{"id":590176,"date":"2025-11-20T20:45:15","date_gmt":"2025-11-20T20:45:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/590176\/"},"modified":"2025-11-20T20:45:15","modified_gmt":"2025-11-20T20:45:15","slug":"mona-aachener-projekt-stellt-teleintensivmedizin-fuer-europa-bereit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/590176\/","title":{"rendered":"Mona: Aachener Projekt stellt Teleintensivmedizin f\u00fcr Europa bereit"},"content":{"rendered":"<ol class=\"a-toc__list\">\n<li class=\"a-toc__item&#10;          &#10;            a-toc__item--counter&#10;          &#10;            a-toc__item--current\">\n<p>              Mona: Aachener Projekt stellt Teleintensivmedizin f\u00fcr Europa bereit<\/p>\n<\/li>\n<\/ol>\n<p>Mona TeleICU von Clinomic soll f\u00fcr eine bessere Datenverf\u00fcgbarkeit in der Telemedizin sorgen und die teleintensivmedizinische Zusammenarbeit \u00fcber L\u00e4ndergrenzen hinweg erm\u00f6glichen. Clinomic hat sich 2019 als Ausgr\u00fcndung der RWTH Aachen und der Uniklinik unter Prof. Gernot Marx, einem Pionier der Teleintensivmedizin, entwickelt, hat inzwischen aber Ableger in verschiedenen EU-L\u00e4ndern. Geleitet wird Mona heute von Dr. Arne Peine (CTO) und Dr. Lukas Martin (CEO), beide selbst Intensivmediziner.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.clinomic.ai\/de\/mona-teleicu\/\" rel=\"external noopener\" target=\"_blank\">Die Plattform ist als zugelassenes Medizinprodukt<\/a> der Risikoklasse IIa zertifiziert. Sie nutzt Ende-zu-Ende-verschl\u00fcsselte Peer-to-Peer-Verbindungen f\u00fcr den sicheren Datenaustausch in Echtzeit. Anders als herk\u00f6mmliche Video- oder Konferenzsysteme \u00fcbertr\u00e4gt Mona dabei nicht nur Audio und Video, sondern auch medizinische Daten direkt aus angeschlossenen Systemen. So entsteht eine vollst\u00e4ndige Sicht auf alle relevanten Patienteninformationen, unabh\u00e4ngig vom Standort.<\/p>\n<p>Technische Architektur und Interoperabilit\u00e4t<\/p>\n<p>Mona TeleICU ist mit dem Patientendaten-Managementsystem Mona PDMS verzahnt. F\u00fcr die Interoperabilit\u00e4t setzt Clinomic auf den Standard HL7 FHIR \u2013 <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/EU-Gesundheitsdatenraum-FHIR-wird-Interoperabilitaetsstandard-8274033.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">eine EU-konforme, offene Schnittstellenarchitektur<\/a>. Dadurch k\u00f6nnen sowohl klinische Systeme wie Krankenhausinformationssysteme, Laborinformationssysteme oder PACS (Picture Archiving and Communication System) als auch medizinische Ger\u00e4te wie Beatmungsger\u00e4te, Monitore oder Infusionssysteme eingebunden werden. In Zusammenarbeit mit Partnern wie Enovacom sorgt Clinomic zudem f\u00fcr die Integration \u00e4lterer Ger\u00e4tegenerationen. Alle Daten im System sind \u00fcber standardisierte Schnittstellen technisch zug\u00e4nglich, jedoch nur f\u00fcr autorisierte Personen und Anwendungen.<\/p>\n<p>KI f\u00fcr Spracherkennung und Unterst\u00fctzung im Klinikalltag<\/p>\n<p>K\u00fcnstliche Intelligenz wird in Mona prim\u00e4r f\u00fcr Spracherkennung und Dokumentation eingesetzt. Dazu arbeitet das modular aufgebaute System mit privaten Spracherkennungsmodellen, welche auf einer sicheren Architektur der Clinomic Cloud im Rechenzentrum der Telekom bereitgestellt werden. Die Infrastruktur der Clinomic Cloud ist zudem C5-zertifiziert (Typ II) nach Kriterien des BSI und erf\u00fcllt damit hohe Sicherheits- und Datenschutzstandards.<\/p>\n<p>\u00c4rztinnen und \u00c4rzte k\u00f6nnen Berichte diktieren, die KI-Module strukturieren und die Inhalte automatisch ordnen. Lokal gehostete Sprachmodelle unterst\u00fctzen zus\u00e4tzlich Dialoganfragen des medizinischen Personals und k\u00f6nnen Handlungsempfehlungen vorschlagen. Weitere angebundene Anwendungen analysieren Vitaldaten und berechnen Risiken, etwa f\u00fcr Sepsis oder akutes Nierenversagen.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Anwendung in der Praxis<\/p>\n<p>In Deutschland ist Mona TeleICU bereits in mehreren Krankenhausketten im Einsatz, unter anderem mehreren deutschen Unikliniken. Das System erm\u00f6glicht schnelle Konsultationen zwischen Stationen, unterst\u00fctzt die interdisziplin\u00e4re Zusammenarbeit bei komplexen F\u00e4llen und erm\u00f6glicht telemedizinische R\u00fccksprache mit externen Intensivzentren. Neben h\u00f6herer Effizienz spielt auch die Entlastung des Personals eine wichtige Rolle \u2013 etwa durch automatisierte Dokumentation oder den kontaktlosen Login per Chip-Sensor und Spracherkennung.<\/p>\n<p>Anbindung an European Health Data Space<\/p>\n<p>Neben Investitionen etwa von den Sana Kliniken erh\u00e4lt Clinomic F\u00f6rdermittel f\u00fcr die Mitarbeit am <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Europaeischer-Gesundheitsdatenraum-tritt-in-Kraft-10327781.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">European Health Data Space (EHDS), der dieses Jahr in Kraft getreten ist<\/a>. Ziel des EU-gef\u00f6rderten Projektes &#8222;ICUdata4Europe&#8220; ist unter anderem, medizinische Sekund\u00e4rdaten aus der Intensivmedizin f\u00fcr Forschung und Innovation \u00fcber die Landesgrenzen der beteiligten Partner hinweg bereitzustellen, wozu Krankenh\u00e4user und Praxen zunehmend verpflichtet sind und werden.<\/p>\n<p>(<a class=\"redakteurskuerzel__link\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/mailto:mack@heise.de\" title=\"Marie-Claire Koch\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">mack<\/a>)<\/p>\n<p>\n      Dieser Link ist leider nicht mehr g\u00fcltig.\n    <\/p>\n<p>Links zu verschenkten Artikeln werden ung\u00fcltig,<br \/>\n      wenn diese \u00e4lter als 7\u00a0Tage sind oder zu oft aufgerufen wurden.\n    <\/p>\n<p><strong>Sie ben\u00f6tigen ein heise+ Paket, um diesen Artikel zu lesen. 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