{"id":59211,"date":"2025-04-25T04:33:12","date_gmt":"2025-04-25T04:33:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/59211\/"},"modified":"2025-04-25T04:33:12","modified_gmt":"2025-04-25T04:33:12","slug":"industriearbeitsplaetze-in-gefahr-gewerkschaft-kritisiert-dow-plaene-in-boehlen-und-schkopau","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/59211\/","title":{"rendered":"Industriearbeitspl\u00e4tze in Gefahr: Gewerkschaft kritisiert Dow-Pl\u00e4ne in B\u00f6hlen und Schkopau"},"content":{"rendered":"<p class=\"text\">\n<a name=\"Die\">Die<\/a> Gewerkschaft IG Bergbau, Chemie, Energie (IGBCE) hat mit scharfer Kritik auf die Pl\u00e4ne des US-Chemiekonzerns Dow reagiert, die Produktion in Mitteldeutschland m\u00f6glicherweise herunterzufahren. Stephanie Albrecht-Suliak, Landesbezirksleiterin Nordost, sprach von &#8222;maximaler Irritation&#8220; und davon, vor den Kopf gesto\u00dfen worden zu sein.  MDR SACHSEN-ANHALT sagte sie: &#8222;Die heutige Ank\u00fcndigung kommt \u2013 jetzt, wo es endlich positive Signale f\u00fcr den deutschen Industriestandort aus Berlin gibt \u2013 zur Unzeit&#8220;.\n<\/p>\n<blockquote>\n<p class=\"text\">Wir sind \u00fcber die neusten Nachrichten von Dow maximal irritiert und vor den Kopf gesto\u00dfen. Die heutige Ank\u00fcndigung kommt &#8211; jetzt, wo es endlich positive Signale f\u00fcr den deutschen Industriestandort aus Berlin gibt &#8211; zur Unzeit. <\/p>\n<p>Stephanie Albrecht-Suliak I IG Bergbau, Chemie, Energie, Landesbezirksleiterin Nordost<\/p>\n<\/blockquote>\n<p class=\"text\">\nDie Gewerkschaft sieht mehrere Hundert Industriearbeitspl\u00e4tze in akuter Gefahr. Auch die Zukunft der Verbundstandorte B\u00f6hlen und Schkopau sei massiv bedroht. Albrecht-Suliak betonte, die IGBCE werde auf allen Ebenen f\u00fcr die Besch\u00e4ftigten k\u00e4mpfen und forderte das Unternehmen auf, Verantwortung zu \u00fcbernehmen und verl\u00e4ssliche Perspektiven f\u00fcr die ostdeutschen Standorte zu schaffen.\n<\/p>\n<p>Dow pr\u00fcft R\u00fcckzug aus zwei ostdeutschen Standorten<\/p>\n<p class=\"text\">\nZuvor war bekannt geworden, dass der US-Chemiekonzern Dow seine Produktion in Mitteldeutschland zur\u00fcckfahren will. Wie das Unternehmen MDR AKTUELL best\u00e4tigte, steht im s\u00e4chsischen B\u00f6hlen und in Schkopau in Sachsen-Anhalt jeweils eine Produktionsanlage auf dem Pr\u00fcfstand. Beide Standorte z\u00e4hlten demnach zu den energie- und kostenintensivsten.\n<\/p>\n<p class=\"text\">\nErwogen werde eine tempor\u00e4re Stilllegung oder eine dauerhafte Schlie\u00dfung, teilte ein Unternehmenssprecher mit. Grund seien unter anderem <a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/wissen\/umwelt-klima\/energiepreise-spielraeume-neue-regierung-100.html\" title=\"Energiepreise: Was kann eine neue Bundesregierung bewirken?\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">hohe Energie- und Rohstoffpreise<\/a> sowie steigende CO2-Kosten.\n<\/p>\n<p>\nWas produziert Dow in Mitteldeutschland?<br \/>\nIn B\u00f6hlen betreibt Dow einen &#8222;Steam-Cracker&#8220;, in dem aus Rohbenzin chemische Grundstoffe wie Ethylen und Propylen entstehen. Diese werden teilweise direkt in B\u00f6hlen zu Ausgangstoffen f\u00fcr Polyurethan verarbeitet. Der Gro\u00dfteil geht per Pipeline nach Schkopau und Leuna und wird dort zu Kunststoffen, die unter anderem f\u00fcr Verpackungen oder Folien verwendet werden.\n<\/p>\n<p>Entscheidung bis Mitte 2025 erwartet<\/p>\n<p class=\"text\">\n<a name=\"Da\">Da<\/a>s Unternehmen pr\u00fcft eigenen Angaben zufolge bereits seit Oktober vergangenen Jahres seine europ\u00e4ischen Standorte. Eine endg\u00fcltige Entscheidung \u00fcber die Zukunft der betroffenen Anlagen in B\u00f6hlen und Schkopau soll bis Mitte 2025 fallen.\n<\/p>\n<p class=\"text\">\nW\u00e4hrend bei einer Stilllegung der Betrieb nur vor\u00fcbergehend eingestellt werde, bedeute eine Schlie\u00dfung eine komplette Au\u00dferbetriebnahme, die auch einen R\u00fcckbau der Anlagen umfasse.\n<\/p>\n<p>500 Arbeitspl\u00e4tze betroffen<\/p>\n<p class=\"text\">\n<a name=\"Di\">Di<\/a>e rund 500 betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter seien \u00fcber die laufenden \u00dcberpr\u00fcfungen informiert worden, hie\u00df es weiter. Dow ist im mitteldeutschen Chemiedreieck einer der gr\u00f6\u00dften Arbeitgeber.\n<\/p>\n<p class=\"text\">\nNeben dem Standort im s\u00e4chsischen B\u00f6hlen betreibt der US-Konzern in Sachsen-Anhalt Werke in Schkopau, Leuna, Teutschenthal und Bitterfeld.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Gewerkschaft IG Bergbau, Chemie, Energie (IGBCE) hat mit scharfer Kritik auf die Pl\u00e4ne des US-Chemiekonzerns Dow reagiert,&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":59212,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1860],"tags":[3364,29,548,663,3934,30,4062,17332,13,81,14,15,17331,859,860,12,861,103],"class_list":{"0":"post-59211","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-halle-saale","8":"tag-de","9":"tag-deutschland","10":"tag-eu","11":"tag-europa","12":"tag-europe","13":"tag-germany","14":"tag-halle","15":"tag-halle-saale","16":"tag-headlines","17":"tag-mdr","18":"tag-nachrichten","19":"tag-news","20":"tag-saale","21":"tag-sachsen","22":"tag-sachsen-anhalt","23":"tag-schlagzeilen","24":"tag-thueringen","25":"tag-welt"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114396738654428769","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/59211","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=59211"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/59211\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/59212"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=59211"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=59211"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=59211"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}