{"id":592163,"date":"2025-11-21T16:08:18","date_gmt":"2025-11-21T16:08:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/592163\/"},"modified":"2025-11-21T16:08:18","modified_gmt":"2025-11-21T16:08:18","slug":"deutscher-experte-hilft-iran-will-hauptstadt-umsiedeln-politik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/592163\/","title":{"rendered":"Deutscher Experte hilft: Iran will Hauptstadt umsiedeln | Politik"},"content":{"rendered":"<p>Teheran (Iran) \u2013 <b>Es wird ernst f\u00fcr Teheran: Die iranische Hauptstadt soll nicht mehr auf dem Trockenen sitzen. Mullah-Pr\u00e4sident Massud Peseschkian (71) gibt Anweisung zum Umzug, den er als unausweichlich bezeichnet. \u201eDie Wahrheit ist, dass wir keine Wahl haben\u201c, sagte er.<\/b><\/p>\n<p>Der Grund: <a href=\"https:\/\/www.bild.de\/themen\/orte\/teheran\/nachrichten-news-fotos-videos-17368288.bild.html\" class=\"text-link\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Teheran<\/a> trocknet seit Jahren kontinuierlich aus. Zum einen f\u00e4llt kaum Niederschlag, zum anderen haben die Mullahs durch Missmanagement sich und der Bev\u00f6lkerung selbst das Wasser abgedreht. Abw\u00e4sser werden nicht gekl\u00e4rt, Fl\u00fcssen wird f\u00fcr Stauseen zu viel Wasser entnommen. Und <a href=\"https:\/\/www.bild.de\/leben-wissen\/urmiasee-im-iran-wassermangel-fuehrt-zur-katastrophe-68d2490e869564454355485c\" class=\"text-link\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">die sind jetzt leer<\/a>, der Grundwasserspiegel sank dramatisch.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" width=\"992\" height=\"558\" alt=\"Irans Pr\u00e4sident Massud Peseschkian erkl\u00e4rte eine Verlegung der Hauptstadt f\u00fcr unausweichlich\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/8400e0226ee8fb07af8b1ce8004e2a3b,a990fbf\"   class=\"landscape\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p class=\"fig__caption__text\">Irans Pr\u00e4sident Massud Peseschkian (71) erkl\u00e4rte eine Verlegung der Hauptstadt f\u00fcr unausweichlich<\/p>\n<p>Foto: Vahid Salemi\/AP\/dpa<\/p>\n<p>Expertenrat aus Deutschland<\/p>\n<p><b>Teheran muss die Koffer packen! Und dazu holen sich die Mullahs deutsche Hilfe.<\/b><\/p>\n<p>\u201eSeit mindestens sechs Jahren wird an Pl\u00e4nen gearbeitet, die Regierung und Verwaltung der Hauptstadt zu verlagern\u201c, erkl\u00e4rt Professor Andreas Dittmann (65) in BILD. Er ist Geograf an der Universit\u00e4t Gie\u00dfen und in die Umzugspl\u00e4ne involviert. \u201eIch war bereits in Teheran in Gespr\u00e4chen mit dem B\u00fcrgermeister und lokalen Geografen. Die Pl\u00e4ne sind bereits sehr weit fortgeschritten.\u201c<\/p>\n<p>Mehr zum Thema<\/p>\n<p>Mit anderen Worten: Die Chef-Mullahs retten sich erst einmal selbst. Doch nicht nur Wassermangel belastet die iranische Hauptstadt: \u201eEs gibt weitere dr\u00e4ngende Probleme, die f\u00fcr den Umzug sprechen. Die Stadt erleidet jeden Tag einen Verkehrsinfarkt, das wirkt sich dramatisch schlecht auf die Luftqualit\u00e4t aus. Dazu liegt Teheran auf einer tektonischen Bewegungsspalte, viele Hochh\u00e4user w\u00fcrden einem <a href=\"https:\/\/www.bild.de\/themen\/ereignisse\/erdbeben\/news-nachrichten-news-fotos-videos-15821408.bild.html\" class=\"text-link\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Erdbeben<\/a> nicht standhalten\u201c, so Dittmann weiter zu BILD.<\/p>\n<p>\u201eBeamten-Satellitenstadt\u201c<\/p>\n<p>Seit 2018 gibt es konkrete Pl\u00e4ne, mit verschiedenen Standorten. Einer davon: Die neue Hauptstadt soll 90 bis 120 Kilometer weiter westlich entstehen, in einer Region, in der es noch ausreichend Wasser gibt. Dittmann: \u201eEs wird eine Beamten-Satellitenstadt entstehen.\u201c Der Umzug von Regierung und Verwaltung w\u00fcrde zwar nicht die Probleme der Einwohner der Millionen-Metropole komplett l\u00f6sen, aber eine Entlastung bringen.<\/p>\n<p>Ein Anfang, der allerdings heftigen Widerstand einflussreicher Politiker auf den Plan rief. Viele Personen in hohen Positionen besitzen Immobilien in Teheran und w\u00fcrden sich \u00fcber einen Wertverlust sorgen, so der Professor. Doch: \u201eDer Umzug ist dringend notwendig. Besser heute als \u00fcbermorgen.\u201c<\/p>\n<p>Die wichtigsten Stauseen f\u00fcr die Versorgung Teherans<\/p>\n<p>Fotos: X<\/p>\n<p><b>Professor Dr. Dr. h.c. Andreas Dittmann<\/b> ist Professor f\u00fcr Anthropogeographie und geographische Entwicklungsforschung am Institut f\u00fcr Geographie der Universit\u00e4t Gie\u00dfen (Hessen). Seine Schwerpunkte sind u.a. Bev\u00f6lkerungs- und Stadtgeographie, sein regionaler Schwerpunkt ist u.a. der islamische Orient.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Teheran (Iran) \u2013 Es wird ernst f\u00fcr Teheran: Die iranische Hauptstadt soll nicht mehr auf dem Trockenen sitzen.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":592164,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[5934,949,13,345,14,15,12,5716,138370,9976,45,10,8,9,11,601,103,104],"class_list":{"0":"post-592163","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-welt","8":"tag-umzug","9":"tag-duerre","10":"tag-headlines","11":"tag-iran","12":"tag-nachrichten","13":"tag-news","14":"tag-schlagzeilen","15":"tag-stau","16":"tag-team-first","17":"tag-teheran","18":"tag-texttospeech","19":"tag-top-news","20":"tag-top-meldungen","21":"tag-topmeldungen","22":"tag-topnews","23":"tag-verkehr","24":"tag-welt","25":"tag-world"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/115588557800771857","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/592163","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=592163"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/592163\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/592164"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=592163"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=592163"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=592163"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}