{"id":591857,"date":"2025-11-21T13:03:15","date_gmt":"2025-11-21T13:03:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/591857\/"},"modified":"2025-11-21T13:03:15","modified_gmt":"2025-11-21T13:03:15","slug":"selten-aber-immer-haeufiger-das-steckt-hinter-doppeldiabetes","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/591857\/","title":{"rendered":"Selten, aber immer h\u00e4ufiger: Das steckt hinter Doppeldiabetes"},"content":{"rendered":"<p>Patienten mit Typ-1-Diabetes k\u00f6nnen irgendwann zus\u00e4tzlich Typ-2-Diabetes entwickeln. Welche Anzeichen es gibt und was man dagegen tun kann, lesen Sie hier. <\/p>\n<p>Diabetes ist eine weit verbreitete Krankheit in der westlichen Welt. Nach Angaben des <a href=\"https:\/\/www.bundesgesundheitsministerium.de\/themen\/praevention\/gesundheitsgefahren\/diabetes.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Bundesministerium f\u00fcr Gesundheit<\/a> liegt in Deutschland bei etwa zehn Prozent der Bev\u00f6lkerung ein diagnostizierter Diabetes mellitus vor. Medizinisch wird zwischen verschiedenen Diabetesformen unterscheiden, wobei die beiden Hauptformen der Typ-1- und der Typ-2-Diabetes sind. In der Regel leiden Betroffene unter einem der beiden Typen. In seltenen F\u00e4llen kommt es jedoch vor, dass Patienten mit Typ-1-Diabetes zus\u00e4tzlich einen Typ-2-Diabetes entwickeln. Dann spricht man vom sogenannten <strong>Doppeldiabetes<\/strong>.\u00a0<\/p>\n<p>ANZEIGETyp-1-Diabetes vs. Typ-2-Diabetes: Was sind die Unterschiede?<\/p>\n<p>Die beiden Diabetes-Hauptformen unterscheiden sich sowohl in ihren Ausl\u00f6sern, als auch in ihrer Behandlungsweise, wie die <a href=\"https:\/\/www.apotheken-umschau.de\/krankheiten-symptome\/diabetes\/typ-1\/wie-doppeldiabetes-entsteht-und-was-sie-dagegen-tun-koennen-938309.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Apotheken Umschau<\/a> berichtet. <strong>Typ-1-Diabetes<\/strong> liegt ein <strong>Insulinmangel<\/strong> zugrunde, da das eigene Immunsystem die insulinproduzierenden \u03b2-Zellen der Bauchspeicheldr\u00fcse zerst\u00f6rt. Um den durch die Autoimmunerkrankung entstandenen Mangel auszugleichen, m\u00fcssen Betroffene sich das wichtige Hormon, welches den Blutzucker senkt, spritzen oder \u00fcber eine Pumpe verabreichen.\u00a0<\/p>\n<p>ANZEIGE<\/p>\n<p>Im Gegensatz dazu leiden Patienten mit <strong>Typ-2-Diabetes<\/strong> unter einer <strong>Insulinresistenz<\/strong>. Bei dieser Diabetesform sprechen die K\u00f6rperzellen schlecht auf Insulin an. Laut Informationen von <a href=\"https:\/\/www.gesundheitsinformation.de\/diabetes-typ-2.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Gesundheitsinformation.de<\/a> wird das Hormon dadurch immer schlechter aufgenommen und verwertet. Infolgedessen beginnt der K\u00f6rper, mehr Insulin zu produzieren. Allerdings reicht dies irgendwann nicht mehr aus, um genug Zucker aus dem Blut zu transportieren, sodass der Blutzucker steigt. Da Typ-2-Diabetes meist durch eine Kombination aus genetischer Veranlagung, \u00dcbergewicht und ungesundem Lebensstil entsteht, k\u00f6nnen Ma\u00dfnahmen wie gesunde Ern\u00e4hrung, Sport und Medikamente dieser Diabetesform entgegenwirken.\u00a0<\/p>\n<p>ANZEIGE<\/p>\n<p>Meistgelesene Artikel der WocheDoppeldiabetes: Wenn zum Insulinmangel eine Insulinresistenz hinzukommt<\/p>\n<p>Wer Typ-1-Diabetes hat, ist jedoch nicht davor gefeit, auch an Typ-2-Diabetes zu erkranken. Einem Bericht der interdisziplin\u00e4rischen Fachzeitschrift <a href=\"https:\/\/link.springer.com\/article\/10.1007\/s15034-025-5131-2#auth-Angelika-Bischoff-Aff15034499493001\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Info Diabetologie<\/a> zufolge entwickelt etwa ein Viertel der Menschen mit nachgewiesenem Typ-1-Diabetes irgendwann auch Merkmale eines Typ-2-Diabetes \u2013 und leidet schlie\u00dflich an einem doppelten Diabetes. Erkennen l\u00e4sst sich ein &#8222;Double Diabetes&#8220; daran, dass sich die Diabetiker immer gr\u00f6\u00dfere Dosen an Insulin spritzen m\u00fcssen.<\/p>\n<p>\u201eEinen zus\u00e4tzlichen Typ-2-Diabetes diagnostizieren wir bei einem dauerhaft deutlich erh\u00f6hten Insulinbedarf\u201c, erkl\u00e4rt Diabetologe Professor Thomas Haak, Chefarzt am Diabetes Zen\u00adtrum Mergentheim gegen\u00fcber der Apotheken Umschau. Dieser erh\u00f6hte Bedarf an Insulin gehe h\u00e4ufig mit Bluthochdruck, starkem \u00dcbergewicht, Fettleber und schlechten Blutfettwerten einher. Zudem geraten die Betroffenen oftmals in einen Teufelskreis: Durch die Resistenz steigt der Insulinbedarf, ein hoher Insulinspiegel f\u00f6rdert die Gewichtszunahme, wodurch das Gewicht steigt. Die Resistenz verst\u00e4rkt sich und der K\u00f6rper ben\u00f6tigt letztendlich immer mehr Insulin.\u00a0<\/p>\n<p>ANZEIGE<\/p>\n<p>Was man gegen Doppeldiabetes tun kann<\/p>\n<p>Wer unter einem Doppeldiabetes leidet, kann diesem mit einem gesunden Lebensstil entgegenwirken. Achten Sie auf eine gesunde, ausgewogene Ern\u00e4hrung und ausreichend Bewegung in Ihrem Alltag. Verzichten Sie auf Lebensmittel, die viel Zucker oder stark verarbeitete Kohlenhydrate enthalten (zum Beispiel Wei\u00dfmehlprodukte). Stimmen Sie Ihre Insulinmenge au\u00dferdem gut auf die Menge der Kohlenhydrate ab und halten Sie l\u00e4ngere Pausen zwischen den Mahlzeiten ein.\u00a0<\/p>\n<p>Allgemein spielt die Anpassung der Insulindosis an Ern\u00e4hrung und Bewegung eine wichtige Rolle, um h\u00e4ufige Unterzuckerungen zu vermeiden. Meist isst man dann n\u00e4mlich dagegen an und nimmt wom\u00f6glich wieder an Gewicht zu. Sollten Sie Schwierigkeiten bei der Dosisanpassung haben, besprechen Sie sich am besten mit Ihrem Arzt oder Ihrer \u00c4rztin. Auch ein Besuch beim Diabetesberater bzw. bei der -beraterin kannn sinnvoll sein.\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Patienten mit Typ-1-Diabetes k\u00f6nnen irgendwann zus\u00e4tzlich Typ-2-Diabetes entwickeln. 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