{"id":587873,"date":"2025-11-19T21:53:23","date_gmt":"2025-11-19T21:53:23","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/587873\/"},"modified":"2025-11-19T21:53:23","modified_gmt":"2025-11-19T21:53:23","slug":"eroeffnung-des-neuen-stuttgarter-bahnhofs-verzoegert-sich-erneut","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/587873\/","title":{"rendered":"Er\u00f6ffnung des neuen Stuttgarter Bahnhofs verz\u00f6gert sich erneut"},"content":{"rendered":"<p>    close notice<\/p>\n<p class=\"notice-banner__text a-u-mb-0\">\n      This article is also available in<br \/>\n        <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/en\/news\/Stuttgart-21-will-not-open-at-the-end-of-2026-11085486.html\" class=\"notice-banner__link a-u-inline-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">English<\/a>.<\/p>\n<p>      It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.\n    <\/p>\n<p class=\"notice-banner__link a-u-mb-0\">\n    Don\u2019t show this again.\n<\/p>\n<p>Der n\u00e4chste Er\u00f6ffnungstermin ist gestrichen: Der neue Stuttgarter Hauptbahnhof wird nicht wie geplant Ende kommenden Jahres in Betrieb genommen. Das hat Evelyn Palla, die neue Chefin der Deutschen Bahn, laut einem Medienbericht dem Aufsichtsrat mitgeteilt.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Palla habe den Bahn-Aufsichtsrat und Projektpartner dar\u00fcber informiert, dass sich die Arbeiten an dem Gro\u00dfprojekt weiter hinz\u00f6gen, <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/stuttgart-21-bahn-chefin-evelyn-palla-sagt-eroeffnung-fuer-2026-ab-a-35d5dbd3-cb20-4003-bdba-d009189b1b80\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">berichtet das Nachrichtenmagazin Der Spiegel (Paywall)<\/a> unter Berufung auf Quellen bei der Bahn. Einen neuen Termin gibt es demnach bisher nicht. Den will die Bahn laut Spiegel erst bekannt geben, wenn es ein Konzept f\u00fcr den Abschluss des Projekts gibt. Das werde voraussichtlich erst Mitte kommenden Jahres so weit sein.<\/p>\n<p>Grund f\u00fcr die neue Verschiebung sind demnach Probleme am <a href=\"https:\/\/www.bahnprojekt-stuttgart-ulm.de\/projekt\/was-wir-bauen\/digitaler-knoten-stuttgart\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">Digitalen Knoten Stuttgart<\/a>. Stuttgart ist der erste Bahnknoten in Deutschland, dessen Leit- und Sicherungstechnik vollst\u00e4ndig digitalisiert werden soll. Z\u00fcge k\u00f6nnen dann etwa automatisiert fahren: Die Bahnstrecke teilt dem Zug mit, wann er an welchem Ort sein soll, und die Zugelektronik steuert ihn entsprechend ans Ziel.<\/p>\n<p>Laut dem Spiegel-Bericht gibt es Schwierigkeiten mit der Zulassung der Software. Diese liefert der japanische Konzern Hitachi. Bei dem Projekt l\u00e4uft es schon <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Bahndigitalisierung-Gezerre-um-den-Stuttgarter-Knoten-9792112.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">seit einiger Zeit nicht rund<\/a>.<\/p>\n<p>Die Fahrzeiten sollen k\u00fcrzer werden<\/p>\n<p>Der neue in den Untergrund verlegte Stuttgarter Hauptbahnhof ist Teil des Bahnprojekts Stuttgart\u2013Ulm, zu dem neben der Umgestaltung des Bahnknotenpunkts Stuttgart auch die Schnellfahrstrecke von Stuttgart \u00fcber Wendlingen nach Ulm geh\u00f6rt. Diese wiederum ist Teil der Schnellfahrtstrecke von Mannheim nach M\u00fcnchen respektive von Paris nach Bratislava. Sie soll eine Verk\u00fcrzung der Fahrzeiten erm\u00f6glichen: Von Stuttgart soll die Fahrt nach Ulm etwa eine halbe Stunde dauern. Aktuell f\u00e4hrt man eine knappe Stunde. Die Fertigstellung w\u00e4re auch ein wichtiger Bestandteil des Deutschlandtaktes.<\/p>\n<p>Die Bahn hat das Projekt, das von Anfang an sehr umstritten war und von vielen Protesten begleitet wurde, 1994 erstmals vorgestellt. Aus dem Kopfbahnhof mitten in der Stadt sollte ein unterirdischer Durchgangsbahnhof werden. Die Arbeiten begannen Anfang 2010. Ende 2019 sollte Stuttgart 21 fertig sein. Seither wurde die Er\u00f6ffnung mehrfach verschoben.<\/p>\n<p>        Lesen Sie auchMehr anzeigenWeniger anzeigen<\/p>\n<p>W\u00e4hrend der Arbeiten kam es durch Senkungen des Bodens zu Sch\u00e4den an vielen Geb\u00e4uden und Stra\u00dfen. Die Kosten stiegen im Laufe der Zeit um das Mehrfache: Mitte der 1990er Jahre, in der Planungsphase, wurden etwa 2,5 Milliarden Euro veranschlagt. Als 2009 die Finanzierung f\u00fcr den Bau vorgestellt wurde, nannte die Deutsche Bahn 4,526 Milliarden Euro, die die Deutsche Bahn, der Bund, das Land, die Region, die Stadt Stuttgart sowie der dortige Flughafen \u00fcbernehmen sollten. Aktuelle Sch\u00e4tzungen gehen von \u00fcber 11 Milliarden Euro aus.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Die Bahn tr\u00e4gt die Mehrkosten<\/p>\n<p>Die Bahn hat versucht, die Partner an den Mehrkosten zu beteiligen. Das Stuttgarter Verwaltungsgericht urteilte jedoch 2024, dass die Bahn die Mehrkosten allein tragen muss.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Neue-Bahnchefin-kuendigt-kompletten-Neuanfang-an-10778472.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Palla, die den Posten als Bahnchefin erst am 1. Oktober \u00fcbernommen hat<\/a>, will die Bahn wieder auf Spur bringen. Vorerst muss sie jedoch die Erwartungen d\u00e4mpfen: &#8222;Es wird erst mal nicht besser, so ehrlich m\u00fcssen wir sein&#8220;, sagte sie k\u00fcrzlich <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/projekte\/artikel\/wirtschaft\/deutsche-bahn-chefin-evelyn-palla-exklusiv-interview-e153383\/?reduced=true\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">im Interview mit der S\u00fcddeutschen Zeitung<\/a>. 2026 werde es darum gehen, &#8222;die P\u00fcnktlichkeit zu stabilisieren und den Abw\u00e4rtstrend zu stoppen.&#8220;<\/p>\n<p>Derzeit ist nur etwas mehr als die H\u00e4lfte der Z\u00fcge im Fernverkehr (knapp 52 Prozent) p\u00fcnktlich. Das werde sich kurzfristig nicht entscheidend verbessern: &#8222;In diesem Jahr werden wir bei der P\u00fcnktlichkeit im Fernverkehr aber voraussichtlich eine F\u00fcnf vorne haben.&#8220;<\/p>\n<p>(<a class=\"redakteurskuerzel__link\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/mailto:wpl@heise.de\" title=\"Werner Pluta\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">wpl<\/a>)<\/p>\n<p>\n      Dieser Link ist leider nicht mehr g\u00fcltig.\n    <\/p>\n<p>Links zu verschenkten Artikeln werden ung\u00fcltig,<br \/>\n      wenn diese \u00e4lter als 7\u00a0Tage sind oder zu oft aufgerufen wurden.\n    <\/p>\n<p><strong>Sie ben\u00f6tigen ein heise+ Paket, um diesen Artikel zu lesen. Jetzt eine Woche unverbindlich testen \u2013 ohne Verpflichtung!<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"close notice This article is also available in English. 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