{"id":589294,"date":"2025-11-20T12:18:14","date_gmt":"2025-11-20T12:18:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/589294\/"},"modified":"2025-11-20T12:18:14","modified_gmt":"2025-11-20T12:18:14","slug":"weltpankreaskrebstag-studie-erzielt-fortschritte-fuer-betroffene-forschungsbedarf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/589294\/","title":{"rendered":"Weltpankreaskrebstag: Studie erzielt Fortschritte f\u00fcr Betroffene &#8211; Forschungsbedarf &#8230;"},"content":{"rendered":"<p class=\"date\">20.11.2025 \u2013 12:43<\/p>\n<p class=\"customer\">\n                        <a class=\"story-customer\" title=\"weiter zum newsroom von Deutsche Krebshilfe\" href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/nr\/116010\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Deutsche Krebshilfe<\/a>\n                    <\/p>\n<p><a data-category=\"citylink-story-view\" data-action=\"click\" data-label=\"Citylink in Meldungsansicht\" class=\"story-city event-trigger\" href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/regional\/Bonn%252FErlangen\" title=\"News aus Bonn\/Erlangen \" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Bonn\/Erlangen<\/a> (ots)<\/p>\n<p> Am 20. November ist Weltpankreaskrebstag. Mit \u00fcber 20.000 Neuerkrankungen pro Jahr ist Pankreas- oder auch Bauchspeicheldr\u00fcsenkrebs die sechsth\u00e4ufigste Krebsart in Deutschland. Gleichzeitig ist es eine Erkrankung mit einer nach wie vor sehr schlechten Prognose. In einer klinischen Studie unter der Leitung des Universit\u00e4tsklinikums Erlangen konnten Forschende zeigen, wie das Langzeit\u00fcberleben f\u00fcr bestimmte Bauchspeicheldr\u00fcsenkrebspatientinnen und -patienten verbessert werden kann. Die Studie wurde von der Deutschen Krebshilfe mit 1,9 Millionen Euro gef\u00f6rdert. Die Stiftung hat zudem ein F\u00f6rderprogramm eingerichtet, um eine Forschungsallianz zur Bek\u00e4mpfung von Bauchspeicheldr\u00fcsenkrebs aufzubauen. Ziel ist es, die Behandlungsm\u00f6glichkeiten f\u00fcr Betroffene zu verbessern. <\/p>\n<p><b>Pankreaskarzinom: Bislang niedrige \u00dcberlebensrate<\/b><\/p>\n<p> Ein Grund f\u00fcr die niedrige \u00dcberlebensrate von Patientinnen und Patienten mit Bauchspeicheldr\u00fcsenkrebs ist, dass die Diagnose h\u00e4ufig erst in einem sp\u00e4ten Stadium erfolgt. Wird der Tumor fr\u00fch entdeckt, kann er vollst\u00e4ndig operativ entfernt werden. Bei fortgeschrittenen Tumoren verhindert aber oft ein ausgedehnter Kontakt zu lebenswichtigen Blutgef\u00e4\u00dfen eine Operation. &#8222;Durch vorangestellte andere Therapien konnte bisher in sehr wenigen F\u00e4llen doch noch eine Operation gelingen. Es war aber nicht bekannt, wie die Behandlungen optimal kombiniert werden k\u00f6nnen, um den Betroffenen ein l\u00e4ngeres \u00dcberleben durch eine nachfolgende Operation zu erm\u00f6glichen&#8220;, so Studienleiter Professor Rainer Fietkau von der Strahlenklinik am Universit\u00e4tsklinikum Erlangen. &#8222;Das herauszufinden, war das Ziel unserer CONKO-007-Studie.&#8220; <\/p>\n<p><b>Auswirkung von Therapiekombinationen<\/b><\/p>\n<p> An der Studie nahmen an 54 Krebszentren \u00fcber einen Zeitraum von zehn Jahren 525 Bauchspeicheldr\u00fcsenkrebspatientinnen und -patienten teil. Voraussetzung f\u00fcr die Aufnahme in die Studie: Der Tumor war so weit fortgeschritten, dass er als inoperabel galt, hatte aber keine Metastasen gebildet. Alle Patienten erhielten zun\u00e4chst eine Chemotherapie. Wuchs der Tumor in dieser Zeit nicht weiter, wurden sie in zwei Gruppen aufgeteilt. Eine Gruppe erhielt weiterhin die Chemotherapie, die andere Gruppe behandelten die \u00c4rzte mit einer sogenannten Radiochemotherapie. Dabei wird die Chemotherapie mit einer Strahlentherapie kombiniert. Nach Abschluss der Therapien pr\u00fcften die \u00c4rzte, ob der Tumor so weit geschrumpft war, dass eine Operation in Frage kam. <\/p>\n<p><b>Tumorentfernung h\u00e4ufiger m\u00f6glich<\/b><\/p>\n<p> Bei 36 Prozent der Studienteilnehmern aus beiden Behandlungsgruppen bildete sich der Tumor durch die vorangestellten Therapien so weit zur\u00fcck, dass er operabel wurde, was die Prognose dieser Patienten verbesserte. Dabei erh\u00f6hte die zus\u00e4tzliche Radiochemotherapie die Chance, dass die \u00c4rzte bei der Operation den kompletten Tumor entfernen konnten. Die Studie konnte zeigen, dass die zus\u00e4tzliche Therapie einen positiven Einfluss auf das Langzeit\u00fcberleben hat. Die 5-Jahres-\u00dcberlebensrate war f\u00fcr alle Patienten, die in die Studie aufgenommen wurden, nach der Radiochemotherapie mit 10 Prozent deutlich h\u00f6her als nach alleiniger Chemotherapie mit 3,8 Prozent. <\/p>\n<p><b>Mit Forschung Therapien verbessern<\/b><\/p>\n<p> &#8222;Die CONKO-007-Studie hat gezeigt, wie die \u00dcberlebenszeit von Patientinnen und Patienten mit fortgeschrittenem Bauchspeicheldr\u00fcsenkrebs verbessert werden kann. Gerade f\u00fcr diese gef\u00e4hrliche Krebsart, die oft erst sp\u00e4t diagnostiziert wird, ist das ein Fortschritt&#8220;, so Gerd Nettekoven, Vorstand der Deutschen Krebshilfe. &#8222;Dennoch haben wir bei der Versorgung von Bauchspeicheldr\u00fcsenkrebspatientinnen und -patienten noch einen weiten Weg vor uns: Die Heilungschancen liegen nach wie vor weit hinter denen anderer Krebsarten zur\u00fcck.&#8220; Im vergangenen Jahr hat die Deutsche Krebshilfe daher die &#8222;Deutsche Allianz Pankreaskarzinom&#8220; als besonderes F\u00f6rderprogramm initiiert. In dieser interdisziplin\u00e4ren Forschungsallianz sollen zuk\u00fcnftig Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem In- und Ausland gemeinsam Forschungsstrategien entwickeln und umsetzen. Das Ziel ist, Antworten auf die bislang ungel\u00f6sten Fragen in der Therapie von Bauchspeicheldr\u00fcsenkrebs zu finden. F\u00fcr dieses Programm hat die Deutsche Krebshilfe 40 Millionen Euro f\u00fcr einen F\u00f6rderzeitraum von f\u00fcnf Jahren bereitgestellt. Die gef\u00f6rderten Projekte werden voraussichtlich im Rahmen des Deutschen Krebskongress im Februar 2026 bekannt gegeben. <\/p>\n<p> Interviewpartner auf Anfrage! <\/p>\n<p class=\"contact-headline\">Pressekontakt:<\/p>\n<p class=\"contact-text\">Deutsche Krebshilfe<br \/>Pressestelle<br \/>Buschstr. 32<br \/>53113 Bonn<br \/>Telefon: 02 28\/7 29 90-96<br \/>E-Mail: <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/116010\/mailto: presse@krebshilfe.de\" class=\"uri-mailto\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"> presse@krebshilfe.de<\/a><br \/>Internet: <a target=\"_blank\" class=\"uri-ext outbound\" rel=\"noopener\" href=\"https:\/\/www.krebshilfe.de\">www.krebshilfe.de<\/a><\/p>\n<p class=\"originator\">Original-Content von: Deutsche Krebshilfe, \u00fcbermittelt durch news aktuell<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"20.11.2025 \u2013 12:43 Deutsche Krebshilfe Bonn\/Erlangen (ots) Am 20. November ist Weltpankreaskrebstag. 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