{"id":59057,"date":"2025-04-25T03:09:10","date_gmt":"2025-04-25T03:09:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/59057\/"},"modified":"2025-04-25T03:09:10","modified_gmt":"2025-04-25T03:09:10","slug":"aktienrueckkauf-angekuendigt-google-verdient-mit-online-werbung-noch-mehr-als-erwartet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/59057\/","title":{"rendered":"Aktienr\u00fcckkauf angek\u00fcndigt: Google verdient mit Online-Werbung noch mehr als erwartet"},"content":{"rendered":"<p>                    Aktienr\u00fcckkauf angek\u00fcndigt<br \/>\n                Google verdient mit Online-Werbung noch mehr als erwartet<\/p>\n<p>\t\t\t\t              25.04.2025, 01:53 Uhr<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t       Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\tDiese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/23249898\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mehr Infos<\/a><\/p>\n<p><strong>Google trotzt der Konkurrenz durch neue KI-Rivalen: Das Gesch\u00e4ft mit Online-Werbung l\u00e4uft weiterhin bestens, Gewinn und Erl\u00f6s liegen \u00fcber den Prognosen. Davon sollen die Anleger profitieren, die Dividende der Konzernmutter Alphabet steigt. <\/strong><\/p>\n<p>Sprudelnde Werbeeinnahmen haben Alphabet ein \u00fcberraschend starkes Quartalsergebnis beschert. Das Gesch\u00e4ft mit Internet-Suchen wachse weiterhin stark, auch dank der von K\u00fcnstlicher Intelligenz (KI) erstellten Zusammenfassungen der Ergebnisse, sagte Sundar Pichai, der Chef der Google-Mutter. Er k\u00fcndigte zus\u00e4tzliche Aussch\u00fcttungen in zweistelliger Milliardenh\u00f6he an. Im nachb\u00f6rslichen Gesch\u00e4ft der Wall Street verhalf dies Alphabet-Aktien zu einem Kursplus von gut drei Prozent. <\/p>\n<p>  <a title=\"Alphabet\" href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/boersenkurse\/aktien\/alphabet-6418538\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">  <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/1745550550_94_chartNG.gfn\" alt=\"Alphabet\" class=\"space__strech lazyload\"\/>    <strong>Alphabet<\/strong>  159,28  <\/a>  <\/p>\n<p> Die Einnahmen aus Online-Anzeigen, die etwa drei Viertel des Konzernumsatzes ausmachen, stiegen um 8,5 Prozent auf 66,89 Milliarden Dollar. Analysten hatten lediglich mit einem Plus von 7,7 Prozent gerechnet. Dadurch \u00fcbertrafen auch die Konzernerl\u00f6se von 90,23 Milliarden Dollar und der Reingewinn von 34,54 Milliarden Dollar die Prognosen. Dies tr\u00f6stete \u00fcber die Einnahmen aus dem Cloud-Gesch\u00e4ft hinweg, die zwar um 28 Prozent zulegten, mit 12,26 Milliarden Dollar die Markterwartungen aber knapp verfehlten. <\/p>\n<p>Mit diesen Zahlen im R\u00fccken k\u00fcndigte Alphabet einen Aktienr\u00fcckkauf im Volumen von 70 Milliarden Dollar an. Au\u00dferdem soll die Quartalsdividende um f\u00fcnf Prozent auf 0,21 Dollar je Aktie angehoben werden. <\/p>\n<p>Alphabet droht die Zerschlagung<\/p>\n<p>Die starken Werbeeinnahmen kommen f\u00fcr den Konzern zu einem kritischen Zeitpunkt. Er hatte vor rund einer Woche im &#8222;Prozess des Jahrzehnts&#8220; um eine m\u00f6gliche Zerschlagung einen R\u00fcckschlag erlitten. Ein Gericht befand Alphabet f\u00fcr schuldig, &#8222;vors\u00e4tzlich die Erlangung und die Aufrechterhaltung von Monopolmacht&#8220; auf dem Markt f\u00fcr Online-Werbung anzustreben. Im vergangenen Jahr hatte ein anderes Gericht dem Unternehmen ein illegales Monopol bei Internet-Suchen attestiert. <\/p>\n<p>Das US-Justizministerium fordert strenge Auflagen, unter anderem f\u00fcr den Einsatz von KI, damit die Tochter Google ihre Dominanz auf dem Suchmaschinen-Markt nicht noch weiter ausbaut. Das Verfahren gegen Alphabet gilt als &#8222;Prozess des Jahrzehnts&#8220;, weil die USA erstmals seit langer Zeit einem Unternehmen die Bildung eines illegalen Monopols vorwerfen. Im Jahr 1998 erlitt Microsoft in einem Verfahren um die enge Verzahnung seines Browsers &#8222;Internet Explorer&#8220; mit dem Betriebssystem &#8222;Windows&#8220; eine juristische Schlappe. Der Software-Konzern entging damals nur dank eines Vergleichs einer Zerschlagung. Dieses Schicksal erlitt AT&amp;T, nachdem 1974 eine Kartellklage gegen den Telekom-Anbieter eingereicht worden war. <\/p>\n<p>Zollkrieg macht Rechenzentren teurer<\/p>\n<p>Sorgen bereiteten Anlegern auch die Pl\u00e4ne f\u00fcr den Bau neuer KI-Rechenzentren. Alphabet will hierf\u00fcr im laufenden Jahr 75 Milliarden Dollar ausgeben. Im ersten Quartal summierten sich die Investitionen auf 17,2 Milliarden Dollar, ein Plus von 43 Prozent zum Vorjahreszeitraum. Da die Konkurrenten Microsoft und Amazon Web Services (AWS) \u00e4hnlich viel Geld in die Hand nehmen, bef\u00fcrchten einige Experten den Aufbau von \u00dcberkapazit\u00e4ten. Gen\u00e4hrt werden diese Spekulationen vom Aufstieg der chinesischen KI DeepSeek. Sie ist westlichen Rivalen wie ChatGPT ebenb\u00fcrtig, begn\u00fcgt sich aber mit weniger Rechenpower. <\/p>\n<p>Gleichzeitig treibt der von US-Pr\u00e4sident Donald Trump angezettelte Zollkrieg die Kosten in die H\u00f6he. &#8222;Ein Gro\u00dfteil der elektrischen Infrastruktur und der Ausr\u00fcstung f\u00fcr Rechenzentren wird au\u00dferhalb der USA hergestellt&#8220;, erl\u00e4uterte Pat Lynch, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Rechenzentren-Sparte beim Gewerbeimmobilien-Verwalter CBRE. &#8222;In vielen F\u00e4llen ist das Angebot knapp und die Nachfrage weltweit hoch.&#8220; Vor allem chinesische Zulieferer k\u00f6nnten ihre Exporte in andere L\u00e4nder umleiten. F\u00fcr Eric Schiffer, den Chef des Finanzinvestors Patriarch Organization, ist ein rascher Ausbau der KI-Infrastruktur dennoch unerl\u00e4sslich. &#8222;Die gro\u00dfen Technologieunternehmen k\u00f6nnen es sich nicht leisten, das Rennen um KI zu verlieren.&#8220; In zw\u00f6lf bis 18 Monaten k\u00f6nnten die gro\u00dfen Cloud-Anbieter Microsoft, Google und Amazon die ersten Fr\u00fcchte ihrer aktuellen Bem\u00fchungen ernten. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Aktienr\u00fcckkauf angek\u00fcndigt Google verdient mit Online-Werbung noch mehr als erwartet 25.04.2025, 01:53 Uhr Artikel anh\u00f6ren Diese Audioversion wurde&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":59058,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[134],"tags":[27200,175,170,169,29,30,4149,1256,171,174,10269,173,172,55],"class_list":{"0":"post-59057","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-unternehmen-maerkte","8":"tag-alphabet-inc","9":"tag-business","10":"tag-companies","11":"tag-companies-markets","12":"tag-deutschland","13":"tag-germany","14":"tag-google","15":"tag-kuenstliche-intelligenz","16":"tag-markets","17":"tag-maerkte","18":"tag-quartalszahlen","19":"tag-unternehmen","20":"tag-unternehmen-maerkte","21":"tag-wirtschaft"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114396408726922293","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/59057","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=59057"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/59057\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/59058"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=59057"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=59057"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=59057"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}