{"id":590922,"date":"2025-11-21T04:09:00","date_gmt":"2025-11-21T04:09:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/590922\/"},"modified":"2025-11-21T04:09:00","modified_gmt":"2025-11-21T04:09:00","slug":"neustadt-kinotipps-ab-20-november-2025","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/590922\/","title":{"rendered":"Neustadt-Kinotipps ab 20. November 2025"},"content":{"rendered":"<p>\t\tSchauburg, Bundesstart: Eddington<br \/>\n<img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-233147\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/2025-11-20-Eddington.jpg\" alt=\"\" width=\"2001\" height=\"1123\"  \/>Eddington \u2013 in der Schauburg<\/p>\n<p>Eddington, eine Kleinstadt im US-Bundestaat New Mexico, im ersten Corona-Sommer 2020. Sheriff Joe Cross (Joaquin Phoenix) ist \u00fcberzeugter Maskengegner und weigert sich, beim Betreten des \u00f6rtlichen Lebensmittelgesch\u00e4fts eine aufzuziehen. Das bringt B\u00fcrgermeister Ted Garcia (Pedro Pascal) einmal mehr gegen ihn auf. Ein alter Konflikt wird neu befeuert, so stark, dass die alte Feindschaft in offenen Kampf umschl\u00e4gt und Sheriff Cross bei der gerade anstehenden B\u00fcrgermeisterwahl gegen den Amtsinhaber, seinen Intimfeind, antritt. Die Stadtgemeinschaft spaltet sich zusehends, Verschw\u00f6rungstheorien haben Hochkonjunktur und die Einwohner verhalten sich zunehmend paranoid, sogar Gewaltausbr\u00fcche folgen. Selbst Louise (Emma Stone), die Frau des Sheriffs, entfremdet sich ihrem Mann, stellt sich schlie\u00dflich per Social Media offensiv gegen ihn. Dann sprengt ein Mordfall den m\u00fchsam geh\u00fcteten Stadtfrieden endg\u00fcltig, die b\u00fcrgerliche Ordnung droht im Chaos zu versinken.\n<\/p>\n<p>Thalia: Yes<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-232918\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/2025-12-13-Yes.jpg\" alt=\"\" width=\"2002\" height=\"1125\"  \/>Yes \u2013 im Thalia<\/p>\n<p>Nadav Lapid hatte bis zu dem brutalen Hamas-\u00dcberfall eine andere Filmidee, aber schrieb sein Drehbuch dann um. Er ging in seine Heimatstadt Tel Aviv, doch ahnte weder, welche grausame Entwicklung der Nahostkonflikt nun nehmen w\u00fcrde, noch, wie sehr sich seine Protagonistinnen unter diesen neuen Umst\u00e4nden verhalten sollten.\n<\/p>\n<p>Seit Neuestem lassen es Y (Ariel Bronz) und Jasmine (Efrat Dor) ordentlich krachen, jung und erfolglos, wie sie nun mal sind, brauchen sie Geld. Sie tauschen k\u00fcnstlerische Ambitionen gegen geile Parties beim Geldadel. Keine zwei sexy Partyclowns vermissen ihr R\u00fcckgrat, solange die Kohle stimmt. Solange sie Stiefel lecken. Solange sie den morgigen Job erkl\u00e4rt bekommen, sagen sie Yes! In diese Endlos-Feier-Laune kracht unvermittelt die Hamas-Brutalit\u00e4t. Jetzt gilt es, die Musik lauter zu drehen, TV Bilder zu \u00fcbert\u00f6nen, einzutauchen ins blau-wei\u00dfe Fahnenmeer und sich vom nationalistischen Zeitgeist treiben zu lassen. Dann soll Y eine neue Hymne komponieren. Doch der junge Familienvater, der eben noch seinem Sohn Noah beibringt \u201eGib so fr\u00fch wie m\u00f6glich auf. Unterwerfung ist Gl\u00fcck\u201c, scheint sich pl\u00f6tzlich nicht mehr sicher zu sein, ob ein Yes! bei dieser Faust\u2019schen Wette zum versprochenen Sieg f\u00fchrt.\n<\/p>\n<p>Schauburg, Bundesstart: Lolita Lesen in Teheran<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-233149\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/2025-11-20-Lolita-lesen.jpg\" alt=\"\" width=\"2000\" height=\"1130\"  \/>Lolita Lesen in Teheran \u2013 in der Schauburg<\/p>\n<p>Islamische Sittenw\u00e4chter f\u00fchren Razzien durch, Fundamentalisten besetzen zunehmend die Universit\u00e4ten, das \u00f6ffentliche Leben wird rigide reglementiert. So ist die Lage in Teheran, als die Literaturprofessorin Azar Nafisi (Golshifteh Farahani) ihre Wohnung f\u00fcr sechs ihrer engagiertesten Studentinnen \u00f6ffnet, als heimlicher Salon f\u00fcr Lesungen westlicher Klassiker, darunter Nabokovs \u201eLolita\u201c, F. Scott Fitzgeralds \u201eDer gro\u00dfe Gatsby\u201c und Werke von Henry James und Jane Austen. Nafisis junge Studentinnen \u2013 darunter Sanaz (Zar\u202fAmir\u202fEbrahimi) und Nassrin (Mina\u202fKavani) \u2013 entwickeln durch die Treffen und Diskussionen nicht nur eine eigene Haltung zur Literatur, sie entdecken M\u00f6glichkeitsr\u00e4ume und w\u00fcnschen sich die Freiheiten ihrer literarischen Heldinnen und Helden. Das B\u00fccherverbot der Islamisten macht die literarischen Begegnungen zu einem stillen Revolutionsmoment.<\/p>\n<p>Thalia: Die My Love<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-232921\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/2025-11-13-DieMyLove.jpg\" alt=\"Die My Love - in der Schauburg und im Thalia\" width=\"2047\" height=\"1151\"  \/>Die My Love \u2013 im Thalia<\/p>\n<p>Grace (Jennifer Lawrence) ist schwanger und zieht mit ihrem Partner Jackson (Robert Pattinson) vom hektischen New York aufs Land nach Montana. Mitten im Nirgendwo hat Jackson n\u00e4mlich das Haus seines Onkels geerbt, nachdem dieser sich durch einen Schuss in den Hintern umgebracht hat. Obwohl das Haus etwas heruntergekommen ist und wirklich niemand weit und breit lebt, macht das junge Paar das Beste aus der Situation. Allerdings gehen die ersten Sachen den Bach runter, kurz nachdem das Kind zur Welt gekommen ist. Jackson hat einen Job, bei dem er oft tagelang von zu Hause weg ist, wodurch Grace sehr oft mit dem Baby allein ist. Langsam aber sicher verliert Grace den Verstand. Um einfach wieder etwas zu f\u00fchlen, tut sie immer verr\u00fccktere Sachen. Vom harmlosen Krabbeln durchs hohe Gras, Masturbieren mit Messer in der Hand bis hin zum Springen durch eine Glast\u00fcr oder aus dem fahrenden Auto hinaus. Jackson kommt noch weniger mit der Situation klar und kann nur hilflos daneben stehen.\n<\/p>\n<p>Schauburg, Bundesstart: Im Schatten des Orangenbaums<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-233148\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/2025-11-20-Im-Schatten-des-Orangenbaums.jpg\" alt=\"\" width=\"2000\" height=\"1125\"  \/>Im Schatten des Orangenbaums \u2013 in der Schauburg<\/p>\n<p>Als sich der pal\u00e4stinensische Teenager Noor (Muhammad Abed Elrahman) bei einer Demonstration im Westjordanland israelischen Soldaten entgegenstellt, eskaliert die Situation, Noor wird schwer verletzt. F\u00fcr seine Mutter Hanan (Cherien Dabis) ist das ein weiteres schweres Ereignis in einer Kette leidvoller Erfahrungen nun und Anlass, davon zu erz\u00e4hlen: vom Krieg, von ihrem Bruder Salim (Saleh Bakri) und von ihrem Gro\u00dfvater Sharif (Adam Bakri), der sich 1948 weigerte, sein Haus und seinen Orangenhain in Jaffa aufzugeben, schlie\u00dflich aber vertrieben wurde. Regisseurin Cherien\u202fDabis inszenierte nach ihrem eigenen Drehbuch und spielt die Hauptrolle. Einige Szenen sind an ihren Erfahrungen orientiert.\n<\/p>\n<p>Thalia: Peter Hujar\u2019s Day<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-232917\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/2025-12-13-Peter-Hujars-Day.jpg\" alt=\"\" width=\"2000\" height=\"1125\"  \/>Peter Hujar\u2019s Day \u2013 im Thalia<\/p>\n<p>Der Film handelt von der Autorin Linda Rosenkrantz (Rebecca Hall) und dem Fotografen Peter Hujar (Ben Whishaw). An einem Dezembertag 1974 l\u00e4dt Linda ihren Freund zu sich ein, stellt Wein und ein Tonbandger\u00e4t bereit und fragt schlicht: \u201eHow was yesterday?\u201c Sie m\u00f6chte das Alltagsleben von K\u00fcnstlern festhalten, die kleinen Momente der Kreativit\u00e4t. Was zun\u00e4chst banal wirkt, entwickelt sich zu einem faszinierenden Gespr\u00e4ch \u00fcber Kunst, Leben und Erinnerung. Hujar erz\u00e4hlt, raucht, tanzt und verliert sich im Detail, w\u00e4hrend Linda aufmerksam zuh\u00f6rt, wie ein Blatt Fotopapier, das er mit seinen Erinnerungen belichtet. Rosenkrantz nahm alles auf, schrieb das Buch jedoch nie. Das Tonband ging verloren, aber die Transkription blieb erhalten und wurde Jahrzehnte sp\u00e4ter von Francis Schichtel und Jordan Weitzman wiederentdeckt und ver\u00f6ffentlicht. Im Thalia im Original mit Untertiteln.\n<\/p>\n<p>Schauburg, Bundesstart: Sisu: Road to Revenge<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-233150\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/2025-11-20-Sisu-2-Road-to-Revenge.jpg\" alt=\"\" width=\"2000\" height=\"1183\"  \/>Sisu: Road to Revenge \u2013 in der Schauburg<\/p>\n<p>Der kantige Held aus dem finnischen Norden ist zur\u00fcck. War es im Originalfilm die Wehrmacht, mit der sich der H\u00fcne anlegt, da sie ihm sein Gold nehmen wollte. Nun ist es in der Fortsetzung, passend in unsere Zeit, die Rache an den b\u00f6sen sowjetischen Besatzern. Jorma Tommila wird angetrieben davon Vergeltung zu \u00fcben an dem Mann, der seine Familie ermordet hat. Klar, dass sein Vorgehen eine blutige Spur durch die Sowjetunion der Nachkriegszeit hinterl\u00e4sst.<\/p>\n<p>Neustadt-Kinotipps ab 20. November: Freikarten<\/p>\n<ul>\n<li>Das Neustadt-Gefl\u00fcster verlost diese Woche jeweils zwei Freikarten f\u00fcr das Thalia und die Schauburg f\u00fcr die laufende Kinowoche, also bis Mittwoch. Bitte in dem Erg\u00e4nzungsfeld den entsprechenden Film und das Filmtheater angeben. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Verlosung findet Sonntagabend statt.<\/li>\n<li>Alle Dresdner Kinos und Filme unter\u00a0<a href=\"http:\/\/www.kinokalender.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">www.kinokalender.com<\/a><\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Schauburg, Bundesstart: Eddington Eddington \u2013 in der Schauburg Eddington, eine Kleinstadt im US-Bundestaat New Mexico, im ersten Corona-Sommer&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":590923,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1835],"tags":[26604,3364,29,2386,30,26605,859,26606,3762],"class_list":{"0":"post-590922","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-dresden","8":"tag-aeussere-neustadt","9":"tag-de","10":"tag-deutschland","11":"tag-dresden","12":"tag-germany","13":"tag-kinotipps","14":"tag-sachsen","15":"tag-schauburg","16":"tag-thalia"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115585730383222379","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/590922","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=590922"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/590922\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/590923"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=590922"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=590922"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=590922"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}