{"id":591189,"date":"2025-11-21T06:44:12","date_gmt":"2025-11-21T06:44:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/591189\/"},"modified":"2025-11-21T06:44:12","modified_gmt":"2025-11-21T06:44:12","slug":"eu-plant-direkten-einstieg-in-den-bergbau-in-australien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/591189\/","title":{"rendered":"EU plant direkten Einstieg in den Bergbau in Australien"},"content":{"rendered":"<p>Australien gilt weltweit als Gigant in der Lithiumf\u00f6rderung und verf\u00fcgt auch \u00fcber zahlreiche weitere Rohstoffe. Die EU m\u00f6chte diese Ressourcen nutzen und sich direkt an Bergbauprojekten in \u201eDown Under\u201c beteiligen. Dabei ist sie nicht allein.<\/p>\n<p>Die Europ\u00e4ische Union (EU) plant, sich zur Sicherung ihrer Rohstoffversorgung direkt an Bergbauvorhaben in Australien zu beteiligen. Dies k\u00fcndigte EU-Handelskommissar Maros Sefcovic in Melbourne an. Eine Liste mit Projekten, die von der EU unterst\u00fctzt werden, soll \u201esehr, sehr bald\u201c ver\u00f6ffentlicht werden, erkl\u00e4rte Sefcovic vor Journalisten.<\/p>\n<p>Er berichtete, dass er mit der australischen Rohstoffministerin Madeleine King \u00fcber konkrete Vorhaben und deren Finanzierung gesprochen habe. Ziel ist es, den Zugang zu kritischen Mineralien wie Lithium und seltenen Erden zu sichern, die f\u00fcr Branchen von K\u00fcnstlicher Intelligenz (KI) bis zur Verteidigung von gro\u00dfer Bedeutung sind.<\/p>\n<p>Bedeutende Vorkommen<\/p>\n<p>Hintergrund sind die Bem\u00fchungen der EU, ihre Lieferketten zu stabilisieren und insbesondere die Abh\u00e4ngigkeit von China zu reduzieren. Als Geldgeber kommen die Europ\u00e4ische Investitionsbank (EIB), nationale F\u00f6rderbanken und Industrieunternehmen infrage.<\/p>\n<p>Australien verf\u00fcgt \u00fcber umfangreiche Vorkommen wichtiger Mineralien wie Lithium, Nickel und Kobalt, die unter anderem f\u00fcr E-Autos und Smartphones ben\u00f6tigt werden. Auch seltene Erden wie Neodym werden dort gef\u00f6rdert. Einen Gro\u00dfteil der Rohstoffe exportiert Australien jedoch nach China, das \u00fcber bedeutende Verarbeitungskapazit\u00e4ten verf\u00fcgt und dadurch den Weltmarkt bei vielen Materialien dominiert.<\/p>\n<p>USA haben bereits Abkommen<\/p>\n<p>Gro\u00dfe Industrienationen wie die USA, Deutschland und Japan arbeiten daran, ihre Lieferketten zu diversifizieren. Japan hat hierf\u00fcr bereits eine strategische Rohstoffreserve aufgebaut. Die USA investieren in Metallraffinerien und andere Verarbeitungstechnologien.<\/p>\n<p>US-Pr\u00e4sident Donald Trump und der australische Premierminister Anthony Albanese unterzeichneten im Oktober ein Abkommen \u00fcber seltene Erden und andere kritische Mineralien, um eine sichere Versorgung zu gew\u00e4hrleisten. Beide L\u00e4nder wollen jeweils eine Milliarde Dollar in Bergbau- und Verarbeitungsprojekte innerhalb der n\u00e4chsten sechs Monate investieren, hei\u00dft es in dem Abkommen.<\/p>\n<p>Deutschlands Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) plant, mit dem Rohstoff-Fonds der Regierung unter anderem Projekte in Deutschland, Kanada und Australien zu f\u00f6rdern. Ziel ist es, die Abh\u00e4ngigkeit der deutschen Wirtschaft von chinesischen Rohstoffen zu reduzieren. So soll sich der Fonds etwa mit bis zu 100 Millionen Euro an der F\u00f6rderung seltener Erden in Australien beteiligen. \u201eWir stellen uns der schwierigen Situation mit China und investieren selbst\u201c, erkl\u00e4rte die CDU-Politikerin.<\/p>\n<p>\t\tBeitragsnavigation<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Australien gilt weltweit als Gigant in der Lithiumf\u00f6rderung und verf\u00fcgt auch \u00fcber zahlreiche weitere Rohstoffe. 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