{"id":586551,"date":"2025-11-19T08:52:15","date_gmt":"2025-11-19T08:52:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/586551\/"},"modified":"2025-11-19T08:52:15","modified_gmt":"2025-11-19T08:52:15","slug":"ns-opfer-in-stuttgart-15-neue-stolpersteine-die-schicksale-hinter-den-namen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/586551\/","title":{"rendered":"NS-Opfer in Stuttgart: 15 neue Stolpersteine \u2013 die Schicksale hinter den Namen"},"content":{"rendered":"<p>1066 Stolpersteine. So viele werden am Freitagnachmittag in <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-zeitung.de\/thema\/Stuttgart\" title=\"Stuttgart\" class=\"art_thema\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Stuttgart<\/a> liegen, wenn <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-zeitung.de\/thema\/Gunter_Demnig\" title=\"Gunter Demnig\" class=\"art_thema\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Gunter Demnig<\/a> seine Arbeit gemacht hat. Sie stehen f\u00fcr V\u00e4ter, M\u00fctter, Kinder, f\u00fcr Freunde, f\u00fcr Liebende, f\u00fcr K\u00fcnstlerinnen, Handwerker, \u00c4rzte, Hausfrauen. F\u00fcr Menschen, die dem nationalsozialistischen Terror zum Opfer fielen, die vertrieben oder ermordet wurden.<\/p>\n<p>Um 9 Uhr setzt Demnig, <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-zeitung.de\/inhalt.stolperstein-erfinder-gunter-demnig-es-ist-wichtig-dass-die-jungen-leute-von-den-schicksalen-erfahren.db29aa6d-5bf6-4c28-9f4c-6ca670279e4f.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">K\u00fcnstler und Vater der Stolperstein-Idee<\/a>, in Weilimdorf einen Gedenkstein f\u00fcr Alfons Lindenfeld, um 13.30 Uhr die letzten drei Steine f\u00fcr die Familie Straus. Insgesamt wird der 78-J\u00e4hrige am Freitag 15 Stolpersteine in der Landeshauptstadt verlegen. Wer dabei sein m\u00f6chte, sollte etwa 30 Minuten vor der eigentlichen Verlege-Zeit da sein, um die gesamte Gedenkzeremonie mitzuerleben.<\/p>\n<p>F\u00fcr viele Angeh\u00f6rige der Opfer der Nationalsozialisten sei das ein hochemotionaler Moment, sagt Ute Hechtfischer, die Koordinatorin der Stuttgarter Stolperstein-Initiativen: \u201eDas ist der Ort, an dem die Angeh\u00f6rigen ihrer Familie gedenken k\u00f6nnen\u201c, denn oft gibt es kein Grab. So werden bei der Verlegung der f\u00fcnf Stolpersteine f\u00fcr die Stuttgarter Familie Sontheimer neun Nachkommen aus Kanada und Gro\u00dfbritannien dabei sein.<\/p>\n<p>Neue Stolpersteine f\u00fcr Stuttgart \u2013 eine \u00dcbersicht:<\/p>\n<p>Widdumhofstra\u00dfe 34, Stuttgart-Weilimdorf: Stolperstein f\u00fcr Alfons Lindenfeld <\/p>\n<p>F\u00fcr seine Eltern Paula und Sigmund und seine Tante Adele liegen bereits drei Steine in der Widdumhofstra\u00dfe, nun kommt auch einer f\u00fcr Alfons Lindenfeld dazu. Der junge Mann war Dentist wie sein Vater, so nannte man fr\u00fcher Zahn\u201e\u00e4rzte\u201c ohne Studium. Noch 1937 praktizieren die beiden im ersten Stock des Hauses. Aber weil sie Juden sind, droht ihnen in Nazideutschland Gefahr. Alfons flieht \u00fcber Ungarn nach Jugoslawien. 1940 sendet er noch ein letztes Lebenszeichen, dann verliert sich seine Spur. Sein Schicksal liegt weitgehend im Dunkeln, vermutlich wird er in einem Lager ermordet. Am. 8. Mai 1945, Kriegsende in Europa, wird Alfons Lindenfeld f\u00fcr tot erkl\u00e4rt.<\/p>\n<p> <b>Verlegung: 21. November, 9 Uhr<\/b> <\/p>\n<p>Eduard-Pfeiffer-Stra\u00dfe 43, Stuttgart-Nord: Stolpersteine f\u00fcr Pauline und Felix Sali Sontheimer   <img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/media.media.894aab35-fc44-4fdc-883f-28b7bf13cfdb.original1024.media.jpeg\"\/>     Felix Sontheimer und seine Mutter Pauline    Foto: Deutsche Bank AG, Historisches Institut\/Staatsarchiv Ludwigsburg; StAL F 215 B\u00fc 45-117    <\/p>\n<p>Felix Sontheimer ist jemand in der Stuttgarter Gesellschaft der Weimarer Republik: Der stellvertretender Direktor der W\u00fcrttembergischen Vereinsbank, die Mitte der 1920er Jahre in der Deutschen Bank aufgeht, engagiert sich in der j\u00fcdischen Gemeinde. Als die Nationalsozialisten 1933 an die Macht kommen, zwingen sie die Sontheimers, ihr Haus in Stuttgarter Halbh\u00f6he zu verkaufen. Die Familie zieht in die Azenbergstra\u00dfe. Sp\u00e4ter m\u00fcssen Felix Sontheimer und seine Mutter Pauline in das Zwangswohnheim Dellmensingen (heute ein Stadtteil von Erbach im Alb-Donau-Kreis) umsiedeln. Von dort aus werden die beiden 1942 nach Theresienstadt deportiert. Auf seine letzte Postkarte, datiert \u201eNordbahnhof, 22. August 1942\u201c, schreibt Felix die Worte \u201eLeben Sie wohl\u201c. Pauline stirbt im November 1942, ihr Sohn im M\u00e4rz 1943.<\/p>\n<p> <b>Verlegung: 21. November, 9.35 Uhr<\/b> <\/p>\n<p> Azenbergstra\u00dfe 57, Stuttgart-Nord: Stolpersteine f\u00fcr Fritz, Paul und Heinz Sontheimer   <img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/media.media.852e0bfd-83ce-499a-b820-9a3a3765d56e.original1024.media.jpeg\"\/>     Heinz, Paul und Fritz Sontheimer, ca. 1926    Foto: privat    <\/p>\n<p>Zusammen mit seiner 1935 verstorbenen Frau Roosje hat Felix Sontheimer drei S\u00f6hne: Fritz und die Zwillinge Paul und Heinz gehen aufs Dillmann-Realgymnasium, bevor sie gezwungen werden, die Schule zu verlassen. Die drei Buben finden einen Platz in <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-zeitung.de\/inhalt.ausstellung-ueber-kindertransporte-auf-wiedersehen-war-oft-ein-abschied-fuer-immer.5b90e0ef-b229-48b2-b6a5-ccd67be082b2.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">einem der Kindertransporte<\/a>, mit denen 10.000 j\u00fcdische Kinder 1938 und 1939 noch in allerletzter Minute aus Nazi-Deutschland fliehen k\u00f6nnen. Die drei Jungen landen in den Niederlanden, Fritz wandert in die USA aus, die Zwillingsbr\u00fcder Paul und Heinz bauen sich in Gro\u00dfbritannien ein neues Leben auf. Nun soll mit drei Stolpersteinen an ihr Schicksal erinnert werden.<\/p>\n<p> <b>Verlegung: 21. November, 10 Uhr<\/b> <\/p>\n<p>   Arminstra\u00dfe 39, Stuttgart-S\u00fcd: Stolperstein f\u00fcr Richard Schwarz <\/p>\n<p>Lange ist der gelernte B\u00e4cker Richard Schwarz arbeitslos. 1934 wendet sich das Schicksal des jungen Mannes: Bei Bosch bekommt er eine Stelle als Maschinenschlosser, verliebt sich. Doch nach ein paar Monaten fordert die Akkordarbeit dort ihr Tribut. Schwarz erleidet eine psychische Krise, kommt ins B\u00fcrgerhospital. Dort diagnostiziert ein Arzt eine \u201esichergestellte Erbkrankheit\u201c. Richard Schwarz wird in die private Heilanstalt Christophsbad nach G\u00f6ppingen eingewiesen. 1940 verlegt man den inzwischen 28-j\u00e4hrigen Stuttgarter erst in die Heil- und Pflegeanstalt Ravensburg-Wei\u00dfenau, dann nach Grafeneck \u2013 in der T\u00f6tungsanstalt wird er noch am Tag seiner Ankunft ermordet.<\/p>\n<p> <b>Verlegung: 21. November, 10.40 Uhr<\/b> <\/p>\n<p> Dobelstra\u00dfe 3, Stuttgart-Mitte: Stolperstein f\u00fcr Ella Ast <\/p>\n<p>Ella Ast ist klug, heiter, voller Fantasie und sie liebt die Malerei. Aber manchmal wird die Frau von Wahnvorstellungen heimgesucht. 1933 kommt sie \u2013 wie Richard Schwarz \u2013 in die Heilanstalt Wei\u00dfenau bei Ravensburg. Am 24. Mai 1940 wird Ella Ast nach Grafenau verlegt und noch am selben Tag get\u00f6tet. In der T\u00f6tungsanstalt auf der Schw\u00e4bischen Alb werden in der NS-Zeit \u00fcber 10.000 Menschen mit geistiger Behinderung oder einer psychischen Erkrankung ermordet.<\/p>\n<p> <b>Verlegung: 21. November, 11.10 Uhr<\/b> <\/p>\n<p> Frauenstra\u00dfe 17, Stuttgart-S\u00fcd: Stolperstein f\u00fcr Martha Leiss <\/p>\n<p>1922 heiratet die N\u00e4herin Martha Klumpp den Maschinenmeister Hugo Leiss. 1934 ereilt Martha ein Schicksalsschlag: Ihr Kind kommt tot zur Welt. Danach leidet die Hausfrau immer h\u00e4ufiger an Wahnvorstellungen. 1935 kommt sie ins B\u00fcrgerhospital und wird von dort in die Heilanstalt Wei\u00dfenau gebracht. Im Mai 1940 besteigt Martha Leiss einen der ber\u00fcchtigten Busse nach Grafeneck \u2013 und wird dort mit 39 Jahren ermordet.<\/p>\n<p> <b>Verlegung: 21. November, 11.40 Uhr<\/b> <\/p>\n<p> Schlo\u00dfstra\u00dfe 47, Stuttgart-Mitte: Stolpersteine f\u00fcr Esther, Max und Justus Hommel   <img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/media.media.4d430a7f-af07-402b-a014-8fd4c03bac0d.original1024.media.jpeg\"\/>     Esther, Max und Justus Hommel    Foto: Staatsarchiv Ludwigsburg\/\/StAL F 201 B\u00fc 527;     <\/p>\n<p>Der j\u00fcdische Arzt Max Hommel hat seine Praxis in seinem Wohnhaus. Der Mediziner, der im Ersten Weltkrieg ein Hilfslazarett leitete, ist ein engagiertes Mitglied der israelitischen Gemeinde in Stuttgart. Max Hommel und seine Frau Esther haben einen Sohn: Justus, der am Ebelu, dem Eberhard-Ludwigs-Gymnasium, sein Abitur macht, studiert Jura und arbeitet anschlie\u00dfend als Wirtschaftsberater in Stuttgart. Nachdem die Nationalsozialisten an die Macht kommen, flieht Justus 1935 nach Italien und in die Schweiz, wo er zur Zwangsarbeit verpflichtet wird. Max Hommel darf unter den Nazis nicht mehr als Arzt arbeiten. Esther stirbt 1940 im Stuttgarter Marienhospital, ein Jahr sp\u00e4ter wird Max in das Zwangswohnheim Schloss Wei\u00dfenstein im Landkreis G\u00f6ppingen abgeschoben. Von dort wird er in das Lager Theresienstadt deportiert, wo er am 19. Januar 1943 verhungert. Sein Sohn Justus kehrt 1946 nach Stuttgart zur\u00fcck und arbeitet dort wieder als Jurist. Er stirbt 1984.<\/p>\n<p> <b>Verlegung: 21. November, 13 Uhr<\/b> <\/p>\n<p> Gablenberger Hauptstra\u00dfe 173, Stuttgart-Ost: Stolpersteine f\u00fcr Clara, Paula und Lilli Straus    <img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/media.media.814efb06-3469-4c2b-929a-938c29d7ec58.original1024.media.jpeg\"\/>     Clara Straus    Foto: Staatsarchiv Ludwigsburg; StAL F 215 B\u00fc 503    <\/p>\n<p>Clara Straus ist eine erfolgreiche Frau der neuen Zeit, die mit der Weimarer Republik in Deutschland beginnt: Sie arbeitet als Prokuristin bei der <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-zeitung.de\/inhalt.industriegeschichte-in-stuttgart-stuttgarts-schokoladen-seiten.4bb0b5bb-b5c1-4316-8422-69ba4e71c19a.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Kakao- und Schokoladenfabrik Buck<\/a> im Stuttgarter Osten. Doch als die Nationalsozialisten an die Macht kommen, verliert sie ihren guten Arbeitsplatz. Die drei j\u00fcdischen Frauen entscheiden sich, Deutschland zu verlassen, Clara verkauft ihr Haus an Schoko-Buck. Lilli gelingt 1939 die Flucht in die USA. Ihre Mutter Clara und ihre Schwester Paula haben nicht so viel Gl\u00fcck.<\/p>\n<p>Paula ist eine <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-zeitung.de\/inhalt.erinnerungskultur-in-stuttgart-paula-straus-soll-einen-platz-erhalten.47679866-c0d8-42bc-8f98-3572081d7655.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">anerkannte K\u00fcnstlerin<\/a>: Die junge Frau ist eine von Deutschlands ersten Gold- und Silberschmiedemeisterinnen, entwirft Schalen, Kannen, Besteck, aber auch Haushaltsger\u00e4te und M\u00f6bel. In der Nazizeit werden die meisten ihrer Werke vernichtet. 1938 m\u00fcssen Clara und Paula Straus in das sogenannte \u201eJudenhaus\u201c in der Werfmershalde 12 umzuziehen. 1942 werden Mutter und Tochter nach Theresienstadt deportiert, Paula kommt von dort ins Konzentrationslager Auschwitz, wo sie 1943 ermordet wird. Clara Straus stirbt im selben Jahr in Theresienstadt. Die Stolpersteine f\u00fcr Clara und Paula werden zusammen mit dem Stein f\u00fcr Lilli am Freitag neu verlegt. Der St\u00f6ckach-Platz im Stuttgarter Osten soll nach dem Willen von SPD und Volt <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-zeitung.de\/inhalt.erinnerungskultur-in-stuttgart-paula-straus-soll-einen-platz-erhalten.47679866-c0d8-42bc-8f98-3572081d7655.html\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">einen neuen Namen bekommen<\/a>: Paula-Straus-Platz.<\/p>\n<p> <b>Verlegung: 21. November, 13.30 Uhr<\/b> <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"1066 Stolpersteine. So viele werden am Freitagnachmittag in Stuttgart liegen, wenn Gunter Demnig seine Arbeit gemacht hat. 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