{"id":586219,"date":"2025-11-19T05:35:14","date_gmt":"2025-11-19T05:35:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/586219\/"},"modified":"2025-11-19T05:35:14","modified_gmt":"2025-11-19T05:35:14","slug":"who-warnt-europa-fuehrt-ki-im-gesundheitswesen-ohne-ausreichenden-patientenschutz-ein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/586219\/","title":{"rendered":"WHO warnt: Europa f\u00fchrt KI im Gesundheitswesen ohne ausreichenden Patientenschutz ein"},"content":{"rendered":"<p>\n         Zuerst ver\u00f6ffentlicht am<br \/>\n            19\/11\/2025 &#8211; 6:00 MEZ\n            <\/p>\n<p>K\u00fcnstliche Intelligenz (KI) ver\u00e4ndert Europas Gesundheitswesen. Sie verspricht bessere Versorgung und weniger Druck auf das Personal. Laut einem neuen Bericht der Weltgesundheitsorganisation (WHO) kommt sie jedoch oft ohne ausreichende Schutzmechanismen f\u00fcr Patientinnen, Patienten und Besch\u00e4ftigte zum Einsatz.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/iris.who.int\/handle\/10665\/383509\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><strong>Die Analyse zeigt<\/strong><\/a>, dass die Einf\u00fchrung, Regulierung und Finanzierung von KI im Gesundheitswesen in 50 L\u00e4ndern in Europa und Zentralasien stark variiert.<\/p>\n<p>Die H\u00e4lfte der befragten L\u00e4nder hat KI-Chatbots f\u00fcr Patientinnen und Patienten eingef\u00fchrt. Zweiunddrei\u00dfig nutzen KI-gest\u00fctzte Diagnosetools, vor allem f\u00fcr Bildgebung und Erkennung. Zudem pr\u00fcfen Staaten den Einsatz von KI f\u00fcr Screenings, Pathologie, psychische Gesundheit, Datenanalyse, Verwaltung und Personalplanung.<\/p>\n<p>Spanien erprobt KI-Werkzeuge zur fr\u00fchzeitigen Krankheitsentdeckung. Finnland nutzt KI in der Ausbildung von Gesundheitskr\u00e4ften. Estland setzt sie f\u00fcr die Datenanalyse ein, hei\u00dft es in dem Bericht.<\/p>\n<p>Sechsundzwanzig L\u00e4nder haben ihre Priorit\u00e4ten f\u00fcr KI im Gesundheitswesen festgelegt. Aber nur vierzehn stellen daf\u00fcr Geld bereit. Eine nationale KI-Gesundheitsstrategie gibt es bisher nur in vier L\u00e4ndern: Andorra, Finnland, der Slowakei und Schweden.<\/p>\n<p>Dr. Hans Kluge, Leiter des WHO-Regionalb\u00fcros f\u00fcr Europa, warnte: Ohne \u201eklare Strategien, Datenschutz, rechtliche Leitplanken und Investitionen in KI-Kompetenz\u201c versch\u00e4rfen diese Werkzeuge die Ungleichheiten im europ\u00e4ischen Gesundheitswesen.<\/p>\n<p>\u201eKI steht kurz davor, die Gesundheitsversorgung zu revolutionieren. Ihr Versprechen erf\u00fcllt sich nur, wenn Menschen sowie Patientinnen und Patienten bei jeder Entscheidung im Mittelpunkt stehen\u201c, sagte Kluge in einer Mitteilung.<\/p>\n<p>Eine zentrale Herausforderung: KI-Tools beruhen auf gro\u00dfen Datens\u00e4tzen. Die k\u00f6nnen fehlerhaft, verzerrt oder unvollst\u00e4ndig sein. Entscheidungen der KI spiegeln diese M\u00e4ngel wider und k\u00f6nnen zu Behandlungsfehlern f\u00fchren, etwa zu \u00fcbersehenen Diagnosen oder falschen Therapien.<\/p>\n<p>Der Bericht fordert klare Zust\u00e4ndigkeiten f\u00fcr solche KI-bedingten Fehler.<\/p>\n<p>Er empfiehlt, dass Europa seine KI-Strategien an den Zielen der \u00f6ffentlichen Gesundheit ausrichtet, Gesundheitskr\u00e4fte im Umgang mit KI schult, Gesetze und ethische Leitlinien st\u00e4rkt und offenlegt, wie KI in der Versorgung eingesetzt wird.<\/p>\n<p>Der Mangel an klaren Standards schreckt Fachkr\u00e4fte wom\u00f6glich schon jetzt vor dem Einsatz von KI-Tools ab, sagte Dr. David Novillo Ortiz, der im WHO-Regionalb\u00fcro Europa zu KI, Daten und digitaler Gesundheit arbeitet.<\/p>\n<p>Europ\u00e4ische L\u00e4nder sollten \u201esicherstellen, dass KI-Systeme vor dem Kontakt mit Patientinnen und Patienten auf Sicherheit, Fairness und Wirksamkeit im Alltag getestet werden\u201c, erg\u00e4nzte er.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Zuerst ver\u00f6ffentlicht am 19\/11\/2025 &#8211; 6:00 MEZ K\u00fcnstliche Intelligenz (KI) ver\u00e4ndert Europas Gesundheitswesen. 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