{"id":588277,"date":"2025-11-20T02:08:20","date_gmt":"2025-11-20T02:08:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/588277\/"},"modified":"2025-11-20T02:08:20","modified_gmt":"2025-11-20T02:08:20","slug":"bayerns-gesundheitsministerin-judith-gerlach-besucht-kinderklinik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/588277\/","title":{"rendered":"Bayerns Gesundheitsministerin Judith Gerlach besucht Kinderklinik"},"content":{"rendered":"<p>18.11.2025<\/p>\n<p><strong>Bayerns Gesundheitsministerin Judith Gerlach will die Digitalisierung in der Fr\u00fchgeborenen-Medizin weiter voranbringen. Gerlach betonte am Freitag anl\u00e4sslich eines Besuchs von Professor Benjamin Glicksberg vom New Yorker Mount Sinai Hospital am Klinikum N\u00fcrnberg: \u201eDer zielgerichtete Einsatz von Digitalisierung erm\u00f6glicht es, Fr\u00fchgeborenen noch besser als bisher zu helfen. Ich konnte mich im August in den USA davon \u00fcberzeugen, wie am Mount Sinai Hospital f\u00fcr dieses Ziel bereits intensiv K\u00fcnstliche Intelligenz genutzt wird.\u201c<\/strong><\/p>\n<p>Die Ministerin erl\u00e4uterte: \u201eDas Mount Sinai Hospital hat beispielsweise ein KI-System namens \u201aNeo-Pose\u2018 entwickelt, das Fr\u00fchgeborene per Video \u00fcberwacht. Die Video-KI erkennt kleinste auff\u00e4llige Bewegungsmuster, die auf eine Funktionsst\u00f6rung hinweisen k\u00f6nnen, und alarmiert automatisch das medizinische Personal. Dieses kann so fr\u00fchzeitiger reagieren.\u201c<\/p>\n<p>Gerlach f\u00fcgte hinzu: \u201eIm Rahmen des Besuchs waren auch m\u00f6gliche Kooperationen mit bayerischen Krankenh\u00e4usern ein Thema. Daran hat das Mount Sinai Hospital Interesse gezeigt. Das Klinikum N\u00fcrnberg mit der Paracelsus Medizinischen Privatuniversit\u00e4t ist hierf\u00fcr hervorragend geeignet, weil es mit Herrn Prof. Dr. Fusch \u00fcber einen Chefarzt verf\u00fcgt, der bereits langj\u00e4hrige internationale Forschungserfahrung hat und gemeinsam mit seinem Team daf\u00fcr sorgt, dass das Klinikum eine wichtige Rolle in der neonatologischen Forschung einnimmt. Im Klinikum N\u00fcrnberg S\u00fcd wird zudem aktuell ein neues Kinderklinikum nach neuesten Standards gebaut.\u201c<\/p>\n<p>Das Mount Sinai Hospital belegt Platz 6 im \u201eNewsweek\u201c-Ranking \u201eWorld\u2019s Best Smart Hospitals 2025\u201c. H\u00f6chstplatziertes deutsches Klinikum ist die Charit\u00e9 auf Platz 8.<\/p>\n<p>Die Ministerin hob hervor: \u201eWir wollen in Bayern die modernste Technologie dort einsetzen, wo sie fr\u00fchzeitig auf m\u00f6gliche Erkrankungen aufmerksam machen und Leben retten kann. Vorreiter wie das Klinikum N\u00fcrnberg und das Mount Sinai Hospital zeigen auf, wie K\u00fcnstliche Intelligenz die Versorgung von Fr\u00fchgeborenen verbessern kann.\u201c<\/p>\n<p>Gerlach erg\u00e4nzte: \u201eJede Sekunde z\u00e4hlt auf der Neugeborenen-Intensivstation. Wenn KI hilft, kritische Situationen fr\u00fcher zu erkennen, ist das ein Meilenstein der Medizin. Jedes Kind, das dank solcher Technologien gesund aufw\u00e4chst, ist ein Sieg des Lebens. Es ist ein Sieg der Wissenschaft \u2013 und ein Sieg der Mitmenschlichkeit.\u201c<\/p>\n<p>Prof. Dr. Benjamin Glicksberg, Leiter des Zentrums f\u00fcr K\u00fcnstliche Intelligenz in der Kindergesundheit am Mount Sinai Hospital New York, sagte: \u201eDie meisten KI-Systeme sto\u00dfen au\u00dferhalb der Umgebungen, in der sie entwickelt wurden, auf Schwierigkeiten. Die Versorgung von Kindern unterscheidet sich \u2013 je nach Land und Krankenhaus, sogar von Abteilung zu Abteilung. Daher ben\u00f6tigen wir neben einer standort\u00fcbergreifenden, internationalen Validierung Kooperationen, die den Datenschutz gew\u00e4hrleisten. Partnerschaften wie zwischen dem Krankenhaus N\u00fcrnberg und dem Mount Sinai sind bisher noch eine Seltenheit, aber genau solcher bedarf es, um vertrauensw\u00fcrdige und verl\u00e4ssliche p\u00e4diatrische KI-Systeme aufzubauen. Solche Bem\u00fchungen sind unerl\u00e4sslich, um die P\u00e4diatrie voranzubringen und gleichzeitig sicherzustellen, dass jedes Kind, ungeachtet des Krankenhauses oder des Standortes, auch von einer KI profitiert.\u201c<\/p>\n<p>Der N\u00fcrnberger Neonatologe Prof. Dr. Christoph Fusch, einer der f\u00fchrenden deutschen Experten auf dem Gebiet der Fr\u00fchgeborenen-Medizin, will mit seinem Team am Klinikum N\u00fcrnberg den Einsatz von KI in der Neonatologie als einem besonders sensiblen Bereich der medizinischen Versorgung voranbringen.<\/p>\n<p>Prof. Dr. Fusch, Chefarzt der Kinderklinik am Klinikum N\u00fcrnberg, erkl\u00e4rte:\u201eK\u00fcnstliche Intelligenz in der Neonatologie bietet ein enormes Potenzial. Wir sind sehr dankbar \u00fcber das Interesse und die Unterst\u00fctzung durch Frau Staatsministerin Gerlach und dem von ihr vermittelten Kontakt zu Prof. Dr. Glicksberg. Das Klinikum N\u00fcrnberg setzt als Maximalversorger stark auf eine patientenorientierte Forschung \u2013 innovative Projekte passen dementsprechend gut zu uns, insbesondere in der Neonatologie. Wir freuen uns darauf, diese Entwicklung zum Wohle der kleinsten Patientinnen und Patienten weiter voranzubringen.\u201c<\/p>\n<p>Das bayerische Gesundheitsministerium pr\u00fcft derzeit, ob und in welchem Umfang das Projekt am Klinikum N\u00fcrnberg finanziell unterst\u00fctzt werden kann. Ziel ist es, innovative KI-Ans\u00e4tze in der Neonatologie zu erproben \u2013 etwa zur Erh\u00f6hung der Patientensicherheit oder zur KI-gest\u00fctzten Ern\u00e4hrung Fr\u00fchgeborener.<\/p>\n<p>Gerlach betonte: \u201eBayern soll Vorreiter beim Einsatz von KI in der Medizin werden. Der internationale Austausch ist entscheidend, um Innovationen voranzubringen, Standards zu sichern und die Versorgung f\u00fcr die Menschen zu verbessern. Das wollen wir auch finanziell unterst\u00fctzen.\u201c<\/p>\n<p>Mit Blick auf den Welttag der Fr\u00fchgeborenen am 17. November erinnerte die Ministerin daran, dass in Deutschland j\u00e4hrlich rund 60.000 Kinder zu fr\u00fch geboren werden \u2013 jedes elfte Neugeborene. Gerlach betonte: \u201eFr\u00fchchen brauchen eine ganz besondere F\u00fcrsorge. Dank des medizinischen Fortschritts und des unerm\u00fcdlichen Engagements der Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in unseren Perinatalzentren haben diese Kinder heute die Chance auf ein gesundes Leben.\u201c<\/p>\n<p>Die Ministerin f\u00fcgte hinzu: \u201eDurch die intensive Zusammenarbeit einzelner bayerischer Kliniken bei der Behandlung von Fr\u00fchgeborenen wurde die Versorgung dieser kleinen Patienten in den vergangenen Jahren bayernweit weiter verbessert. Durch eine hochqualifizierte und fl\u00e4chendeckende Versorgung k\u00f6nnen M\u00fctter und Kinder familien- und wohnortnah behandelt werden.\u201c<\/p>\n<p>In Bayern gibt es f\u00fcr die Versorgung von Fr\u00fchgeborenen ein gestuftes System von Kliniken, die regional eng auch mit den Kinderkliniken zusammenarbeiten. Sie verf\u00fcgen \u00fcber speziell geschultes Personal und damit eine hohe Expertise.<\/p>\n<p>Am Welttag der Fr\u00fchgeborenen erstrahlen weltweit Wahrzeichen, Geb\u00e4ude und Kliniken unter dem Motto \u201ePurple for Preemies\u201c in der Farbe Lila.<\/p>\n<p>Foto (v. l.): Prof. Dr. Christoph Fusch, Professor Benjamin Glicksberg, die bayerische Gesundheitsministerin Judith Gerlach und Prof. Dr. Achim Jockwig, Vorstandsvorsitzender des Klinikums N\u00fcrnberg<br \/>Text und Bild: Bayerisches Staatsministerium f\u00fcr Gesundheit, Pflege und Pr\u00e4vention\u00a0<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.klinikum-nuernberg.de\/fileadmin\/user_upload\/Flyer_Dokumente_Verwaltung\/Unternehmenskommunikation_UK\/Pressemitteilungen_PDFs_2025\/PM_Bayerns_Gesundheitsministerin_Judith_Gerlach_besucht_Klinikum_Nuernberg.pdf\" title=\"gerlach\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Pressemitteilung zum Herunterladen (PDF)<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"18.11.2025 Bayerns Gesundheitsministerin Judith Gerlach will die Digitalisierung in der Fr\u00fchgeborenen-Medizin weiter voranbringen. 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