{"id":589569,"date":"2025-11-20T15:07:11","date_gmt":"2025-11-20T15:07:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/589569\/"},"modified":"2025-11-20T15:07:11","modified_gmt":"2025-11-20T15:07:11","slug":"steuer-fuer-china-pakete-frankreich-greift-gegen-shein-durch-geld","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/589569\/","title":{"rendered":"Steuer f\u00fcr China-Pakete: Frankreich greift gegen Shein durch | Geld"},"content":{"rendered":"<p><a class=\"skip-content skip-content--link\" href=\"#in-content-skip-link-target-v-0-0\">TTS-Player \u00fcberspringen\u21b5<\/a><a id=\"in-content-skip-link-target-v-0-0\" class=\"skip-content--target-link-hidden skip-content skip-content--target-link\" href=\"#in-content-skip-link-target-v-0-0\">Artikel weiterlesen<\/a><\/p>\n<p>Paris \u2013 <b>Jetzt wird es ernst f\u00fcr den chinesischen Online-Modegiganten Shein. Frankreich zieht die Daumenschrauben an: mit einer neuen Steuer, Ermittlungen der Justiz und Klagen franz\u00f6sischer Marken.<\/b><\/p>\n<p>Das franz\u00f6sische Parlament hat in der Nacht zu Donnerstag eine Abgabe auf Kleinsendungen aus Nicht-EU-L\u00e4ndern beschlossen. Jede Bestellung unter 150 Euro wird k\u00fcnftig mit zwei Euro Extra-Steuer belegt. Die Ma\u00dfnahme trifft neben Shein auch die chinesischen Onlinem\u00e4rkte Temu und AliExpress. Nach Angaben der franz\u00f6sischen Haushaltsministerin Am\u00e9lie de Montchalin (40) soll die Ma\u00dfnahme 500 Millionen Euro pro Jahr einbringen.<\/p>\n<p>Ermittlungen wegen Kinderpornografie<\/p>\n<p>Die franz\u00f6sische Justiz ermittelt gegen Shein, weil auf der Plattform Sexpuppen mit kindlichem Aussehen entdeckt wurden. Der Verdacht lautet auf Verbreitung kinderpornografischen Materials. In diesem Jahr verh\u00e4ngte Frankreich gegen Shein bereits Geldstrafen von rund 200 Millionen Euro.<\/p>\n<p>Aber damit nicht genug. Rund einhundert franz\u00f6sische Modemarken, darunter Monoprix und Promod, fordern Schadensersatz in dreistelliger Millionenh\u00f6he, so der Anwalt C\u00e9dric Dubucq. Ihr Vorwurf: unlauterer Wettbewerb und Missachtung franz\u00f6sischer Vorschriften. Shein \u00fcberflute den Markt mit synthetischer Billigware, die unter zweifelhaften Bedingungen produziert werde. Shein wies die Vorw\u00fcrfe zur\u00fcck. \u201eEs ist bedauerlich, dass diese Akteure den gerichtlichen Konflikt einem konstruktiven Dialog vorziehen\u201c, sagte ein Shein-Sprecher. Es handle sich vielmehr um einen Boykottaufruf. <\/p>\n<p>Mehr zum ThemaAuch die EU greift durch<\/p>\n<p>Bis zu 34 Millionen Franz\u00f6sinnen und Franzosen kaufen regelm\u00e4\u00dfig bei Shein ein. Erst vor wenigen Wochen hatte der Konzern seinen ersten Laden in Paris er\u00f6ffnet. Weitere Standorte waren geplant, die Expansion ist nun auf unbestimmte Zeit gestoppt. Die EU-Kommission will Z\u00f6lle auf Kleinsendungen schon 2026 einf\u00fchren, zwei Jahre fr\u00fcher als geplant. Im vergangenen Jahr kamen 4,6 Milliarden solcher Pakete in die EU, 91 Prozent davon aus China.<\/p>\n<p>Zus\u00e4tzlichen \u00c4rger bekam Shein zuletzt auch von Greenpeace: Die Umweltsch\u00fctzer fanden in einer Stichprobe gef\u00e4hrliche Chemikalien in Shein-Kleidung, teils mit \u201eextremen\u201c \u00dcberschreitungen der EU-Grenzwerte. Shein erkl\u00e4rte, man nehme die Ergebnisse ernst und werde die betroffenen Artikel vorsorglich aus dem Verkauf nehmen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"TTS-Player \u00fcberspringen\u21b5Artikel weiterlesen Paris \u2013 Jetzt wird es ernst f\u00fcr den chinesischen Online-Modegiganten Shein. 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