{"id":590115,"date":"2025-11-20T20:12:15","date_gmt":"2025-11-20T20:12:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/590115\/"},"modified":"2025-11-20T20:12:15","modified_gmt":"2025-11-20T20:12:15","slug":"eu-iphone-muss-wlan-infos-teilen-apple-beschneidet-die-watch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/590115\/","title":{"rendered":"EU: iPhone muss WLAN-Infos teilen, Apple beschneidet die Watch"},"content":{"rendered":"<p>Apple bereitet neue Schnittstellen f\u00fcr iOS und iPadOS vor, um die weitreichenden Interoperabilit\u00e4tsvorgaben der EU-Kommission umzusetzen. Bis Jahresende muss der als Gatekeeper eingestufte Konzern mehrere Komfortfunktionen f\u00fcr andere Hersteller \u00f6ffnen, die bislang der hauseigenen Hardware vorbehalten blieben. Das wird es \u2013 zumindest innerhalb der EU \u2013 erstmals m\u00f6glich machen, die auf dem iPhone bereits gespeicherten WLAN-Zugangsdaten bequem mit einem eigenen Nicht-Apple-Ger\u00e4t zu teilen, etwa einer Smartwatch, einem Fahrradcomputer oder Smart Glasses.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>In Apples Entwicklerdokumentation zur kommenden iOS-Version 26.2 finden sich erste Spuren, darunter eine <a href=\"https:\/\/developer.apple.com\/documentation\/bundleresources\/entitlements\/com.apple.developer.wifi-infrastructure\" rel=\"external noopener\" target=\"_blank\">neue Berechtigung (Entitlement) f\u00fcr Apps<\/a>, um auf ein ebenfalls neues WLAN-Infrastruktur-Framework zuzugreifen. Das soll es einer App erlauben, die auf iPhone oder iPad bereits vom Nutzer gespeicherten WLAN-Zugangsdaten an ein &#8222;Accessoire&#8220; weiterzugeben \u2013 gemeint ist hier wohl die Hardware eines anderen Herstellers. Weitere Details zu dem Framework stehen allerdings noch aus.<\/p>\n<p>iOS muss kompatibler werden<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/EU-Deadline-naht-Wie-iPhones-kompatibler-werden-muessen-10962109.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Die Interoperabilit\u00e4tsvorgaben der EU zwingen Apple letztlich<\/a>, zentrale Funktionen, die etwa das Zusammenspiel zwischen iPhone und Apple Watch besonders bequem machen, auch f\u00fcr Dritte als Schnittstelle anzubieten. Der Eingriff reicht tief: Bis Ende 2025 muss Apple es etwa anderer, mit dem iPhone gekoppelter Hardware erm\u00f6glichen, die iOS-Mitteilungen in vollem Umfang zu empfangen und auch zu beantworten.<\/p>\n<p>Dritt-Ger\u00e4te m\u00fcssen zudem \u2013 mit Einwilligung des Nutzers \u2013 die auf dem iPhone gespeicherten WLAN-Zugangsdaten erhalten, um die Ersteinrichtung zu vereinfachen, wie die EU-Kommission au\u00dferdem vorgibt. Die \u00d6ffnung solcher Funktionen stelle ein Sicherheits- und Datenschutzproblem dar, warnte Apple in der Vergangenheit mehrfach und versuchte, die Vorgaben zu kippen \u2013 bislang vergeblich.<\/p>\n<p>Eingeschr\u00e4nkte WLAN-Infos f\u00fcr die Apple Watch<\/p>\n<p>Um die komplette Historie der auf dem iPhone gespeicherten WLAN-Zugangsdaten nicht f\u00fcr Dritte freigeben zu m\u00fcssen, hat sich Apple offenbar dazu entschieden, die eigenen Ger\u00e4te in der EU um genau diese Funktion zu beschneiden: Ab iOS 26.2 und watchOS 26.2 \u00fcbertr\u00e4gt das iPhone nicht mehr die komplette Liste der WLAN-Zugangsdaten an die Watch, sondern offenbar nur noch Informationen \u00fcber das aktuelle Netzwerk, <a href=\"https:\/\/9to5mac.com\/2025\/11\/19\/ios-26-2-wifi-sharing-apple-watch-iphone-eu\/\" rel=\"external noopener\" target=\"_blank\">wie 9to5Mac berichtet<\/a>. Die Angaben stammen vermutlich aus einem Apple-Briefing. Eine \u00f6ffentliche Best\u00e4tigung des Konzerns liegt weiterhin nicht vor.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Wer allein mit der Watch unterwegs ist, muss so an anderen Orten voraussichtlich die Zugangsdaten auf dem kleinen Uhr-Display eintippen, falls eine WLAN-Verbindung gew\u00fcnscht wird \u2013 auch wenn das zu Hause liegende iPhone das jeweilige WLAN bereits kennt.<\/p>\n<p>Beim Einrichten von Fremd-Hardware wie einer Ray-Ban-Brille von Meta teilt das iPhone laut dem Bericht die neuen WLAN-Zugangsdaten mit dem Accessoire, solange beide in direkter N\u00e4he sind. Die WLAN-Historie erhalte der andere Hersteller aber nicht, hei\u00dft es weiter. Apple betont, selbst keinen Einblick in die WLAN-Zugangsdaten zu haben: Diese sind lokal auf iPhones gespeichert und sollen bei der Synchronisation \u00fcber iCloud per Ende-zu-Ende-Verschl\u00fcsselung vollst\u00e4ndig gesch\u00fctzt bleiben.<\/p>\n<p>(<a class=\"redakteurskuerzel__link\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/mailto:lbe@heise.de\" title=\"Leo Becker\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">lbe<\/a>)<\/p>\n<p>\n      Dieser Link ist leider nicht mehr g\u00fcltig.\n    <\/p>\n<p>Links zu verschenkten Artikeln werden ung\u00fcltig,<br \/>\n      wenn diese \u00e4lter als 7\u00a0Tage sind oder zu oft aufgerufen wurden.\n    <\/p>\n<p><strong>Sie ben\u00f6tigen ein heise+ Paket, um diesen Artikel zu lesen. Jetzt eine Woche unverbindlich testen \u2013 ohne Verpflichtung!<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Apple bereitet neue Schnittstellen f\u00fcr iOS und iPadOS vor, um die weitreichenden Interoperabilit\u00e4tsvorgaben der EU-Kommission umzusetzen. 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