{"id":591712,"date":"2025-11-21T11:44:14","date_gmt":"2025-11-21T11:44:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/591712\/"},"modified":"2025-11-21T11:44:14","modified_gmt":"2025-11-21T11:44:14","slug":"gigantische-kollision-vor-45-milliarden-jahren-theia-und-erde-waren-nachbarn","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/591712\/","title":{"rendered":"Gigantische Kollision vor 4,5 Milliarden Jahren: Theia und Erde waren Nachbarn"},"content":{"rendered":"<p>    close notice<\/p>\n<p class=\"notice-banner__text a-u-mb-0\">\n      This article is also available in<br \/>\n        <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/en\/news\/Collision-with-Earth-4-5-billion-years-ago-Theia-was-previously-a-neighbor-11087551.html\" class=\"notice-banner__link a-u-inline-link\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">English<\/a>.<\/p>\n<p>      It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.\n    <\/p>\n<p class=\"notice-banner__link a-u-mb-0\">\n    Don\u2019t show this again.\n<\/p>\n<p>Der gigantische Protoplanet Theia, der vor 4,5 Milliarden Jahren mit der Erde kollidiert ist, stammte aus dem inneren Sonnensystem und ist wahrscheinlich n\u00e4her an der Sonne entstanden als die Erde. Das hat eine Forschungsgruppe unter Leitung des Max-Planck-Instituts f\u00fcr Sonnensystemforschung anhand einer umfangreichen Isotopenanalyse herausgefunden. F\u00fcr die wurde auch mit bisher unerreichter Genauigkeit die Herkunft des Eisens auf der Erde untersucht. Dabei kam heraus, dass dieses heute allgegenw\u00e4rtige Metall haupts\u00e4chlich von Theia stammen k\u00f6nnte, also erst nachtr\u00e4glich auf die bereits entstandene Erde gebracht wurde.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Isotopen erhellen die Erdgeschichte<\/p>\n<p>Die Kollision mit Theia war das wohl folgenreichste Ereignis in der Geschichte unseres Heimatplaneten, aus dem wurde dabei auch jenes Material herausgeschlagen, aus dem sich der Mond geformt hat. Das hat die jetzt vorgelegte Analyse noch einmal best\u00e4tigt, in Bezug auf das Isotopenverh\u00e4ltnis sind die untersuchten 15 Proben aus typischem Erdgestein und sechs vom Mond &#8222;nicht unterscheidbar&#8220;. Damit wurde die gemeinsame Herkunft einmal mehr belegt, gleichzeitig lie\u00dfen der Befund aber keine R\u00fcckschl\u00fcsse auf Theia zu, <a href=\"https:\/\/www.mpg.de\/25742520\/theia-und-erde-waren-nachbarn\" rel=\"external noopener\" target=\"_blank\">schreibt die Forschungseinrichtung<\/a>. Daf\u00fcr habe das Team aufwendig durchspielen m\u00fcssen, welche Zusammensetzungen und Gr\u00f6\u00dfen von Theia und der fr\u00fchen Erde zu dem heute existierenden System aus Erde und Mond habe f\u00fchren k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Laut dem Max-Planck-Institut hat sich die Forschungsgruppe aber nicht nur den Eisenisotopen sondern auch solchen von Chrom, Molybd\u00e4n und Zirkonium gewidmet. Alle liefern Informationen \u00fcber unterschiedliche Epochen der Erdgeschichte. Die Isotopenverh\u00e4ltnisse des Materials von Theia unterscheiden sich demnach deutlich von denen auf der Erde und sind deshalb auch heute noch identifizierbar. Die Analyse habe mehrere m\u00f6gliche Szenarien ergeben, aber auf Basis unseres Wissens \u00fcber die Planetenentstehung und die Zusammensetzung von Meteoriten habe man konkret schlussfolgern k\u00f6nnen, &#8222;dass Theia aus dem inneren Teil des fr\u00fchen Sonnensystems stammen musste, n\u00e4her an der Sonne als die heutige Erdbahn&#8220;.<\/p>\n<p>In den vergangenen Jahren war die Erforschung der Folgen der gigantischen Kollision deutlich vorangekommen, immer wieder war daran auch Thorsten Kleine beteiligt, er ist jetzt Direktor des Max-Planck-Instituts f\u00fcr Sonnensystemforschung. So hat er mit einer Forschungsgruppe schon vor sechs Jahren ermittelt, dass bei der Kollision ein Gro\u00dfteil unseres vergleichsweise \u00fcppigen Wasserreservoirs auf die Erde gekommen sein k\u00f6nnte. Sp\u00e4ter hat ein anderes Team ermittelt, dass <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Simulationen-Klumpen-im-Erdinnern-koennten-Ueberreste-eines-anderen-Planeten-sein-9351354.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">zwei gigantische Strukturen tief im Erdinneren \u00dcberreste von Theia<\/a> sein k\u00f6nnten. Erst vor wenigen Monaten wurde der Einschlag noch <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/4-5-Milliarden-Jahre-Der-Mond-ist-wohl-fast-so-alt-wie-das-Sonnensystem-10317725.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">merklich nach hinten datiert<\/a>. <a href=\"https:\/\/www.science.org\/doi\/10.1126\/science.ado0623\" rel=\"external noopener\" target=\"_blank\">Die neue Arbeit<\/a> ist jetzt im Wissenschaftsmagazin Science erschienen.<\/p>\n<p>(<a class=\"redakteurskuerzel__link\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/mailto:mho@heise.de\" title=\"Martin Holland\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">mho<\/a>)<\/p>\n<p>\n      Dieser Link ist leider nicht mehr g\u00fcltig.\n    <\/p>\n<p>Links zu verschenkten Artikeln werden ung\u00fcltig,<br \/>\n      wenn diese \u00e4lter als 7\u00a0Tage sind oder zu oft aufgerufen wurden.\n    <\/p>\n<p><strong>Sie ben\u00f6tigen ein heise+ Paket, um diesen Artikel zu lesen. 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