{"id":589307,"date":"2025-11-20T12:30:15","date_gmt":"2025-11-20T12:30:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/589307\/"},"modified":"2025-11-20T12:30:15","modified_gmt":"2025-11-20T12:30:15","slug":"warum-ginkgobaeume-in-dresden-fuer-aerger-sorgen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/589307\/","title":{"rendered":"Warum Ginkgob\u00e4ume in Dresden f\u00fcr \u00c4rger sorgen"},"content":{"rendered":"<p class=\"bold\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\tViele Ger\u00fcche pr\u00e4gen den Herbst: Laub, Regen und erste Holzkamine etwa. In Dresden stinkt es mancherorts heftig nach Erbrochenem.\t\t\t\t<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\tDresden.<\/p>\n<p>Es ist Herbst. Und w\u00e4hrend viele \u2013 wenn das Schmuddelwetter eine Pause einlegt \u2013 auch dieser Jahreszeit seine sch\u00f6nen Seiten abgewinnen k\u00f6nnen, tun sich einige Dresdner gerade schwer. Denn jetzt zieht wieder ein Geruch nach Erbrochenem durch manche Stra\u00dfen.<\/p>\n<p>Doch der Gestank liegt mitnichten an Partyg\u00e4ngern, die sich vor der Haust\u00fcr nochmal alles durch den Kopf gehen lie\u00dfen. Schuld sind zahlreiche Ginkgob\u00e4ume in der Stadt.<\/p>\n<p>Nach Angaben der \u201eS\u00e4chsischen Zeitung\u201c gibt es davon rund 580 St\u00fcck in Dresden. Davon sorgen 191 f\u00fcr den penetranten Kotze-Geruch. Warum nur die und der Rest nicht? Es handelt sich dabei um weibliche Pflanzen. Nur die bilden Fr\u00fcchte. Und die Fr\u00fcchte dieser B\u00e4ume verleihen der Elbestadt jetzt in Teilen ein spezielles Aroma. Besonders betroffen: Hans-Sachs-, Bach- und Franklinstra\u00dfe.<\/p>\n<p>\tGeschlecht erst sp\u00e4t feststellbar<\/p>\n<p>Da fragt sich so mancher: Kann man denn nicht einfach fr\u00fchzeitig erkennen, welche B\u00e4ume m\u00e4nnlich und welche weiblich sind und entsprechend nur m\u00e4nnliche pflanzen?<\/p>\n<p>Nein. Ob man es mit einem harmlosen m\u00e4nnlichen Ginkgo oder der geruchsintensiven weiblichen Variante zu tun hat, steht leider erst sehr sp\u00e4t fest: Erst nach 20 bis 30 Jahren setzt die F\u00e4higkeit der Ginkgos ein, Fr\u00fcchte zu bilden, l\u00e4sst die Universit\u00e4t M\u00fcnster wissen. Und dann wei\u00df man auch erst, wer zu den Stinkern geh\u00f6rt.<\/p>\n<p>Bliebe noch die Kettens\u00e4ge. Schon seit Jahren sorgen Ginkgos wegen ihres Gestanks f\u00fcr dicke Luft in deutschen St\u00e4dten. Ob Essen, Magdeburg, Leipzig oder Berlin \u2013 quer durch die Republik gab es bereits Unmut. Etwa in Bonn oder Aachen wurden die Stinker gef\u00e4llt.<\/p>\n<p>\tDresdner B\u00e4ume werden nicht gef\u00e4llt<\/p>\n<p>Doch die S\u00e4ge m\u00fcssen die Dresdner Exemplare nicht f\u00fcrchten. \u201eGinkgob\u00e4ume gelten als Klimab\u00e4ume\u201c, so ein Sprecher der Stadt gegen\u00fcber der Zeitung. Besonders hitzetolerant seien sie und widerstandsf\u00e4hig gegen\u00fcber Trockenheit.<\/p>\n<p>Wie die Uni M\u00fcnster zu berichten wei\u00df, ist der Ginkgo zudem \u201ein hohem Ma\u00dfe resistent gegen\u00fcber Pilz-, Bakterien- und Virusbefall. Bez\u00fcglich Insekten ist er einer der am wenigsten anf\u00e4lligsten B\u00e4ume \u00fcberhaupt. Auch Luftschadstoffe k\u00f6nnen ihm keinen gro\u00dfen Schaden zuf\u00fcgen.\u201c<\/p>\n<p>Nur mit dem Geruch nach Erbrochenem geht er Anwohnern geh\u00f6rig auf den Keks. F\u00fcr die will man in der Elbestadt nun ein wenig Abhilfe schaffen. In den kommenden zwei Wochen sollen die Stinkefr\u00fcchte geerntet und entsorgt werden.<\/p>\n<p>Ohne Fr\u00fcchte d\u00fcrfte die Luft in Dresden deutlich weniger dick sein \u2013 bis zum n\u00e4chsten Herbst. (phy)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Viele Ger\u00fcche pr\u00e4gen den Herbst: Laub, Regen und erste Holzkamine etwa. 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