{"id":589673,"date":"2025-11-20T16:07:23","date_gmt":"2025-11-20T16:07:23","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/589673\/"},"modified":"2025-11-20T16:07:23","modified_gmt":"2025-11-20T16:07:23","slug":"unterwasserdrohne-in-der-ostsee-tests-fuer-maritime-sicherheit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/589673\/","title":{"rendered":"Unterwasserdrohne in der Ostsee: Tests f\u00fcr maritime Sicherheit"},"content":{"rendered":"<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/drohne-298.webp\" alt=\"Die Greyshark-Drohne wird mittels eines Treckers abtransportiert.\" title=\"Die Greyshark-Drohne wird mittels eines Treckers abtransportiert. | NDR, Tobias Gellert\" class=\"responsive\"\/><\/p>\n<p>AUDIO: Neues Technologiezentrum f\u00fcr autonome Unterwasserfahrzeuge in Kiel (1 Min)<\/p>\n<p>\n            Stand: 20.11.2025 16:22 Uhr<\/p>\n<p class=\"preface\">Ein neues Technologiezentrum f\u00fcr autonome Unterwasserfahrzeuge in Kiel soll Forschung, Industrie und Sicherheit miteinander vernetzen. Erstes Projekt ist die Unterwasserdrohne &#8222;Greyshark&#8220;, die in der Eckernf\u00f6rder Bucht getestet wird. <\/p>\n<p class=\"textauthor\">von John von Bismarck<\/p>\n<p class=\"\">Die maritime R\u00fcstungsindustrie findet immer mehr Gefallen am Standort <a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/nachrichten\/schleswig-holstein\/Kiel-Aktuelle-Nachrichten-News-und-Videos,kiel7262.html\" title=\"Kiel - Aktuelle Nachrichten und Videos\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Kiel<\/a>. Nach dem kanadischen Nautik-Spezialisten OSI hat sich jetzt auch das Bremer Unternehmen Euroatlas in der Landeshauptstadt angesiedelt. Ein neues Technologiezentrum der Firma am Martensdamm soll Wissenschaft, Industrie und Verteidigung enger miteinander vernetzen.<\/p>\n<p>    Unterwasserdrohne &#8222;Greyshark&#8220; wird in der Ostsee getestet<\/p>\n<p class=\"\">Die Bedingungen daf\u00fcr in Kiel seien perfekt, so Markus Beer von Euroatlas. Untergekommen ist das Technologiezentrum auf einer Etage im ehemaligen HSH Nordbank-Geb\u00e4ude. Allerdings ist es laut Beer noch etwas leer und die Suche nach Verst\u00e4rkung laufe daher. W\u00e4hrenddessen testet das Unternehmen jetzt schon seit mehreren Wochen die F\u00e4higkeiten seiner neuen &#8222;Greyshark&#8220;-Drohne in der Eckernf\u00f6rder Bucht. Alles unter strenger Beobachtung von Technikern und Ingenieuren an Bord des Charterboots &#8222;MS Dana&#8220;, das jedes Man\u00f6ver begleitet.<\/p>\n<p>    Mit k\u00fcnstlicher Intelligenz durch die Eckernf\u00f6rder Bucht<\/p>\n<p>                    <a href=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/drohne-294.webp\" class=\"zoomimage\" title=\"Bild vergr\u00f6\u00dfern\"><\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/drohne-294.webp\" alt=\"Die Greyshark-Drohne im Wasser.\" title=\"Planm\u00e4\u00dfig soll die &quot;Greyshark&quot;-Drohne ab Anfang 2026 in der Nord- und Ostsee patrouillieren. | NDR, Tobias Gellert\" class=\"responsive\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>                    <\/a><\/p>\n<p>                    Planm\u00e4\u00dfig soll die &#8222;Greyshark&#8220;-Drohne ab Anfang 2026 in der Nord- und Ostsee patrouillieren.<\/p>\n<p class=\"\">Die autonome und KI-gesteuerte Unterwasserdrohne ist acht Meter lang, zwei Meter breit und wiegt mehr als vier Tonnen. Trotzdem erreicht sie, fast lautlos schwebend, eine Spitzengeschwindigkeit von bis zu 13 Knoten. Umgerechnet sind das fast 25 Stundenkilometer. Dazu ist das unbemannte Mini-U-Boot ausgestattet mit moderner Sensortechnik, die jetzt \u00fcber Stunden, Tage und Wochen gepr\u00fcft und gleichzeitig trainiert wird.<\/p>\n<p>    Der &#8222;graue Hai&#8220; ist vielseitig einsetzbar<\/p>\n<p class=\"\">Neben milit\u00e4rischen Eins\u00e4tzen, um beispielsweise feindliche Aktivit\u00e4ten in K\u00fcstengew\u00e4ssern zu beobachten oder auf Minenjagd zu gehen, hilft die &#8222;Greyshark&#8220;-Drohne laut Euroatlas auch beim Schutz kritischer Infrastruktur. Auf dem Meeresboden von Nord- und Ostsee liegen beispielsweise Pipelines und Kommunikationskabel, die die Unterwasserdrohne autonom, also eigenst\u00e4ndig sch\u00fctzen k\u00f6nnte.<\/p>\n<blockquote><p>\n        Sobald dann irgendwas auff\u00e4llt, meldet das Fahrzeug: Achtung, ich habe hier etwas. Was ist der n\u00e4chste Schritt?<\/p>\n<p>                Markus Beer von Euroatlas<\/p>\n<\/blockquote>\n<p>                    <a href=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/drohne-296.webp\" class=\"zoomimage\" title=\"Bild vergr\u00f6\u00dfern\"><\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/drohne-296.webp\" alt=\"Taucher sind mit der Greyshark-Drohne im Wasser\" title=\"Erste Bestellungen f\u00fcr die moderne Unterwasserdrohne sind bereits eingegangen. Von wem ist noch geheim.  | NDR, Tobias Gellert\" class=\"responsive\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>                    <\/a><\/p>\n<p>                    Erste Bestellungen f\u00fcr die moderne Unterwasserdrohne sind bereits eingegangen. Von wem ist noch geheim. <\/p>\n<p>    Deutsche Marine arbeitet seit Jahren mit Unterwasserdrohnen<\/p>\n<p class=\"\">Speziell aus milit\u00e4rischer Sicht sei die Entwicklung und der Fortschritt bei Drohnen wichtig, so Marinesprecher Tim Gabrys: &#8222;Egal ob auf Land, \u00fcber Wasser, unter Wasser oder in der Luft&#8220;. Es gebe bei der Marine Fachleute, die den aktuellen Drohnenmarkt im Blick haben und dann mit anderen Bundeswehrdienststellen entscheiden, was und wie schnell der deutschen Marine zur Verf\u00fcgung gestellt werden k\u00f6nnte. Erste &#8222;Greyshark&#8220;-Bestellungen aus anderen L\u00e4ndern gibt es laut Euroatlas bereits. Der Preis liege bei etwa acht Millionen Euro<strong> <\/strong>pro Drohne,<strong> <\/strong>so Markus Beer.<\/p>\n<p>    Moderne Technik wird immer bedeutsamer<\/p>\n<p class=\"\">Um Bedrohungen fr\u00fchzeitig zu erkennen und maritime Sicherheit zu gew\u00e4hrleisten, setzt die Marine derzeit auf \u00dcberwachung mit Schiffen, U-Booten, Flugzeugen und eben Drohnen. Dazu gibt es laut Bundeswehr eine enge Abstimmung mit Partnern, wie den NATO-Verb\u00fcndeten, K\u00fcstenwachen und zivilen Beh\u00f6rden. Wichtig sei es, Pr\u00e4senz zu zeigen, speziell bei kritischer Infrastruktur wie Unterwasserpipelines, Stromtrassen und Kommunikationskabeln.<\/p>\n<p>    Erste &#8222;Greyshark&#8220;-Drohnen bald offiziell einsatzbereit<\/p>\n<p class=\"\">Wenn alles nach Plan l\u00e4uft, soll das haif\u00f6rmige Unterwasserfahrzeug Anfang 2026 seine Serienreife haben. Bis dahin stehen neben weiteren Tests mit anderen Drohnen auch ein Austausch des Antriebs an. Aktuell wird der Elektromotor von &#8222;Greyshark&#8220; noch durch Batterien betrieben, in den kommenden Wochen soll dann auf eigene Brennstoffzellen umger\u00fcstet werden. Das angestrebte Ziel: eine Reichweite von mehr als 6000 Kilometern, um damit schon k\u00fcnftig in Nord- und Ostsee f\u00fcr mehr Schutz und Sicherheit zu sorgen.<\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/bundeswehr-drohnenabwehr-100.webp\" alt=\"Zwei Bundeswehrsoldaten bei einer \u00dcbung zur Drohnenabwehr.\" title=\"Zwei Bundeswehrsoldaten bei einer \u00dcbung zur Drohnenabwehr. | dpa\" class=\"responsive\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>Drohnensichtungen haben zuletzt auch in Deutschland f\u00fcr Unruhe gesorgt. Das Bundeskabinett will deswegen nun die Verteidigung st\u00e4rken. K\u00fcnftig soll die Bundeswehr bei der Abwehr unterst\u00fctzen k\u00f6nnen &#8211; notfalls mit Waffengewalt. <\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/uksh-110.webp\" alt=\"UKSH, das Universit\u00e4tsklinikum Schleswig-Holstein.\" title=\"UKSH, das Universit\u00e4tsklinikum Schleswig-Holstein. | picture alliance\/dpa | Marcus Golejewski\" class=\"responsive\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>Ein Kraftwerk, das UKSH, die Raffinerie in Heide und die Landesregierung sind betroffen. Auch Milit\u00e4r-Anlagen in MV wurden \u00fcberflogen.<\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/polizei-500.webp\" alt=\"Auf einem blauen Schild das Wort &quot;Polizei&quot;.\" title=\"Auf einem blauen Schild das Wort &quot;Polizei&quot;. | NDR, Jan Reckweg\" class=\"responsive\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>Diese Neuerungen w\u00fcrden die Polizei in Niedersachsen auch im Bundesvergleich mit weitreichenden Befugnissen ausstatten.<\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/razzia-300.webp\" alt=\"Polizei bei einer Razzia auf dem Schiff Scanlark.\" title=\"Polizei bei einer Razzia auf dem Schiff Scanlark. | Daniel Friederichs\" class=\"responsive\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>Derzeit wird gegen f\u00fcnf Russen ermittelt. Vom Schiff aus soll in der Kieler Bucht eine Sp\u00e4hdrohne gestartet worden sein.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"AUDIO: Neues Technologiezentrum f\u00fcr autonome Unterwasserfahrzeuge in Kiel (1 Min) Stand: 20.11.2025 16:22 Uhr Ein neues Technologiezentrum f\u00fcr&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":589674,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1852],"tags":[3364,29,1478,548,663,3934,30,13,671,4949,12158,14,15,2852,12,1971,3931,254],"class_list":{"0":"post-589673","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-kiel","8":"tag-de","9":"tag-deutschland","10":"tag-drohne","11":"tag-eu","12":"tag-europa","13":"tag-europe","14":"tag-germany","15":"tag-headlines","16":"tag-ki","17":"tag-kiel","18":"tag-kreis-rendsburg-eckernfoerde","19":"tag-nachrichten","20":"tag-news","21":"tag-ostsee","22":"tag-schlagzeilen","23":"tag-schleswig-holstein","24":"tag-sicherheit","25":"tag-test"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115582891673669339","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/589673","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=589673"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/589673\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/589674"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=589673"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=589673"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=589673"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}