{"id":590332,"date":"2025-11-20T22:12:17","date_gmt":"2025-11-20T22:12:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/590332\/"},"modified":"2025-11-20T22:12:17","modified_gmt":"2025-11-20T22:12:17","slug":"weihnachtsmarkt-in-bonn-waffen-und-messerverbotszone-eingerichtet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/590332\/","title":{"rendered":"Weihnachtsmarkt in Bonn: Waffen- und Messerverbotszone eingerichtet"},"content":{"rendered":"<p>&#13;<br \/>\n            <b>Bonn. <\/b>Der Bonner Weihnachtsmarkt \u00f6ffnet in diesem Jahr am 21. November seine Pforten und l\u00e4uft bis zum 23. Dezember. W\u00e4hrend dieser Zeit wird die Bonner Polizei an allen Markttagen f\u00fcr Sicherheit sorgen. Auf dem weitl\u00e4ufigen Weihnachtsmarktgel\u00e4nde und in der Bonner Innenstadt sind uniformierte und zivile Streifen unterwegs. <\/p>\n<p>Die Polizei und der kommunale Ordnungsdienst der Stadt Bonn betreiben wie in den vergangenen Jahren eine gemeinsame Wache auf dem Marktgel\u00e4nde, unweit des Bonner M\u00fcnsters. Diese Wache ist t\u00e4glich von 12 Uhr bis 20 Uhr durch die Polizei besetzt. <\/p>\n<p>          Mobile Videobeobachtung <\/p>\n<p>Zum besseren Schutz vor Taschendieben, Trickbetr\u00fcgern und anderen Straft\u00e4tern setzt die Polizei in den stark frequentierten Bereichen der M\u00e4rkte und w\u00e4hrend tatrelevanter Zeiten Video\u00fcberwachungsanlagen ein. Die Kamerat\u00fcrme sind an der Maximilianstra\u00dfe\/Poststra\u00dfe (Bonner Weihnachtsmarkt) sowie an der Koblenzer Stra\u00dfe\/Alte Bahnhofstra\u00dfe (Nikolausmarkt Bad Godesberg) positioniert. <\/p>\n<p>          Strategische Fahndung zum Schutz vor Taschendieben und zur Bek\u00e4mpfung der Messerkriminalit\u00e4t <\/p>\n<p>Die Strategische Fahndung ist eine Ma\u00dfnahme der Gefahrenabwehr nach dem Polizeigesetz des Landes Nordrhein-Westfalen. Diese Ma\u00dfnahme erlaubt der Polizei polizeiliche Anhalte- und Sichtkontrollen auch ohne konkrete Verdachtsmomente. <\/p>\n<p>Unter besonderer Ber\u00fccksichtigung des Verfassungsgrundsatzes der Verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfigkeit k\u00f6nnen Personen angehalten, nach ihrer Identit\u00e4t befragt und auch mitgef\u00fchrte Gegenst\u00e4nde sowie Fahrzeuge in Augenschein genommen werden. Polizeipr\u00e4sident Frank Hoever hat aufgrund der erh\u00f6hten Fallzahlen von Taschendiebst\u00e4hlen in der Vorweihnachtszeit ab dem 21. November 2025 f\u00fcr 28 Kalendertage die strategische Fahndung f\u00fcr die Zentren von Bonn und Bad Godesberg angeordnet. Diese Ma\u00dfnahme gilt f\u00fcr die \u00d6ffnungszeiten der Weihnachtsm\u00e4rkte. <\/p>\n<p>Die Polizei Bonn hat zudem in Teilen der Bonner Innenstadt eine Waffen- und Messerverbotszone eingerichtet. Innerhalb dieser Zone ist das Mitf\u00fchren von Waffen und gef\u00e4hrlichen Gegenst\u00e4nden wie Messern, Reizgas oder Schlagst\u00f6cken grunds\u00e4tzlich verboten. Verst\u00f6\u00dfe gegen dieses Verbot k\u00f6nnen mit einem Bu\u00dfgeld oder weiteren ordnungsrechtlichen Ma\u00dfnahmen geahndet werden. Die Poststra\u00dfe, auf der auch Weihnachtsmarktbuden aufgebaut sind, ist Teil der Verbotszone. Weitere Informationen dazu sind auf der Webseite der Polizei Bonn zu finden. <\/p>\n<p>Nach dem Waffengesetz (\u00a7 42 Absatz 4 a) ist es au\u00dferdem verboten, neben Waffen im Sinne des Waffengesetzes, Messer jeglicher Art auf \u00f6ffentlichen Veranstaltungen zu f\u00fchren. Die Polizei weist darauf hin, dass nicht nur polizeiliche Kontrollen, sondern auch ein sorgsamer Umgang mit den eigenen Wertsachen den Dieben das Handwerk erschwert. Pr\u00e4ventionshinweise zum Schutz vor Taschendiebstahl werden in Bussen und Bahnen der Stadtwerke Bonn abgespielt, um die B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger vor dem sorglosen Umgang mit ihren Wertsachen zu sensibilisieren. Der Einsatz von Messern im \u00f6ffentlichen Raum birgt erhebliche Gefahren f\u00fcr Leben und Gesundheit. Trotz eines R\u00fcckgangs der Straftaten mit Messern im Jahr 2025 im Vergleich zum Vorjahr haben diese Delikte einen ma\u00dfgeblichen Einfluss auf das Sicherheitsgef\u00fchl der B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger. Ein \u00f6rtlicher Schwerpunkt dieser Vorf\u00e4lle ist das Bonner Zentrum. Auch zur Bek\u00e4mpfung der Messerkriminalit\u00e4t haben die Einsatzkr\u00e4fte durch die strategische Fahndung weitergehende Befugnisse. <\/p>\n<p>Um Dieben das Handwerk zu erschweren, sollten folgende Hinweise beachtet werden: <\/p>\n<p>&#8211; In Menschenmengen besteht die Gefahr, dass Diebe Ablenkungsman\u00f6ver nutzen, um zu stehlen. Misstrauisch sein, wenn Unbekannte ansprechen. <\/p>\n<p>&#8211; Wertsachen und Dokumente sollten nicht in Handtaschen aufbewahrt, sondern in verschlossenen Innentaschen der Oberbekleidung verteilt werden. Brustbeutel, G\u00fcrtelinnentaschen oder Geldg\u00fcrtel sind ebenfalls empfehlenswert. <\/p>\n<p>&#8211; Hand- oder Umh\u00e4ngetaschen stets verschlossen unter dem Arm klemmen, mit dem Verschluss zum K\u00f6rper tragen. Auch Rucks\u00e4cke in belebten Bereichen immer verschlossen unter dem Arm tragen. <\/p>\n<p>&#8211; Wertgegenst\u00e4nde wie Geldb\u00f6rse, Mobiltelefon und Schl\u00fcssel nicht in Einkaufstaschen oder -wagen verwahren und das Portemonnaie an der Kasse nicht aus der Hand legen. <\/p>\n<p>&#8211; Gep\u00e4ck und Wertsachen nie aus den Augen lassen. Geldb\u00f6rsen, Mobiltelefone, Schl\u00fcssel usw. aus Kleidungsst\u00fccken nehmen, die an Garderoben oder \u00fcber Stuhllehnen h\u00e4ngen. In Restaurants oder Caf\u00e9s Taschen nicht an die Stuhllehne h\u00e4ngen, sondern auf den Scho\u00df oder auf den Boden zwischen den F\u00fc\u00dfen stellen. Mobiltelefone nicht offen auf den Tisch legen, sondern in einer verschlossenen Tasche aufbewahren. <\/p>\n<p>&#8211; Nur so viel Bargeld mitf\u00fchren, wie wirklich ben\u00f6tigt wird. <\/p>\n<p>BA <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"&#13; Bonn. Der Bonner Weihnachtsmarkt \u00f6ffnet in diesem Jahr am 21. November seine Pforten und l\u00e4uft bis zum&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":590333,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1842],"tags":[10418,1741,3364,29,1686,30,1981,1209,121,12289,8497],"class_list":{"0":"post-590332","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-bonn","8":"tag-bad-godesberg","9":"tag-bonn","10":"tag-de","11":"tag-deutschland","12":"tag-diebstahl","13":"tag-germany","14":"tag-messer","15":"tag-nordrhein-westfalen","16":"tag-polizei","17":"tag-weihnachten","18":"tag-weihnachtsmarkt"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115584325630948207","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/590332","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=590332"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/590332\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/590333"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=590332"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=590332"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=590332"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}