/p>\n<p>Am Mittwoch hatte Araghtschi kritisiert, das &#8222;israelische Regime und bestimmte Interessensgruppen&#8220; w\u00fcrden versuchen, die Diplomatie zu torpedieren und die laufenden Gespr\u00e4che mit den USA zu untergraben. Genauere Angaben machte er dazu nicht. Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu hatte den Iran am selben Tag als &#8222;existentielle Bedrohung&#8220; bezeichnet und gewarnt, dass das Schicksal der gesamten Menschheit auf dem Spiel stehe, wenn Teheran Atomwaffen entwickele.<\/p>\n<\/p>\n<p>Frankreich &#8222;sehr gerne&#8220; zu Treffen bereit<\/p>\n<p>Der Sprecher des franz\u00f6sischen Au\u00dfenministeriums, Christophe Lemoine, sagte, Paris werde abwarten, ob der Ank\u00fcndigung des iranischen Ministers Taten folgen. Frankreich sei &#8222;sehr gerne bereit, den Dialog mit den Iranern&#8220; \u00fcber das Atomprogramm fortzusetzen. Die Bundesregierung und die britische Regierung \u00e4u\u00dferten sich zun\u00e4chst nicht. Der Iran und die E3 hatten seit dem vergangenen Jahr mehrere Treffen abgehalten, um den Dialog zu dem Thema wieder aufzunehmen.<\/p>\n<p>Deutschland, Frankreich und Gro\u00dfbritannien sowie die USA z\u00e4hlen zu den L\u00e4ndern, die 2015 ein Atomabkommen mit Teheran abgeschlossen hatten. Dieses sieht vor, dass der Iran seine Atomaktivit\u00e4ten einschr\u00e4nkt und im Gegenzug von einer Lockung der gegen ihn verh\u00e4ngten westlichen Sanktionen profitiert. Die USA zogen sich in der ersten Amtszeit von US-Pr\u00e4sident Donald Trump im Jahr 2018 aus dem Abkommen zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Der Westen wirft dem Iran vor, Atomwaffen anzustreben, Teheran weist dies zur\u00fcck und beteuert, das Atomprogramm diene lediglich zivilen Zwecken. Au\u00dferdem beschuldigt der Westen den Iran, Russland Waffen f\u00fcr den Krieg in der Ukraine zu liefern. Auch das streitet Teheran ab.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"&#8222;Angespanntes&#8220; Verh\u00e4ltnis Teheran will mit Berlin \u00fcber Atomprogramm sprechen 24.04.2025, 19:47 Uhr Artikel anh\u00f6ren Diese Audioversion wurde k\u00fcnstlich&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":58594,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1825],"tags":[662,296,29,508,156,30,551,345,13613,4036,319,16,9976],"class_list":{"0":"post-58593","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-berlin","8":"tag-atomwaffen","9":"tag-berlin","10":"tag-deutschland","11":"tag-diplomatie","12":"tag-frankreich","13":"tag-germany","14":"tag-grossbritannien","15":"tag-iran","16":"tag-iranisches-atomprogramm","17":"tag-london","18":"tag-paris","19":"tag-politik","20":"tag-teheran"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114395405735499936","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/58593","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=58593"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/58593\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/58594"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=58593"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=58593"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=58593"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}