{"id":590608,"date":"2025-11-21T00:52:15","date_gmt":"2025-11-21T00:52:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/590608\/"},"modified":"2025-11-21T00:52:15","modified_gmt":"2025-11-21T00:52:15","slug":"japans-exporte-steigen-im-oktober-abschwaechung-des-us-rueckgangs-sorgt-fuer-auftrieb","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/590608\/","title":{"rendered":"Japans Exporte steigen im Oktober &#8211; Abschw\u00e4chung des US-R\u00fcckgangs sorgt f\u00fcr Auftrieb"},"content":{"rendered":"<p>Japans Exporte sind im Oktober zum zweiten Mal in Folge gestiegen, wie aus Regierungsdaten vom Freitag hervorgeht. Grund daf\u00fcr ist insbesondere die nachlassende Schw\u00e4che bei den Ausfuhren in die Vereinigten Staaten.<\/p>\n<p>Der aktuelle Handelsbericht folgt auf separate Wirtschaftsdaten dieser Woche, die zeigen, dass die japanische Wirtschaft im Zeitraum Juli bis September erstmals seit sechs Quartalen geschrumpft ist. Hauptursache hierf\u00fcr waren die Auswirkungen der US-Z\u00f6lle auf die Exporte.<\/p>\n<p>Im Oktober stiegen die Gesamtexporte nach Wert um 3,6% gegen\u00fcber dem Vorjahresmonat. Damit \u00fcbertrafen sie die mittlere Markterwartung von 1,1% Wachstum und folgten auf ein Plus von 4,2% im September.<\/p>\n<p>Die Ausfuhren in die Vereinigten Staaten gingen im Jahresvergleich um 3,1% zur\u00fcck, w\u00e4hrend die Exporte nach China um 2,1% zulegten.<\/p>\n<p>Die Importe wuchsen im Oktober im Vergleich zum Vorjahr um 0,7%. Analysten hatten hier mit einem R\u00fcckgang von 0,7% gerechnet.<\/p>\n<p>Infolgedessen verzeichnete Japan im vergangenen Monat ein Handelsdefizit von 231,8 Milliarden Yen (1,47 Milliarden US-Dollar), das damit unter dem prognostizierten Defizit von 280,1 Milliarden Yen lag.<\/p>\n<p>Die USA und Japan hatten im September ein Handelsabkommen abgeschlossen, das einen Basistarif von 15% auf nahezu alle japanischen Importe vorsieht &#8211; gegen\u00fcber urspr\u00fcnglich 27,5% auf Autos und 25% auf die meisten anderen Waren.<\/p>\n<p>Dies verschaffte den japanischen Herstellern zwar eine gewisse Erleichterung. Analysten warnen jedoch, dass die Ausfuhren in die USA weiterhin schwach bleiben d\u00fcrften, da japanische Autohersteller, die die zus\u00e4tzlichen Z\u00f6lle zun\u00e4chst durch Preissenkungen kompensiert hatten, die Kosten nun zunehmend an US-Verbraucher weitergeben.<\/p>\n<p>Hinzu kommen Anzeichen f\u00fcr eine weitere Abschw\u00e4chung der US-Wirtschaft, die zus\u00e4tzlichen Druck auf japanische Exporteure aus\u00fcben k\u00f6nnten, so Experten.<\/p>\n<p>Relativ solide Inlandsnachfrage war einer der wenigen Lichtblicke in den schwachen BIP-Zahlen f\u00fcr das dritte Quartal dieser Woche, gest\u00fctzt durch starke Investitionen und eine robuste private Konsumfreude.<\/p>\n<p>Die fragile Erholung der weltweit viertgr\u00f6\u00dften Volkswirtschaft k\u00f6nnte jedoch durch einen anhaltenden R\u00fcckgang der Exporte weiter gef\u00e4hrdet werden.<\/p>\n<p>($1 = 157,4400 Yen)<br \/>\n(Bericht von Makiko Yamazaki, Redaktion: Shri Navaratnam)<\/p>\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Japans Exporte sind im Oktober zum zweiten Mal in Folge gestiegen, wie aus Regierungsdaten vom Freitag hervorgeht. 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