{"id":589662,"date":"2025-11-20T16:01:17","date_gmt":"2025-11-20T16:01:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/589662\/"},"modified":"2025-11-20T16:01:17","modified_gmt":"2025-11-20T16:01:17","slug":"mehr-als-ein-fuenftel-aller-autos-fallen-beim-tuev-durch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/589662\/","title":{"rendered":"Mehr als ein F\u00fcnftel aller Autos fallen beim T\u00dcV durch"},"content":{"rendered":"<p>            <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"ts-image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/tuev-112.jpg\" alt=\"Ein Sachverst\u00e4ndiger vom T\u00fcv Nord \u00fcberpr\u00fcft bei der Hauptuntersuchung einen PKW.\" title=\"Ein Sachverst\u00e4ndiger vom T\u00fcv Nord \u00fcberpr\u00fcft bei der Hauptuntersuchung einen PKW. | picture alliance\/dpa\"\/><\/p>\n<p class=\"metatextline\">Stand: 20.11.2025 14:55 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Erneut sind mehr Autos beim T\u00dcV durchgefallen &#8211; auch weil der Bestand in Deutschland immer \u00e4lter wird. Auff\u00e4llig ist auch die wachsende Zahl von elektrischen Fahrzeugen. Diese werden derweil immer g\u00fcnstiger.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Mehr als jedes f\u00fcnfte Auto ist zuletzt wegen erheblicher oder sogar gef\u00e4hrlicher M\u00e4ngel bei der Hauptuntersuchung durchgefallen. Die Quote der Fahrzeuge, die erneut vorgef\u00fchrt werden mussten, lag mit 21,5 Prozent so hoch wie zuletzt im Jahr 2020, wie der T\u00dcV-Verband <a href=\"https:\/\/www.tuev-verband.de\/pressemitteilungen\/tuev-report-2026\" title=\"T\u00dcV-Report 2026: M\u00e4ngelquoten steigen zum vierten Mal in Folge\" class=\"textlink--extern js-link-dialog\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\" data-type=\"external\">in seinem diesj\u00e4hrigen Report mitteilte<\/a>.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Bei erheblichen M\u00e4ngeln muss der Schaden innerhalb von vier Wochen repariert werden, bei gef\u00e4hrlichen unverz\u00fcglich. Dann ist nur noch die Fahrt in die Werkstatt erlaubt. Die Zahlen beziehen sich auf die Ergebnisse von etwa 9,5 Millionen Hauptuntersuchungen zwischen Juli 2024 und Juni 2025.<\/p>\n<p>    Fahrzeuge werden immer \u00e4lter<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Mit 66,1 Prozent waren dem T\u00dcV zufolge in diesem Zeitraum rund zwei Drittel der untersuchten Fahrzeuge m\u00e4ngelfrei. Seit 2022 ist diese Quote immer weiter zur\u00fcckgegangen. Damals waren noch knapp 73 Prozent der Pkw ohne M\u00e4ngel. &#8222;Der Trend bei der technischen Fahrzeugsicherheit ist eindeutig negativ&#8220;, teilte Verbands-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Joachim B\u00fchler mit. Ein zentraler Grund k\u00f6nnte dabei das zunehmende Alter der Fahrzeuge sein.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Das Durchschnittsalter des Pkw-Bestands in Deutschland hat sich seit dem Jahr 2000 nach Daten des Kraftfahrt-Bundesamts zufolge von damals 6,9 Jahre auf zuletzt 10,6 Jahre immer weiter erh\u00f6ht. Mehr als jedes vierte Auto in Deutschland ist \u00e4lter als 15 Jahre. Nur knapp 52 Prozent aller Pkw sind demnach j\u00fcnger als zehn Jahre. &#8222;In der Gesamtschau macht die Alterung des Fahrzeugbestands technische Fortschritte bei der Sicherheit zunichte&#8220;, betonte B\u00fchler.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">So nimmt der Anteil der Autos mit erheblichen M\u00e4ngeln mit jedem Jahr zu, wie der T\u00dcV NORD berichtete. Bei drei Jahre alten Pkw liege der Anteil bei rund sechs Prozent, bei zehn Jahre alten Fahrzeugen bereits bei 23 Prozent, bei \u00fcber zw\u00f6lf Jahre alten sogar bei rund 28 Prozent. Dabei handele es sich oft um sicherheitsrelevante Defekte &#8211; vor allem an Bremsen, Achsaufh\u00e4ngung oder Beleuchtung. Ursachen seien Materialerm\u00fcdung, verschlissene Bauteile, elektronische Alterung und eine sinkende Wartungsbereitschaft der Halter.<\/p>\n<p>    Immer mehr E-Autos bei der Hauptuntersuchung<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Knapp jede f\u00fcnfte\u00a0Auto-Neuzulassung\u00a0<a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/konjunktur\/e-auto-zulassungen-102.html\" title=\"Fast jede f\u00fcnfte Neuzulassung in Deutschland ist ein E-Auto\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">ist mittlerweile ein E-Auto<\/a>. Das zeigt sich dem T\u00dcV S\u00dcD zufolge auch in der Statistik, da mittlerweile eine statistisch relevante Zahl bei der Hauptuntersuchung landet. Insgesamt 18 E-Modelle sind 2026 auf den M\u00e4ngellisten dabei. Das Ergebnis: In Sachen Wartung und Haltbarkeit stehen sie den Verbrennern laut Verband in Nichts nach.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Modelle wie der Mini Cooper SE, Fiat 500E und der BMW i3 geh\u00f6ren demnach zu den Top 25 der zuverl\u00e4ssigsten Fahrzeuge. Der Gesamtsieger Mazda 2 f\u00e4hrt allerdings hybrid. Je nach Fahrzeugtyp schnitten sie zudem sehr unterschiedlich ab. Auff\u00e4llig seien bestimmte antriebstypische M\u00e4ngel, etwa dass die Achsaufh\u00e4ngungen unter dem hohen Gewicht der Batterie litten.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Auch w\u00fcrden die Bremsen aufgrund eines Mechanismus zur R\u00fcckgewinnung von Energie seltener genutzt. Das k\u00f6nne zu M\u00e4ngeln an den Bremsscheiben f\u00fchren, und es bestehe die Gefahr, dass die Bremswirkung nachlasse, hie\u00df es. Schlusslicht der diesj\u00e4hrigen Auswertung ist das Tesla Model Y, das im Altersklassenvergleich die h\u00f6chste M\u00e4ngelquote aufweist.<\/p>\n<p>    E-Autos mittlerweile zum kleinen Preis verf\u00fcgbar<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Der ADAC hat indes im bislang gr\u00f6\u00dften Test zu Elektroautos sechs elektrische Kleinwagen verglichen. Demnach gibt es inzwischen sieben E-Autos unter 25.000 Euro &#8211; ein deutscher Hersteller ist nicht dabei. Das g\u00fcnstigste, der Dacia Spring, startet sogar bei unter 17.000 Euro. Zum Vergleich: Vor zwei Jahren gab es gerade einmal drei E-Autos unter 30.000 Euro. Auch eine Studie zeigte k\u00fcrzlich, dass Elektroautos <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/verbraucher\/elektroautos-verbrenner-preisvergleich-100.html\" title=\"Elektroautos kaum noch teurer als Modelle mit Verbrennungsmotor\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">kaum noch mehr kosten als Verbrenner<\/a>.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">&#8222;Elektrische Kleinwagen haben sich in den vergangenen Jahren enorm verbessert und werden immer alltagstauglicher&#8220;, hei\u00dft es vom ADAC. Dies zeige sich auch am Preisniveau, das tendenziell gleichbleibend oder bei vielen Modellen zuletzt sogar r\u00fcckl\u00e4ufig ist. Bei einem geringeren Preis m\u00fcssen Verbraucherinnen und Verbraucher allerdings Abstriche bei Komfort, Platz und der Reichweite machen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">So landete der Dacia Spring auf dem letzten Rang lande wegen seiner geringen Reichweite von weniger als 200 Kilometern, so die Tester. Sie bem\u00e4ngelten zudem Ladeleistung, Fahreigenschaften und das Sicherheitsniveau. Testsieger wurde der Hyundai Inster mit einer Reichweite je Ladung von 290 Kilometern und mehr Ausstattung. Er ist mit einem Listenpreis ab 24.000 Euro aber auch etwas teurer.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Mit Informationen von Till B\u00fccker, ARD-Finanzredaktion<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 20.11.2025 14:55 Uhr Erneut sind mehr Autos beim T\u00dcV durchgefallen &#8211; auch weil der Bestand in Deutschland&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":589663,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[134],"tags":[3985,175,170,169,29,30,171,174,66787,12786,173,172],"class_list":{"0":"post-589662","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-unternehmen-maerkte","8":"tag-autos","9":"tag-business","10":"tag-companies","11":"tag-companies-markets","12":"tag-deutschland","13":"tag-germany","14":"tag-markets","15":"tag-maerkte","16":"tag-reparaturen","17":"tag-tuev","18":"tag-unternehmen","19":"tag-unternehmen-maerkte"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115582867651249397","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/589662","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=589662"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/589662\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/589663"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=589662"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=589662"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=589662"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}