{"id":588995,"date":"2025-11-20T09:24:24","date_gmt":"2025-11-20T09:24:24","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/588995\/"},"modified":"2025-11-20T09:24:24","modified_gmt":"2025-11-20T09:24:24","slug":"tierwohl-und-lebensmittelstandards-im-zollstreit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/588995\/","title":{"rendered":"Tierwohl und Lebensmittelstandards im Zollstreit"},"content":{"rendered":"<p>                    <img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"internal-image\" title=\"Mehrere K\u00fche werden mit einem Melkger\u00e4t gemolken. Ein Landwirt in Jeans und T-Shirt \u00fcberwacht das Vorgehen. Bundesstaat Indiana, USA\" alt=\"Mehrere K\u00fche werden mit einem Melkger\u00e4t gemolken. Ein Landwirt in Jeans und T-Shirt \u00fcberwacht das Vorgehen. Bundesstaat Indiana, USA\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/rinderhaltung-usa-100-1920x1080.jpg\" \/><\/p>\n<p>                  99 Prozent der 1,7 Milliarden H\u00fchner, Schweine und Rinder in den USA werden auf engstem Raum gehalten (Getty Images via AFP \/ SCOTT OLSON)<\/p>\n<p>Im Zollstreit mit den USA will die Europ\u00e4ische Union ihre M\u00e4rkte f\u00fcr bestimmte US-Produkte der Fischerei und der Landwirtschaft \u00f6ffnen, darunter N\u00fcsse, Milchprodukte, verarbeitete Lebensmittel sowie Schweine- und Bisonfleisch. Bestimmte landwirtschaftliche Erzeugnisse wie etwa Rindfleisch oder Gefl\u00fcgel fallen aber nicht in das EU-Angebot.\u00a0\u00a0<\/p>\n<p>Denn die EU will an ihren Standards in Tierhaltung und Lebensmittelproduktion festhalten. Die US-Regierung betrachtet zahlreiche dieser Standards allerdings als Handelsbarrieren. Tiersch\u00fctzer in den USA hoffen hingegen, dass die EU dem Druck nicht nachgibt, denn die Trump-Regierung bek\u00e4mpft Tierwohlstandards auch im eigenen Land.\u00a0\u00a0<\/p>\n<p>Die europ\u00e4ischen Standards f\u00fcr Tierwohl und Lebensmittel weichen grunds\u00e4tzlich voneinander ab.\u00a0In der Europ\u00e4ischen Union gilt die Anwendung des Vorsorgeprinzips. Die Zulassung einer Chemikalie im Lebensmittelbereich kann verboten werden, wenn sehr viel f\u00fcr die Gef\u00e4hrlichkeit spricht, ohne dass diese hundertprozentig wissenschaftlich belegt sein muss.\u00a0<\/p>\n<p>In den USA gilt umgekehrt das Nachsorgeprinzip: Erstmal darf vieles auf den Markt kommen, doch wenn wissenschaftlich belegt ist, dass es gef\u00e4hrlich ist, drohen hohe Schadensersatzforderungen.\u00a0Die verschiedenen Denkweisen f\u00fchren zu weiteren Unterschieden in der Lebensmittelproduktion und bei der Tierhaltung.<\/p>\n<p>Der Einsatz von gentechnisch ver\u00e4ndertem Saatgut ist in den USA gang und g\u00e4be, w\u00e4hrend in der EU bislang nur eine gentechnisch ver\u00e4nderte Maispflanze angebaut werden darf. In der EU herrscht eine Kennzeichnungspflicht f\u00fcr gentechnisch ver\u00e4nderte Lebensmittel (GVOs), in den USA gilt ein landesweites Kennzeichnungsgesetz erst seit 2020. <\/p>\n<p>                EU-Parlamentarier zu EU-Standards: \u201eDaran werden wir kein Jota r\u00fctteln.\u201c\u00a0\u00a0<\/p>\n<p>Die US-Regierung dr\u00e4ngt unter anderem darauf, die Gesundheitsbescheinigungen f\u00fcr die Einfuhr von Fleischprodukten aus den USA in die EU zu vereinfachen. Handelsexperte Marc Busch von der Georgetown Universit\u00e4t in Washington sagt, die EU wolle alles im Alleingang machen und ihre eigenen Richtlinien entwerfen, selbst wenn es bereits globale Standards gebe. \u201eDas ist sehr \u00e4rgerlich f\u00fcr die USA\u201c, so Busch.\u00a0\u00a0<\/p>\n<p>Der US-Handelsbeauftragte Jamieson Greer sagte im Gespr\u00e4ch mit der britischen Tageszeitung Financial Times: US-Beamte seien frustriert \u00fcber das langsame Tempo der EU bei der vereinbarten Abschaffung von Z\u00f6llen auf US-G\u00fcter und Lebensmittel. Die Europ\u00e4ische Union blockiere mit zahlreichen weiteren Auflagen den Zugang zu ihren M\u00e4rkten.\u00a0<\/p>\n<p>Der SPD-Europaabgeordnete Bernd Lange betont hingegen, dass es nicht um Handelsbarrieren gehe, sondern um die Lebensmittelsicherheit. Die EU werde ihre Standards weder beim Lebensmittel- noch beim Verbraucherschutz wegen des Drucks aus den USA \u00e4ndern. Das gelte sowohl f\u00fcr Rindfleisch &#8211; in der EU sind Wachstumshormone nicht zugelassen und auch kein geklontes Fleisch. Und das gelte f\u00fcr Schweinefleisch \u2013 bestimmte Medikamente sind in der Schweinezucht in der EU strikt verboten.\u00a0\u00a0<\/p>\n<p>Spielraum sieht EU-Parlamentarier Lange aber, wenn es darum geht, gegenseitige Zertifizierungssysteme anzuerkennen. Oder Pflanzen zuzulassen, die gentechnisch so ver\u00e4ndert werden, als w\u00fcrden sie gez\u00fcchtet. \u201eAber das muss wissenschaftlich begleitet und erforscht werden, bevor man das gr\u00fcne Licht geben kann.\u201c, sagt Lange.\u00a0<\/p>\n<p>Allerdings gibt es auch Vorurteile auf Seiten der Europ\u00e4er gegen\u00fcber US-amerikanischen Produkten, die unbegr\u00fcndet sind. US-Handelsexperte Marc Busch von der Georgetown Universit\u00e4t nennt Chlorh\u00fchnchen als Beispiel. Die gebe es in den USA gar nicht, sagt Busch. \u201eWir benutzen Essig, kein Chlor.\u201c<\/p>\n<p>Dem \u00f6ffentlich-rechtlichen US-Radiosender NPR\u00a0zufolge verwendeten weniger als f\u00fcnf Prozent der Betriebe in den USA noch Chlor. Stattdessen w\u00fcrde das H\u00fchnerfleisch mit organischen S\u00e4uren desinfiziert; oft mit einer Mischung aus Essig und Wasserstoffperoxid.<\/p>\n<p>Gleichwohl stehen Tierwohlstandards in den USA unter der Regierung Trump erheblich unter Druck. Der nationale Gesetzentwurf \u201eSave Our Bacon\u201c, \u00fcbersetzt \u201eRettet unseren Speck\u201c, vertritt die Interessen der US-Fleischbranche \u2013 und k\u00f6nnte im Falle einer Verabschiedung dazu f\u00fchren, dass insgesamt 600 Tierwohlgesetze in den USA gekippt werden. Angefangen beim Verbot des Kupierens, also des Abschneidens von Schweineschw\u00e4nzen bis hin zu Vorgaben f\u00fcr den Einsatz von Pestiziden.\u00a0\u00a0<\/p>\n<p>                Zwar gelten unterschiedliche Regeln in den einzelnen Bundesstaaten, doch Bundesrecht bricht Landesrecht, sagt Tiersch\u00fctzerin Kate Brindle von der <a title=\"Link auf: Tierschutzorganisation Humane World for Animals\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/donate.humaneworld.org\/page\/160655\/donate\/1?ea.tracking.id=ad_gg_non_core_countries_brand_hwfa&amp;utm_source=google&amp;utm_medium=cpc&amp;utm_term=humane%20world%20for%20animals&amp;en_txn10=ad_gg_cpc_22204660481_171460847421_732000192451_humane%20world%20for%20animals&amp;en_og_source=ad_gg_fndr_160655_hwfa&amp;gad_source=1&amp;gad_campaignid=22204660481&amp;gbraid=0AAAAADpGp-GZ-Df9iHx8nmRB-yo9gfmLg&amp;gclid=CjwKCAiA8vXIBhAtEiwAf3B-gwBJgkFlU8Gy_7YyHEd64h7GtYb1TqHATbbfopD2KfgtEYTB9VLwEhoCQhIQAvD_BwE\" class=\"click-tracking-paragraph\" data-tracking=\"{&quot;name&quot;:&quot;Link in Beitrag&quot;,&quot;chapter1&quot;:&quot;https:\/\/donate.humaneworld.org\/page\/160655\/donate\/1?ea.tracking.id=ad_gg_non_core_countries_brand_hwfa&amp;utm_source=google&amp;utm_medium=cpc&amp;utm_term=humane%20world%20for%20animals&amp;en_txn10=ad_gg_cpc_22204660481_171460847421_732000192451_humane%20world%20for%20animals&amp;en_og_source=ad_gg_fndr_160655_hwfa&amp;gad_source=1&amp;gad_campaignid=22204660481&amp;gbraid=0AAAAADpGp-GZ-Df9iHx8nmRB-yo9gfmLg&amp;gclid=CjwKCAiA8vXIBhAtEiwAf3B-gwBJgkFlU8Gy_7YyHEd64h7GtYb1TqHATbbfopD2KfgtEYTB9VLwEhoCQhIQAvD_BwE&quot;,&quot;chapter2&quot;:&quot;Tierschutzorganisation Humane World for Animals&quot;,&quot;chapter3&quot;:&quot;Streit ums Tierwohl - EU will sich dem Druck der US-Regierung nicht beugen&quot;,&quot;level2&quot;:1}\" rel=\"noopener\">Tierschutzorganisation Humane World for Animals<\/a>. Betroffen w\u00e4ren Bundesstaaten wie Kalifornien und Massachusetts, wo es seit sieben Jahren ein grunds\u00e4tzliches Verkaufsverbot f\u00fcr Eier von H\u00fchnern und Schweinefleisch aus der Intensivtierhaltung gilt.<\/p>\n<p>                99 Prozent der 1,7 Milliarden H\u00fchner, Schweine und Rinder werden in den USA auf engstem Raum, in sogenannter Intensivtierhaltung, gehalten. Platz ist dabei gleichbedeutend mit Kosten; die Tiere seien oft so eng untergebracht, dass sie sich nicht einmal umdrehen k\u00f6nnten, sagen Tiersch\u00fctzer. Um die ungesunden Haltungsbedingungen zu kompensieren, werden laut Peter Lehner, Jurist bei der <a title=\"Link auf: Umweltschutzorganisation Earthjustice\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/earthjustice.org\/\" class=\"click-tracking-paragraph\" data-tracking=\"{&quot;name&quot;:&quot;Link in Beitrag&quot;,&quot;chapter1&quot;:&quot;https:\/\/earthjustice.org\/&quot;,&quot;chapter2&quot;:&quot;Umweltschutzorganisation Earthjustice&quot;,&quot;chapter3&quot;:&quot;Streit ums Tierwohl - EU will sich dem Druck der US-Regierung nicht beugen&quot;,&quot;level2&quot;:1}\" rel=\"noopener\">Umweltschutzorganisation Earthjustice<\/a>, dreiviertel der medizinisch wichtigen Antibiotika in den USA in St\u00e4llen eingesetzt. Das beg\u00fcnstigt die Ausbreitung von Resistenzen gegen die Medikamente.<\/p>\n<p>                US-Tiersch\u00fctzer wie Wayne Pacelle, Chef der <a title=\"Link auf: US-Tierschutzorganisation Animal Wellness Action\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/animalwellnessaction.org\/\" class=\"click-tracking-paragraph\" data-tracking=\"{&quot;name&quot;:&quot;Link in Beitrag&quot;,&quot;chapter1&quot;:&quot;https:\/\/animalwellnessaction.org\/&quot;,&quot;chapter2&quot;:&quot;US-Tierschutzorganisation Animal Wellness Action&quot;,&quot;chapter3&quot;:&quot;Streit ums Tierwohl - EU will sich dem Druck der US-Regierung nicht beugen&quot;,&quot;level2&quot;:1}\" rel=\"noopener\">US-Tierschutzorganisation Animal Wellness Action<\/a>, wollen nicht, dass die EU ihre Standards im Zollstreit mit den USA absenkt. Denn: M\u00e4rkte, in denen die K\u00e4fig- und Kastentierhaltung in Frage gestellt w\u00fcrden, seien ein wichtiger Anreiz, um Strategien f\u00fcr die extensive Tierhaltung zu entwickeln, sagt Pacelle. \u00a0<\/p>\n<p>Bei dieser Form der Haltung steht Tieren mehr Platz zur Verf\u00fcgung, oft im Freien auf Weiden und Gr\u00fcnfl\u00e4chen. Sie erhalten auch weniger zugekauftes Futter. Allerdings sind auch die Ertr\u00e4ge pro Fl\u00e4che geringer.<\/p>\n<p>Das Vorgehen der Trump-Regierung gegen Tierwohlstandards zeigt sich auch im Kampf gegen die Vogelgrippe. \u00dcber 168 Millionen wurden bisher nach Verdacht auf Vogelrippe gekeult. Die Seuche griff auch auf Milchk\u00fche \u00fcber. In rund 70 F\u00e4llen wurden H5N1-Infektionen sogar bei Menschen best\u00e4tigt.\u00a0\u00a0<\/p>\n<p>Die Trump-Regierung ginge grundlegend falsch mit der Seuche um, kritisiert Tiersch\u00fctzerin Kate Brindle: Anstatt zu hinterfragen, ob die Haltungsbedingungen die Ausbreitung der Seuche m\u00f6glicherweise beg\u00fcnstigten, habe die US-Regierung 400 Millionen Dollar als Entsch\u00e4digung f\u00fcr die betroffenen Bauern zur\u00fcckgelegt. Dar\u00fcber hinaus h\u00e4tten die betroffenen Farmer bereits 1,3 Milliarden Dollar f\u00fcr den wirtschaftlichen Verlust der Tiere erhalten. \u00a0<\/p>\n<p>An der Haltungsform habe sich derweil nichts ver\u00e4ndert, sagt Brindle. Tausende Tiere w\u00fcrden weiterhin in engen, dreckigen St\u00e4llen ohne Tageslicht gehalten und seien Krankheiten ausgesetzt.\u00a0<\/p>\n<p>Wird die EU ihre hohen Lebensmittel-Sicherheitsstandards im Zollstreit mit den USA aufweichen? Nein, sagt EU-Parlamentarier Bernd Lange. In einem Fall gelang ihr in der Vergangenheit auch eine Art Friedensschluss mit den USA:<\/p>\n<p>So einigte sich die Europ\u00e4ische Union 2009 nach einem langj\u00e4hrigen Hormonfleischstreit mit den USA und Kanada darauf, dass sie ihre Standards beibehalten kann, den Kl\u00e4gern jedoch Zollfreiheit f\u00fcr eine begrenze Menge an hormonfreiem Premiumfleisch gew\u00e4hrte.<\/p>\n<p>Allerdings ist bislang nicht damit zu rechnen, dass sich US-Pr\u00e4sident Trump mit einer solchen L\u00f6sung erneut zufriedengeben k\u00f6nnte. Bernd Lange k\u00f6nnte sich allerdings vorstellen, den Austausch von Agrarg\u00fctern zu erleichtern, indem die EU und die USA gegenseitig bestehende Zertifizierungssysteme, also G\u00fctesiegel, anerkennen.<\/p>\n<p>tha<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"99 Prozent der 1,7 Milliarden H\u00fchner, Schweine und Rinder in den USA werden auf engstem Raum gehalten (Getty&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":588996,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3933],"tags":[331,332,548,663,158,3934,3935,77811,14952,13,141070,1256,70449,14,15,12],"class_list":{"0":"post-588995","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-eu","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-eu","11":"tag-europa","12":"tag-europaeische-union","13":"tag-europe","14":"tag-european-union","15":"tag-gentechnik","16":"tag-handelsabkommen","17":"tag-headlines","18":"tag-klonfleisch","19":"tag-kuenstliche-intelligenz","20":"tag-lebensmittelsicherheit","21":"tag-nachrichten","22":"tag-news","23":"tag-schlagzeilen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115581306473424869","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/588995","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=588995"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/588995\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/588996"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=588995"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=588995"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=588995"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}