{"id":587384,"date":"2025-11-19T17:03:19","date_gmt":"2025-11-19T17:03:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/587384\/"},"modified":"2025-11-19T17:03:19","modified_gmt":"2025-11-19T17:03:19","slug":"laserwaffenspezialist-eos-wir-haben-noch-nie-ein-vergleichsschiessen-verloren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/587384\/","title":{"rendered":"Laserwaffenspezialist EOS: &#8222;Wir haben noch nie ein Vergleichsschie\u00dfen verloren&#8220;"},"content":{"rendered":"<p>Laserwaffenspezialist EOS&#8220;Wir haben noch nie ein Vergleichsschie\u00dfen verloren&#8220;<img decoding=\"async\" class=\"Image_img__fQCi0 Image_Img_16_9__4BLfH widget-picture-inline_maximizable__t_E7h\" loading=\"eager\" fetchpriority=\"high\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Slinger-counter-drone-lethality (1).webp.webp\" alt=\"Slinger-counter-drone-lethality (1)\"\/>Drohnenabwehrgesch\u00fctze von EOS kommen bereits in der Ukraine zum Einsatz. Unter anderem auch zum Schutz der deutschen IRIS-T-Flugabwehrsysteme. (Foto: EOS)TeilenFolgen auf:<a href=\"https:\/\/www.whatsapp.com\/channel\/0029Va5cdVJD8SDp5YZgYF01\" title=\"Auf WhatsApp folgen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/socialIcons\/whatsapp.svg\" alt=\"whatsapp\" class=\"ArticleShare_icon__FsrC2\"\/><\/a><a href=\"https:\/\/news.google.com\/publications\/CAAiEPMdif5mpRNxiLOeUpHCwwsqFAgKIhDzHYn-ZqUTcYiznlKRwsML?hl=de&amp;gl=DE&amp;ceid=DE%3Ade\" title=\"Auf Google News folgen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/socialIcons\/google.svg\" alt=\"whatsapp\" class=\"ArticleShare_icon__FsrC2\"\/><\/a><\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Der australische Spezialist f\u00fcr Drohnenabwehr und Laserwaffen EOS strebt nach Deutschland. Im Interview mit ntv.de k\u00fcndigt Firmenchef Andreas Schwer einen &#8222;marktersch\u00fctternden Umbruch&#8220; bei der R\u00fcstung in Europa an, wie die USA ihn derzeit schon erlebe. Laserwaffen, die ein deutsches Konsortium f\u00fcr Hunderte Millionen Euro f\u00fcr die Bundeswehr entwickeln sollte, habe EOS bereits im Programm, f\u00fcr einen Bruchteil des Preises. <\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\"><b class=\"bold\">ntv.de: Wie wichtig ist f\u00fcr Sie Deutschland als Markt und als Standort? <\/b><\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Andreas Schwer: Deutschland ist f\u00fcr uns Zielmarkt Nummer eins in Europa. Gespr\u00e4che mit der franz\u00f6sischen Regierung sind momentan weiter vorangeschritten, aber wir glauben, dass es mittelfristig in Deutschland einen viel gr\u00f6\u00dferen Bedarf geben wird. <\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\"><b class=\"bold\">Warum? <\/b><\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Das deutsche R\u00fcstungsbudget f\u00fcr die n\u00e4chsten f\u00fcnf bis zehn Jahre ist deutlich h\u00f6her als das anderer europ\u00e4ischer L\u00e4nder. Deswegen werden wir uns prim\u00e4r auf Deutschland konzentrieren. Priorit\u00e4t Nummer zwei ist dann Frankreich. Wir werden in beiden L\u00e4ndern operative Einheiten gr\u00fcnden. Wir haben in Deutschland zwei Standorte im Visier, wo wir Produktionskapazit\u00e4ten und Entwicklungsf\u00e4higkeiten aufbauen werden f\u00fcr Laserwaffen im Allgemeinen, Anti-Drohnen-Systeme und Space Warfare. Ein m\u00f6glicher Standort ist der Bodenseeraum, ein anderer Oberpfaffenhofen. An beiden Orten sind wir in der N\u00e4he von Partnerfirmen. <\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"Image_img__fQCi0 Image_Img_16_9__4BLfH widget-picture-inline_maximizable__t_E7h\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/logo_grey.svg\" alt=\"LR_Andreas-Schwer_13\"\/>Andreas Schwer f\u00fchrt seit 2022 den australischen R\u00fcstungshersteller EOS, der unter anderem f\u00fchrend in der Entwicklung von Laserwaffen ist. Schwer arbeitete im Laufe seiner Karriere unter anderem auch f\u00fcr den deutschen Branchenprimus Rheinmetall. (Foto: EOS)<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\"><b class=\"bold\">Was f\u00fcr Waffen bieten Sie an, und warum braucht Deutschland die?<\/b><\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Wir haben drei Produktfamilien: Die erste sind fernbedienbare Waffenstationen, die unter anderem dazu pr\u00e4destiniert sind, Drohnen vom Himmel zu schie\u00dfen. Dabei kommt sogenannte Airbust-Munition zum Einsatz, die in der Luft kurz vor dem Auftreffen auf das Ziel selbstt\u00e4tig z\u00fcndet und eine Splitterwolke erzeugt, die zum Absturz der Drohne f\u00fchrt. <\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Die zweite Produktfamilie, genannt Apollo, sind unsere hochenergetischen Laserwaffen mit einer Leistung von bis zu 150 Kilowatt. Der Vorteil unserer Laser ist die sehr hohe Abschussrate.. Ein Apollo-Laser kann pro Minute bis zu 30 Drohnen abschie\u00dfen. Das kann kein anderes heute verf\u00fcgbares Waffensystem leisten. Im Bereich der Laserwaffen gibt es au\u00dfer EOS lediglich ein weiteres Unternehmen, das solche Systeme in einer \u00e4hnlichen Leistungsklasse anbietet. <\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Die dritte Produktkategorie sind Systeme, die dem Anwendungsbereich Space Warfare zuzurechnen sind. Mithilfe hochenergetischer Laser sind wir heute bereits imstande, die Sensorik von Satelliten vom Boden aus zu blenden, also zu verhindern, dass der Satellit Aufnahmen vom Boden macht. Momentan arbeiten wir daran, dass diese Waffen Satelliten nicht nur tempor\u00e4r blenden, sondern ihre Sensoren zerst\u00f6ren. Mit einer weiteren Anhebung der Laserleistung werden wir dann imstande sein, Satelliten von der Erde aus auszuschalten. Derartige Waffensysteme werden k\u00fcnftig kriegsentscheidend sein. Sobald n\u00e4mlich die gegnerischen Satelliten ausgeschaltet sind, verf\u00fcgt der Gegner \u00fcber keine Aufkl\u00e4rung mehr, keine Navigationssatelliten, mit deren Hilfe er Raketen und Flugk\u00f6rper, also Cruise-Missiles, leiten kann, sowie keine F\u00e4higkeit zur Kommunikation. Die US-Regierung hat vor Kurzem beschlossen, mit ihrem &#8222;Golden Dome&#8220;-Programm mit einem Budget von 175 Milliarden Dollar genau diese F\u00e4higkeit umzusetzen. Wir wollen diese Technologie im kleineren Rahmen den Nato-Partnern in Europa anbieten. Wir sind gegenw\u00e4rtig das einzige Unternehmen au\u00dferhalb der USA, das \u00fcber derartige F\u00e4higkeiten, Produkte und Systemleistungen verf\u00fcgt. <\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\"><b class=\"bold\">Warum sollte die Bundeswehr gerade Ihre Produkte beschaffen? <\/b><\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Unsere fernbedienbaren Waffenstationen haben wir in Deutschland schon mit der Firma Diehl als Partner an die Bundeswehr verkauft. Diese Systeme sind in die Ukraine gegangen, wo sie zum Schutz der IRIS-T-Abschussbatterien und der Hensoldt-Radare in Kiew eingesetzt werden. Unsere Systeme sind extrem leistungsf\u00e4hig &#8211; wir haben in der Firmengeschichte noch nie ein Vergleichsschie\u00dfen verloren &#8211; und gleichzeitig deutlich preiswerter als Produkte beispielsweise deutscher Konkurrenten. Bei Laserwaffen gibt es in der oberen Leistungsklasse (100 bis 150kW) \u00fcberhaupt nur einen weiteren Anbieter aus Israel. Verschiedene europ\u00e4ische Anbieter arbeiten an Lasersystemen. In Deutschland hat ein Konsortium gerade einen Prototyp einer Laserwaffe mit einer Leistung von 30 Kilowatt f\u00fcr die Marine entwickelt und schl\u00e4gt nun ein sehr teures und langwieriges Entwicklungsprogramm auf 50 kW vor. Wie gesagt, unsere Lasersysteme haben mehr als die doppelte Leistung, und wir k\u00f6nnen sie deutlich preiswerter und mit k\u00fcrzerer Lieferzeit als marktverf\u00fcgbares Produkt anbieten. Die europ\u00e4ischen Wettbewerber liegen in der Entwicklung sowie dem Reifegrad ihrer Produkte um mehrere Jahre hinter der EOS zur\u00fcck.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\"><b class=\"bold\">\u00dcber welche Preisunterschiede reden wir hier?<\/b><\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Wir bieten unsere ferngesteuerten Waffenstationen zur Drohnenbek\u00e4mpfung 50 bis 70 Prozent preiswerter als andere deutsche Hersteller an. Ich m\u00f6chte betonen, dass unsere Systeme ebenfalls in Deutschland produziert werden und frei von ausl\u00e4ndischen Exportbeschr\u00e4nkungen sind. Bei den Laserwaffen plante die Bundesregierung bis vor Kurzem, einen 50-Kilowatt-Laser f\u00fcr 500 Millionen Euro entwickeln zu lassen und drei Systeme zu kaufen. Wir haben k\u00fcrzlich an die niederl\u00e4ndische Regierung f\u00fcr 71 Millionen Euro ein 100-Kilowatt-System verkauft und bieten weitere Systeme f\u00fcr 40 bis 50 Millionen pro Einheit an. Das hei\u00dft, bei uns k\u00f6nnten Sie drei Systeme mit der doppelten Leistung f\u00fcr etwa 120 bis 150 Millionen Euro kaufen. Drei 50-Kilowatt-Systeme kosten bei uns zusammen weniger als 100 Millionen Euro, also 20 Prozent des Preises, den der Wettbewerber vom deutschen Steuerzahler verlangt. Jetzt fragen Sie bestimmt als N\u00e4chstes, warum wir das so billig anbieten k\u00f6nnen \u2026 <\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\"><b class=\"bold\">Und zwar? <\/b><\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Wir sind ein kleines, aber hochgradig effizientes und agiles Unternehmen mit extrem kleinem Wasserkopf und deswegen niedrigen indirekten Kosten. Unsere Systeme sind so konzipiert, dass wir mit einer \u00e4u\u00dferst einfachen Systemarchitektur auf das gleiche Gesamtergebnis kommen. Wir haben unsere Laser-Architektur beispielsweise den US-Beschaffungsbeh\u00f6rden offengelegt. Diese waren erstaunt, dass man mit so einem einfachen, aber cleveren Systemansatz zu so einem energetisch hocheffizienten Laser kommen kann. Die klassischen gro\u00dfen amerikanischen Wettbewerber haben dagegen einen sehr komplexen Ansatz gew\u00e4hlt, der eben zu horrenden Preisen f\u00fchrt. Das gilt auch zum gewissen Grad f\u00fcr die anderen europ\u00e4ischen Anbieter. In den USA krempeln kleine, neue R\u00fcstungsanbieter gerade die Branche um. Anduril etwa, ein erst vor wenigen Jahren gegr\u00fcndetes, auf KI spezialisiertes Startup, hat mittlerweile Branchenriesen wie Boeing oder Lockheed bei milliardenschweren Auftr\u00e4gen vom US-Pentagon ausgestochen, weil es imstande ist, innovative Systeml\u00f6sungen anzubieten f\u00fcr einen Bruchteil der Preise der etablierten Konkurrenz. Unser Ziel als &#8222;junge Wilde&#8220; der R\u00fcstungsbranche ist es, mit Partnern wie beispielsweise Helsing den deutschen Markt mit leistungsf\u00e4higen Produkten und einem unschlagbaren Preisleistungsverh\u00e4ltnis zu bedienen. <\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\"><b class=\"bold\">Bei der Vergabe der Laserwaffen f\u00fcr die Bundeswehr wurden Sie zun\u00e4chst gar nicht in Betracht gezogen. Wie schwer ist es als Neuling in Deutschland, sich gegen gut vernetzte, heimische Wettbewerber durchzusetzen? <\/b><\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Nat\u00fcrlich hat man es als ausl\u00e4ndisches Unternehmen auf dem deutschen Markt zun\u00e4chst einmal schwer, das gilt auch f\u00fcr Frankreich oder Gro\u00dfbritannien. In Frankreich hat uns die Regierung allerdings gleich Geh\u00f6r geschenkt und den Weg bereitet, mit franz\u00f6sischen Partnern ins Gesch\u00e4ft zu kommen. Das war in Deutschland leider nicht der Fall. Wir haben nur aus der Presse erfahren, dass es bei den Laserwaffen diese Direktvergabe ohne Ausschreibung geben soll. Wir haben dann Anfragen aus dem Haushaltsausschuss des Bundestags bekommen von Abgeordneten, die uns kannten. Seit rund drei Jahren stellen wir unsere Systeme in Deutschland vor. Deswegen waren die Mitglieder des Haushaltsausschusses sehr irritiert und haben diese 500-Millionen-Euro-Direktvergabe gestoppt, obwohl der Vertrag schon unterschriftsreif war. <\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\"><b class=\"bold\">Sehen Sie noch eine Chance, bei diesem Auftrag zum Zuge zu kommen? <\/b><\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Wir gehen davon aus, dass es im kommenden Jahr eine Ausschreibung und keine Direktvergabe geben wird, sodass wir eine faire Chance erhalten, unsere faktischen Vorteile auszuspielen. Wie gesagt: Wir werden unsere Systeml\u00f6sungen mit einem deutschen Konsortium anbieten. Wir werden die IPR, also die geistigen Schutzrechte, sowie die komplette Produktion in Deutschland lokalisieren. Es wird keinerlei Abh\u00e4ngigkeit von einem ausl\u00e4ndischen Staat geben. Wir werden ein deutscheres System anbieten, als der Wettbewerber das kann. <\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\"><b class=\"bold\">Deutschland vervielfacht seine Verteidigungsausgaben in sehr kurzer Zeit. Die Gefahr ist, dass das nur die Preise in die H\u00f6he treibt, weil die einheimische Industrie die Kapazit\u00e4ten gar nicht hat, um diese Nachfrage zu \u00fcberbieten. Was muss passieren, damit es einen effektiven Wettbewerb gibt und sich so etwas wie die Vergabe von 500 Millionen Euro f\u00fcr drei Laserwaffen nicht wiederholt? <\/b><\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Es muss nur zu normalen Ausschreibungen kommen, so wie es eigentlich das Beschaffungsgesetz vorschreibt. Dann wird mit Sicherheit das bessere und preiswertere System gew\u00e4hlt werden. In den USA gibt es, wie gesagt, einen marktersch\u00fctternden Umbruch durch diese jungen Wilden unter den R\u00fcstungsanbietern. Gleiches wird in Europa auch passieren, weil einfach das Thema R\u00fcstung nicht mehr bezahlbar sein wird. <\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\"><b class=\"bold\">Muss ein Platzhirsch wie Rheinmetall Angst vor Ihnen haben oder ist angesichts der Aufr\u00fcstung weltweit und insbesondere in Deutschland der Markt so gro\u00df, dass f\u00fcr jeden Teilnehmer etwas \u00fcbrigbleibt? <\/b><\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">In den drei Segmenten, in denen wir unterwegs sind, sind wir technologisch weltweit f\u00fchrend. Wir werden deshalb unseren Anteil am Gesamtkuchen erhalten &#8211; auch zulasten von Rheinmetall sowie anderen gro\u00dfen Anbietern. Angst wird Rheinmetall aufgrund seiner schieren Gr\u00f6\u00dfe sicherlich nicht bekommen &#8211; aber gro\u00dfen Respekt uns gegen\u00fcber. Wir gehen davon aus, dass wir europaweit einen Marktanteil im Bereich hochenergetischer Laserwaffen sowie dem Bereich Space Warfare von deutlich \u00fcber 50 Prozent erreichen werden. Unser Umsatz wird dadurch innerhalb der n\u00e4chsten vier bis f\u00fcnf Jahre um eine Gr\u00f6\u00dfenordnung wachsen. <\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\"><b class=\"bold\">Drohnen, Laserwaffen, Space Warfare: Das sind Verteidigungsbereiche, die in den vergangenen Jahren durch den russischen Angriffskrieg in der Ukraine in das Zentrum der Kriegsf\u00fchrung ger\u00fcckt sind und bei m\u00f6glichen Kriegen in der Zukunft im Zentrum stehen d\u00fcrften. Ist das im deutschen Aufr\u00fcstungsprogramm f\u00fcr die kommenden Jahre ausreichend ber\u00fccksichtigt? <\/b><\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Nein. Die deutsche Aufr\u00fcstung ist immer noch viel zu konventionell. Laser sind das einzige Waffensystem, das imstande sein wird, massive Drohnenschwarmattacken abzuwehren. In der Ukraine gibt es praktisch keinen fl\u00e4chenm\u00e4\u00dfigen Bodenkampf mehr, wo eine Armee gepanzerter Fahrzeuge gegen eine andere antritt. Keiner wagt sich mehr aus der Deckung, weil der ganze Luftraum von Tausenden von kleinen Drohnen \u00fcberwacht wird. Jedwede noch so kleine Bewegung am Boden, die sichtbar wird, wird sofort beantwortet durch Kamikaze-Drohnen, die mit dem Kapitaleinsatz von 1000 Euro einen Kampfpanzer im Wert von 25 Millionen Euro ausschalten. Wir entwickeln mit der US-Regierung gerade Systeme, die amerikanische Kampffahrzeuge sch\u00fctzen k\u00f6nnen. Die Europ\u00e4er brauchen dringend etwas \u00c4hnliches. Es nutzt nichts, die deutschen Panzerverb\u00e4nde um das Drei- oder Vierfache zu vergr\u00f6\u00dfern, wenn sie innerhalb von wenigen Tagen im Gefechtsfeld durch Billigdrohnen verloren gehen. <\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Mit Andreas Schwer sprach Max Borowski<\/p>\n<p class=\"Typography_text-s__wu_cm Typography_weight-normal__pqUbH Typography_color-darkgrey__sZEnP article-detail-footer_source__KslPc\">Quelle: ntv.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Laserwaffenspezialist EOS&#8220;Wir haben noch nie ein Vergleichsschie\u00dfen verloren&#8220;Drohnenabwehrgesch\u00fctze von EOS kommen bereits in der Ukraine zum Einsatz. 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