{"id":588685,"date":"2025-11-20T06:10:33","date_gmt":"2025-11-20T06:10:33","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/588685\/"},"modified":"2025-11-20T06:10:33","modified_gmt":"2025-11-20T06:10:33","slug":"saarbruecken-darum-gibts-immer-mehr-buecher-auf-klingonisch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/588685\/","title":{"rendered":"Saarbr\u00fccken | Darum gibt`s immer mehr B\u00fccher auf Klingonisch"},"content":{"rendered":"<p>Saarbr\u00fccken (dpa) &#8211; Wie bitte? Sherlock Holmes ermittelt auch auf Klingonisch? Und es gibt jetzt auch B\u00fccher wie Peter Hase und \u00abDie Zeitmaschine\u00bb in der au\u00dferirdischen Kunstsprache des Star-Trek-Universums? \u00abJa, es entstehen immer mehr klingonische \u00dcbersetzungen von erfahrenen Klingonisten\u00bb, sagte Klingonisch-Experte, Lehrer und Verleger Lieven L. Litaer der Deutschen Presse-Agentur in Saarbr\u00fccken.<\/p>\n<p>Das liege daran, dass die Zahl der Klingonisch-Sch\u00fcler wachse. \u00abUnd wenn ich eine Sprache lerne, will ich sie auch mal lesen\u00bb, sagte der 45-J\u00e4hrige. Da sei es dann gut, wenn es auch spannende und gut erz\u00e4hlte Geschichten in Klingonisch gebe. \u00abDas macht ja mehr Spa\u00df, als wenn ich eine Gebrauchsanleitung eines Stausaugers oder so lese.\u00bb<\/p>\n<p>Ermittler auf Klingonisch hei\u00dft &#8222;tlhechwI&#8220;<\/p>\n<p>Klingonisch ist eine Kunstsprache, die f\u00fcr die Kinofilm-Reihe der US-Science-Fiction-Serie \u00abStar Trek\u00bb erfunden wurde. Anfangs hatte sie nur 1.800 W\u00f6rter. Ihr Wortschatz w\u00e4chst: \u00abHeute haben wir schon mehr als 5.500 W\u00f6rter\u00bb, sagte Litaer. Auch dank der \u00dcbersetzungen: \u00abF\u00fcr Sherlock Holmes haben wir ein neues Wort f\u00fcr Ermittler bekommen: &#8222;tlhechwI&#8220;.\u00bb Zum Vergleich: Der Rechtschreibduden der deutschen Sprache enth\u00e4lt rund 145.000 Eintr\u00e4ge.<\/p>\n<p>An diesem Wochenende treffen sich Klingonisch-Sch\u00fcler aus mehreren L\u00e4ndern Europas wieder zum j\u00e4hrlichen Sprachkurs mit Litaer in Saarbr\u00fccken. Der US-Sprachwissenschaftler Marc Okrand, der die Sprache der Klingonen im Auftrag des Konzerns Paramount Pictures f\u00fcr die Kultserie entworfen hatte, habe f\u00fcr die Sch\u00fcler 100 weitere neue W\u00f6rter zur Verf\u00fcgung gestellt.<\/p>\n<p>\u00abKI kann keine klingonische \u00dcbersetzungen\u00bb<\/p>\n<p>Die \u00dcbersetzungen ins Klingonische seien klar \u00abein Nischenthema\u00bb, sagte Litaer zu seinem Egpyt Verlag. \u00abIch mache das Ganze ja auch als Hobby\u00bb. 2018 erschien seine \u00dcbersetzung des Klassikers \u00abDer kleine Prinz\u00bb beim \u00abVerlag in Farbe in bunt\u00bb, 2021 folgte \u00abAlice im Wunderland\u00bb.<\/p>\n<p>Leider gebe es auch neuerdings etliche KI-generierte \u00dcbersetzungen ins Klingonische auf dem Markt, die gr\u00f6\u00dftenteils falsch seien. \u00abDie KI-Software kann kein Klingonisch\u00bb, sagte der Experte.<\/p>\n<p>Der Lehrer sch\u00e4tzt, dass weltweit gut 50 Menschen flie\u00dfend Klingonisch sprechen &#8211; eine Sprache mit vielen Zungenbrechern und Kehlkopflauten. Zudem gebe es Tausende Sch\u00fcler.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Saarbr\u00fccken (dpa) &#8211; Wie bitte? Sherlock Holmes ermittelt auch auf Klingonisch? Und es gibt jetzt auch B\u00fccher wie&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":588686,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1841],"tags":[1605,3364,29,441,92,30,2549,93,62,1209,406,1300,7490],"class_list":{"0":"post-588685","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-bielefeld","8":"tag-bielefeld","9":"tag-de","10":"tag-deutschland","11":"tag-fernsehen","12":"tag-film","13":"tag-germany","14":"tag-leute","15":"tag-literatur","16":"tag-medien","17":"tag-nordrhein-westfalen","18":"tag-saarland","19":"tag-sprache","20":"tag-vermischtes"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115580542942744304","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/588685","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=588685"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/588685\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/588686"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=588685"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=588685"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=588685"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}