{"id":589547,"date":"2025-11-20T14:54:12","date_gmt":"2025-11-20T14:54:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/589547\/"},"modified":"2025-11-20T14:54:12","modified_gmt":"2025-11-20T14:54:12","slug":"oberbuergermeister-fuchs-im-dialog-mit-friedensschuelern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/589547\/","title":{"rendered":"Oberb\u00fcrgermeister Fuchs im Dialog mit Friedenssch\u00fclern"},"content":{"rendered":"<p>20.11.2025, 15:36 Uhr, Stadtdekanat M\u00fcnster&#13;\n<\/p>\n<p>Wenn 150 junge Menschen gemeinsam \u00fcberlegen, wie M\u00fcnster in Zukunft aussehen soll, dann wird es kommunikativ und kreativ \u2013 und vor allem zukunftsweisend. Genau das passierte am 20. November, dem Internationalen Tag der Kinderrechte, an der Friedensschule in M\u00fcnster. Der neue Oberb\u00fcrgermeister Tilman Fuchs war nur 20 Tage nach seinem Dienstbeginn zu Gast in der bisch\u00f6flichen Gesamtschule und h\u00f6rte zu, was die Generation von morgen bewegen will. Die Veranstaltung fand in Kooperation mit UNICEF statt \u2013 an dem Datum, an dem vor 35 Jahren die UN-Kinderrechtskonvention verabschiedet wurde.<\/p>\n<p>Oberb\u00fcrgermeister Tilman Fuchs zu Gast in der Friedensschule<\/p>\n<p>Bereits vor einigen Wochen hatte die UNICEF-Hochschulgruppe M\u00fcnster Workshops an der Friedensschule durchgef\u00fchrt. Unter dem Motto \u201eListen to the Future\u201c entwickelten Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler Visionen zu Mobilit\u00e4t, Integration und Sport. Nun stellten Valentin, Jakob sowie Emma und Rodrigo ihre Ergebnisse vor \u2013 und forderten den Oberb\u00fcrgermeister heraus.<\/p>\n<p>Valentin kritisierte M\u00fcnsters zentrales Busliniensystem. Seine Vision: Ein Nahverkehr, der flexibel, dezentral und jugendfreundlich ist. Fuchs zeigte sich offen: \u201eDie, die ihn gestalten, denken eher an Menschen, die nicht mehr mobil sind. Wir m\u00fcssen zusammen mit jungen Menschen auf diesen Plan schauen. Das nehme ich als Anregung mit.\u201c<\/p>\n<p>Jakob w\u00fcnscht sich eine Sportstadt, die jedem offensteht: bessere Zug\u00e4nge zu Sporthallen, auch an Wochenenden und Feiertagen, ein Erlebnisbad und finanzielle Unterst\u00fctzung f\u00fcr einkommensschwache Familien. Fuchs: \u201eDie Sporthallen sind \u00fcberbucht. Wir m\u00fcssen neue bauen und gleichzeitig pr\u00fcfen, wie wir bestehende Hallen l\u00e4nger \u00f6ffnen k\u00f6nnen.\u201c F\u00f6rderprogramme gebe es bereits. \u201eWir m\u00fcssen diese sichtbarer machen\u201c, betonte der Oberb\u00fcrgermeister. Eine zentrale Informationsstelle k\u00f6nne k\u00fcnftig helfen.<\/p>\n<p>In der Fragerunde r\u00fcckte die Klimafolgenanpassung in den Fokus: Wie bleibt M\u00fcnster trotz hei\u00dfer Sommer lebenswert, wollte Johanna wissen. \u201eWir m\u00fcssen Fl\u00e4chen entsiegeln\u201c, erkl\u00e4rte Fuchs. \u201eDas Modell \u201aSchwammstadt\u2018 bedeutet: Wir wollen Regenwasser lokal speichern, anstatt es direkt in die Kanalisation abzuleiten.\u201c Auch mehr B\u00e4ume und Schattenr\u00e4ume sollen die Innenstadt k\u00fcnftig zu einem angenehmeren Ort machen.<\/p>\n<p>Auch die finanzielle Lage der Stadt wurde kritisch hinterfragt. Eine Sch\u00fclerin sprach die hohe Verschuldung an: \u201eWir sind die Generation, die das zur\u00fcckzahlen muss.\u201c Fuchs best\u00e4tigte die Herausforderung: \u201eM\u00fcnster ist verschuldet. Aber wir sind noch handlungsf\u00e4hig und wollen das unbedingt bleiben.\u201c Seine Priorit\u00e4ten als Oberb\u00fcrgermeister f\u00fcr die kommenden Jahre: Bildung, Klimaschutz und Klimafolgenanpassung, Wohnen und Mobilit\u00e4t.<\/p>\n<p>Ann-Christin Ladermann<br \/>\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"20.11.2025, 15:36 Uhr, Stadtdekanat M\u00fcnster&#13; Wenn 150 junge Menschen gemeinsam \u00fcberlegen, wie M\u00fcnster in Zukunft aussehen soll, dann&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":589548,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1843],"tags":[3364,29,30,8970,18186,1209],"class_list":{"0":"post-589547","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-muenster","8":"tag-de","9":"tag-deutschland","10":"tag-germany","11":"tag-muenster","12":"tag-news-detail","13":"tag-nordrhein-westfalen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115582603433834353","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/589547","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=589547"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/589547\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/589548"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=589547"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=589547"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=589547"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}