{"id":589009,"date":"2025-11-20T09:32:17","date_gmt":"2025-11-20T09:32:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/589009\/"},"modified":"2025-11-20T09:32:17","modified_gmt":"2025-11-20T09:32:17","slug":"man-in-nuernberg-traditionsunternehmen-streicht-hunderte-jobs","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/589009\/","title":{"rendered":"MAN in N\u00fcrnberg: Traditionsunternehmen streicht Hunderte Jobs"},"content":{"rendered":"<p>Lastwagenbauer <\/p>\n<p>MAN streicht hunderte Jobs in N\u00fcrnberg<\/p>\n<p>Aktualisiert am 20.11.2025 &#8211; 10:00 UhrLesedauer: 2 Min.<\/p>\n<p><a href=\"#focus-0\" class=\"transition-colors duration-200 block text-current relative\" data-sctrack=\"FocusGalleryImage.Reference\"><img fetchpriority=\"high\" data-testid=\"Opener.Image\" style=\"--lqipURL:url('https:\/\/images.t-online.de\/2025\/11\/E9qHSzkx1VTP\/0x94:2048x1152\/fit-in\/150x0\/filters:blur(25)\/mitarbeiter-von-man-truck-bus-arbeiten-in-einer-produktionsstrasse-zu-dpa-man-baut-2300-stellen-in-deutschland-ab.jpg')\"   loading=\"eager\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/mitarbeiter-von-man-truck-bus-arbeiten-in-einer-produktionsstrasse-zu-dpa-man-baut-2300-stellen-in-d.jpeg\" alt=\"MAN\" title=\"MAN\" width=\"2048\" height=\"1152\" class=\"bg-[url:var(--lqipURL)] bg-cover bg-center flex h-full w-full max-w-full\" decoding=\"async\"\/><img style=\"--width:32;--height:32\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/nuernberg.t-online.de\/s\/paper\/_next\/static\/media\/zoom-in.f7dae02f.svg\" alt=\"Vergr\u00f6\u00dfern des Bildes\" title=\"Vergr\u00f6\u00dfern des Bildes\" class=\"block h-[calc(var(--height)_\/_16_*_1rem)] w-[calc(var(--width)_\/_16_*_1rem)] max-w-none absolute bottom-8 right-8 rounded-4 bg-snow p-8\" decoding=\"async\"\/><\/a><\/p>\n<p>Mitarbeiter von MAN Truck &amp; Bus arbeiten in einer Produktionsstra\u00dfe (Archivbild): In der N\u00fcrnberger S\u00fcdstadt liegt der \u00e4lteste Standort des Unternehmens. (Quelle: Sven Hoppe\/dpa\/dpa-bilder)<\/p>\n<p class=\"font-bold text-18 leading-17\">Der Lastwagenbauer will in Deutschland Jobs ohne K\u00fcndigungen abbauen. Davon betroffen ist auch der N\u00fcrnberger Traditionsstandort. Die IG Metall bef\u00fcrchtet Schlimmeres.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Der Lastwagen- und Bushersteller MAN will in Deutschland rund 2.300 Stellen abbauen. Das soll \u00fcber 10 Jahre hinweg und &#8222;absolut sozialvertr\u00e4glich&#8220; passieren, wie ein Sprecher sagte. K\u00fcndigungen sind nicht geplant. In N\u00fcrnberg, dem \u00e4ltesten Standort des Unternehmens, sollen 400 Stellen wegfallen, am Hauptstandort M\u00fcnchen 1.300 Jobs und in Salzgitter 600.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">MAN m\u00fcsse sich dem &#8222;anhaltend schw\u00e4chelnden Truck-Markt in Deutschland anpassen und seine Kostenposition weiter verbessern&#8220;, begr\u00fcndet MAN den Schritt. Belastend seien hohe Strom- und Arbeitskosten und der steigende Druck der asiatischen Konkurrenz. Das schlage sich auch auf die Rendite nieder. &#8222;Wir gehen jetzt in eine Hochinvestitionsphase und m\u00fcssen anhaltend Gewinne erwirtschaften, um unser Produktportfolio auszuweiten&#8220;, sagte der Sprecher. Bei den Nutzfahrzeugherstellern in Europa fange die Transformation mit elektrischen Trucks gerade erst an.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Durch den Abbau fielen zudem weniger Stellen weg, als Mitarbeiter in Rente gingen, hei\u00dft es von MAN. Man werde also auch weiterhin Menschen einstellen und bleibe ein heimischer Nutzfahrzeughersteller, mit dann rund 13.000 Mitarbeitern, sagte ein Sprecher. &#8222;Alle unsere Produktionsstandorte in M\u00fcnchen, N\u00fcrnberg, Salzgitter und Wittlich sollen erhalten bleiben.&#8220; Dort werde man \u00fcber die n\u00e4chsten f\u00fcnf Jahre eine Milliarde Euro investieren.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">IG Metall und Betriebsrat kritisieren die Pl\u00e4ne von MAN scharf \u2013 darin seien Verlagerungen von Produktion nach Polen enthalten. Diese gef\u00e4hrdeten &#8222;auf lange Sicht die Existenz des M\u00fcnchner Stammwerks&#8220;, sagt Sybille Wankel von der IG Metall. Die Herzst\u00fccke der Lkw-Produktion wanderten nach Polen, bef\u00fcrchtet sie. &#8222;Wenn k\u00fcnftig alle Teile f\u00fcr einen Lkw in Polen gefertigt und von dort nur f\u00fcr die Montage nach M\u00fcnchen transportiert werden, liegt auf der Hand, dass irgendwann auch die Montage in M\u00fcnchen zur Disposition steht.&#8220;<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Die Gesamtbetriebsratsvorsitzende Karina Schnur wirft MAN zudem mangelnde ernsthafte Verhandlungsbereitschaft \u00fcber Alternativen vor. &#8222;Ich bin entsetzt \u00fcber das Verhalten des Unternehmens. Das Management war zu keinem Zeitpunkt bereit, ernsthaft \u00fcber Alternativen zu den Verlagerungspl\u00e4nen zu diskutieren. Das ist ein Schlag ins Gesicht der Menschen, die sich hier in M\u00fcnchen f\u00fcr ihre MAN tagt\u00e4glich mit voller Kraft einsetzen.&#8220;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Lastwagenbauer MAN streicht hunderte Jobs in N\u00fcrnberg Aktualisiert am 20.11.2025 &#8211; 10:00 UhrLesedauer: 2 Min. 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